With big laws like OR and ZGB this can take up to 30 seconds

Kernenergiehaftpflichtgesetz
(KHG)

vom 18. März 1983 (Stand am 1. Januar 2011)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf Artikel 24quinquies der Bundesverfassung1,2
nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 10. Dezember 19793,

beschliesst:

1 [AS 1957 1027]. Diesen Bestimmungen entsprechen die Artikel 90 und 118Absatz 2 Buchstabe c der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101).

2 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185910, 1994 V 921, 1999 4523).

3BBl 1980 I 164

1. Kapitel: Geltungsbereich und Begriffe

Art. 1 Geltungsbereich  

1 Die­ses Ge­setz re­gelt die Haf­tung für Nu­klear­schä­den, die durch Ker­n­an­la­gen oder durch den Trans­port von Kern­ma­te­ria­li­en ver­ur­sacht wer­den, so­wie de­ren De­ckung.

2 Es gilt nicht für Schä­den, die durch Ra­dioiso­to­pe ver­ur­sacht wer­den, die für in­dus­tri­el­le, ge­werb­li­che, land­wirt­schaft­li­che, me­di­zi­ni­sche oder wis­sen­schaft­li­che Zwe­cke aus­ser­halb ei­ner Ker­n­an­la­ge ver­wen­det wer­den oder ver­wen­det wer­den sol­len.

3 Der Bun­des­rat kann Kern­ma­te­ria­li­en mit ge­rin­ger Strah­len­wir­kung von die­sem Ge­setz aus­neh­men.

Art. 2 Begriffe  

1 Als Nu­klear­scha­den gilt:

a.
der Scha­den, der durch die ra­dio­ak­ti­ven, gif­ti­gen, ex­plo­si­ven oder sons­ti­gen ge­fähr­li­chen Ei­gen­schaf­ten von Kern­ma­te­ria­li­en ver­ur­sacht wird;
b.4
der Scha­den, der durch ei­ne an­de­re Strah­len­quel­le in­ner­halb ei­ner Kern­an­la­ge ver­ur­sacht wird;
c.5
der Scha­den, der als Fol­ge be­hörd­lich an­ge­ord­ne­ter oder emp­foh­le­ner Mass­nah­men zur Ab­wehr oder Ver­min­de­rung ei­ner un­mit­tel­bar dro­hen­den nu­klea­ren Ge­fähr­dung ein­tritt, mit Aus­nah­me von ent­gan­ge­nem Ge­winn.

2 Kern­ma­te­ria­li­en sind Kern­brenn­stof­fe, ra­dio­ak­ti­ve Er­zeug­nis­se und Ab­fäl­le.

3 Kern­brenn­stof­fe sind spalt­ba­re Ma­te­ria­li­en in Form von Uran oder Plu­to­ni­um als Me­tall, Le­gie­rung oder che­mi­sche Ver­bin­dung so­wie an­de­re vom Bun­des­rat be­zeich­ne­te spalt­ba­re Ma­te­ria­li­en.

4 Ra­dio­ak­ti­ve Er­zeug­nis­se und Ab­fäl­le sind her­ge­stell­te ra­dio­ak­ti­ve Ma­te­ria­li­en oder Ma­te­ria­li­en, die durch Be­strah­lung bei der Her­stel­lung, Ver­wen­dung, La­ge­rung, Wie­der­au­f­ar­bei­tung oder dem Trans­port von Kern­brenn­stof­fen ra­dio­ak­tiv ge­wor­den sind.

5 Ker­n­an­la­gen sind Ein­rich­tun­gen zur Er­zeu­gung von Kern­ener­gie oder zur Hers­tel­lung, Ver­wen­dung, La­ge­rung oder Wie­der­au­f­ar­bei­tung von Kern­ma­te­ria­li­en.

6 Kern­ener­gie ist je­de Form von Ener­gie, die bei Kern­um­wand­lungs­vor­gän­gen frei wird.

7 In­ha­ber ei­ner Ker­n­an­la­ge ist, wer ei­ne Ker­n­an­la­ge baut oder be­sitzt oder den Be­sitz dar­an oh­ne Zu­stim­mung der zu­stän­di­gen Be­hör­de auf­ge­ge­ben hat.

4Ein­ge­fügt durch Art. 12 des BG vom 18. Ju­ni 1993 über die Pro­duk­te­haft­pflicht, in Kraft seit 1. Jan. 1994 (AS 1993 3122; BBl 1993 I 805).

