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Verordnung
über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen
zum Strassenverkehr
(Verkehrszulassungsverordnung,1 VZV)

1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Juli 2002, in Kraft seit 1. April 2003 (AS 2002 3259).

Art. 28a Fahreignungsuntersuchung 168

1 Be­ste­hen Zwei­fel an der Fahr­eig­nung ei­ner Per­son (Art. 15d Abs. 1 SVG), so ord­net die kan­to­na­le Be­hör­de an:

a.
bei ver­kehrs­me­di­zi­ni­schen Fra­ge­stel­lun­gen: ei­ne Fahr­eig­nungs­un­ter­su­chung durch einen Arzt nach Ar­ti­kel 5abis;
b.
bei ver­kehrs­psy­cho­lo­gi­schen Fra­ge­stel­lun­gen, na­ment­lich nach Ar­ti­kel 15d Ab­satz 1 Buch­sta­be c SVG: ei­ne Fahr­eig­nungs­un­ter­su­chung durch einen Ver­kehrs­psy­cho­lo­gen nach Ar­ti­kel 5c.

2 Der Arzt, der die Fahr­eig­nungs­un­ter­su­chung durch­führt, muss:

a.
in Fäl­len nach Ar­ti­kel 15d Ab­satz 1 Buch­sta­ben a und b SVG über ei­ne An­er­ken­nung der Stu­fe 4 ver­fü­gen;
b.
in Fäl­len nach Ar­ti­kel 15d Ab­satz 1 Buch­sta­ben d und e SVG über ei­ne An­er­ken­nung min­des­tens der Stu­fe 3 ver­fü­gen.

3 Bei so­wohl ver­kehrs­me­di­zi­ni­schen als auch ver­kehrs­psy­cho­lo­gi­schen Fra­ge­stel­lun­gen ist ei­ne ver­kehrs­me­di­zi­ni­sche Un­ter­su­chung durch einen Arzt mit der An­er­ken­nung der Stu­fe 4 und ei­ne ver­kehrs­psy­cho­lo­gi­sche Un­ter­su­chung durch einen Psy­cho­lo­gen mit der An­er­ken­nung nach Ar­ti­kel 5cdurch­zu­füh­ren.

168 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 29. Nov. 2013 (AS 2013 4697). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, in Kraft seit 1. Ju­li 2016 (AS 2015 2599).