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Bundesgesetz
über die Schweizerische Agentur
für Innovationsförderung
(Innosuisse-Gesetz, SAFIG)

vom 17. Juni 2016 (Stand am 1. Januar 2018)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf Artikel 64 Absatz 1 der Bundesverfassung1,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 25. November 20152,

beschliesst:

1. Abschnitt: Agentur und Ziel

Art. 1 Schweizerische Agentur für Innovationsförderung  

1 Die Schwei­ze­ri­sche Agen­tur für In­no­va­ti­ons­för­de­rung ist ei­ne öf­fent­lich-recht­li­che An­stalt des Bun­des mit ei­ge­ner Rechts­per­sön­lich­keit.

2 Sie or­ga­ni­siert sich selbst und führt ei­ne ei­ge­ne Rech­nung.

3 Sie ist in ih­ren För­de­rent­schei­den un­ab­hän­gig.

4 Sie wird nach be­triebs­wirt­schaft­li­chen Grund­sät­zen ge­führt.

5 Der Bun­des­rat legt den Sitz der Agen­tur fest.

6 Die Agen­tur wird im Han­dels­re­gis­ter un­ter der Be­zeich­nung «Schwei­ze­ri­sche Agen­tur für In­no­va­ti­ons­för­de­rung (In­no­suis­se)» ein­ge­tra­gen.

Art. 2 Ziel  

1 Mit der In­no­suis­se will der Bund die wis­sen­schafts­ba­sier­te In­no­va­ti­on im In­ter­es­se von Wirt­schaft und Ge­sell­schaft för­dern.

2 Zur Er­rei­chung die­ses Ziels be­ach­tet die In­no­suis­se die Grund­sät­ze und Auf­trä­ge nach Ar­ti­kel 6 des Bun­des­ge­set­zes vom 14. De­zem­ber 20123 über die För­de­rung der For­schung und der In­no­va­ti­on (FIFG) und er­füllt die Auf­ga­ben nach Ar­ti­kel 3 des vor­lie­gen­den Ge­set­zes.

2. Abschnitt: Aufgaben und Zusammenarbeit

Art. 3 Aufgaben  

1 Die In­no­suis­se ist das För­der­or­gan des Bun­des für die wis­sen­schafts­ba­sier­te In­no­va­ti­on in al­len Dis­zi­pli­nen, die an Hoch­schul­for­schungs­stät­ten nach Ar­ti­kel 4 Buch­sta­be c FIFG4 ver­tre­ten sind.

2 Sie er­füllt die Auf­ga­ben nach den Ar­ti­keln 18 Ab­sät­ze 1 und 2 so­wie 19–24 FIFG.

3 Sie ver­tritt den Bund in in­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­tio­nen und Gre­mi­en im Be­reich der In­no­va­ti­ons­för­de­rung nach Ar­ti­kel 28 Ab­satz 2 Buch­sta­be c FIFG, so­weit sie vom Bun­des­rat, dem Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ment für Wirt­schaft, Bil­dung und For­schung (WBF) oder dem Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und In­no­va­ti­on (SBFI) da­zu er­mäch­tigt wird, und trifft im Rah­men der Mit­wir­kung des Bun­des in die­sen Or­ga­ni­sa­tio­nen und Gre­mi­en Mass­nah­men und Ent­schei­de.

4 Sie för­dert in ih­rem Zu­stän­dig­keits­be­reich die In­for­ma­ti­on über na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Pro­gram­me und über die Ein­rei­chung von Ge­su­chen.

5 Sie wirkt bei der Vor­be­rei­tung der Er­las­se des Bun­des über die In­no­va­ti­ons­för­de­rung mit, so­weit ih­re Auf­ga­ben nach den Ab­sät­zen 2 und 3 be­trof­fen sind.

6 Sie führt the­me­n­ori­en­tier­te För­der­pro­gram­me durch, so­weit der Bun­des­rat sie da­mit be­auf­tragt.

7 Sie ko­or­di­niert ih­re Tä­tig­kei­ten mit re­gio­na­len und kan­to­na­len Mass­nah­men na­ment­lich zur Un­ter­stüt­zung der Grün­dung und des Auf­baus wis­sen­schafts­ba­sier­ter Un­ter­neh­men so­wie zur Be­ra­tung im Be­reich des Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fers.

Art. 4 Kooperationen und Beteiligung an Rechtsträgern  

1 Die In­no­suis­se kann mit aus­län­di­schen För­der­or­ga­ni­sa­tio­nen oder För­der­stel­len Ko­ope­ra­tio­nen bei grenz­über­schrei­ten­den In­no­va­ti­ons­pro­jek­ten ein­ge­hen.

2 Sie kann sich im Rah­men der Vor­ga­ben der stra­te­gi­schen Zie­le des Bun­des­ra­tes an nicht ge­win­n­ori­en­tier­ten pri­vat­recht­li­chen oder öf­fent­lich-recht­li­chen Rechts­trä­gern be­tei­li­gen.

3. Abschnitt: Organisation

Art. 5 Organe  

Die Or­ga­ne der In­no­suis­se sind:

a.
der Ver­wal­tungs­rat;
b.
die Ge­schäfts­lei­tung;
c.
der In­no­va­ti­ons­rat;
d.
die Re­vi­si­ons­stel­le.
Art. 6 Verwaltungsrat: Stellung, Wahl, Organisation und Interessenbindungen  

1 Der Ver­wal­tungs­rat ist das obers­te Lei­tungs­or­gan. Er be­steht aus 5–7 in Be­lan­gen der In­no­va­ti­ons­för­de­rung fach­kun­di­gen Mit­glie­dern aus der Wis­sen­schaft und der Wirt­schaft.

2 Der Bun­des­rat wählt die Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats und be­stimmt die Prä­si­den­tin oder den Prä­si­den­ten. Er wählt sie für ei­ne Amts­dau­er von 4 Jah­ren. Er kann die Prä­si­den­tin oder den Prä­si­den­ten zwei­mal, die üb­ri­gen Mit­glie­der ein­mal wie­der wäh­len. Er kann Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats aus wich­ti­gen Grün­den ab­be­ru­fen.

