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Verordnung
über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit
(VZAE)

vom 24. Oktober 2007 (Stand am 12. März 2022)

Art. 52 Asylsuchende

(Art. 30 Abs. 1 Bst. l AIG und Art. 43 AsylG)

1 Sind die asyl­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen (Art. 43 Abs. 1–3 AsylG) er­füllt, kann Asyl­su­chen­den ei­ne vor­über­ge­hen­de Er­werbs­tä­tig­keit be­wil­ligt wer­den, wenn:

a.
die Wirt­schafts- und Ar­beits­markt­la­ge es er­laubt;
b.
das Ge­such ei­nes Ar­beit­ge­bers nach Ar­ti­kel 18 Buch­sta­be b AIG vor­liegt;
c.
die Lohn- und Ar­beits­be­din­gun­gen nach Ar­ti­kel 22 AIG ein­ge­hal­ten wer­den;
d.
der Vor­rang nach Ar­ti­kel 21 AIG ein­ge­hal­ten wird;
e.81
sie nicht mit ei­ner rechts­kräf­ti­gen Lan­des­ver­wei­sung nach Ar­ti­kel 66a oder 66abis des Straf­ge­setz­buchs82 oder Ar­ti­kel 49a oder 49abis des Mi­li­tär­straf­ge­set­zes von 13. Ju­ni 192783 be­legt sind.

284

81 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 1 der V vom 1. Fe­br. 2017 über die Ein­füh­rung der Lan­des­ver­wei­sung, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 563).

82 SR 311.0

83 SR 321.0

84 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 15. Aug. 2018, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3173).