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Bundesgesetz
über das Verwaltungsstrafrecht
(VStrR)

vom 22. März 1974 (Stand am 1. September 2023)

Art. 52

VI. Ver­haf­tung

1. Zu­läs­sig­keit

 

1 Ist der Be­schul­dig­te ei­ner Wi­der­hand­lung drin­gend ver­däch­tigt, so darf ge­gen ihn ein Haft­be­fehl er­las­sen wer­den, wenn be­stimm­te Um­stän­de den Ver­dacht be­grün­den, dass:

a.
er sich der Straf­ver­fol­gung oder dem Straf­voll­zug ent­zie­hen wer­de; oder dass
b.
er Spu­ren der Tat ver­wi­schen, Be­weis­ge­gen­stän­de be­sei­ti­gen, Zeu­gen oder Mit­be­schul­dig­te zu falschen Aus­sa­gen ver­lei­ten oder auf ähn­li­che Wei­se den Zweck der Un­ter­su­chung ge­fähr­den wer­de.

2 Ein Haft­be­fehl darf nicht er­las­sen wer­den, wenn dies zu der Be­deu­tung der Sa­che in ei­nem Miss­ver­hält­nis ste­hen wür­de.