3 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Wahl in den Ver­wal­tungs­rat müs­sen ge­gen­über dem Bun­des­rat ih­re In­ter­es­sen­bin­dun­gen of­fen­le­gen.

4 Die Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats müs­sen ih­re Auf­ga­ben und Pflich­ten mit al­ler Sorg­falt er­fül­len und die In­ter­es­sen der In­no­suis­se in gu­ten Treu­en wah­ren. Sie müs­sen ih­re In­ter­es­sen­bin­dun­gen of­fen­le­gen.

5 Der Ver­wal­tungs­rat trifft die or­ga­ni­sa­to­ri­schen Vor­keh­ren zur Wah­rung der In­ter­es­sen der In­no­suis­se und zur Ver­hin­de­rung von In­ter­es­sen­kon­flik­ten.

6 Der Bun­des­rat legt das Ho­no­rar der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats und die wei­te­ren Ver­trags­be­din­gun­gen fest. Der Ver­trag der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­ra­tes mit der In­no­suis­se un­ter­steht dem öf­fent­li­chen Recht.

7 Die Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats mel­den Ver­än­de­run­gen ih­rer In­ter­es­sen­bin­dun­gen lau­fend dem Ver­wal­tungs­rat. Die­ser in­for­miert den Bun­des­rat dar­über jähr­lich im Rah­men des Ge­schäfts­be­richts. Ist ei­ne In­ter­es­sen­bin­dung mit der Mit­glied­schaft im Ver­wal­tungs­rat un­ver­ein­bar und hält das Mit­glied dar­an fest, so be­an­tragt der Ver­wal­tungs­rat dem Bun­des­rat des­sen Ab­be­ru­fung.

8 Die Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats sind wäh­rend der Zu­ge­hö­rig­keit zum Ver­wal­tungs­rat und nach de­ren Be­en­di­gung zur Ver­schwie­gen­heit über amt­li­che An­ge­le­gen­hei­ten ver­pflich­tet.

Art. 7 Verwaltungsrat: Aufgaben  

1 Der Ver­wal­tungs­rat hat fol­gen­de Auf­ga­ben:

a.
Er er­lässt das Or­ga­ni­sa­ti­ons­re­gle­ment.
b.
Er ver­ab­schie­det auf Vor­schlag des In­no­va­ti­ons­rats das Mehr­jah­res­pro­gramm nach Ar­ti­kel 45 FIFG5.
c.
Er sorgt für die Um­set­zung der stra­te­gi­schen Zie­le des Bun­des­rats und er­stat­tet die­sem jähr­lich Be­richt über de­ren Er­rei­chung.
d.
Er er­lässt ein Re­gle­ment über die Ent­ge­gen­nah­me und die Ver­wal­tung von Dritt­mit­teln.
e.
Er er­lässt die Bei­trags­ver­ord­nung nach Ar­ti­kel 23 und un­ter­brei­tet sie dem Bun­des­rat zur Ge­neh­mi­gung.
f.
Er er­lässt die Per­so­nal­ver­ord­nung und un­ter­brei­tet sie dem Bun­des­rat zur Ge­neh­mi­gung.
g.
Er ver­tritt die In­no­suis­se als Ver­trags­par­tei im Sin­ne von Ar­ti­kel 32d Ab­satz 2 des Bun­des­per­so­nal­ge­set­zes vom 24. März 20006 (BPG).
h.
Er ent­schei­det über die Be­grün­dung, die Än­de­rung und die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses mit der Di­rek­to­rin oder dem Di­rek­tor; die Be­grün­dung und die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses un­ter­brei­tet er dem Bun­des­rat zur Ge­neh­mi­gung.
i.
Er ent­schei­det auf An­trag der Di­rek­to­rin oder des Di­rek­tors über die Be­grün­dung, die Än­de­rung und die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses der wei­te­ren Mit­glie­der der Ge­schäfts­lei­tung.
j.
Er wählt:
1.
die Mit­glie­der des In­no­va­ti­ons­rats;
2.
auf An­trag des In­no­va­ti­ons­rats die Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten nach Ar­ti­kel 10 Ab­satz 2.
k.
Er er­lässt ei­ne Ver­ord­nung über die Ho­no­ra­re und die wei­te­ren Ver­trags­be­din­gun­gen der Mit­glie­der des In­no­va­ti­ons­rats und über die Ent­schä­di­gung der Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten nach Ar­ti­kel 10 Ab­satz 2 und un­ter­brei­tet sie dem Bun­des­rat zur Ge­neh­mi­gung.
l.
Er be­auf­sich­tigt den In­no­va­ti­ons­rat und die Ge­schäfts­lei­tung.
m.
Er sorgt für ein der In­no­suis­se an­ge­pass­tes in­ter­nes Kon­troll­sys­tem und Ri­si­ko­ma­na­ge­ment.
n.
Er ver­ab­schie­det das Bud­get.
o.
Er er­stellt und ver­ab­schie­det für je­des Ge­schäfts­jahr einen Ge­schäfts­be­richt und un­ter­brei­tet den re­vi­dier­ten Ge­schäfts­be­richt dem Bun­des­rat zur Ge­neh­mi­gung; gleich­zei­tig stellt er dem Bun­des­rat An­trag auf Ent­las­tung und über die Ver­wen­dung ei­nes all­fäl­li­gen Ge­winns. Er ver­öf­fent­licht den Ge­schäfts­be­richt nach der Ge­neh­mi­gung.
p.
Er be­an­tragt dem Bun­des­rat die Ab­gel­tun­gen nach Ar­ti­kel 15.
q.
Er re­gelt die Kom­mu­ni­ka­ti­on der In­no­suis­se im Or­ga­ni­sa­ti­ons­re­gle­ment.

2 Er kann zur Un­ter­stüt­zung sei­ner Auf­sichts­funk­ti­on ei­ne Com­plian­ce­stel­le ein­rich­ten.

Art. 8 Geschäftsleitung  

1 Die Ge­schäfts­lei­tung ist das ope­ra­ti­ve Or­gan. Sie steht un­ter der Lei­tung ei­ner Di­rek­to­rin oder ei­nes Di­rek­tors.

