Verordnung
über den Wald
(Waldverordnung, WaV)

vom 30. November 1992 (Stand am 1. Juli 2021)


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Art. 21 Gewinnung und Verwendung

(Art. 24 WaG)

1 Die Kan­to­ne stel­len die Ver­sor­gung mit ge­eig­ne­tem forst­li­chem Ver­meh­rungs­gut si­cher.

2 Die zu­stän­di­ge kan­to­na­le Forst­be­hör­de wählt die Wald­be­stän­de aus, aus de­nen forst­li­ches Ver­meh­rungs­gut ge­won­nen wer­den darf. Sie mel­det die Ern­te­be­stän­de dem BA­FU.

3 Sie kon­trol­liert die ge­werb­li­che Ge­win­nung von Saat­gut und Pflan­zen­tei­len und stellt Her­kunfts­zeug­nis­se aus.

4 Für forst­li­che Zwe­cke darf nur forst­li­ches Ver­meh­rungs­gut ver­wen­det wer­den, des­sen Her­kunft nach­ge­wie­sen ist.

5 Das BA­FU berät die Kan­to­ne in Fra­gen:

a.
der Ge­win­nung, der Ver­sor­gung und der Ver­wen­dung von forst­li­chem Ver­meh­rungs­gut;
b.
der Si­che­rung der ge­ne­ti­schen Viel­falt.

6 Es führt einen Ka­tas­ter der Ern­te­be­stän­de und einen Ka­tas­ter der Gen­re­ser­va­te.

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