Schweizerische Zivilprozessordnung

vom 19. Dezember 2008 (Stand am 1. Juli 2020)


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Art. 327a Vollstreckbarerklärung nach Lugano-Übereinkommen

1Rich­tet sich die Be­schwer­de ge­gen einen Ent­scheid des Voll­stre­ckungs­ge­richts nach den Ar­ti­keln 38–52 des Über­ein­kom­mens vom 30. Ok­to­ber 20072 über die ge­richt­li­che Zu­stän­dig­keit und die An­er­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zi­vil- und Han­delssa­chen (Lu­ga­no-Über­ein­kom­men), so prüft die Rechts­mit­tel­in­stanz die im Lu­ga­no-Über­ein­kom­men vor­ge­se­he­nen Ver­wei­ge­rungs­grün­de mit vol­ler Ko­gni­ti­on.

2Die Be­schwer­de hat auf­schie­ben­de Wir­kung. Si­chern­de Mass­nah­men, ins­be­son­de­re der Ar­rest nach Ar­ti­kel 271 Ab­satz 1 Zif­fer 6 SchKG3, sind vor­be­hal­ten.

3Die Frist für die Be­schwer­de ge­gen die Voll­streck­bar­er­klä­rung rich­tet sich nach Ar­ti­kel 43 Ab­satz 5 des Lu­ga­no-Über­ein­kom­mens.


1 Ein­ge­fügt durch Art. 3 Ziff. 1 des BB vom 11. Dez. 2009 (Ge­neh­mi­gung und Um­set­zung des Lu­ga­no-Über­eink.), in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5601; BBl 2009 1777).
2 SR 0.275.12
3 SR 281.1

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