Schweizerisches Zivilgesetzbuch

vom 10. Dezember 1907 (Stand am 1. Juli 2020)


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Art. 405

A. Über­nah­me des Am­tes

 

1Der Bei­stand oder die Bei­stän­din ver­schafft sich die zur Er­fül­lung der Auf­ga­ben nö­ti­gen Kennt­nis­se und nimmt per­sön­lich mit der be­trof­fe­nen Per­son Kon­takt auf.

2Um­fasst die Bei­stand­schaft die Ver­mö­gens­ver­wal­tung, so nimmt der Bei­stand oder die Bei­stän­din in Zu­sam­men­ar­beit mit der Er­wach­se­nen­schutz­be­hör­de un­ver­züg­lich ein In­ven­tar der zu ver­wal­ten­den Ver­mö­gens­wer­te auf.

3Wenn die Um­stän­de es recht­fer­ti­gen, kann die Er­wach­se­nen­schutz­be­hör­de die Auf­nah­me ei­nes öf­fent­li­chen In­ven­tars an­ord­nen. Die­ses hat für die Gläu­bi­ger die glei­che Wir­kung wie das öf­fent­li­che In­ven­tar des Erbrechts.

4Drit­te sind ver­pflich­tet, al­le für die Auf­nah­me des In­ven­tars er­for­der­li­chen Aus­künf­te zu er­tei­len.

 

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