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Organisationsverordnung
für das Eidgenössische Departement des Innern
(OV-EDI)

vom 28. Juni 2000 (Stand am 1. Juli 2020)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 43 Absatz 2 und 47 Absatz 2 des Regierungs- und
Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 19971 (RVOG)
sowie in Ausführung von Artikel 28 der Regierungs- und
Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 19982 (RVOV),

verordnet:

1. Kapitel: Das Departement

Art. 1 Ziele  

1 Das Eid­ge­nös­si­sche De­par­te­ment des In­nern (De­par­te­ment) för­dert die so­zia­len, ge­sund­heit­li­chenund kul­tu­rel­len Rah­men­be­din­gun­gen für das Wohl­be­fin­den der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner der Schweiz. Es leis­tet da­mit sei­nen Bei­trag für ei­ne ge­rech­te, to­le­ran­te und weltof­fe­ne Schweiz und de­ren nach­hal­ti­ge Pro­spe­ri­tät.

2 Es ver­folgt da­bei fol­gen­de Zie­le:

a.
das kör­per­li­che, geis­ti­ge und so­zia­le Wohl­be­fin­den der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner der Schweiz för­dern und da­für sor­gen, dass sie vor Ge­fah­ren für ih­re Ge­sund­heit und vor so­zia­len Ri­si­ken ge­schützt sind;
b.3
...
c.
Da­ten und In­for­ma­tio­nen zum bes­se­ren Ver­ständ­nis der Ge­sell­schaft be­reit­stel­len;
d.
das kul­tu­rel­le Er­be und die do­ku­men­ta­ri­schen Wer­te der Schweiz er­hal­ten und ver­mit­teln;
e.
die kul­tu­rel­le Viel­falt, das künst­le­ri­sche Schaf­fen und die Ver­stän­di­gung zwi­schen den Sprach- und Kul­tur­ge­mein­schaf­ten för­dern;
f.
Dis­kri­mi­nie­run­gen be­kämp­fen und die Chan­cen­gleich­heit för­dern;
g.
das Wohl der Kin­der, der Ju­gend­li­chen und der Fa­mi­li­en för­dern;
h.4
die Ge­sund­heit und das Wohl­er­ge­hen der Tie­re ge­währ­leis­ten.

3 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), mit Wir­kung seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 3631).

4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 3631).

Art. 2 Grundsätze der Departementstätigkeit  

Das De­par­te­ment be­ach­tet bei der Ver­fol­gung sei­ner Zie­le und Auf­ga­ben ne­ben den all­ge­mei­nen Grund­sät­zen der Ver­wal­tungs­tä­tig­keit (Art. 11 RVOV) ins­be­son­de­re fol­gen­de Grund­sät­ze:

a.
Es ar­bei­tet eng mit den Kan­to­nen, Ge­mein­den so­wie mit nicht­staat­li­chen Or­ga­ni­sa­tio­nen, So­zi­al­part­nern und Wirt­schafts­ver­bän­den zu­sam­men.
b.
Es be­ach­tet den Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät.
c.
Es strebt ver­ständ­li­che, ge­rech­te und zu­kunfts­ori­en­tier­te Lö­sun­gen an und ach­tet auf ra­sche Ver­fah­ren.
d.
Es sucht die in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit, ins­be­son­de­re auch auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne.
e.
Es ver­folgt bei sei­ner Tä­tig­keit ei­ne kla­re und of­fe­ne In­for­ma­ti­ons­po­li­tik.

2. Kapitel: Ämter und andere Verwaltungseinheiten der zentralen Bundesverwaltung

1. Abschnitt: Das Generalsekretariat

Art. 3 Funktionen 5  

1 Das Ge­ne­ral­se­kre­ta­ri­at übt die Funk­tio­nen nach Ar­ti­kel 42 RVOG aus und nimmt auf De­par­te­ment­s­stu­fe fol­gen­de Kern­funk­tio­nen wahr:

a.
Es un­ter­stützt die De­par­te­ments­vor­ste­he­rin oder den De­par­te­ments­vor­ste­her als Mit­glied des Bun­des­ra­tes und Chefin oder Chef des De­par­te­ments.
b.
Es er­ar­bei­tet die Stra­te­gie und die Pla­nung und stellt das Con­trol­ling so­wie die Ko­or­di­na­ti­on si­cher.
c.
Es be­sorgt die In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung, die In­for­ma­ti­ons­pla­nung und die Kom­mu­ni­ka­ti­on.
d.
Es ko­or­di­niert die Res­sour­cen­be­dürf­nis­se, stellt Lo­gis­tik­diens­te be­reit und er­bringt In­for­ma­tik­dienst­leis­tun­gen.
e.
Es be­sorgt die Rechts­an­wen­dung, Recht­spre­chung und Rechts­be­ra­tung und be­glei­tet die Recht­set­zungs­ar­bei­ten.

2 Dar­über hin­aus er­füllt das Ge­ne­ral­se­kre­ta­ri­at fol­gen­de be­son­de­ren Auf­ga­ben:

a.
Es übt die Auf­sicht aus über die dem Bund un­ter­ste­hen­den ge­mein­nüt­zi­gen Stif­tun­gen.
b.
Es in­stru­iert Be­schwer­den ge­gen Ver­fü­gun­gen von Äm­tern des De­par­te­ments.
c.6
Es führt die Fach­stel­le für Ras­sis­mus­be­kämp­fung und das Se­kre­ta­ri­at der Eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­si­on ge­gen Ras­sis­mus.

5 Ein­ge­fügt durch An­hang 2 Ziff. 2 der Be­hin­der­ten­gleich­stel­lungs­ver­ord­nung vom 19. Nov. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4501).

