Schweizerische Zivilprozessordnung

vom 19. Dezember 2008 (Stand am 1. Januar 2018)


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Art. 163 Verweigerungsrecht

1Ei­ne Par­tei kann die Mit­wir­kung ver­wei­gern, wenn sie:

a.
ei­ne ihr im Sin­ne von Ar­ti­kel 165 na­he­ste­hen­de Per­son der Ge­fahr straf­recht­li­cher Ver­fol­gung oder zi­vil­recht­li­cher Ver­ant­wort­lich­keit aus­set­zen wür­de;
b.
sich we­gen Ver­let­zung ei­nes Ge­heim­nis­ses nach Ar­ti­kel 321 des Straf­ge­setz­buchs (StGB)1 straf­bar ma­chen wür­de; aus­ge­nom­men sind die Re­vi­so­rin­nen und Re­vi­so­ren; Ar­ti­kel 166 Ab­satz 1 Buch­sta­be b drit­ter Teil­satz gilt sinn­ge­mä­ss.

2Die Trä­ge­rin­nen und Trä­ger an­de­rer ge­setz­lich ge­schütz­ter Ge­heim­nis­se kön­nen die Mit­wir­kung ver­wei­gern, wenn sie glaub­haft ma­chen, dass das Ge­heim­hal­tungs­in­ter­es­se das In­ter­es­se an der Wahr­heits­fin­dung über­wiegt.


1 SR 311.0

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