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Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz
(WEG)1

vom 4. Oktober 1974 (Stand am 1. Januar 2013)

1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 15. März 2000 (AS 2000 618619; BBl 1999 3330).

Art. 35

1 Der Bund un­ter­stützt durch ge­ziel­te Mass­nah­men nach den fol­gen­den Be­stim­mun­gen den Bau von Woh­nun­gen zu be­son­ders güns­ti­gen Miet­zin­sen.

2 Die­se Mass­nah­men er­stre­cken sich auf

a.
die Grund­ver­bil­li­gung, die bei Er­fül­lung be­stimm­ter Vor­aus­set­zun­gen mit der Rest­fi­nan­zie­rungs­hil­fe ei­ne mög­lichst tie­fe An­set­zung des An­fangs­miet­zin­ses un­ter den Ei­gen­tü­mer­las­ten er­mög­licht;
b.
die Zu­satz­ver­bil­li­gung zur Sen­kung des kos­ten­de­cken­den An­fangs­miet­zin­ses um ins­ge­samt 30 Pro­zent für Woh­nun­gen für Be­völ­ke­rungs­krei­se mit be­schränk­ten Ein­kom­men;
c.
die Zu­satz­ver­bil­li­gung zur Sen­kung des kos­ten­de­cken­den An­fangs­miet­zin­ses um ins­ge­samt 40 Pro­zent für Woh­nun­gen für Be­tag­te, In­va­li­de und Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit Ein­schluss des für de­ren Be­treu­ung er­for­der­li­chen Per­so­nals so­wie für Woh­nun­gen von Per­so­nen, die in Aus­bil­dung ste­hen.

3 Die Zahl der mit Bun­des­hil­fe jähr­lich zu ver­bil­li­gen­den Woh­nun­gen rich­tet sich nach den Be­dürf­nis­sen des Mark­tes und der ver­füg­ba­ren Mit­tel.