Verordnung
über die Arzneimittel
(Arzneimittelverordnung, VAM)

Art. 57 Nachträgliche Kontrolle durch die Kantone

1 Die nach­träg­li­che Kon­trol­le der Recht­mäs­sig­keit von Ab­ga­be und An­wen­dung der in Ver­kehr ge­brach­ten Arz­nei­mit­tel ob­liegt den Kan­to­nen.

2 Die Kan­to­ne kon­trol­lie­ren an den Ab­ga­be­stel­len an­hand von Stich­pro­ben oder auf Er­su­chen der Swiss­me­dic ins­be­son­de­re, ob:

a.
die Vor­schrif­ten über die Ab­ga­be­be­rech­ti­gun­gen ein­ge­hal­ten wer­den;
b.
die Vor­schrif­ten über die Arz­nei­mit­tel­wer­bung ein­ge­hal­ten wer­den;
c.
die Arz­nei­mit­tel rich­tig ge­kenn­zeich­net sind.

3 Er­gibt die Kon­trol­le, dass Be­stim­mun­gen nach Ab­satz 2 Buch­sta­be a ver­letzt wer­den, so nimmt der Kan­ton die not­wen­di­gen Ab­klä­run­gen vor und ver­fügt die er­for­der­li­chen Mass­nah­men. Er in­for­miert die Swiss­me­dic.

4 Er­gibt die Kon­trol­le, dass Be­stim­mun­gen nach Ab­satz 2 Buch­sta­ben b und c oder an­de­re Be­stim­mun­gen des HMG oder die­ser Ver­ord­nung ver­letzt wer­den, so in­for­miert der Kan­ton die Swiss­me­dic. Die­se nimmt die not­wen­di­gen Ab­klä­run­gen vor und ord­net die er­for­der­li­chen Mass­nah­men an. Sie in­for­miert die Kan­to­ne.

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