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Bundesgesetz
über das Verwaltungsstrafrecht
(VStrR)

vom 22. März 1974 (Stand am 1. September 2023)

Art. 68

II. Ein­rei­che­stel­le und Form

 

1 Die Ein­spra­che ist schrift­lich bei der Ver­wal­tung ein­zu­rei­chen, die den an­ge­foch­te­nen Be­scheid er­las­sen hat.

2 Die Ein­spra­che hat einen be­stimm­ten An­trag zu ent­hal­ten und die zur Be­grün­dung die­nen­den Tat­sa­chen an­zu­ge­ben; die Be­weis­mit­tel sol­len be­zeich­net und, so­weit mög­lich, bei­ge­legt wer­den.

3 Ge­nügt die Ein­spra­che den in Ab­satz 2 um­schrie­be­nen An­for­de­run­gen nicht, oder las­sen die Be­geh­ren des Ein­spre­chers oder de­ren Be­grün­dung die nö­ti­ge Klar­heit ver­mis­sen und stellt sich die Ein­spra­che nicht als of­fen­sicht­lich un­zu­läs­sig her­aus, so wird dem Ein­spre­cher ei­ne kur­ze Nach­frist zur Ver­bes­se­rung ein­ge­räumt.

4 Die Ver­wal­tung ver­bin­det die­se Nach­frist mit der An­dro­hung, nach un­be­nutz­tem Fri­sta­blauf auf Grund der Ak­ten zu ent­schei­den oder, wenn Be­geh­ren, Be­grün­dung oder Un­ter­schrift feh­len, auf die Ein­spra­che nicht ein­zu­tre­ten.