Schweizerische Zivilprozessordnung
(Zivilprozessordnung, ZPO)


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Art. 111 Liquidation der Prozesskosten

1 Die Ge­richts­kos­ten wer­den in den Fäl­len der Kos­ten­pflich­tig­keit der Par­tei, die einen Vor­schuss ge­leis­tet hat, mit den ge­leis­te­ten Vor­schüs­sen ver­rech­net. In den üb­ri­gen Fäl­len wird ein Vor­schuss zu­rück­er­stat­tet. Ein Fehl­be­trag wird bei der kos­ten­pflich­ti­gen Par­tei nach­ge­for­dert.66

2 Die kos­ten­pflich­ti­ge Par­tei hat der an­de­ren Par­tei die zu­ge­spro­che­ne Par­tei­ent­schä­di­gung zu be­zah­len.67

3 Vor­be­hal­ten blei­ben die Be­stim­mun­gen über die un­ent­gelt­li­che Rechts­pfle­ge.

66 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 17. März 2023 (Ver­bes­se­rung der Pra­xi­staug­lich­keit und der Rechts­durch­set­zung), in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2023 491; BBl 2020 2697).

67 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 17. März 2023 (Ver­bes­se­rung der Pra­xi­staug­lich­keit und der Rechts­durch­set­zung), in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2023 491; BBl 2020 2697).

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