5Ur­sprüng­lich Bst. b

2. Kapitel: Haftpflicht

Art. 3 Grundsatz  

1 Der In­ha­ber ei­ner Ker­n­an­la­ge haf­tet oh­ne be­trags­mäs­si­ge Be­gren­zung für die Nu­klear­schä­den, die durch Kern­ma­te­ria­li­en in sei­ner An­la­ge ver­ur­sacht wer­den.

2 Er haf­tet eben­falls für Nu­klear­schä­den, die durch Kern­ma­te­ria­li­en ver­ur­sacht wer­den, die aus sei­ner An­la­ge stam­men und zur Zeit der Scha­dens­ver­ur­sa­chung noch nicht vom In­ha­ber ei­ner an­dern Ker­n­an­la­ge über­nom­men wa­ren. Das Kern­ma­te­ri­al gilt zu je­nem Zeit­punkt als über­nom­men, da es die Gren­ze des Are­als der an­dern Ker­n­an­la­ge oder ei­ne ver­trag­lich ver­ein­bar­te Stel­le aus­ser­halb der Schweiz über­schrei­tet.

3 Be­zieht der In­ha­ber ei­ner Ker­n­an­la­ge Kern­ma­te­ria­li­en aus dem Aus­land, so haf­tet er für Nu­klear­schä­den in der Schweiz, die durch die­se Ma­te­ria­li­en auf dem Trans­port zu sei­ner An­la­ge ver­ur­sacht wer­den. Vor­be­hal­ten bleibt ihm ein Rück­griff auf den aus­län­di­schen Ab­sen­der.

4 Ist der In­ha­ber nicht gleich­zei­tig Ei­gen­tü­mer der An­la­ge, so haf­ten bei­de so­li­da­risch.

5 Ver­ur­sa­chen Kern­ma­te­ria­li­en im Tran­sit durch die Schweiz einen Nu­klear­scha­den, so haf­tet der In­ha­ber der Trans­port­be­wil­li­gung. Hat er in der Schweiz kei­nen Wohn­sitz, muss er sich durch schrift­li­che Er­klä­rung der schwei­ze­ri­schen Ge­richts­bar­keit un­ter­stel­len und ein Do­mi­zil in der Schweiz be­zeich­nen, wo er für Kla­gen nach die­sem Ge­setz be­langt wer­den kann.

6 An­de­re als die in den Ab­sät­zen 1–5 ge­nann­ten Per­so­nen haf­ten dem Ge­schä­dig­ten nicht für Nu­klear­schä­den. Wer auf­grund von in­ter­na­tio­na­len Ab­kom­men haf­tet, hat den Rück­griff auf den nach die­sem Ge­setz Haft­pflich­ti­gen.

Art. 4 Kosten für Massnahmen der Behörden  

Die Kos­ten von Mass­nah­men, wel­che die zu­stän­di­gen Be­hör­den zur Ab­wehr oder Ver­min­de­rung ei­ner un­mit­tel­bar dro­hen­den nu­klea­ren Ge­fähr­dung tref­fen, kön­nen dem In­ha­ber der Ker­n­an­la­ge oder der Trans­port­be­wil­li­gung über­bun­den wer­den.

Art. 5 Entlastung  

1 Von der Haf­tung wird der In­ha­ber ei­ner Ker­n­an­la­ge oder ei­ner Trans­port­be­wil­li­gung be­freit, wenn er be­weist, dass der Ge­schä­dig­te den Scha­den ab­sicht­lich ver­ur­sacht hat.

2 Er kann von der Haf­tung ganz oder teil­wei­se be­freit wer­den, wenn der Ge­schä­dig­te den Scha­den grob­fahr­läs­sig ver­ur­sacht hat.

