Schweizerisches Zivilgesetzbuch

vom 10. Dezember 1907 (Stand am 1. Januar 2019)


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Art. 841

c. Vor­recht

 

1Kom­men die For­de­run­gen der Hand­wer­ker und Un­ter­neh­mer bei der Pfand­ver­wer­tung zu Ver­lust, so ist der Aus­fall aus dem den Wert des Bo­dens über­stei­gen­den Ver­wer­tungs­an­teil der vor­ge­hen­den Pfand­gläu­bi­ger zu er­set­zen, so­fern das Grund­stück durch ih­re Pfand­rech­te in ei­ner für sie er­kenn­ba­ren Wei­se zum Nach­teil der Hand­wer­ker und Un­ter­neh­mer be­las­tet wor­den ist.

2Ver­äus­sert der vor­ge­hen­de Pfand­gläu­bi­ger sei­nen Pfand­ti­tel, so hat er den Hand­wer­kern und Un­ter­neh­mern für das­je­ni­ge, was ih­nen da­durch ent­zo­gen wird, Er­satz zu leis­ten.

3So­bald der Be­ginn des Wer­kes auf An­zei­ge ei­nes Be­rech­tig­ten im Grund­buch an­ge­merkt ist, dür­fen bis zum Ab­lauf der Ein­tra­gungs­frist Pfand­rech­te nur als Grund­pfand­ver­schrei­bun­gen ein­ge­tra­gen wer­den.

 

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