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Verordnung
über das Vernehmlassungsverfahren
(Vernehmlassungsverordnung, VlV)

vom 17. August 2005 (Stand am 1. April 2016)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf Artikel 11 des Vernehmlassungsgesetzes vom 18. März 20051 (VlG),

verordnet:

1. Abschnitt: Geltungsbereich

Art. 12  

1 Die­se Ver­ord­nung gilt für die Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren, die vom Bun­des­rat, von ei­nem De­par­te­ment, der Bun­des­kanz­lei oder ei­ner Ein­heit der Bun­des­ver­wal­tung er­öff­net wer­den (er­öff­nen­de Be­hör­de).

2 So­weit ein Ge­setz oder ei­ne Ver­ord­nung nichts an­de­res be­stimmt, gel­ten die Be­stim­mun­gen die­ser Ver­ord­nung sinn­ge­mä­ss auch für die par­la­men­ta­ri­schen Kom­mis­sio­nen.

2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 23  

3 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 11. März 2016, mit Wir­kung seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

2. Abschnitt: Planung und Koordination 4

4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 3 Planung 5  

Die für die Durch­füh­rung von Ver­nehm­las­sun­gen zu­stän­di­gen Be­hör­den (fe­der­füh­ren­de Be­hör­den) er­stel­len ei­ne Pla­nung ih­rer Ver­nehm­las­sun­gen und ak­tua­li­sie­ren sie lau­fend.

5 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 4 Koordination 6  

(Art. 5 Abs. 3 VlG)

1 Die fe­der­füh­ren­den Be­hör­den ori­en­tie­ren die Bun­des­kanz­lei über die Pla­nung ih­rer Ver­nehm­las­sun­gen; sie nen­nen ihr zu je­dem Vor­ha­ben den Ti­tel in den drei Amtss­pra­chen und die Frist zur Ein­rei­chung der Stel­lung­nah­men.

2 Die Bun­des­kanz­lei sorgt für die zeit­li­che Ko­or­di­na­ti­on der Ver­nehm­las­sun­gen.

6 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 4a Konsultation der Bundeskanzlei 7  

1 Die fe­der­füh­ren­de Be­hör­de un­ter­brei­tet der Bun­des­kanz­lei recht­zei­tig vor der Er­öff­nung des Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­rens die Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen zur Kon­sul­ta­ti­on.

2 Sie kon­sul­tiert die Bun­des­kanz­lei auch dann, wenn sie nach Ar­ti­kel 3a VlG auf die Durch­füh­rung ei­ner Ver­nehm­las­sung ver­zich­ten will.

7 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 5 Information und Veröffentlichung  

1 Die Bun­des­kanz­lei in­for­miert den Bun­des­rat, die Bü­ros der eid­ge­nös­si­schen Rä­te, die Kan­to­ne, die po­li­ti­schen Par­tei­en und die Me­di­en halb­jähr­lich über die ge­plan­ten Ver­nehm­las­sun­gen.

2 Sie führt in elek­tro­ni­scher Form ei­ne öf­fent­lich zu­gäng­li­che, lau­fend ak­tua­li­sier­te Lis­te der ge­plan­ten Ver­nehm­las­sun­gen.8

8 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

3. Abschnitt: Eröffnung

Art. 6 Begründungspflicht 9  

Im An­trag an die er­öff­nen­de Be­hör­de ist ins­be­son­de­re zu be­grün­den:

a.
wes­halb das Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren ge­stützt auf Ar­ti­kel 3 Ab­satz 1 VlG durch­ge­führt wer­den muss oder ge­stützt auf Ar­ti­kel 3 Ab­satz 2 VlG durch­ge­führt wer­den soll;
b.
wes­halb ge­ge­be­nen­falls von der Frist nach Ar­ti­kel 7 Ab­satz 3 VlG aus­nahms­wei­se ab­ge­wi­chen wer­den soll.

9 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 7 Umfang und Sprache der Vernehmlassungsunterlagen 10  

1 Die Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen um­fas­sen:

a.
die Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge;
b.
den er­läu­tern­den Be­richt;
c.
die Ori­en­tie­rungs­schrei­ben an die Adres­sa­ten;
d.
die Adres­sa­ten­lis­te.

2 Sie sind in den drei Amtss­pra­chen zu er­stel­len.

3 Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge und er­läu­tern­der Be­richt kön­nen in den fol­gen­den Fäl­len in nur ei­ner oder zwei Amtss­pra­chen er­stellt wer­den:

a.
bei völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen: wenn das Vor­ha­ben dring­lich ist;
b.
bei Ver­nehm­las­sun­gen nach Ar­ti­kel 3 Ab­satz 2 VlG: wenn das Vor­ha­ben aus­sch­liess­lich von lo­ka­ler oder re­gio­na­ler Be­deu­tung ist.

10 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 8 Erläuternder Bericht 11  

1 Der er­läu­tern­de Be­richt gibt einen Über­blick über die Vor­la­ge und legt ih­re Grund­zü­ge und ih­re Zie­le dar.

2 Er er­läu­tert bei Er­las­sent­wür­fen die ein­zel­nen Be­stim­mun­gen.

3 Er ent­hält Aus­füh­run­gen und wo nö­tig Fra­gen an die Adres­sa­ten, ins­be­son­de­re:

a.
zu den per­so­nel­len, or­ga­ni­sa­to­ri­schen und fi­nan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen auf Bund, Kan­to­ne, Ge­mein­den und all­fäl­li­ge wei­te­re Voll­zugs­trä­ger;
b.
zur Not­wen­dig­keit, die Um­set­zung mit den Voll­zugs­trä­gern ko­or­di­niert zu pla­nen;
c.
zum Zeit­be­darf für die Um­set­zung in den Kan­to­nen und den Ge­mein­den;
d.
zu den wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen.

4 Er ent­hält bei Er­las­sent­wür­fen, bei de­nen mit er­heb­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die Voll­zugs­trä­ger und die wei­te­ren Nor­m­adres­sa­ten zu rech­nen ist, Aus­füh­run­gen zum vor­aus­sicht­li­chen In­halt der dar­auf ge­stützt zu er­las­sen­den Ver­ord­nun­gen.

5 Im Üb­ri­gen gel­ten die Vor­ga­ben für In­halt und Glie­de­rung von Bot­schaf­ten des Bun­des­ra­tes sinn­ge­mä­ss.

11 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 9 Orientierungsschreiben an die Adressaten 12  

1 Das Ori­en­tie­rungs­schrei­ben an die Adres­sa­ten der Ver­nehm­las­sung ent­hält:

a.
einen Hin­weis auf den Ent­scheid zur Er­öff­nung der Ver­nehm­las­sung;
b.
die An­ga­be der Ver­nehm­las­sungs­frist und ge­ge­be­nen­falls die Be­grün­dung für die Ver­kür­zung der Frist;
c.
die elek­tro­ni­sche Be­zugs­quel­le für die Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen.

2 Die Kan­to­ne so­wie all­fäl­li­ge wei­te­re Voll­zugs­trä­ger wer­den im Ori­en­tie­rungs­schrei­ben aus­drück­lich ein­ge­la­den, zu den Aus­füh­run­gen im er­läu­tern­den Be­richt und zu all­fäl­li­gen dar­in ge­stell­ten Fra­gen Stel­lung zu neh­men.

3 Das Ori­en­tie­rungs­schrei­ben an die Kan­to­ne wird an die Re­gie­run­gen adres­siert.

12 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 10 Adressatenliste 13  

(Art. 4 Abs. 2 und 3 VlG)

1 Die Adres­sa­ten­lis­te ent­hält die stän­di­gen Adres­sa­ten ge­mä­ss Ar­ti­kel 4 Ab­satz 3 VlG so­wie die von der fe­der­füh­ren­den Be­hör­de be­stimm­ten wei­te­ren in­ter­es­sier­ten Krei­se.

2 Sie ent­hält kei­ne Ver­wal­tungs­ein­hei­ten der zen­tra­len und der de­zen­tra­len Bun­des­ver­wal­tung so­wie der kan­to­na­len Ver­wal­tun­gen; aus­ge­nom­men sind die im Ein­zel­fall in­ter­es­sier­ten aus­ser­par­la­men­ta­ri­schen Kom­mis­sio­nen nach An­hang 2 der Re­gie­rungs- und Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung vom 25. No­vem­ber 199814.

13 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

14 SR 172.010.1

Art. 11 Bundesgericht und andere richterliche Behörden des Bundes  

1 Be­trifft ei­ne Vor­la­ge das Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ge­richt oder vor ei­ner an­de­ren rich­ter­li­chen Be­hör­de des Bun­des, wer­den das Bun­des­ge­richt und die an­de­re be­trof­fe­ne rich­ter­li­che Be­hör­de des Bun­des zur Stel­lung­nah­me ein­ge­la­den.

2 Be­trifft ei­ne Vor­la­ge die Stel­lung, Or­ga­ni­sa­ti­on oder Ver­wal­tung des Bun­des­ge­rich­tes oder ei­ner an­de­ren rich­ter­li­chen Be­hör­de des Bun­des, wer­den das Bun­des­ge­richt und die an­de­re be­trof­fe­ne rich­ter­li­che Be­hör­de des Bun­des vor der Er­öff­nung der Ver­nehm­las­sung zu ei­ner Stel­lung­nah­me im Rah­men ei­ner An­hö­rung ein­ge­la­den. Sie wer­den in der Ver­nehm­las­sung wie­der­um zur Stel­lung­nah­me ein­ge­la­den.

Art. 12 Information 15  

(Art. 5 VlG)

1 Die fe­der­füh­ren­de Be­hör­de in­for­miert die Me­di­en un­mit­tel­bar nach dem Be­schluss über die Er­öff­nung.

2 Die Bun­des­kanz­lei in­for­miert die Bü­ros der eid­ge­nös­si­schen Rä­te un­mit­tel­bar nach dem Be­schluss des Bun­des­ra­tes über die Er­öff­nung ei­ner Ver­nehm­las­sung zu ei­ner Ver­ord­nung.

15 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 13 Bekanntmachung 16  

(Art. 9 Abs. 1 Bst. a VlG)

1 Die Bun­des­kanz­lei gibt die Er­öff­nung je­der Ver­nehm­las­sung nach Ar­ti­kel 3 Ab­satz 1 VlG im Bun­des­blatt be­kannt.

2 Sie führt in elek­tro­ni­scher Form ei­ne öf­fent­lich zu­gäng­li­che, lau­fend ak­tua­li­sier­te Lis­te der lau­fen­den Ver­nehm­las­sun­gen.

16 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

4. Abschnitt: Durchführung

Art. 14 Vernehmlassungsunterlagen 17  

(Art. 9 Abs. 1 Bst. a VlG)

Die Bun­des­kanz­lei macht die Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen un­mit­tel­bar nach dem Be­schluss über die Er­öff­nung in elek­tro­ni­scher Form öf­fent­lich zu­gäng­lich.

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 15 Form der Stellungnahmen  

(Art. 7 Abs. 1 VlG)

Die Stel­lung­nah­men sind in Pa­pier­form oder in elek­tro­ni­scher Form ein­zu­rei­chen.

Art. 16 Veröffentlichung der Stellungnahmen 18  

(Art. 9 Abs. 1 Bst. b VlG)

Die Bun­des­kanz­lei macht nach Ab­lauf der Ver­nehm­las­sungs­frist die Stel­lung­nah­men so­wie die Pro­to­kol­le nach Ar­ti­kel 7 Ab­satz 2 VlG öf­fent­lich zu­gäng­lich.

18 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 1719  

19 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 11. März 2016, mit Wir­kung seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

5. Abschnitt: Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens und weiteres Vorgehen

Art. 18 Antrag 20  

(Art. 8 VlG)

1 Im An­trag an die für die Ver­ab­schie­dung des Vor­ha­bens zu­stän­di­ge Be­hör­de sind die Ver­nehm­las­sungs­er­geb­nis­se zu­sam­men­fas­send zu ge­wich­ten und zu be­wer­ten. Wo es um Fra­gen der Um­set­zung oder des Voll­zugs von Bun­des­recht geht, wer­den die Stel­lung­nah­men der Kan­to­ne be­son­ders be­rück­sich­tigt.

2 Hat der Bun­des­rat die Ver­nehm­las­sung er­öff­net und be­steht auf­grund der Ver­nehm­las­sungs­er­geb­nis­se in we­sent­li­chen Punk­ten der Vor­la­ge Un­klar­heit über das wei­te­re Vor­ge­hen, so ist dem Bun­des­rat zu­erst An­trag über das wei­te­re Vor­ge­hen zu stel­len.

20 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 19 Beilagen zum Antrag  

1 Dem An­trag lie­gen bei:

a.
der Er­geb­nis­be­richt;
b.
der Ent­wurf der Vor­la­ge so­wie bei Vor­la­gen des Bun­des­ra­tes an die Bun­des­ver­samm­lung der Ent­wurf der Bot­schaft, so­fern nicht zu­erst dem Bun­des­rat ein An­trag über das wei­te­re Vor­ge­hen ge­stellt wird;
c.
der Ent­wurf der Me­dien­mit­tei­lun­gen.

2 Die Bei­la­gen wer­den in den drei Amtss­pra­chen er­stellt.

3 Auf Ver­lan­gen des Bun­des­ge­rich­tes wird sei­ne Stel­lung­nah­me im Bot­schaft­s­ent­wurf voll­stän­dig auf­ge­nom­men.

Art. 20 Ergebnisbericht 21  

(Art. 8 VlG)

1 Der Er­geb­nis­be­richt in­for­miert über die ein­ge­reich­ten Stel­lung­nah­men und fasst de­ren In­hal­te über­sicht­lich und wer­tungs­frei zu­sam­men.

2 Die Stel­lung­nah­men zur Fra­ge der Um­set­zung durch die Kan­to­ne oder an­de­re Voll­zugs­trä­ger wer­den in ei­nem ei­ge­nen Ka­pi­tel dar­ge­stellt.

3 Die Pro­to­kol­le zu Sit­zun­gen nach Ar­ti­kel 7 Ab­satz 2 VlG sind Be­stand­teil des Er­geb­nis­be­richts.

21 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 21 Veröffentlichung und Information 22  

1 Die Bun­des­kanz­lei macht den Er­geb­nis­be­richt un­mit­tel­bar nach der Kennt­nis­nah­me durch die er­öff­nen­de Be­hör­de in elek­tro­ni­scher Form zu­gäng­lich.

2 Die fe­der­füh­ren­de Be­hör­de in­for­miert die Ver­nehm­las­sungs­teil­neh­mer und die Me­di­en un­mit­tel­bar nach dem Be­schluss über die Ver­öf­fent­li­chung des Er­geb­nis­be­richts.

3 Die Bun­des­kanz­lei führt in elek­tro­ni­scher Form ei­ne öf­fent­lich zu­gäng­li­che, lau­fend ak­tua­li­sier­te Lis­te der ab­ge­schlos­se­nen Ver­nehm­las­sun­gen.

22 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

5a. Abschnitt: Begründung des Verzichts auf eine Vernehmlassung23

23 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 11. März 2016, in Kraft seit 1. April 2016 (AS 2016 929).

Art. 21a  

Wur­de ge­stützt auf Ar­ti­kel 3a VlG auf ein Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren ver­zich­tet, so muss dies be­grün­det wer­den:

a.
im An­trag auf Ver­ab­schie­dung des be­tref­fen­den Vor­ha­bens;
b.
in den Er­läu­te­run­gen zum Vor­ha­ben, ins­be­son­de­re in der Bot­schaft.

6. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 22 Aufhebung bisherigen Rechts  

Die Ver­ord­nung vom 17. Ju­ni 199124 über das Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren wird auf­ge­ho­ben.

24 [AS 1991 1632, 1996 1651Art. 22]

Art. 23 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Sep­tem­ber 2005 in Kraft.

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