Verordnung
über die Verrechnungssteuer
(Verrechnungssteuerverordnung, VStV)1

vom 19. Dezember 1966 (Stand am 1. Januar 2023)

1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 24. Juni 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 3471).


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Art. 3

2. Ab­rech­nung und Be­schei­ni­gung über den Steu­er­ab­zug

 

1 Hän­digt der Steu­er­pflich­ti­ge dem Emp­fän­ger der steu­er­ba­ren Lei­s­tung ei­ne Ab­rech­nung aus, so sind dar­in die Fäl­lig­keit die­ser Lei­stung und ihr Brut­to­be­trag vor Ab­zug der Ver­rech­nungs­steu­er und von Spe­sen an­zu­ge­ben.

2 Ver­langt der Emp­fän­ger der steu­er­ba­ren Leis­tung ei­ne be­son­de­re Be­schei­ni­gung (Art. 14 Abs. 2 VStG), so sind dar­in an­zu­ge­ben:

a.
der Na­me und die dem Aus­stel­ler be­kann­te Adres­se des Emp­fän­gers;
b.
die Art und der Nenn­be­trag des Ver­mö­gens­wer­tes, der die steu­­er­ba­re Leis­tung ab­ge­wor­fen hat;
c.
der Brut­to­be­trag der steu­er­ba­ren Leis­tung, der Zeit­raum, auf den sie sich be­zieht, und das Fäl­lig­keits­da­tum;
d.
der Be­trag der ab­ge­zo­ge­nen Ver­rech­nungs­steu­er;
e.
das Da­tum der Aus­stel­lung so­wie Na­me und Adres­se (Fir­ma­stem­pel) und Un­ter­schrift des Aus­stel­lers.

3 Für je­de steu­er­ba­re Leis­tung darf nur ei­ne Be­schei­ni­gung aus­ge­stellt wer­den; Ko­pi­en oder Er­satz­be­schei­ni­gun­gen sind als sol­che zu kenn­zeich­nen.

4 Die ESTV kann un­ter den von ihr fest­zu­le­gen­den Be­din­gun­gen und Auf­la­gen nicht un­ter­schrie­be­ne Be­schei­ni­gun­gen und un­mit­tel­bar auf dem Rück­er­stat­tungs­an­trag an­ge­brach­te Be­schei­ni­gun­gen zu­las­sen.

 

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