Schweizerische Zivilprozessordnung

vom 19. Dezember 2008 (Stand am 1. Januar 2018)


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Art. 373 Allgemeine Verfahrensregeln

1Die Par­tei­en kön­nen das Schieds­ver­fah­ren:

a.
sel­ber re­geln;
b.
durch Ver­weis auf ei­ne schieds­ge­richt­li­che Ver­fah­rens­ord­nung re­geln;
c.
ei­nem Ver­fah­rens­recht ih­rer Wahl un­ter­stel­len.

2Ha­ben die Par­tei­en das Ver­fah­ren nicht ge­re­gelt, so wird die­ses vom Schieds­ge­richt fest­ge­legt.

3Die Prä­si­den­tin oder der Prä­si­dent des Schieds­ge­richts kann über ein­zel­ne Ver­fah­rens­fra­gen al­lein ent­schei­den, wenn ei­ne ent­spre­chen­de Er­mäch­ti­gung der Par­tei­en oder der an­dern Mit­glie­der des Schieds­ge­richts vor­liegt.

4Das Schieds­ge­richt muss die Gleich­be­hand­lung der Par­tei­en und ih­ren An­spruch auf recht­li­ches Ge­hör ge­währ­leis­ten und ein kon­tra­dik­to­ri­sches Ver­fah­ren durch­füh­ren.

5Je­de Par­tei kann sich ver­tre­ten las­sen.

6Ver­stös­se ge­gen die Ver­fah­rens­re­geln sind so­fort zu rü­gen, an­dern­falls kön­nen sie spä­ter nicht mehr gel­tend ge­macht wer­den.

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