6 Fas­sung ge­mä­ss Art. 13 Abs. 2 der V vom 14. Okt. 2009 über Men­schen­rechts- und An­ti­ras­sis­muspro­jek­te, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5327).

Art. 3a Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen 7  

Das Eid­ge­nös­si­sche Bü­ro für die Gleich­stel­lung von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen er­füllt die Auf­ga­ben nach dem Be­hin­der­ten­gleich­stel­lungs­ge­setz vom 13. De­zem­ber 20028 und der Be­hin­der­ten­gleich­stel­lungs­ver­ord­nung vom 19. No­vem­ber 20039.

7 Ein­ge­fügt durch An­hang 2 Ziff. 2 der Be­hin­der­ten­gleich­stel­lungs­ver­ord­nung vom 19. Nov. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4501).

8 SR 151.3

9 SR 151.31

2. Abschnitt: Gemeinsame Bestimmungen für die Ämter

Art. 4  

1 Die Zie­le nach den Ar­ti­keln 5–13 die­nen den Ver­wal­tungs­ein­hei­ten des De­par­te­ments als Richt­schnur bei der Er­fül­lung ih­rer Auf­ga­ben und bei der Wahr­neh­mung ih­rer Zu­stän­dig­kei­ten, wie sie in der Bun­des­ge­setz­ge­bung fest­ge­legt sind.

2 Die Vor­be­rei­tung von Bun­deser­las­sen und völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen im ei­ge­nen Auf­ga­ben­be­reich ist grund­sätz­lich Sa­che der ein­zel­nen Äm­ter; im in­ter­na­tio­na­len Be­reich ge­schieht dies in Ab­spra­che mit dem Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ment für aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten (EDA) und mit dem Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ment für Wirt­schaft, Bil­dung und For­schung (WBF)10 (Aus­sen­wirt­schaft).

3 Die Äm­ter er­fül­len in ih­ren Auf­ga­ben­be­rei­chen die Voll­zugs­auf­ga­ben, die ih­nen von Bun­deser­las­sen und von völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen zu­ge­wie­sen wer­den.

4 Im Be­reich ih­rer Auf­ga­ben und im Rah­men der aus­sen­po­li­ti­schen Zie­le der Schweiz ver­tre­ten die Äm­ter, in Ab­spra­che mit dem EDA, dem WBF (Aus­sen­wirt­schaft) und ge­ge­be­nen­falls mit an­de­ren De­par­te­men­ten und Bun­de­säm­tern, die Schweiz in in­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­tio­nen und wir­ken in na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Fach­gre­mi­en so­wie bei der Er­ar­bei­tung und dem Voll­zug von völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen mit.

10 Die Be­zeich­nung der Ver­wal­tungs­ein­heit wur­de in An­wen­dung von Art. 16 Abs. 3 der Pu­bli­ka­ti­ons­ver­ord­nung vom 17. Nov. 2004 (AS 20044937) auf den 1. Jan. 2013 an­ge­passt. Die An­pas­sung wur­de im gan­zen Text vor­ge­nom­men.

3. Abschnitt: Die Ämter im Einzelnen

Art. 5 Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann  

1 Das Eid­ge­nös­si­sche Bü­ro für die Gleich­stel­lung von Frau und Mann (EBG) ist die Fach­be­hör­de für die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter.

2 Das EBG ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
jeg­li­che Form di­rek­ter oder in­di­rek­ter Ge­schlech­ter­dis­kri­mi­nie­rung be­kämp­fen;
b.
die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter in al­len Le­bens­be­rei­chen för­dern und si­chern.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das EBG fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es wirkt mit bei der Aus­ar­bei­tung von Er­las­sen des Bun­des, so­weit die­se für die Gleich­stel­lung von Be­deu­tung sind.
b.
Es be­ar­bei­tet gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Fra­gen, ar­bei­tet Emp­feh­lun­gen an Be­hör­den und Pri­va­te aus und kann Gut­ach­ten er­stel­len.
c.
Es in­for­miert und sen­si­bi­li­siert die Öf­fent­lich­keit, in­dem es sich an Pro­jek­ten von ge­samtschwei­ze­ri­scher und in­ter­na­tio­na­ler Be­deu­tung be­tei­ligt, Ta­gun­gen or­ga­ni­siert, Pu­bli­ka­tio­nen her­aus­gibt und ei­ne Do­ku­men­ta­ti­ons­stel­le führt.

4 Dar­über hin­aus er­füllt das EBG fol­gen­de be­son­de­ren Auf­ga­ben:

a.
Es prüft Ge­su­che um Fi­nanz­hil­fen nach dem Gleich­stel­lungs­ge­setz vom 24. März 199511 und über­wacht die Durch­füh­rung der För­de­rungs­pro­gram­me.
b.
Es pflegt den In­for­ma­ti­ons­aus­tausch mit der Eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­si­on für Frau­en­fra­gen.

5 Für Fra­gen der Gleich­stel­lung von Frau und Mann in­ner­halb der Bun­des­ver­wal­tung ist das Eid­ge­nös­si­sche Per­so­nal­amt zu­stän­dig.

Art. 6 Bundesamt für Kultur  

1 Das Bun­des­amt für Kul­tur (BAK) ist die Fach­be­hör­de für kul­tur­po­li­ti­sche Grund­satz­fra­gen, für Kul­tur­för­de­rung und für die Er­hal­tung und Ver­mitt­lung kul­tu­rel­ler Wer­te.

2 Das BAK ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen und si­cher­stel­len, die ein un­ab­hän­gi­ges Kul­tur­schaf­fen und ein viel­fäl­ti­ges Kul­tu­r­an­ge­bot er­mög­li­chen;
b.
das kul­tu­rel­le Er­be er­hal­ten und pfle­gen, den kul­tu­rel­len Aus­tausch in der Schweiz und mit dem Aus­land un­ter­stüt­zen und die Ver­stän­di­gung zwi­schen den Sprach- und Kul­tur­ge­mein­schaf­ten för­dern.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das BAK fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es ge­stal­tet ei­ne um­fas­sen­de Kul­tur­po­li­tik des Bun­des und setzt sie um.
b.
Es ge­stal­tet und voll­zieht mit bun­des­ei­ge­nen Gre­mi­en und in Zu­sam­men­ar­beit mit Drit­ten För­der­mass­nah­men in al­len Spar­ten des kul­tu­rel­len Schaf­fens; hier­zu ge­hö­ren na­ment­lich die Spar­ten Film, freie und an­ge­wand­te Kunst so­wie Denk­mal­pfle­ge, Orts­bild­schutz und Ar­chäo­lo­gie.
c.
Es ist vor­be­rei­tend und mit­wir­kend tä­tig bei der Er­ar­bei­tung der Er­las­se im Kul­tur­be­reich und be­auf­sich­tigt und ko­or­di­niert ih­ren Voll­zug.
d.12
Es re­gelt den Kul­tur­gü­ter­trans­fer und führt die Fach­stel­le.
e.
Es be­treibt und för­dert In­sti­tu­tio­nen, wel­che der Samm­lung, Er­hal­tung, Er­schlies­sung und Ver­mitt­lung von Kul­tur­gut die­nen.

4 Dar­über hin­aus er­füllt das BAK fol­gen­de be­son­de­ren Auf­ga­ben:

a.13
...
b.
Es för­dert die Aus­bil­dung jun­ger Aus­land­schwei­ze­rin­nen und ‑schwei­zer.
c.
Es un­ter­stützt die kul­tu­rel­le Min­der­heit der Je­ni­schen.

12 Fas­sung ge­mä­ss Art. 28 der Kul­tur­gü­ter­trans­fer­ver­ord­nung vom 13. April 2005, in Kraft seit 1. Ju­ni 2005 (AS 2005 1883).

13 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 10. Dez. 2004, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2005 (AS 20045255).

Art. 7 Schweizerisches Bundesarchiv  

1 Das Schwei­ze­ri­sche Bun­de­sar­chiv (BAR) ist die Fach­be­hör­de für die Ar­chi­vie­rung der Un­ter­la­gen des Bun­des.

2 Das BAR ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
die Ver­wal­tungs­tä­tig­kei­ten trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar ma­chen und da­mit zur Rechts­si­cher­heit und zur Kon­ti­nui­tät und Ra­tio­na­li­tät der Ver­wal­tungs­füh­rung bei­tra­gen;
b.
wert­vol­le Un­ter­la­gen des Bun­des oder Un­ter­la­gen von ge­samtschwei­ze­ri­scher Be­deu­tung auf­be­wah­ren, ver­mit­teln und aus­wer­ten, um da­mit die his­­to­ri­sche und so­zi­al­wis­sen­schaft­li­che For­schung zu er­mög­li­chen;
c.
das Ar­chiv­we­sen auf na­tio­na­ler und in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne för­dern.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das BAR fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es ar­chi­viert al­le recht­lich, po­li­tisch, wirt­schaft­lich, his­to­risch, so­zi­al oder kul­tu­rell wert­vol­len Un­ter­la­gen des Bun­des.
b.
Es si­chert die Un­ter­la­gen des Bun­des, in­dem es sie über­nimmt, kon­ser­viert und un­ter ge­eig­ne­ten Be­din­gun­gen auf­be­wahrt.
c.
Es ent­wi­ckelt und för­dert die In­for­ma­ti­ons­ver­wal­tung in sei­nem Kom­pe­tenz­be­reich.
d.
Es ent­schei­det über die Ar­chiv­wür­dig­keit der Un­ter­la­gen des Bun­des auf Grund ei­ner Be­stim­mung ih­res his­to­ri­schen und wis­sen­schaft­li­chen Wer­tes.
e.
Es er­schliesst das Ar­chiv­gut, wer­tet es aus und ver­mit­telt den Be­nut­ze­rin­nen und Be­nut­zern den Zu­gang zu den Ar­chi­ven.
Art. 8 Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz)  

1 Das Bun­des­amt für Me­teo­ro­lo­gie und Kli­ma­to­lo­gie (Me­teoSchweiz) ist die Fach­be­hör­de im me­teo­ro­lo­gi­schen und kli­ma­to­lo­gi­schen Be­reich.

2 Me­teoSchweiz ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
me­teo­ro­lo­gi­sche und kli­ma­to­lo­gi­sche Da­ten so­wie kli­ma­re­le­van­te In­for­ma­tio­nen über die Zu­sam­men­set­zung der At­mo­sphä­re auf dem Ge­biet der Schweiz dau­ernd und flä­chen­de­ckend er­fas­sen;
b.
bei der Er­brin­gung der Dienst­leis­tun­gen die Be­dürf­nis­se der Lan­des­tei­le und Sprach­re­gio­nen be­rück­sich­ti­gen und mit an­de­ren Bun­des­stel­len so­wie na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len In­sti­tu­tio­nen, ins­be­son­de­re mit den Kan­to­nen, Ge­mein­den, Hoch­schu­len, der Ar­mee und der Na­tio­na­len Alarm­zen­tra­le zu­sam­men­ar­bei­ten.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt Me­teoSchweiz fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Sie er­bringt me­teo­ro­lo­gi­sche und kli­ma­to­lo­gi­sche Dienst­leis­tun­gen für die Be­dürf­nis­se der All­ge­mein­heit. Ins­be­son­de­re warnt sie vor ge­fähr­li­chen Wet­te­rer­eig­nis­sen.
b.
Sie stellt Flug­wet­te­r­in­for­ma­tio­nen für den Flug­si­che­rungs­dienst be­reit.
c.
Sie er­füllt die Ver­pflich­tun­gen der Schweiz ge­gen­über den in­ter­na­tio­na­len me­teo­ro­lo­gi­schen und kli­ma­to­lo­gi­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen.
d.
Sie ar­bei­tet mit an­de­ren Wet­ter- und Kli­ma­di­ens­ten Eu­ro­pas zu­sam­men.
e.
Sie er­bringt er­wei­ter­te Dienst­leis­tun­gen für in­di­vi­du­el­le Auf­trag­ge­ber.
Art. 9 Bundesamt für Gesundheit  

1 Das Bun­des­amt für Ge­sund­heit (BAG) ist die Fach­be­hör­de für die mensch­li­che Ge­sund­heit, für die na­tio­na­le Ge­sund­heits­po­li­tik, für die Mit­ar­beit der Schweiz in der in­ter­na­tio­na­len Ge­sund­heits­po­li­tik, für die so­zia­le Si­cher­heit in den Be­rei­chen Krank­heit und Un­fall so­wie für die ihm über­tra­ge­nen Be­rei­che des Kon­su­men­ten­schut­zes.14

2 Das BAG ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
die Ge­sund­heit im Sin­ne ei­nes um­fas­sen­den kör­per­li­chen, geis­ti­gen und so­zia­len Wohl­be­fin­dens schüt­zen und för­dern;
b.
neue Be­dro­hun­gen für die Ge­sund­heit früh er­ken­nen und zur wirk­sa­men Be­wäl­ti­gung von Kri­sen je­der­zeit be­reit sein;
c.
die Be­völ­ke­rung und die im Ge­sund­heits­be­reich tä­ti­gen Krei­se mit den nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen über Fra­gen der Ge­sund­heit und der ge­sund­heit­li­chen Ent­wick­lung ver­sor­gen;
d.
die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten in sei­nem Tä­tig­keits­be­reich vor Täu­schung schüt­zen;
e.15
die so­zia­le Si­cher­heit ge­gen­über den Fol­gen von Krank­heit und Un­fall ge­währ­leis­ten und nach­hal­tig wei­ter­ent­wi­ckeln;
f.16
den Zu­gang der ge­sam­ten Be­völ­ke­rung zu ei­ner um­fas­sen­den me­di­zi­ni­schen Be­treu­ung und ei­ner qua­li­ta­tiv gu­ten Pfle­ge bei wei­ter­hin trag­ba­ren Ge­sund­heits­kos­ten si­cher­stel­len.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das BAG fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es ist vor­be­rei­tend und mit­wir­kend tä­tig bei der Er­ar­bei­tung der Er­las­se über das öf­fent­li­che Ge­sund­heits­we­sen wie auch über die so­zia­le Si­cher­heit ge­gen­über den Fol­gen von Krank­heit und Un­fall und be­auf­sich­tigt und ko­or­di­niert ih­ren Voll­zug, ins­be­son­de­re in fol­gen­den Be­rei­chen:17
1.
Über­wa­chung und Be­kämp­fung über­trag­ba­rer, stark ver­brei­te­ter oder bös­ar­ti­ger Krank­hei­ten, na­ment­lich auch Prä­ven­ti­on von Sucht­krank­hei­ten;
2.
Strah­len­schutz;
3.
Trans­plan­ta­ti­on von Or­ga­nen, Ge­we­ben und Zel­len;
4.18
Fort­pflan­zungs­me­di­zin un­ter Vor­be­halt der Zu­stän­dig­kei­ten des Eid­ge­nös­si­schen Am­tes für Zi­vil­stands­we­sen und des Bun­des­am­tes für Sta­tis­tik;
5.19
ge­ne­ti­sche Un­ter­su­chun­gen beim Men­schen un­ter Vor­be­halt der Zu­stän­dig­kei­ten des Bun­des­am­tes für Po­li­zei;
6.20
For­schung am Men­schen ein­sch­liess­lich der For­schung an mensch­li­chen em­bryo­na­len Stamm­zel­len;
7.21
Um­gang mit Heil­mit­teln, mit Ta­bak, an­de­ren Rau­cher­wa­ren und Ta­baker­zeug­nis­sen, mit Be­täu­bungs­mit­teln, mit Or­ga­nis­men und mit Che­mi­ka­li­en;
8.22
Aus-, Wei­ter- und Fort­bil­dung in den aka­de­mi­schen Me­di­zi­nal­be­ru­fen;
9.23
Kran­ken-, Un­fall- und Mi­li­tär­ver­si­che­rung.
b.24
Es steu­ert die For­schung auf dem Ge­biet der Ge­sund­heit, der Kran­ken-, Un­fall- und Mi­li­tär­ver­si­che­rung und der Aus-, Wei­ter- und Fort­bil­dung in den aka­de­mi­schen Me­di­zi­nal­be­ru­fen.
c.25
Es wirkt mit bei der Steue­rung von wich­ti­gen ge­sund­heits- und so­zi­al­po­li­ti­schen Pro­zes­sen und bei der Er­ar­bei­tung der da­für not­wen­di­gen Grund­la­gen.
d.26
Es in­for­miert über den Ge­sund­heits-, Kon­su­men­ten- und Ver­si­che­rungs­schutz.
e.
Es über­prüft die Wir­kung recht­set­zen­der und an­de­rer Mass­nah­men auf die Ge­sund­heit.
f.
Es stellt ei­ne ak­ti­ve in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit si­cher.

14 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

15 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

16 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

18 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

19 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

20 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003 (AS 2003 5009). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

21 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

22 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

23 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

24 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 3 der V vom 27. April 2005, in Kraft seit 1. Ju­li 2005 (AS 2005 2885).

25 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

26 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

Art. 10 Bundesamt für Statistik  

1 Das Bun­des­amt für Sta­tis­tik (BFS) ist die Fach­be­hör­de für die amt­li­che Sta­tis­tik in der Schweiz.

2 Das BFS ver­folgt in fach­lich un­ab­hän­gi­ger Wei­se und nach wis­sen­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
re­prä­sen­ta­ti­ve sta­tis­ti­sche Er­geb­nis­se über den Zu­stand und die Ent­wick­lung von Be­völ­ke­rung, Wirt­schaft, Ge­sell­schaft, Raum und Um­welt in der Schweiz pro­du­zie­ren und ver­brei­ten;
b.
sta­tis­ti­sche In­for­ma­tio­nen für die Mei­nungs­bil­dung in der Be­völ­ke­rung, für die Ent­scheid­fin­dung in Po­li­tik und Wirt­schaft, für die Pla­nung und für die Eva­lua­ti­on in Staat und Ge­sell­schaft so­wie für die For­schung be­reit­stel­len;
c.
die amt­li­che Sta­tis­tik von Bund, Kan­to­nen und Ge­mein­den ko­or­di­nie­ren und har­mo­ni­sie­ren.

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das BFS fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es stellt sta­tis­ti­sche In­for­ma­tio­nen für die brei­te Öf­fent­lich­keit be­reit, wer­tet sta­tis­ti­sche Da­ten für spe­zi­fi­sche Be­nüt­zer­krei­se aus und berät in­ter­es­sier­te Krei­se in sta­tis­ti­schen Fra­gen.
b.
Es be­rei­tet die Ent­schei­dun­gen für ei­ne ko­hä­ren­te Po­li­tik im Be­reich der öf­fent­li­chen Sta­tis­tik vor und setzt sie um und er­stellt das vier­jäh­ri­ge sta­ti­s­ti­sche Mehr­jah­res­pro­gramm.
c.
Es kon­zi­piert, or­ga­ni­siert und rea­li­siert sta­tis­ti­sche Er­he­bun­gen und führt einen sta­tis­ti­schen Da­ten­pool.
d.
Es pflegt ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit und den Aus­tausch von Wis­sen mit Wis­sen­schaft und For­schung.
e.
Es sorgt für die In­te­gra­ti­on der schwei­ze­ri­schen Sta­tis­tik in in­ter­na­tio­na­le Sys­te­me, ins­be­son­de­re in das sta­tis­ti­sche Sys­tem der Eu­ro­päi­schen Uni­on.
Art. 11 Bundesamt für Sozialversicherungen 27  

1 Das Bun­des­amt für So­zi­al­ver­si­che­run­gen (BSV) ist die Fach­be­hör­de für die so­zia­le Si­cher­heit.

2 Das BSV ver­folgt ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.28
die so­zia­le Si­cher­heit ge­währ­leis­ten ge­gen­über den Fol­gen von Al­ter, In­va­li­di­tät und Ver­lust der ver­sor­gen­den Per­son so­wie bei Er­werbs­aus­fall von Wehr-, Zi­vil­dienst- und Zi­vil­schutz­pflich­ti­gen.
b.
die So­zi­al­ver­si­che­run­gen un­ter Be­rück­sich­ti­gung der ge­sell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Si­tua­ti­on und de­ren Ver­än­de­run­gen nach­hal­tig wei­te­rent­wi­ckeln;
c.
die Fa­mi­li­en-, Ju­gend- und Kin­der­po­li­tik so­wie die Mut­ter­schaft un­ter­stüt­zen und för­dern;
d.29
...
e.
auf den so­zia­len Aus­gleich zwi­schen wirt­schaft­lich un­ter­schied­lich lei­s­tungs­fä­hi­gen Be­völ­ke­rungs­grup­pen hin­ar­bei­ten;

3 Zur Ver­fol­gung die­ser Zie­le nimmt das BSV fol­gen­de Funk­tio­nen wahr:

a.
Es be­rei­tet die Ent­schei­dun­gen für ei­ne ko­hä­ren­te Po­li­tik der So­zi­al­ver­si­che­run­gen in sei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich vor und setzt sie um.
b.
Es stellt für die Po­li­tik Ent­scheid­grund­la­gen und Do­ku­men­ta­tio­nen über die so­zia­le Si­cher­heit be­reit und för­dert die For­schung in die­sem Be­reich.
c.
Es in­for­miert und berät im Be­reich der So­zi­al­ver­si­che­run­gen.
d.
Es för­dert im Be­reich der So­zi­al­ver­si­che­run­gen die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen den in­ter­es­sier­ten Krei­sen. Es ko­or­di­niert und har­mo­ni­siert die ver­schie­de­nen Mass­nah­men so­wohl in­ner­halb sei­nes Zu­stän­dig­keits­be­rei­ches wie auch mit den wei­te­ren so­zi­al­po­li­ti­schen Mass­nah­men von Bund, Kan­to­nen und Ge­mein­den.

27 Die Be­zeich­nung der Ver­wal­tungs­ein­heit wur­de in An­wen­dung von Art. 16 Abs. 3 der Pu­bli­ka­ti­ons­ver­ord­nung vom 17. Nov. 2004 (AS 20044937) an­ge­passt. Die An­pas­sung wur­de im gan­zen Text vor­ge­nom­men.

28 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

29 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 15. Dez. 2003, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5009).

Art. 12 Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen 30  

1 Das Bun­des­amt für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit und Ve­te­ri­när­we­sen (BLV) ist das Kom­pe­tenz­zen­trum des Bun­des für die Be­rei­che Le­bens­mit­tel­si­cher­heit, Ge­brauchs­ge­gen­stän­de, Er­näh­rung, Tier­ge­sund­heit und Tier­schutz so­wie für den Be­reich des Ar­ten­schut­zes im in­ter­na­tio­na­len Han­del.

2 Das BLV ver­folgt, ge­stützt auf wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen, ins­be­son­de­re fol­gen­de Zie­le:

a.
Es sorgt da­für, dass beim Ge­win­nen von Le­bens­mit­teln, beim Her­stel­len von Ge­brauchs­ge­gen­stän­den so­wie bei der Ein- und Aus­fuhr die­ser Pro­duk­te die Qua­li­tät ge­si­chert und die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten ge­schützt wer­den.
b.
Es sorgt da­für, dass die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten in sei­nem Tä­tig­keits­be­reich vor Täu­schung ge­schützt wer­den.
c.
Es sorgt da­für, dass die Öf­fent­lich­keit in­for­miert wird über er­näh­rungs­wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­se von all­ge­mei­nem In­ter­es­se, die na­ment­lich für die Ge­sund­heits­vor­sor­ge und den Ge­sund­heits­schutz von Be­deu­tung sind.
d.
Es stellt si­cher, dass die Tie­re frei sind von Tier­seu­chen, die auf an­de­re Tie­re und auf den Men­schen über­trag­bar sind.
e.
Es sorgt für den Schutz der Tie­re vor Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den und für die nach­hal­ti­ge Nut­zung frei le­ben­der Tie­re.
f.
Es un­ter­stützt die Öff­nung der Märk­te für Le­bens­mit­tel, Ge­brauchs­ge­gen­stän­de, Tie­re und tie­ri­sche Pro­duk­te.

3 Das BLV ist vor­be­rei­tend und mit­wir­kend tä­tig bei der Er­ar­bei­tung der Er­las­se im Be­reich der Le­bens­mit­tel­si­cher­heit, der Er­näh­rung, der Tier­ge­sund­heit, des Tier­schut­zes so­wie des Ar­ten­schut­zes im in­ter­na­tio­na­len Han­del. Es be­auf­sich­tigt und ko­or­di­niert ih­ren Voll­zug.

4 Dem BLV ist als For­schungs­an­stalt das In­sti­tut für Vi­ro­lo­gie und Im­mu­no­lo­gie (IVI) un­ter­stellt. Das IVI ist das Kom­pe­tenz­zen­trum des Bun­des im Be­reich der Tier­seu­chen­be­kämp­fung. Es be­fasst sich ins­be­son­de­re mit der Dia­gno­s­tik, Über­wa­chung und Kon­trol­le hoch an­ste­cken­der Tier­seu­chen zur Ver­hin­de­rung ge­sund­heit­li­cher und wirt­schaft­li­cher Schä­den so­wie mit der Re­gis­trie­rung von Impf­stof­fen für Tie­re.

5 Dem BLV ist die Bun­des­ein­heit für die Le­bens­mit­tel­ket­te (BLK) ad­mi­nis­tra­tiv zu­ge­wie­sen.31 Die BLK wird von den Di­rek­to­rin­nen und Di­rek­to­ren des Bun­des­am­tes für Land­wirt­schaft und des BLV ge­mein­sam ge­führt. Sie un­ter­stützt die­se Äm­ter bei der Auf­sicht über den Voll­zug der Pflan­zen­ge­sund­heits-, Fut­ter­mit­tel-, Tier­seu­chen-, Tier­schutz- und Le­bens­mit­tel­ge­setz­ge­bung so­wie bei der Er­ar­bei­tung des na­tio­na­len Kon­troll­plans. Als Ko­or­di­na­ti­ons­stel­le trägt sie zur Ge­währ­leis­tung der Le­bens­mit­tel­si­cher­heit auf al­len Pro­duk­ti­ons­stu­fen ent­lang der Le­bens­mit­tel­ket­te bei.32

30 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Mai 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 1447).

31 Die Änd. ge­mä­ss An­hang 3 Ziff. 1 der V vom 16. Dez. 2016 über den na­tio­na­len Kon­troll­plan für die Le­bens­mit­tel­ket­te und die Ge­brauchs­ge­gen­stän­de, in Kraft seit 1. Mai 2017, be­trifft nur den fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Text (AS 2017 339).

32 Die Änd. ge­mä­ss An­hang 4 Ziff. 1 der V vom 27. Mai 2020 über den mehr­jäh­ri­gen na­tio­na­len Kon­troll­plan für die Le­bens­mit­tel­ket­te und die Ge­brauchs­ge­gen­stän­de, in Kraft seit 1. Ju­li 2020, be­trifft nur den fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Text (AS 2020 2441).

Art. 1333  

33 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), mit Wir­kung seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 3631).

Art. 14–1534  

34 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 18. Aug. 2004, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4123).

3. Kapitel: Verwaltungseinheiten der dezentralen Bundesverwaltung

Art. 1635  

35 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), mit Wir­kung seit 15. Jan. 2013 (AS 2012 3631, 2013 199).

Art. 16a36  

36 Ein­ge­fügt durch Art. 13 Ziff. 2 der Or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung für das Schwei­ze­ri­sche Heil­mit­tel­in­sti­tut vom 28. Sept. 2001 (AS 20013025). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), mit Wir­kung seit 15. Jan. 2013 (AS 2012 3631, 2013 199).

Art. 16b und 16c37  

37 Ein­ge­fügt durch An­hang 3 Ziff. 4 der V vom 30. Ju­ni 2010 (AS 2010 3175). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 4 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), mit Wir­kung seit 15. Jan. 2013 (AS 2012 3631, 2013 199).

Art. 16d Schweizerisches Nationalmuseum 38  

Auf­ga­ben und Or­ga­ni­sa­ti­on des Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­mu­se­ums (SNM) sind im Mu­se­ums- und Samm­lungs­ge­setz vom 12. Ju­ni 200939 ge­re­gelt.

38 Ein­ge­fügt durch An­hang 3 Ziff. 4 der V vom 30. Ju­ni 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010 (AS 2010 3175).

39 SR 432.30

Art. 16e Stiftung «Pro Helvetia» 40  

1 Auf­ga­ben und Or­ga­ni­sa­ti­on der Stif­tung «Pro Hel­ve­tia» sind im Kul­tur­för­de­rungs­ge­setz vom 11. De­zem­ber 200941 ge­re­gelt.

2 Das Per­so­nal der Pro Hel­ve­tia wird nach Ob­li­ga­tio­nen­recht42 an­ge­stellt.

40 Ein­ge­fügt durch An­hang 3 Ziff. 4 der V vom 30. Ju­ni 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010 (AS 2010 3175).

41 SR 442.1. Der Ver­weis wur­de in An­wen­dung von Art. 12 Abs. 2 des Pu­bli­ka­ti­ons­ge­set­zes vom 18. Ju­ni 2004 (SR 170.512) auf den 1. Jan. 2012 an­ge­passt.

42 SR 220

Art. 16f Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut 43  

1 Das Schwei­ze­ri­sche Heil­mit­tel­in­sti­tut (Swiss­me­dic) mit Sitz in Bern ist die Auf­sichts­be­hör­de des Bun­des für Heil­mit­tel.

2 Ih­re Stel­lung, ih­re Auf­ga­ben, ih­re Zu­stän­dig­kei­ten so­wie ih­re Or­ga­ni­sa­ti­on rich­ten sich nach dem Heil­mit­tel­ge­setz vom 15. De­zem­ber 200044.

43 Ein­ge­fügt durch An­hang 3 Ziff. 4 der V vom 30. Ju­ni 2010 (AS 2010 3175). Fas­sung ge­mä­ss An­hang 6 Ziff. II 2 der Arz­nei­mit­tel­ver­ord­nung vom 21. Sept. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3577).

44 SR 812.21

Art. 16g Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge 45  

Auf­ga­ben und Or­ga­ni­sa­ti­on der Ober­auf­sichts­kom­mis­si­on Be­ruf­li­che Vor­sor­ge sind im Bun­des­ge­setz vom 25. Ju­ni 198246 über die be­ruf­li­che Al­ters-, Hin­ter­las­se­nen- und In­va­li­den­vor­sor­ge und im ge­stützt dar­auf er­las­se­nen Or­ga­ni­sa­ti­ons- und Ge­schäfts­re­gle­ment ge­re­gelt.

45 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 2011, in Kraft seit 1. Aug. 2011 (AS 2011 3321).

46 SR 831.40

4. Kapitel: Schlussbestimmungen

Art. 17 Geschäftsordnung  

Das De­par­te­ment er­lässt ei­ne Ge­schäfts­ord­nung im Sin­ne von Ar­ti­kel 29 RVOV.

Art. 18 Aufhebung bisherigen Rechts  

Die Ver­ord­nung vom 24. Fe­bru­ar 198847 über das Bü­ro für die Gleich­stel­lung von Frau und Mann wird auf­ge­ho­ben.

Art. 19 Änderung bisherigen Rechts  

...48

48 Die Än­de­run­gen kön­nen un­ter AS 2000 1837kon­sul­tiert wer­den.

Art. 20 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Au­gust 2000 in Kraft.

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EOG EOV EPDG EPDV EPDV-EDI EpG EpV ERV-BVGer ESV ExpaV EÖBV EÖBV-EJPD F: FamZG FamZV FAV FDO FHG FHV FIFG FiFV FiG FiLaG FiLaV FinfraG FinfraV FinfraV-FINMA FINIG FINIV FINMAG FiV FKG FLG FLV FMBV FMedG FMedV FMG FMV FOrgV FPV FrSV FusG FV FVAV FWG FWV FZG FZV G: GaGV GBV GebR-BVGer GebR-PatGer GebV ESTV GebV SchKG GebV-AIG GebV-ArG GebV-ASTRA GebV-AVG GebV-BAFU GebV-BASPO GebV-BAZL GebV-BJ GebV-BLW GebV-EDA GebV-EDI-NBib GebV-En GebV-ESA GebV-fedpol GebV-FMG GebV-HReg GebV-IGE GebV-KG GebV-NBib GebV-Publ GebV-SBFI GebV-TPS GebV-TVD GebV-VBS GebV-öV GebV-ÜPF GeBüV GeoIG GeoIV GeoIV-swisstopo GeomV GeoNV GesBG GesBKV GGBV GGUV GgV GKZ GlG GLPV GR-PatGer GR-WEKO GRN GRS GSchG GSchV GSG GTG GUMG GUMV GUMV-EDI GVVG GüTG GüTV H: HArG HArGV HasLV HasLV-WBF HBV HELV HEsÜ HFG HFKG HFV HGVAnG HKSV HKsÜ HMG HRegV HSBBV HVA HVI HVUV HyV I: IAMV IBH-V IBLV IBSG IBSV IFEG IGE-OV IGE-PersV IGEG InvV IPFiV IPRG IQG IR-PatGer IRSG IRSV ISABV-V ISchV ISLV IStrV-EZV ISUV ISVet-V IVG IVV IVZV J: J+S-V-BASPO JSG JStG JStPO JSV K: KAG KAKV-FINMA KBFHV KEG KEV KFG KFV KG KGSG KGSV KGTG KGTV KGVV KHG KHV KJFG KJFV KKG KKV KKV-FINMA KlinV KLV KMG KMV KOV KoVo KPAV KPFV KR-PatGer KRG KRV KV-GE KVAG KVAV KVG KVV L: LAfV LBV LDV LeV LFG LFV LGBV LGeoIV LGV LIV LMG LMVV LPG LRV LSMV LSV LTrV LugÜ LV-Informationssystemeverordnung LVG LVV LVV-VBS LwG M: MAkkV MaLV MaschV MatV MAV MBV MCAV MedBG MedBV MepV MetG MetV MFV MG MIG MinLV MinVG MinVV MinöStG MinöStV MiPV MIV MiVo-HF MJV MNKPV MPV MSchG MSchV MSG MStG MStP MStV MSV MVG MVV MWSTG MWSTV N: NAFG NagV NBibG NBibV NDG NEV NFSV NHG NHV NISSG NISV NIV NSAG NSAV NSG NSV NZV NZV-BAV O: OAV-SchKG OBG OBV OHG OHV OR OrFV Org-VöB OV-BK OV-BR OV-EDA OV-EDI OV-EFD OV-EJPD OV-HFG OV-UVEK OV-VBS OV-WBF P: PAG ParlG ParlVV PartG PaRV PatG PatGG PatV PAV PAVO PAVV PBG PBV PfG PfV PG PGesV PGesV–WBF–UVEK PGRELV PhaV PHV POG PRG PrHG PrSG PrSV PRTR-V PSAV PSMV PSPV PSPV-BK PSPV-EDA PSPV-EDI PSPV-EJPD PSPV-UVEK PSPV-VBS PSPV-WBF PSPVK PsyBV PsyG PublG PublV PVBger PVFMH PVFMH-VBS PVGer PVO-ETH PVO-TVS PVSPA PVSPA-VBS PäV PüG Q: QStV QuNaV R: RAG RAV RDV ReRBGer ResV-EDI RHG RHV RKV RLG RLV RPG RPV RSD RTVG RTVV RV-AHV RVOG RVOV RöV S: SAFIG SBBG SBMV SBV SchKG SDR SDSG SebG SebV SEFV SeilV SFV SGV SIaG SIRG SKV SnAV SPBV-EJPD SpDV SpG SpoFöG SpoFöV SpV SRVG SSchG SSchV SSchV-EDI SSV StAG StAhiG StAhiV StAV StBOG STEBV StFG StFV StG StGB StHG StPO StromVG StromVV StSG StSV STUG STUV StV STVG SuG SV SVAG SVAV SVG SVKG SVV T: TabV TAMV TBDV TEVG TGBV TGV ToG ToV TPFV TrG TSchAV TSchG TSchV TSG TStG TStV TSV TUG TVAV TVSV TwwV TZV U: UIDV UraM URG URV USG UVG UVPV UVV UWG V: V Mil Pers V-ASG V-FIFG V-FIFG-WBF V-GSG V-HFKG V-LTDB V-NDA V-NISSG V-NQR-BB V-StGB-MSt VABK VABUA VAböV VAEW VAG VAK VAM VAmFD VAN VAND VAPF VAPK VASA VASm VASR VATV VATV-VBS VAusb VAusb-VBS VAV VAwG VAZV VBB VBBo VBGA VBGF VBGÖ VBKV VBLN VBO VBO-ÜPF VBP VBPO VBPV VBPV-EDA VBR I VBRK VBSTB VBVA VBVV VBWK VböV VCITES VD-ÜPF VDA VDPS VDPV-EDI VDSG VDSZ VDTI VDZV VEAGOG VEE-PW VegüV VEJ VEKF VEL VEleS VEMV VEP VerTi-V VES VEV VeVA VEVERA VeÜ-VwV VeÜ-ZSSV VFAI VFAL VFAV VFB-B VFB-DB VFB-H VFB-K VFB-LG VFB-S VFB-SB VFB-W VFBF VFD VFRR VFSD VFV VG VGD VGeK VGG VGKE VGR VGS VGSEB VGV VGVL VGWR VHK VHyMP VHyPrP VHyS VID VIL VILB VIMK VIntA VIS-NDB VISOS VISV VITH VIVS VIZBM VJAR-FSTD VKA VKKG VKKL VKKP VKL VKos VKOVE VKP VKP-KMU VKSWk VKV-FINMA VKZ VLBE VLE VLF VlG VLHb VLIb VLIp VLK VLKA VLL VLpH VLtH VlV VMAP VMBM VMDP VMILAK VMob VMS VMSch VMSV VMWG VNEK VNem VNF VOCV VOD VOEW VORA-EDI VOSA VPA VPABP VPAV VPB VPeA VPG VPGA VPiB VpM-BAFU VpM-BLW VPO ETH VPOB VPOG VPR VPRG VPRH VPrP VPS VPVKEU VR-ENSI VR-ETH 1 VR-ETH 2 VR-FINMA VR-IGE VR-METAS VR-PUBLICA VR-RAB VR-SNM VR-Swissmedic VRA VRAB VREG VRHB VRKD VRLtH VRP VRS VRSL VRV VRV-L VSA VSB VSBN VSFK VSFS VSKV-ASTRA VSL VSMS VSPA VSpoFöP VSPS VSR VSRL VSS VST VStFG VStG VStrR VStV VSV VSVB VSZV VTE VTM VTNP VTS VTSchS VtVtH VUFB VUM VUV VVA VVAG VVAwG VVE VVEA VVG VVK VVK-EDI VVMH VVNF 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