Zivilstandsverordnung

vom 28. April 2004 (Stand am 1. Januar 2020)


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Art. 14 Erklärung über die Unterstellung des Namens unter das Heimatrecht

1Im Zu­sam­men­hang mit ei­nem sie oder ihn per­sön­lich be­tref­fen­den Zi­vil­stand­ser­eig­nis kann die Schwei­ze­rin oder der Schwei­zer mit Wohn­sitz im Aus­land oder die Aus­län­de­rin oder der Aus­län­der ge­gen­über der Zi­vil­stands­be­am­tin oder dem Zi­vil­stands­be­am­ten schrift­lich er­klä­ren, ih­ren oder sei­nen Na­men dem Hei­mat­recht un­ter­stel­len zu wol­len (Art. 37 Abs. 2 IPRG1).2

2Im Zu­sam­men­hang mit ei­nem aus­län­di­schen Zi­vil­stand­ser­eig­nis kann ei­ne sol­che Er­klä­rung der Auf­sichts­be­hör­de di­rekt oder durch Ver­mitt­lung der Ver­tre­tung der Schweiz ab­ge­ge­ben wer­den.3

3Wenn ei­ne Schwei­ze­rin oder ein Schwei­zer die Na­mens­er­klä­rung nach Ar­ti­kel 12, 12a, 13, 13a, 14a, 37 Ab­satz 2 oder 3 oder Ar­ti­kel 37a Ab­satz 3 oder 4 ab­gibt, so gilt dies als Er­klä­rung, den Na­men dem Hei­mat­recht un­ter­stel­len zu wol­len.4


1 SR 291
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 4. Ju­ni 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 3061).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 4. Ju­ni 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 3061).
4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Mai 2014, in Kraft seit 1. Ju­li 2014 (AS 2014 1327).

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