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Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz
(WEG)1

vom 4. Oktober 1974 (Stand am 1. Januar 2013)

1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 15. März 2000 (AS 2000 618619; BBl 1999 3330).

Art. 64 Mietzinsfestsetzung bei früher verbilligten Wohnungen

1 Die zu­stän­di­gen Sub­ven­ti­ons­be­hör­den kön­nen Ei­gen­tü­mern der auf Grund frü­he­rer Er­las­se ver­bil­lig­ten Woh­nun­gen auf Ge­such hin ge­stat­ten, zwi­schen Woh­nun­gen ver­schie­de­ner Bau­e­tap­pen einen an­ge­mes­se­nen in­ter­nen Miet­zin­s­aus­gleich vor­zu­neh­men. Den Ei­gen­tü­mern darf ins­ge­samt kein zu­sätz­li­cher Ge­winn er­wach­sen.

2 Ei­gen­tü­mern von Woh­nun­gen, für die auf Grund frü­he­rer Er­las­se Ver­bil­li­gun­gen ge­währt wur­den, kön­nen von den Be­hör­den, wel­che die Bei­trä­ge ge­währt ha­ben, be­schränk­te Miet­zins­zu­schlä­ge zum Zwe­cke der Ka­pi­tal­bil­dung be­wil­ligt wer­den. Die­se zu­sätz­li­chen Mit­tel sind aus­sch­liess­lich zur Fi­nan­zie­rung neu­er ver­bil­lig­ter Woh­nun­gen oder der Er­neue­rung be­ste­hen­der Woh­nun­gen zu ver­wen­den. Die Ein­zel­hei­ten der Zwecker­hal­tung die­ser Mit­tel ord­net der Bun­des­rat.