2 Sie hat ins­be­son­de­re fol­gen­de Auf­ga­ben:

a.
Sie führt die Ge­schäf­te und lei­tet die Ge­schäfts­stel­le.
b.
Sie trifft Ent­schei­de im Be­reich von Ar­ti­kel 3 Ab­satz 4.
c.
Sie be­rei­tet für den In­no­va­ti­ons­rat die Ent­scheid­grund­la­gen im Be­reich von Ar­ti­kel 10 Ab­satz 1 vor und stellt ihm An­trä­ge in Be­zug auf die for­mel­len För­der­vor­aus­set­zun­gen und die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel; ent­schei­det der In­no­va­ti­ons­rat ab­wei­chend vom An­trag der Ge­schäfts­lei­tung, so sucht die­se mit dem In­no­va­ti­ons­rat ei­ne Ei­ni­gung; kommt kei­ne sol­che zu­stan­de, so un­ter­brei­tet sie die Dif­fe­ren­zen dem Ver­wal­tungs­rat.
d.
Ge­stützt auf die Ent­schei­de des In­no­va­ti­ons­rats er­lässt sie Ver­fü­gun­gen und schliesst Ver­trä­ge ab.
e.
Sie über­wacht das Bud­get der In­no­suis­se und den Stand der ein­ge­gan­ge­nen und der ge­plan­ten Ver­pflich­tun­gen; sie ist ver­ant­wort­lich für die Ver­wal­tung der Fi­nan­zen, das Re­por­ting und das Con­trol­ling der ge­för­der­ten Tä­tig­kei­ten.
f.
Sie un­ter­stützt den Ver­wal­tungs­rat und den In­no­va­ti­ons­rat bei der Vor­be­rei­tung ih­rer Ge­schäf­te.
g.
Sie be­rich­tet dem Ver­wal­tungs­rat re­gel­mäs­sig so­wie bei be­son­de­ren Er­eig­nis­sen oh­ne Ver­zug.
h.
Sie ent­schei­det über die Be­grün­dung, die Än­de­rung und die Be­en­di­gung der Ar­beits­ver­hält­nis­se des Per­so­nals der In­no­suis­se; vor­be­hal­ten bleibt Ar­ti­kel 7 Ab­satz 1 Buch­sta­be i.
i.
Sie er­füllt al­le Auf­ga­ben, die die­ses Ge­setz nicht ei­nem an­de­ren Or­gan zu­weist.
Art. 9 Innovationsrat: Stellung, Wahl, Organisation und Interessenbindungen  

1 Der In­no­va­ti­ons­rat ist das Fa­ch­or­gan der In­no­suis­se für die Auf­ga­ben nach Ar­ti­kel 10.

2 Er be­steht aus min­des­tens 15 und höchs­tens 25 Mit­glie­dern.

3 Die Kri­te­ri­en für die Wahl von Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten in den In­no­va­ti­ons­rat sind der Leis­tungs­aus­weis in wis­sen­schafts­ba­sier­ter In­no­va­ti­on so­wie der Be­zug zur Pra­xis in Wirt­schaft und Ge­sell­schaft.

4 Die Mit­glie­der wer­den für 4 Jah­re ge­wählt. Sie kön­nen ein­mal wie­der­ge­wählt wer­den.

5 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Wahl in den In­no­va­ti­ons­rat müs­sen ge­gen­über dem Ver­wal­tungs­rat ih­re In­ter­es­sen­bin­dun­gen of­fen­le­gen.

6 Die Mit­glie­der des In­no­va­ti­ons­rats müs­sen ih­re Auf­ga­ben und Pflich­ten mit al­ler Sorg­falt er­fül­len und die In­ter­es­sen der In­no­suis­se in gu­ten Treu­en wah­ren. Sie müs­sen ih­re In­ter­es­sen­bin­dun­gen of­fen­le­gen.

7 Sie mel­den Ver­än­de­run­gen ih­rer In­ter­es­sen­bin­dun­gen lau­fend dem Ver­wal­tungs­rat. Der Ver­wal­tungs­rat in­for­miert dar­über jähr­lich im Rah­men des Ge­schäfts­be­richts. Ist ei­ne In­ter­es­sen­bin­dung mit der Mit­glied­schaft im In­no­va­ti­ons­rat un­ver­ein­bar und hält das Mit­glied dar­an fest, so be­ruft der Ver­wal­tungs­rat das Mit­glied ab.

8 Die Mit­glie­der des In­no­va­ti­ons­rats sind wäh­rend der Zu­ge­hö­rig­keit zum In­no­va­ti­ons­rat und nach de­ren Be­en­di­gung zur Ver­schwie­gen­heit über amt­li­che An­ge­le­gen­hei­ten ver­pflich­tet.

Art. 10 Innovationsrat: Aufgaben  

1 Der In­no­va­ti­ons­rat hat die fol­gen­den Auf­ga­ben:

a.
Er ent­schei­det über För­der­ge­su­che in den Be­rei­chen nach Ar­ti­kel 3 Ab­sät­ze 2 und 3; weicht er bei sei­nen Ent­schei­den von An­trä­gen der Ge­schäfts­lei­tung nach Ar­ti­kel 8 Ab­satz 2 Buch­sta­be c ab, so reicht er ihr ei­ne Be­grün­dung ein.
b.
Er be­glei­tet in wis­sen­schaft­li­cher und in­no­va­ti­ons­be­zo­ge­ner Hin­sicht den Voll­zug der ge­för­der­ten Tä­tig­kei­ten nach Buch­sta­be a.
c.
Er trifft Ent­schei­de im Aus­wahl­ver­fah­ren von Leis­tungs­er­brin­ge­rin­nen und ‑er­brin­gern nach Ar­ti­kel 21 Ab­satz 1 FIFG7.
d.
Er ent­wi­ckelt zu­han­den des Ver­wal­tungs­rats Vor­schlä­ge für die För­der­stra­te­gie und für För­der­in­stru­men­te.
e.
Er er­ar­bei­tet die Mehr­jah­res­pro­gram­me zu­han­den des Ver­wal­tungs­rats.
f.
Er legt für je­des ein­zel­ne För­der­in­stru­ment Voll­zugs­be­stim­mun­gen über die an­re­chen­ba­ren Kos­ten für die Bei­trags­be­mes­sung und über die An­for­de­run­gen für die Ge­such­sein­rei­chung fest.

