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Schweizerisches Zivilgesetzbuch

Art. 286356

V. Ver­än­de­rung der Ver­hält­nis­se

1. Im All­ge­mei­nen

 

1 Das Ge­richt kann an­ord­nen, dass der Un­ter­halts­bei­trag sich bei be­stimm­ten Ver­än­de­run­gen der Be­dürf­nis­se des Kin­des oder der Leis­tungs­fä­hig­keit der El­tern oder der Le­bens­kos­ten oh­ne wei­te­res er­höht oder ver­min­dert.

2 Bei er­heb­li­cher Ver­än­de­rung der Ver­hält­nis­se setzt das Ge­richt den Un­ter­halts­bei­trag auf An­trag ei­nes El­tern­teils oder des Kin­des neu fest oder hebt ihn auf.

3 Bei nicht vor­her­ge­se­he­nen aus­ser­or­dent­li­chen Be­dürf­nis­sen des Kin­des kann das Ge­richt die El­tern zur Leis­tung ei­nes be­son­de­ren Bei­trags ver­pflich­ten.357

356Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 25. Ju­ni 1976, in Kraft seit 1. Jan. 1978 (AS 1977 237; BBl 1974 II 1).

357 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 4 des BG vom 26. Ju­ni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 1118; BBl 1996 I 1).