Bundesgesetz
über die Wehrpflichtersatzabgabe
(WPEG)1

vom 12. Juni 1959 (Stand am 1. Januar 2024)

1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).


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Art. 41 Hinterziehung

1 Wer vor­sätz­lich ei­ne Er­satz­ab­ga­be hin­ter­zieht oder sich oder ei­nem an­dern sonst einen un­recht­mäs­si­gen geld­wer­ten Vor­teil ver­schafft, wird, oh­ne Rück­sicht auf ei­ne Be­stra­fung we­gen Ab­ga­be­be­trug, mit Bus­se bis zum Drei­fa­chen der vor­ent­hal­te­nen Er­satz­ab­ga­be be­straft.

2 Bei fahr­läs­si­ger Be­ge­hung ist die Stra­fe Bus­se bis zum Be­trag der vor­ent­hal­te­nen Er­satz­ab­ga­be.

3 Ver­such und Ge­hil­fen­schaft sind straf­bar.

4 Die Hin­ter­zie­hung und die Stra­fe we­gen Hin­ter­zie­hung ver­jäh­ren in fünf Jah­ren.126

5 Der Er­satz­pflich­ti­ge hat die zu Un­recht nicht er­ho­be­ne oder zu Un­recht zu­rück­er­stat­te­te oder er­las­se­ne Er­satz­ab­ga­be oh­ne Rück­sicht auf die Straf­bar­keit ei­ner be­stimm­ten Per­son nach­zu­be­zah­len. Die Nach­for­de­rung wird durch Ver­an­la­gungs­ver­fü­gung gel­tend ge­macht, un­ter Vor­be­halt von Ein­spra­che und Be­schwer­de.

126 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).

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