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Verordnung des EFD
über Zollerleichterungen für Waren
je nach Verwendungszweck
(Zollerleichterungsverordnung, ZEV)

vom 4. April 2007 (Stand am 1. April 2022)

Art. 2 Begriffe

In die­ser Ver­ord­nung be­deu­ten:

a.
zoll­be­güns­tig­te Wa­ren: Wa­ren mit Zol­ler­leich­te­run­gen je nach Ver­wen­dungs­zweck nach Ar­ti­kel 14 Ab­satz 1 ZG;
b.
un­ver­än­der­te Wa­ren: zoll­be­güns­tig­te Wa­ren, die nicht be­ar­bei­tet oder ver­ar­bei­tet wur­den; un­ver­än­der­ten Wa­ren gleich­ge­stellt sind Wa­ren, die so be­ar­bei­tet oder ver­ar­bei­tet wur­den, dass ei­ne an­de­re Ver­wen­dung als die ver­an­lag­te noch nicht aus­ge­schlos­sen ist;
c.
Ver­wen­dungs­ver­pflich­tung: all­ge­mein gül­ti­ge Ver­pflich­tung, ei­ne Wa­re nur zu ei­nem be­stimm­ten Zweck zu ver­wen­den, oh­ne Ein­schrän­kung hin­sicht­lich der Men­ge und Her­kunft der Wa­re so­wie der Dau­er;
d.
zoll­be­güns­tig­te Per­son: Per­son, die:
1.
für zoll­be­güns­tig­te Wa­ren ei­ne Ver­wen­dungs­ver­pflich­tung hin­ter­legt hat, die von der Ober­zoll­di­rek­ti­on ge­neh­migt ist, oder
2.
ei­ne mit ei­nem Ver­wen­dungs­vor­be­halt ver­se­he­ne, un­ver­än­der­te zoll­be­güns­tig­te Wa­re im Zoll­ge­biet über­nimmt.