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Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken

vom 23. April 1920 (Stand am 1. Januar 2012)

Art. 58

B. An­ge­bot

I. Form

 

1An­ge­bo­te, die an Be­din­gun­gen oder Vor­be­hal­te ge­knüpft sind oder nicht auf ei­ne be­stimm­te Sum­me lau­ten, darf das Be­trei­bungs­amt nicht be­rück­sich­ti­gen.

2Von Per­so­nen, die als Stell­ver­tre­ter in frem­dem Na­men oder als Or­gan ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son bie­ten, kann vor dem Zu­schlag der Nach­weis der Ver­tre­tungs­be­fug­nis ver­langt wer­den. Die all­fäl­li­gen Aus­wei­se sind, wenn dem Ver­tre­te­nen zu­ge­schla­gen wird, bei den Ak­ten auf­zu­be­wah­ren.

3An­ge­bo­te für na­ment­lich nicht be­zeich­ne­te oder erst spä­ter zu be­zeich­nen­de Per­so­nen oder für noch nicht be­ste­hen­de ju­ris­ti­sche Per­so­nen dür­fen nicht an­ge­nom­men wer­den.

4Schrift­li­che An­ge­bo­te sind bei Be­ginn der Stei­ge­rung den Teil­neh­mern be­kannt­zu­ge­ben und un­ter den glei­chen Be­din­gun­gen wie münd­li­che An­ge­bo­te zu be­rück­sich­ti­gen.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BGer vom 5. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2900).