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Verordnung
über die Einreise und die Visumerteilung
(VEV)

vom 15. August 2018 (Stand am 15. Januar 2022)

Art. 17 Reisekrankenversicherung

1 Wer ein Vi­sum für einen kurz­fris­ti­gen Auf­ent­halt be­an­tragt, muss nach­wei­sen, dass sie oder er über ei­ne Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung im Sin­ne von Ar­ti­kel 15 des Vi­sa­ko­dex51 ver­fügt.

2 Von der Pflicht zum Ab­schluss ei­ner Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung sind be­freit:

a.
Per­so­nen, bei de­nen auf­grund ih­rer be­ruf­li­chen Si­tua­ti­on da­von aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass ein an­ge­mes­se­ner Ver­si­che­rungs­schutz be­steht (Art. 15 Abs. 6 des Vi­sa­ko­dex);
b.
In­ha­be­rin­nen und In­ha­ber ei­nes Di­plo­ma­ten­pas­ses (Art. 15 Abs. 7 des Vi­sa­ko­dex).

3 Für Vi­sum­ge­su­che, die an der Gren­ze er­teilt wer­den, ist ei­ne Kran­ken­ver­si­che­rung nicht er­for­der­lich. Das SEM kann je­doch in Aus­nah­me­fäl­len die­se Pflicht wie­der vor­se­hen.

51 Sie­he Fuss­no­te zu Art. 1 Abs. 4 Bst. c.