Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag

vom 10. Mai 1910 (Stand am 1. Januar 1997)


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Art. 5

1Im Fal­le der recht­zei­ti­gen Be­strei­tung setzt das Be­trei­bungs­amt dem Gläu­bi­ger ei­ne Frist von 20 Ta­gen, in­ner­halb de­ren er ge­gen den oder die Be­güns­tig­ten ge­richt­li­che Kla­ge auf Fest­stel­lung der Un­gül­tig­keit der Be­güns­ti­gung an­zu­he­ben hat, mit der An­dro­hung, dass an­dern­falls die Be­güns­ti­gung als an­er­kannt gel­ten wür­de.1

2Hat der Gläu­bi­ger die Kla­ge recht­zei­tig ein­ge­lei­tet, so bleibt der Schuld­ner in der Ver­fü­gung über die ge­pfän­de­ten An­sprü­che bis zum Aus­trag der Sa­che ge­mä­ss Ar­ti­kel 96 SchKG ein­ge­stellt, und es lau­fen auch die in Ar­ti­kel 116 SchKG ge­setz­ten Fris­ten wäh­rend die­ser Zeit nicht.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BGer vom 5. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2917).

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