Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag

vom 10. Mai 1910 (Stand am 1. Januar 1997)


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Art. 8

Wer­den in ei­nem Ar­restbe­fehl als zu ar­res­tie­ren­de Ge­gen­stän­de die An­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers aus ei­nem Per­so­nen­ver­si­che­rungs­ver­trag an­ge­ge­ben, von wel­chen der Ar­rest­schuld­ner oder ein Drit­ter gel­tend macht, dass sie ge­mä­ss Ar­ti­kel 79 Ab­satz 2 oder Ar­ti­kel 80 VVG1 der Zwangs­voll­stre­ckung nicht un­ter­lie­gen, so wer­den die­se An­sprü­che trotz der Be­güns­ti­gungs­klau­sel mit Ar­rest be­legt. Da­bei sind je­doch vom Ar­rest­schuld­ner bzw. vom Drit­ten die in den Ar­ti­keln 4 und 6 die­ser Ver­ord­nung ver­lang­ten nä­he­ren An­ga­ben über die Mo­da­li­tä­ten der Be­güns­ti­gung zu ma­chen und ist im wei­tern nach Ar­ti­kel 4 Ab­satz 2 und Ar­ti­kel 5 die­ser Ver­ord­nung vor­zu­ge­hen.


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