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Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer

vom 13. Oktober 1965 (Stand am 1. Januar 2020)

Art. 38

B. Ver­fah­ren

I. Steu­e­rer­he­bung

1. An­mel­dung als Steu­er­pflich­ti­ger; Selbst­ver­an­la­gung

 

1Wer auf Grund die­ses Ge­set­zes steu­er­pflich­tig wird, hat sich un­auf­ge­for­dert bei der ESTV an­zu­mel­den.

2Der Steu­er­pflich­ti­ge hat der ESTV bei Fäl­lig­keit der Steu­er (Art. 16) un­auf­ge­for­dert die vor­ge­schrie­be­ne Ab­rech­nung mit den Be­le­gen ein­zu­rei­chen und gleich­zei­tig die Steu­er zu ent­rich­ten oder die an ih­re Stel­le tre­ten­de Mel­dung (Art. 19 und 20) zu er­stat­ten.

3Für Mel­de­ver­fah­ren nach Ar­ti­kel 20a Ab­satz 1 ist die Mel­dung in­nert 90 Ta­gen nach Fäl­lig­keit der steu­er­ba­ren Leis­tung zu­sam­men mit den Be­le­gen und ei­ner Wohn­sitz­be­stä­ti­gung der Ge­win­ne­rin oder des Ge­win­ners zu er­stat­ten.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 28. Sept. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2019 433; BBl 2018 2325).