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Verordnung
über die Polizeibefugnisse der Armee
(VPA)

(Stand am 1. Januar 2009)510.32 (Stand am 1. Januar 2009) AS1

vom 26. Oktober 1994 (Stand am 1. Januar 2009)

Art. 4 Polizeiliche Zwangsmassnahmen 8

1 Po­li­zei­li­che Zwangs­mass­nah­men sind:

a.
Weg­wei­sung und Fern­hal­tung;
b.
An­hal­tung und Iden­ti­täts­fest­stel­lung;
c.
Be­fra­gung;
d.
Durch­su­chung von Per­so­nen;
e.
Kon­trol­le von Sa­chen;
f.
Be­schlag­nah­me;
g.
vor­läu­fi­ge Fest­nah­me;
h.
An­wen­dung von kör­per­li­chem Zwang;
i.
Waf­fen­ge­brauch.

2 Es dür­fen fol­gen­de Waf­fen ein­ge­setzt wer­den:

a.
Feu­er­waf­fen;
b.
Reiz­stof­fe;
c.
nicht töd­lich wir­ken­de De­sta­bi­li­sie­rungs­ge­rä­te (De­sta­bi­li­sie­rungs­ge­rä­te).

3 Beim Waf­fen­ge­brauch darf fol­gen­de Mu­ni­ti­on ein­ge­setzt wer­den:

a.
Voll­man­tel­mu­ni­ti­on;
b.
Hilfs­mu­ni­ti­on;
c.
Mu­ni­ti­on mit kon­trol­lier­ter Ex­pan­si­ons­wir­kung.

4 De­sta­bi­li­sie­rungs­ge­rä­te und Mu­ni­ti­on mit kon­trol­lier­ter Ex­pan­si­ons­wir­kung dür­fen nur vom mi­li­tä­ri­schen Per­so­nal und An­ge­hö­ri­gen der mi­li­tä­ri­schen Si­cher­heit so­wie von wei­te­ren An­ge­hö­ri­gen der Ar­mee, die spe­zi­ell da­für aus­ge­bil­det sind, ein­ge­setzt wer­den.

8 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Zwangs­an­wen­dungs­ver­ord­nung vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (SR 364.3).