Schweizerische Zivilprozessordnung

vom 19. Dezember 2008 (Stand am 1. Juli 2020)


Open article in different language:  FR  |  IT  |  EN
Art. 315 Aufschiebende Wirkung

1Die Be­ru­fung hemmt die Rechts­kraft und die Voll­streck­bar­keit des an­ge­foch­te­nen Ent­scheids im Um­fang der An­trä­ge.

2Die Rechts­mit­tel­in­stanz kann die vor­zei­ti­ge Voll­stre­ckung be­wil­li­gen. Nö­ti­gen­falls ord­net sie si­chern­de Mass­nah­men oder die Leis­tung ei­ner Si­cher­heit an.

3Rich­tet sich die Be­ru­fung ge­gen einen Ge­stal­tungs­ent­scheid, so kann die auf­schie­ben­de Wir­kung nicht ent­zo­gen wer­den.

4Kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung hat die Be­ru­fung ge­gen Ent­schei­de über:

a.
das Ge­gen­dar­stel­lungs­recht;
b.
vor­sorg­li­che Mass­nah­men.

5Die Voll­stre­ckung vor­sorg­li­cher Mass­nah­men kann aus­nahms­wei­se auf­ge­scho­ben wer­den, wenn der be­trof­fe­nen Par­tei ein nicht leicht wie­der­gutz­u­ma­chen­der Nach­teil droht.

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden