Schweizerische Zivilprozessordnung

vom 19. Dezember 2008 (Stand am 1. Januar 2018)


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Art. 227 Klageänderung

1Ei­ne Kla­ge­än­de­rung ist zu­läs­sig, wenn der ge­än­der­te oder neue An­spruch nach der glei­chen Ver­fah­rens­art zu be­ur­tei­len ist und:

a.
mit dem bis­he­ri­gen An­spruch in ei­nem sach­li­chen Zu­sam­men­hang steht; oder
b.
die Ge­gen­par­tei zu­stimmt.

2Über­steigt der Streit­wert der ge­än­der­ten Kla­ge die sach­li­che Zu­stän­dig­keit des Ge­richts, so hat die­ses den Pro­zess an das Ge­richt mit der hö­he­ren sach­li­chen Zu­stän­dig­keit zu über­wei­sen.

3Ei­ne Be­schrän­kung der Kla­ge ist je­der­zeit zu­läs­sig; das an­ge­ru­fe­ne Ge­richt bleibt zu­stän­dig.

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