2 Er kann dem Ver­wal­tungs­rat Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten zur Be­gut­ach­tung von Ge­su­chen in sei­nem Auf­ga­ben­be­reich und zur Be­glei­tung der Pro­jekt­ar­bei­ten zur Wahl vor­schla­gen. Für die Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten gel­ten die Be­stim­mun­gen von Ar­ti­kel 9 Ab­sät­ze 5–8 über die Of­fen­le­gung der In­ter­es­sen­bin­dung und das Amts­ge­heim­nis sinn­ge­mä­ss.

Art. 11 Revisionsstelle  

1 Der Bun­des­rat wählt die Re­vi­si­ons­stel­le.

2 Auf die Re­vi­si­ons­stel­le und die Re­vi­si­on sind die Vor­schrif­ten des Ak­ti­en­rechts zur or­dent­li­chen Re­vi­si­on sinn­ge­mä­ss an­wend­bar.

3 Die Re­vi­si­ons­stel­le prüft die Jah­res­rech­nung und im La­ge­be­richt die Durch­füh­rung ei­nes der In­no­suis­se an­ge­mes­se­nen Ri­si­ko­ma­na­ge­ments so­wie die An­ga­ben zur Per­so­nal­ent­wick­lung.

4 Sie er­stat­tet dem Ver­wal­tungs­rat und dem Bun­des­rat über das Er­geb­nis ih­rer Prü­fung um­fas­send Be­richt.

5 Der Bun­des­rat kann be­stimm­te Sach­ver­hal­te durch die Re­vi­si­ons­stel­le ab­klä­ren las­sen.

6 Er kann die Re­vi­si­ons­stel­le ab­be­ru­fen.

4. Abschnitt: Personal

Art. 12 Anstellungsverhältnisse  

1 Die Ge­schäfts­lei­tung und das üb­ri­ge Per­so­nal un­ter­ste­hen:

a.
dem BPG8; und
b.
den Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum BPG, so­weit die Re­ge­lun­gen des Ver­wal­tungs­rats nach Ab­satz 2 nichts an­de­res be­stim­men.

2 Der Ver­wal­tungs­rat er­lässt so­weit er­for­der­lich wei­te­re Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen über die An­stel­lungs­ver­hält­nis­se des Per­so­nals; die­se be­dür­fen der Ge­neh­mi­gung durch den Bun­des­rat.

3 Die In­no­suis­se ist Ar­beit­ge­be­rin im Sin­ne von Ar­ti­kel 3 Ab­satz 2 BPG.

Art. 13 Pensionskasse  

1 Die Ge­schäfts­lei­tung und das üb­ri­ge Per­so­nal sind bei der Pen­si­ons­kas­se des Bun­des (PU­BLI­CA) nach den Ar­ti­keln 32a–32m BPG9 ver­si­chert.

2 Die In­no­suis­se ist Ar­beit­ge­be­rin nach Ar­ti­kel 32b Ab­satz 2 BPG. Sie ge­hört zum Vor­sor­ge­werk Bund. Ar­ti­kel 32d Ab­satz 3 BPG ist an­wend­bar.

5. Abschnitt: Finanzierung und Finanzhaushalt

Art. 14 Finanzierung  

Die In­no­suis­se fi­nan­ziert ih­re Tä­tig­kei­ten aus:

a.
Ab­gel­tun­gen des Bun­des (Art. 15);
b.
Dritt­mit­teln (Art. 16);
c.
Rück­for­de­run­gen nach dem Sub­ven­ti­ons­ge­setz vom 5. Ok­to­ber 199010.
Art. 15 Abgeltungen des Bundes  

Der Bund ge­währt der In­no­suis­se jähr­lich Bei­trä­ge zur Ab­gel­tung der Auf­wen­dun­gen für die Er­fül­lung der Auf­ga­ben nach Ar­ti­kel 3 Ab­sät­ze 2–4 und 6 so­wie für den Be­trieb.

Art. 16 Drittmittel  

1 Die In­no­suis­se darf Mit­tel von drit­ter Sei­te ent­ge­gen­neh­men oder sich be­schaf­fen, so­weit dies mit ih­rem Ziel, ih­ren Auf­ga­ben und ih­rer Un­ab­hän­gig­keit ver­ein­bar ist.

2 Dritt­mit­tel stam­men ins­be­son­de­re aus Zu­wen­dun­gen Drit­ter.

Art. 17 Geschäftsbericht  

1 Der Ge­schäfts­be­richt ent­hält die Jah­res­rech­nung (Ein­zel­ab­schluss) und den La­ge­be­richt.

2 Die Jah­res­rech­nung setzt sich zu­sam­men aus der Bi­lanz, der Er­folgs­rech­nung und dem An­hang.

3 Der La­ge­be­richt ent­hält ins­be­son­de­re An­ga­ben über das Ri­si­ko­ma­na­ge­ment, die per­so­nal­po­li­ti­schen Schwer­punk­te und die In­ter­es­sen­bin­dun­gen der Mit­glie­der der Or­ga­ne so­wie der Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten nach Ar­ti­kel 10 Ab­satz 2.

4 Jah­res­rech­nung und La­ge­be­richt sind durch die Re­vi­si­ons­stel­le prü­fen zu las­sen.

Art. 18 Rechnungslegung  

1 Die Rech­nungs­le­gung der In­no­suis­se stellt die Ver­mö­gens-, die Fi­nanz- und die Er­trags­la­ge den tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­sen ent­spre­chend dar.

2 Sie folgt den Grund­sät­zen der We­sent­lich­keit, der Voll­stän­dig­keit, der Ver­ständ­lich­keit, der Ste­tig­keit und der Brut­to­dar­stel­lung und ori­en­tiert sich an all­ge­mein an­er­kann­ten Stan­dards.

3 Die aus den Rech­nungs­le­gungs­grund­sät­zen ab­ge­lei­te­ten Bi­lan­zie­rungs- und Be­wer­tungs­re­geln sind im An­hang zur Bi­lanz of­fen­zu­le­gen.

4 Das be­trieb­li­che Rech­nungs­we­sen ist so aus­zu­ge­stal­ten, dass Auf­wän­de und Er­trä­ge der ein­zel­nen För­der­tä­tig­kei­ten aus­ge­wie­sen wer­den kön­nen.

5 Der Bun­des­rat kann Vor­schrif­ten zur Rech­nungs­le­gung er­las­sen.

Art. 19 Reserven  

1 Die In­no­suis­se kann Re­ser­ven bil­den. Dritt­mit­tel nach Ar­ti­kel 16 Ab­satz 2 kön­nen den Re­ser­ven zu­ge­wie­sen wer­den.

2 Die Re­ser­ven dür­fen 10 Pro­zent des je­wei­li­gen Jah­res­bud­gets nicht über­stei­gen. Die Dritt­mit­tel wer­den nicht ein­ge­rech­net.

Art. 20 Tresorerie  

1 Die Eid­ge­nös­si­sche Fi­nanz­ver­wal­tung (EFV) ver­wal­tet im Rah­men ih­rer zen­tra­len Tre­so­re­rie die li­qui­den Mit­tel der In­no­suis­se.

2 Sie ge­währt der In­no­suis­se zur Si­cher­stel­lung der Zah­lungs­be­reit­schaft im Rah­men ih­rer Auf­ga­ben­er­fül­lung nach Ar­ti­kel 3 Dar­le­hen zu markt­kon­for­men Be­din­gun­gen.

3 Die EFV und die In­no­suis­se ver­ein­ba­ren die Ein­zel­hei­ten in ei­nem öf­fent­lich-recht­li­chen Ver­trag.

Art. 21 Steuern  

1 Die In­no­suis­se ist im Rah­men ih­rer Leis­tun­gen von je­der Be­steue­rung durch Bund, Kan­to­ne und Ge­mein­den be­freit.

2 Vor­be­hal­ten bleibt das Bun­des­recht über:

a.
die Mehr­wert­steu­er;
b.
die Ver­rech­nungs­steu­er;
c.
die Stem­pe­l­ab­ga­ben.
Art. 22 Liegenschaften  

1 Der Bund über­lässt der In­no­suis­se die not­wen­di­gen Lie­gen­schaf­ten zur Mie­te.

2 Die Lie­gen­schaf­ten ver­blei­ben im Ei­gen­tum des Bun­des. Die­ser sorgt für den Un­ter­halt.

3 Der Bund stellt der In­no­suis­se für die Mie­te der Lie­gen­schaf­ten einen an­ge­mes­se­nen Be­trag in Rech­nung.

4 Die Be­grün­dung der Mie­te so­wie die Ein­zel­hei­ten wer­den in ei­nem öf­fent­lich-recht­li­chen Ver­trag zwi­schen dem Bund und der In­no­suis­se ver­ein­bart.

5 Die In­no­suis­se kann in Ab­spra­che mit dem Bund die not­wen­di­gen Lie­gen­schaf­ten aus­ser­halb des Bun­des mie­ten oder sich von Drit­ten ei­ne Nutz­nies­sung über­tra­gen las­sen, wenn dies zweck­mäs­sig ist.

6. Abschnitt: Beitragsverordnung

Art. 23  

Der Ver­wal­tungs­rat legt in der Bei­trags­ver­ord­nung na­ment­lich fest:

a.
die För­der­in­stru­men­te der In­no­suis­se;
b.
die Vor­aus­set­zun­gen der För­de­rung und Un­ter­stüt­zung;
c.
das Aus­wahl­ver­fah­ren für Leis­tungs­er­brin­ge­rin­nen und -er­brin­ger nach Ar­ti­kel 21 Ab­satz 1 FIFG11;
d.
die Vor­aus­set­zun­gen und die Mo­da­li­tä­ten der Ge­wäh­rung von Bei­trä­gen an aus­län­di­sche For­schungs­part­ner bei grenz­über­schrei­ten­den In­no­va­ti­ons­pro­jek­ten;
e.
die Bei­trags­be­rech­nung und die Aus­zah­lungs­mo­da­li­tä­ten.

7. Abschnitt: Wahrung der Bundesinteressen

Art. 24 Strategische Ziele  

1 Der Bun­des­rat legt im Rah­men des Ziels und der Auf­ga­ben nach den Ar­ti­keln 2 und 3 für je­weils vier Jah­re die stra­te­gi­schen Zie­le der In­no­suis­se fest.

2 Dar­in legt er auch die Ober­gren­ze für die Ver­wal­tungs­kos­ten fest.

Art. 25 Aufsicht  

1 Der Bun­des­rat be­auf­sich­tigt die In­no­suis­se; er wahrt da­bei ih­re fach­li­che Un­ab­hän­gig­keit.

2 Er übt sei­ne Auf­sicht ins­be­son­de­re aus durch:

a.
die Wahl und Ab­be­ru­fung der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats und von des­sen Prä­si­den­tin oder Prä­si­den­ten;
b.
die Ge­neh­mi­gung der Be­grün­dung und der Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses mit der Di­rek­to­rin oder dem Di­rek­tor;
c.
die Wahl und die Ab­be­ru­fung der Re­vi­si­ons­stel­le;
d.
die Ge­neh­mi­gung der Bei­trags­ver­ord­nung;
e.
die Ge­neh­mi­gung der Ver­ord­nung über die Ho­no­ra­re und die wei­te­ren Ver­trags­be­din­gun­gen der Mit­glie­der des In­no­va­ti­ons­rats und über die Ent­schä­di­gung der Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten nach Ar­ti­kel 10 Ab­satz 2;
f.
die Ge­neh­mi­gung der Per­so­nal­ver­ord­nung;
g.
die Ge­neh­mi­gung des Ge­schäfts­be­richts und den Be­schluss über die Ver­wen­dung ei­nes all­fäl­li­gen Ge­winns;
h.
die jähr­li­che Über­prü­fung der Er­rei­chung der stra­te­gi­schen Zie­le;
i.
die Ent­las­tung des Ver­wal­tungs­rats.

3 Er kann Ein­sicht in sämt­li­che Ge­schäfts­un­ter­la­gen der In­no­suis­se neh­men und sich über de­ren Ge­schäftstä­tig­keit je­der­zeit in­for­mie­ren las­sen.

8. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 26 Änderung anderer Erlasse  

Die Än­de­rung an­de­rer Er­las­se wird im An­hang ge­re­gelt.

Art. 27 Errichtung der Innosuisse  

1 Die Kom­mis­si­on für Tech­no­lo­gie und In­no­va­ti­on (KTI) wird um­ge­wan­delt in die In­no­suis­se. Die In­no­suis­se tritt in die bis­her gel­ten­den Rechts­ver­hält­nis­se ein und ge­stal­tet die­se neu, wo dies er­for­der­lich ist.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt den Zeit­punkt, in dem die In­no­suis­se ei­ge­ne Rechts­per­sön­lich­keit er­langt.

3 Er be­zeich­net die Rech­te, Pflich­ten und Wer­te, die auf die In­no­suis­se über­ge­hen, und ge­neh­migt das ent­spre­chen­de In­ven­tar. Er legt den Ein­tritt der Rechts­wir­kun­gen fest und ge­neh­migt die Er­öff­nungs­bi­lanz.

4 Er er­lässt Be­stim­mun­gen, fasst Be­schlüs­se und trifft al­le wei­te­ren für den Über­gang not­wen­di­gen Vor­keh­ren. Na­ment­lich kann er der In­no­suis­se die im Bun­des­bud­get für die KTI ein­ge­stell­ten Kre­di­te zur Ver­fü­gung stel­len, so­fern beim In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes die zur Er­fül­lung der Auf­ga­ben der In­no­suis­se not­wen­di­gen Mit­tel noch nicht ver­füg­bar sind.

5 Der Über­gang der Rech­te, Pflich­ten und Wer­te so­wie die Ein­tra­gun­gen in das Han­dels­re­gis­ter und in an­de­re öf­fent­li­che Re­gis­ter im Zu­sam­men­hang mit der Er­rich­tung der In­no­suis­se er­fol­gen steu­er- und ge­büh­ren­frei.

6 Auf die Grün­dung der In­no­suis­se ist das Fu­si­ons­ge­setz vom 3. Ok­to­ber 200312 nicht an­wend­bar.

Art. 28 Übergang der Arbeitsverhältnisse  

1 Die Ar­beits­ver­hält­nis­se des Per­so­nals der Ge­schäfts­stel­le der KTI ge­hen auf den vom Bun­des­rat fest­zu­le­gen­den Zeit­punkt auf die In­no­suis­se über und sind ab die­sem Zeit­punkt ih­rem Per­so­nal­recht un­ter­stellt. Vor­be­hal­ten bleibt die Er­nen­nung der Ge­schäfts­lei­tung.

2 Es be­steht kein An­spruch auf Wei­ter­füh­rung der Funk­ti­on, des Ar­beits­be­reichs, des Ar­beit­sor­tes und der or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ein­ord­nung. Hin­ge­gen be­steht wäh­rend zwei­er Jah­re An­spruch auf den bis­he­ri­gen Lohn, so­lan­ge ein Ar­beits­ver­hält­nis be­steht.

3 Die In­no­suis­se stellt dem über­nom­me­nen Per­so­nal spä­tes­tens in­ner­halb von zwei Mo­na­ten einen auf die In­no­suis­se lau­ten­den Ver­trag aus, der den bis­he­ri­gen Ver­trag er­setzt. In die­sem Ver­trag darf kei­ne Pro­be­zeit an­ge­setzt wer­den.

4 Be­schwer­den des Per­so­nals, die im Zeit­punkt des Über­gangs der Ar­beits­ver­hält­nis­se hän­gig sind, wer­den nach bis­he­ri­gem Recht be­ur­teilt.

Art. 29 Zuständige Arbeitgeberin  

1 Die In­no­suis­se gilt als zu­stän­di­ge Ar­beit­ge­be­rin für die Ren­ten­be­zü­ge­rin­nen und ‑be­zü­ger:

a.
die nach bis­he­ri­gem Recht der KTI zu­ge­ord­net sind; und
b.
de­ren Al­ters-, Hin­ter­las­se­nen- oder In­va­li­den­ren­ten aus der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes bei der PU­BLI­CA zu lau­fen be­gon­nen ha­ben.

2 Die In­no­suis­se gilt eben­falls als zu­stän­di­ge Ar­beit­ge­be­rin, wenn ei­ne In­va­li­den­ren­te nach In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes zu lau­fen be­ginnt, die Ar­beits­un­fä­hig­keit, de­ren Ur­sa­che zur In­va­li­di­tät ge­führt hat, aber vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes ein­ge­tre­ten ist.

Art. 30 Bereinigung von Registereintragungen  

Das WBF kann Re­gis­te­r­ein­tra­gun­gen, die ge­stützt auf Ar­ti­kel 27 Ab­satz 5 er­fol­gen, noch wäh­rend fünf Jah­ren, nach­dem die In­no­suis­se Rechts­per­sön­lich­keit er­langt hat, mit­tels Ver­fü­gung steu­er- und ge­büh­ren­frei be­rei­ni­gen.

Art. 31 Referendum und Inkrafttreten  

1 Die­ses Ge­setz un­ter­steht dem fa­kul­ta­ti­ven Re­fe­ren­dum.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt das In­kraft­tre­ten.

In­kraft­tre­ten:13 1. Ja­nu­ar 2018
Art. 1 Abs. 5, 5–13, 18, 20 Abs. 3, 22–26, 27 Abs. 2–6 und 28: 1. Jan. 2017

13 BRB vom 16. Nov. 2016

Anhang

(Art. 26)

Änderung anderer Erlasse

Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:

