Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz
(WEG)1

vom 4. Oktober 1974 (Stand am 1. Januar 2013)

1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 15. März 2000 (AS 2000 618619; BBl 1999 3330).


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Art. 2 Begriffe

1 Woh­nun­gen sind Räu­me, die für die dau­ern­de Un­ter­kunft von Per­so­nen ge­eig­net und be­stimmt sind.

2 Ei­gen­tums­woh­nun­gen und Ei­gen­hei­me gel­ten als Woh­nun­gen im Sin­ne die­ses Ge­set­zes.

3 Zweit- und Fe­ri­en­woh­nun­gen fal­len nicht un­ter das Ge­setz.

4 Auf Hei­me fin­det das Ge­setz nur An­wen­dung, so­weit es die Er­schlies­sung und Si­che­rung von Land für den Woh­nungs­bau so­wie die Woh­nungs­markt­for­schung, Bau­for­schung und Bau­ra­tio­na­li­sie­rung be­trifft.

Court decisions

132 I 157 () from April 12, 2006
Regeste: Art. 8 Abs. 1 und Art. 127 Abs. 1 BV, Art. 7 Abs. 1 StHG, Art. 21 Abs. 2 des Glarner Steuergesetzes vom 7. Mai 2000, Art. 24 der Glarner Verordnung vom 22. November 2000 über die Bewertung der Grundstücke; Rechtsgleichheitsgebot; Legalitätsprinzip im Abgaberecht; Eigenmietwert. Die unterschiedliche Besteuerung des Eigenmietwerts von Erst- und Zweitwohnungen ist zulässig. Legalitätsprinzip im Abgaberecht. Gesetz im formellen Sinn. Festsetzung von Abgaben durch das kantonale Parlament (E. 2.2). Vereinbarkeit der Glarner Regelung mit Art. 7 Abs. 1 StHG (E. 3). Rechtsgleichheitsgebot bei der Eigenmietwertbesteuerung (E. 4). Wohneigentumsförderung (Art. 108 BV; Art. 31 KV/GL) als zulässiger Grund für die unterschiedliche fiskalische Behandlung von Erst- und Zweitwohnungen (E. 5). Die allenfalls beschränkte Disponibilität einer Zweitwohnung rechtfertigt keine Reduktion des Eigenmietwerts (E. 6). Es darf unberücksichtigt bleiben, ob ein Eigentümer einer Zweitwohnung an seinem Hauptwohnsitz ebenfalls über Wohneigentum verfügt. (E. 7).

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