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Schweizerisches Zivilgesetzbuch

Art. 647e568

c. Der Ver­schö­ne­rung und Be­quem­lich­keit die­nen­de

 

1 Bau­ar­bei­ten, die le­dig­lich der Ver­schö­ne­rung, der An­sehn­lich­keit der Sa­che oder der Be­quem­lich­keit im Ge­brauch die­nen, dür­fen nur mit Zu­stim­mung al­ler Mit­ei­gen­tü­mer aus­ge­führt wer­den.

2 Wer­den sol­che Ar­bei­ten mit Zu­stim­mung der Mehr­heit al­ler Mit­ei­gen­tü­mer, die zu­gleich den grös­se­ren Teil der Sa­che ver­tritt, an­ge­ord­net, so kön­nen sie auch ge­gen den Wil­len ei­nes nicht zu­stim­men­den Mit­ei­gen­tü­mers aus­ge­führt wer­den, so­fern die­ser durch sie in sei­nem Nut­zungs- und Ge­brauchs­recht nicht dau­ernd be­ein­träch­tigt wird, und die üb­ri­gen Mit­ei­gen­tü­mer ihm für ei­ne bloss vor­über­ge­hen­de Be­ein­träch­ti­gung Er­satz leis­ten und sei­nen Kos­ten­an­teil über­neh­men.

568Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, in Kraft seit 1. Jan. 1965 (AS 1964 993; BBl 1962 II 1461).