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Schweizerisches Zivilgesetzbuch

Art. 208

2. Hin­zu­rech­nung

 

1 Zur Er­run­gen­schaft hin­zu­ge­rech­net wer­den:

1.
un­ent­gelt­li­che Zu­wen­dun­gen, die ein Ehe­gat­te wäh­rend der letz­ten fünf Jah­re vor Auf­lö­sung des Gü­ter­stan­des oh­ne Zu­stim­mung des an­dern Ehe­gat­ten ge­macht hat, aus­ge­nom­men die üb­li­chen Ge­le­gen­heits­ge­schen­ke;
2.
Ver­mö­gen­sen­täus­se­run­gen, die ein Ehe­gat­te wäh­rend der Dau­er des Gü­ter­stan­des vor­ge­nom­men hat, um den Be­tei­li­gungs­an­spruch des an­dern zu schmä­lern.

2240

240 Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 3 der Zi­vil­pro­zess­ord­nung vom 19. Dez. 2008, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).