14

14 Die Änd. können unter AS 2016 4259konsultiert werden.

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EOG EOV EPDG EPDV EPDV-EDI EpG EpV ERV-BVGer ESV ExpaV EÖBV EÖBV-EJPD F: FamZG FamZV FAV FDO FHG FHV FIFG FiFV FiG FiLaG FiLaV FinfraG FinfraV FinfraV-FINMA FINIG FINIV FINMAG FiV FKG FLG FLV FMBV FMedG FMedV FMG FMV FOrgV FPV FrSV FusG FV FVAV FWG FWV FZG FZV G: GaGV GBV GebR-BVGer GebR-PatGer GebV ESTV GebV SchKG GebV-AIG GebV-ArG GebV-ASTRA GebV-AVG GebV-BAFU GebV-BASPO GebV-BAZL GebV-BJ GebV-BLW GebV-EDA GebV-EDI-NBib GebV-En GebV-ESA GebV-fedpol GebV-FMG GebV-HReg GebV-IGE GebV-KG GebV-NBib GebV-Publ GebV-SBFI GebV-TPS GebV-TVD GebV-VBS GebV-öV GebV-ÜPF GeBüV GeoIG GeoIV GeoIV-swisstopo GeomV GeoNV GesBG GesBKV GGBV GGUV GgV GKZ GlG GLPV GR-PatGer GR-WEKO GRN GRS GSchG GSchV GSG GTG GUMG GUMV GUMV-EDI GVVG GüTG GüTV H: HArG HArGV HasLV HasLV-WBF HBV HELV HEsÜ HFG HFKG HFV HGVAnG HKSV HKsÜ HMG HRegV HSBBV HVA HVI HVUV HyV I: IAMV IBH-V IBLV IBSG IBSV IFEG IGE-OV IGE-PersV IGEG InvV IPFiV IPRG IQG IR-PatGer IRSG IRSV ISABV-V ISchV ISLV IStrV-EZV ISUV ISVet-V IVG IVV IVZV J: J+S-V-BASPO JSG JStG JStPO JSV K: KAG KAKV-FINMA KBFHV KEG KEV KFG KFV KG KGSG KGSV KGTG KGTV KGVV KHG KHV KJFG KJFV KKG KKV KKV-FINMA KlinV KLV KMG KMV KOV KoVo KPAV KPFV KR-PatGer KRG KRV KV-GE KVAG KVAV KVG KVV L: LAfV LBV LDV LeV LFG LFV LGBV LGeoIV LGV LIV LMG LMVV LPG LRV LSMV LSV LTrV LugÜ LV-Informationssystemeverordnung LVG LVV LVV-VBS LwG M: MAkkV MaLV MaschV MatV MAV MBV MCAV MedBG MedBV MepV MetG MetV MFV MG MIG MinLV MinVG MinVV MinöStG MinöStV MiPV MIV MiVo-HF MJV MNKPV MPV MSchG MSchV MSG MStG MStP MStV MSV MVG MVV MWSTG MWSTV N: NAFG NagV NBibG NBibV NDG NEV NFSV NHG NHV NISSG NISV NIV NSAG NSAV NSG NSV NZV NZV-BAV O: OAV-SchKG OBG OBV OHG OHV OR OrFV Org-VöB OV-BK OV-BR OV-EDA OV-EDI OV-EFD OV-EJPD OV-HFG OV-UVEK OV-VBS OV-WBF P: PAG ParlG ParlVV PartG PaRV PatG PatGG PatV PAV PAVO PAVV PBG PBV PfG PfV PG PGesV PGesV–WBF–UVEK PGRELV PhaV PHV POG PRG PrHG PrSG PrSV PRTR-V PSAV PSMV PSPV PSPV-BK PSPV-EDA PSPV-EDI PSPV-EJPD PSPV-UVEK PSPV-VBS PSPV-WBF PSPVK PsyBV PsyG PublG PublV PVBger PVFMH PVFMH-VBS PVGer PVO-ETH PVO-TVS PVSPA PVSPA-VBS PäV PüG Q: QStV QuNaV R: RAG RAV RDV ReRBGer ResV-EDI RHG RHV RKV RLG RLV RPG RPV RSD RTVG RTVV RV-AHV RVOG RVOV RöV S: SAFIG SBBG SBMV SBV SchKG SDR SDSG SebG SebV SEFV SeilV SFV SGV SIaG SIRG SKV SnAV SPBV-EJPD SpDV SpG SpoFöG SpoFöV SpV SRVG SSchG SSchV SSchV-EDI SSV StAG StAhiG StAhiV StAV StBOG STEBV StFG StFV StG StGB StHG StPO StromVG StromVV StSG StSV STUG STUV StV STVG SuG SV SVAG SVAV SVG SVKG SVV T: TabV TAMV TBDV TEVG TGBV TGV ToG ToV TPFV TrG TSchAV TSchG TSchV TSG TStG TStV TSV TUG TVAV TVSV TwwV TZV U: UIDV UraM URG URV USG UVG UVPV UVV UWG V: V Mil Pers V-ASG V-FIFG V-FIFG-WBF V-GSG V-HFKG V-LTDB V-NDA V-NISSG V-NQR-BB V-StGB-MSt VABK VABUA VAböV VAEW VAG VAK VAM VAmFD VAN VAND VAPF VAPK VASA VASm VASR VATV VATV-VBS VAusb VAusb-VBS VAV VAwG VAZV VBB VBBo VBGA VBGF VBGÖ VBKV VBLN VBO VBO-ÜPF VBP VBPO VBPV VBPV-EDA VBR I VBRK VBSTB VBVA VBVV VBWK VböV VCITES VD-ÜPF VDA VDPS VDPV-EDI VDSG VDSZ VDTI 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LSIS LSPr LSPro LSR LStup LSu LT LTab LTaD LTAF LTBC LTC LTEO LTF LTFB LTI LTM LTN LTo LTr LTRA LTrAlp LTrans LTrD LTro LTTM LTV LTVA Ltém LUMin LUsC LVA LVP LVPC O: O E-VERA O LERI DEFR O OFSPO J+S O pers mil O-CNC-FPr O-CP-CPM O-HEFSM O-LEHE O-LERI O-LRNIS O-OPers O-OPers-DFAE O-SI ABV O-SIGEXPA O-STAC OA 1 OA 2 OA 3 OAA OAAcc OAAE OAAE-DFJP OAAF OAAFM OAAFM-DDPS OAASF OAbCV OAC OACA OACAMIL OACata OAcCP OACE OACI OACM OACP OACS OAdd OAdma OAdo OADou OAEP OAF OAFA