Bundesgesetz
über das Verwaltungsstrafrecht
(VStrR)

vom 22. März 1974 (Stand am 1. September 2023)


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Art. 16

III. Un­ter­drückung von Ur­kun­den

 

1 Wer in der Ab­sicht, sich oder ei­nem an­dern einen nach der Ver­wal­tungs­ge­setz­ge­bung des Bun­des un­recht­mäs­si­gen Vor­teil zu ver­schaf­fen oder das Ge­mein­we­sen am Ver­mö­gen oder an an­dern Rech­ten zu schä­di­gen, Ur­kun­den, die er nach die­ser Ge­setz­ge­bung auf­zu­be­wah­ren ver­pflich­tet ist, be­schä­digt, ver­nich­tet oder bei­sei­te­schafft, wird mit Frei­heits­s­tra­fe bis zu drei Jah­ren oder Geld­stra­fe be­straft.13

2 Of­fen­bart der Tä­ter die bei­sei­te ge­schaff­ten Ur­kun­den aus ei­ge­nem An­trieb und be­vor die Ver­wal­tung die Un­ter­su­chung ab­ge­schlos­sen hat, so kann von ei­ner Be­stra­fung Um­gang ge­nom­men wer­den.

3 Die Ab­sät­ze 1 und 2 gel­ten auch für Ur­kun­den des Aus­lan­des.

13 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 13 des BG vom 17. Dez. 2021 über die Har­mo­ni­sie­rung der Strafrah­men, in Kraft seit 1. Ju­li 2023 (AS 2023 259; BBl 2018 2827).

 

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