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Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken

vom 23. April 1920 (Stand am 1. Januar 2012)

Art. 1

A. Sach­li­cher Gel­tungs­be­reich

 

1Den Vor­schrif­ten die­ser Ver­ord­nung un­ter­lie­gen die in der Schweiz ge­le­ge­nen Grund­stücke im Sin­ne des Ar­ti­kels 655 des Zi­vil­ge­setz­bu­ches (ZGB)2.

2Für die Ver­wer­tung der Ei­gen­tums­rech­te des Schuld­ners an Grund­stücken, die im Ge­sam­tei­gen­tum ste­hen (z. B. ei­ner un­ver­teil­ten Erb­schaft an­ge­hö­ren), gilt nicht die­se Ver­ord­nung, son­dern die Ver­ord­nung des BGer vom 17. Ja­nu­ar 19233 über die Pfän­dung und Ver­wer­tung von An­tei­len an Ge­mein­schafts­ver­mö­gen.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BGer vom 4. Dez. 1975, in Kraft seit 1. April 1976 (AS 1976 164).
2 SR 210
3 SR 281.41