Bundesgesetz
über den Umweltschutz
(Umweltschutzgesetz, USG)


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Art. 10h

1 Der Bund und, im Rah­men ih­rer Zu­stän­dig­keit, die Kan­to­ne sor­gen für die Scho­nung der na­tür­li­chen Res­sour­cen. Sie set­zen sich ins­be­son­de­re für die Re­duk­ti­on der Um­welt­be­las­tung wäh­rend des ge­sam­ten Le­bens­zy­klus von Pro­duk­ten und Bau­wer­ken, die Schlies­sung von Ma­te­ri­al­kreis­läu­fen und die Ver­bes­se­rung der Res­sour­cenef­fi­zi­enz ein. Da­bei wird die im Aus­land ver­ur­sach­te Um­welt­be­las­tung be­rück­sich­tigt.

2 Der Bun­des­rat er­stat­tet der Bun­des­ver­samm­lung re­gel­mäs­sig Be­richt über den Ver­brauch na­tür­li­cher Res­sour­cen und die Ent­wick­lung der Res­sour­cenef­fi­zi­enz. Er zeigt den wei­te­ren Hand­lungs­be­darf auf und un­ter­brei­tet Vor­schlä­ge zu qua­li­ta­ti­ven und quan­ti­ta­ti­ven Res­sour­cen­zie­len, die sich am Produkt oder am Bauwerk sowie an deren Lebenszyklen ausrichten. Für deren Messbarkeit stützt er sich soweit möglich auf international anerkannte Standards.

3 Der Bund und die Kan­to­ne prü­fen re­gel­mäs­sig, ob das von ih­nen er­las­se­ne Recht In­itia­ti­ven der Wirt­schaft zur Res­sour­cen­scho­nung und Stär­kung der Kreis­l­auf­wirt­schaft be­hin­dert.

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