OAFam OAG OAGH OAGH-DFI OAgrD OAIE OAlc OAllerg OAM OAMal OAMAS OAMéd OAMédcophy OAO OAOF OAP OAPA OAPCM OApEl OARF OARF-OFT OARG OArm OAS OASA OAsc OASF OASM OASMéd OAStup OAT OAV OAVI OB OBat OBB OBCF OBI OBiG OBioc OBLF OBMa OBNP OBNS OBPL OCA OCA-DFI Ocach OCAl OCart OCBD OCBr Occd OCCEA OCCHE OCCP OCCR OCDA OCDM OCDoc OCEB OCEC OCEl-PA OCEl-PCPP OCEM OCF OCFH OChim OChP OCIFM OCin OCITES OCL OClin OCM OCM ES OCMD OCNE OCo OCOFE OComp-OSPro OCont OCoo OCoR-DFI OCos OCOV OCP OCPD OCPF OCPPME OCPR OCPSan OCR OCS OCSP OCSP-ChF OCSP-DDPS OCSP-DEFR OCSP-DETEC OCSP-DFAE OCSP-DFI OCSP-DFJP OCSPN OCStup OCTE OCVM OCâbles OD OD-ASR OD-DFF Odac ODAlAn ODAlGM ODAlOUs ODAlOV ODAu ODCS ODE OdelO ODEP ODEP-DFI ODes ODF ODFR ODI ODim ODO ODP ODPr ODSC ODV ODVo Odét OE OEAR OEaux OEB OEC OECA OEChim OECin OEDPP OEDRP-DFI OEDS OEE-VT OEEC OEEE OEEJ OEFin OEI-SCPT OEIE OEIMP OEIT OELDAl OELP OEM Oem-LEI Oem-OFJ OEMCN OEMFP OEmiA OEMO OEmol-AFC OEmol-ASF OEmol-BN OEmol-DDPS OEmol-DFAE OEmol-DFI-BN OEmol-fedpol OEmol-LCart OEmol-LSE OEmol-LTr OEmol-OFAC OEmol-OFAG OEmol-OFEV OEmol-OFRO OEmol-OFSPO OEmol-Publ OEmol-RC OEmol-SEFRI OEmol-TA OEmol-TP OEMTP OEMéd OEne OEneR OEng OENu OEOHB OEp OEPI OEPL OERE OESE OESE-DFI OESN OESp OESS OETHand OETV OEV Oexpa OFA-FINMA OFAC OFC OFCo OFCoop OFDG OFDPP OFE OFG OFH OFMO OFo OFOrg Oform OFP OFPAn OFPC-FINMA OFPr OFPT OFSI OFSPers OGE OGEmol OGN OGOM OGPCT OGéo OGéo-swisstopo OGéom OH OHand OHEL OHR OHS-LP OHyAb OHyg OHyPL OHyPPr OIA OIAgr OIAM OIB OIB-FINMA OIBC OIBL OIBT OIC OICa OIDAl OIDE OIE OIELFP OIFC OIFP OIFSN OILC OIMA OIMAS OIMF OIMF-FINMA Oimpauto Oimpmin OInstr pré OInstr prém DDPS Oinv OIOP OIP OIPI OIPSD OIPSD-DEFR OIS OISec OISofCA OISOS OIT OITab OITC OITE-AC OITE-PT-DFI OITE-UE-DFI OITPTh OITRV OIVS OJAr OJAR-FSTD OJM OJPM OLAA OLALA OLang OLAr OLCC OLCP OLDI OLDT OLEC OLED OLEH OLEl OLen OLFP OLG Olico OLN OLOG OLOGA OLOP OLP OLPA OLPD OLPS OLQE OLT 1 OLT 2 OLT 3 OLT 4 OLT 5 OLUsC OMA OMAA OMach OMAH OMAI OMAP OMAS OMat OMAV OMBat OMBT OMCFA OMCo OMDA OME-SCPT OMG OMi OMinTA OMJ-DFJP OMN OMN-DDPS OMO OMob OMoD OMP OMP-OFAG OMP-OFEV OMPr OMSA OMSVM OMéd OMédv OMét ONAE ONag ONCAF ONCR ONGéo ONI ONM ONo-ASR OO OOBE OOC-SCPT OOCCR-OFROU OODA OOIT OOLDI OOMA OOP EPF OOPC OOrgA OOST OOUS OPA OPAAb OPair OPAM OPAn OPAnAb OPAP OParcs OPart OPAS OPAT OPATE OPB OPBC OPBD OPBio OPC OPC-AVS-AI OPC-FINMA OPCAP OPCC OPCi OPCNP OPCo OPCy OPD OPDC OPE OPEA OPer-AH OPer-B OPer-D OPer-Fl OPer-Fo OPer-Fu Oper-IPI OPer-P OPer-S OPers OPers-EPF OPers-PDHH 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OTConst OTDD OTEMO OTEO OTerm OThand OTM OTN OTNI OTo OTPE OTPSP OTR 1 OTR 2 OTrA OTrans Otransa OTrD OTRF OTS OTStup-DFI OTV OTVA OTVM OTém OUC OUMin OUMR OUS OVA OVCC OVid-TP OVIS OVotE Oémol-En P: PA PFCC PPM PPMin R: RAATPF RAI RAPG RAVS RCE RCETF RCN RDE REmol-TAF REmol-TFB RFA RFPPF RI-COMCO RInfo-TFB RNC ROTPF RP-ASR RP-EPF 1 RP-EPF 2 RP-FINMA RP-IFSN RP-IPI RP-METAS RP-MNS RP-PUBLICA RP-Swissmedic RPBC RPEC RS 04 RSD RSTF RTAF RTF RTFB S: SDR No acronym: 818_101_24 331 632_319 818_102 830_31 131_211 131_212 131_213 131_214 131_215 131_216_1 131_216_2 131_217 131_218 131_221 131_222_1 131_222_2 131_223 131_224_1 131_224_2 131_225 131_226 131_227 131_228 131_229 131_231 131_232 131_233 131_235 142_318 142_513 170_321 172_010_441 172_211_21 172_220_11 172_327_11 196_127_67 221_213_221 221_415 360_2 361_0 361_2 362_0 366_1 367_1 420_126 420_171 510_620_2 514_10 632_421_0 672_933_6 701 732_12 741_618 748_222_1 811_117_2 812_121_5 812_214_5 817_023_41 818_101_25 831_471 837_033 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