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Zivilstandsverordnung

vom 28. April 2004 (Stand am 1. Januar 2020)

Art. 96 Trauung und Beurkundung einer eingetragenen Partnerschaft durch Mitglieder einer Gemeindeexekutive

1Das kan­to­na­le Recht kann vor­se­hen, dass be­stimm­te Mit­glie­der ei­ner Ge­mein­de­exe­ku­ti­ve zu aus­ser­or­dent­li­chen Zi­vil­stands­be­am­tin­nen oder aus­ser­or­dent­li­chen Zi­vil­stands­be­am­ten mit der aus­sch­liess­li­chen Be­fug­nis, Trau­un­gen zu voll­zie­hen, er­nannt wer­den, wenn:

a.
die Trau­ung durch die­se Per­so­nen der Tra­di­ti­on ent­spricht und in der Be­völ­ke­rung fest ver­an­kert ist; und
b.
die er­for­der­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung si­cher­ge­stellt ist.

1bisDie aus­ser­or­dent­li­chen Zi­vil­stands­be­am­tin­nen und Zi­vil­stands­be­am­ten be­ur­kun­den auch ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaf­ten.2

2Die Auf­sichts­be­hör­de be­rich­tet dem EA­ZW im Rah­men ih­rer Be­richt­er­stat­tungs­pflicht (Art. 85 Abs. 2) über die er­nann­ten Per­so­nen.3


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4309).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4309).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2016, in Kraft seit 1. Ju­li 2017 (AS 2016 3925).