Bundesgesetz
über den Wald
(Waldgesetz, WaG)


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Art. 5a Windenergieanlagen 5

1 Win­d­ener­gie­an­la­gen und ih­re Er­schlies­sungs­we­ge im Wald gel­tenals stand­ort­ge­bun­den, wenn sie von na­tio­na­lem In­ter­es­se sind und für den Bau und den Be­trieb der An­la­gen be­reits ei­ne stras­sen­mäs­si­ge Er­schlies­sung be­steht. Der Nach­weis der Stand­ort­ge­bun­den­heit ist zu er­brin­gen, wenn die Win­d­ener­gie­an­la­ge in ei­nem der fol­gen­den Ge­bie­te er­stellt wer­den soll:

a.
in ei­nem Ob­jekt, das in ei­nem In­ven­tar nach Ar­ti­kel 5 des Bun­des­ge­set­zes vom 1. Ju­li 19666 über den Na­tur- und Hei­mat­schutz (NHG) auf­ge­führt ist;
b.
in ei­nem Wald­re­ser­vat nach Ar­ti­kel 20 Ab­satz 4;
c.
in ei­nem eid­ge­nös­si­schen Jagd­bann­ge­biet nach Ar­ti­kel 11 des Jagd­ge­set­zes vom 20. Ju­ni 19867.

2 Bei Win­d­ener­gie­an­la­gen, die sich aus­ser­halb der Ob­jek­te nach Ar­ti­kel 5 NHG be­fin­den, er­folgt die In­ter­es­sen­ab­wä­gung nach Ar­ti­kel 3 NHG.

5 Ein­ge­fügt durch Ziff. IV des BG vom 29. Sept. 2023 über ei­ne si­che­re Strom­ver­sor­gung mit er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 679; BBl 2021 1666).

6 SR 451

7 SR 922.0

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