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Schweizerisches Zivilgesetzbuch

Art. 730

A. Ge­gen­stand

 

1 Ein Grund­stück kann zum Vor­teil ei­nes an­dern Grund­stückes in der Wei­se be­las­tet wer­den, dass sein Ei­gen­tü­mer sich be­stimm­te Ein­grif­fe des Ei­gen­tü­mers die­ses an­dern Grund­stückes ge­fal­len las­sen muss oder zu des­sen Guns­ten nach ge­wis­sen Rich­tun­gen sein Ei­gen­tums­recht nicht aus­üben darf.

2 Ei­ne Ver­pflich­tung zur Vor­nah­me von Hand­lun­gen kann mit der Grund­dienst­bar­keit nur ne­ben­säch­lich ver­bun­den sein. Für den Er­wer­ber des be­rech­tig­ten oder be­las­te­ten Grund­stücks ist ei­ne sol­che Ver­pflich­tung nur ver­bind­lich, wenn sie sich aus dem Ein­trag im Grund­buch er­gibt.632

632 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 11. Dez. 2009 (Re­gis­ter-Schuld­brief und wei­te­re Än­de­run­gen im Sa­chen­recht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4637; BBl 2007 5283).