Art. 6 Rückgriff des Haftpflichtigen  

Der nach Ar­ti­kel 3 Haft­pflich­ti­ge hat ein Rück­griffs­recht nur ge­gen­über Per­so­nen:

a.
die den Scha­den ab­sicht­lich her­bei­ge­führt ha­ben;
b.
die Kern­ma­te­ria­li­en, von de­nen der Scha­den aus­ge­gan­gen ist, ent­wen­det oder ver­hehlt ha­ben;
c.
die ihm ein sol­ches ver­trag­lich ein­ge­räumt ha­ben; hier­auf kann sich der Haft­pflich­ti­ge ge­gen­über dem Ar­beit­neh­mer nur be­ru­fen, wenn die­ser den Scha­den ab­sicht­lich her­bei­ge­führt hat.
Art. 7 Schadenersatz. Genugtuung  

1 Art und Um­fang des Scha­den­er­sat­zes so­wie die Zu­spre­chung ei­ner Ge­nug­tu­ung rich­ten sich nach den Grund­sät­zen des Ob­li­ga­tio­nen­rechts6 über un­er­laub­te Hand­lun­gen. Ar­ti­kel 44 Ab­satz 2 des Ob­li­ga­tio­nen­rechts ist nicht an­wend­bar.

2 Hat­te der Ge­tö­te­te oder Ver­letz­te ein un­ge­wöhn­lich ho­hes Ein­kom­men, so kann der Rich­ter die Ent­schä­di­gung un­ter Wür­di­gung al­ler Um­stän­de an­ge­mes­sen her­ab­set­zen.

Art. 8 Vereinbarungen  

1 Ver­ein­ba­run­gen, wel­che die Haft­pflicht nach die­sem Ge­setz weg­be­din­gen oder be­schrän­ken, sind nich­tig.

2 Ver­ein­ba­run­gen, die of­fen­sicht­lich un­zu­läng­li­che Ent­schä­di­gun­gen fest­set­zen, sind in­nert drei­er Jah­re nach ih­rem Ab­schluss an­fecht­bar.

Art. 9 Unfallversicherung  

1 Die An­sprü­che aus die­sem Ge­setz blei­ben Ge­schä­dig­ten, die nach dem Bun­des­ge­setz vom 20. März 19817 über die Un­fall­ver­si­che­rung ver­si­chert sind, ge­wahrt. Den Ver­si­che­rern steht der Rück­griff nach den Ar­ti­keln 72–75 des Bun­des­ge­set­zes vom 6. Ok­to­ber 20008 über den All­ge­mei­nen Teil des So­zi­al­ver­si­che­rungs­rechts zu.9

2 Leis­tun­gen an den Ge­schä­dig­ten aus ei­ner nicht ob­li­ga­to­ri­schen Un­fall­ver­si­che­rung, de­ren Prä­mi­en ganz oder teil­wei­se vom In­ha­ber der Ker­n­an­la­ge oder der Trans­port­be­wil­li­gung be­zahlt wur­den, sind im Ver­hält­nis sei­nes Prä­mi­en­an­teils auf sei­ne Er­satz­pflicht an­zu­rech­nen, wenn der Ver­si­che­rungs­ver­trag nichts an­de­res vor­sieht.

7 SR 832.20

8 SR 830.1

9 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 3 des BG vom 6. Okt. 2000 über den All­ge­mei­nen Teil des So­zi­al­ver­si­che­rungs­rechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185910, 1994 V 921, 1999 4523).

Art. 10 Verjährung und Verwirkung  

1 Die An­sprü­che aus die­sem Ge­setz ver­jäh­ren drei Jah­re nach dem Tag, an dem der Ge­schä­dig­te Kennt­nis vom Scha­den und der Per­son des Haft­pflich­ti­gen oder De­ckungs­pflich­ti­gen er­langt hat. Sie er­lö­schen, aus­ge­nom­men An­sprü­che aus Spät­schä­den (Art. 13), wenn die Kla­ge nicht bin­nen 30 Jah­ren nach dem Scha­den­er­eig­nis er­ho­ben wird; ist der Scha­den auf ei­ne an­dau­ern­de Ein­wir­kung zu­rück­zu­füh­ren, so be­ginnt die­se Frist mit dem Auf­hö­ren die­ser Ein­wir­kung zu lau­fen.

2 Für das Rück­griffs­recht be­ginnt die drei­jäh­ri­ge Frist am Tag, an dem der Rück­griffs­be­rech­tig­te Kennt­nis von der Hö­he sei­ner Leis­tungs­pflicht er­langt hat.

3 Wenn nach dem Ur­teil oder nach dem Ver­trags­ab­schluss der Ge­sund­heits­zu­stand des Ge­schä­dig­ten sich ver­schlim­mert oder wenn neue Tat­sa­chen oder Be­weis­mit­tel be­kannt wer­den, so kann in­nert drei­er Jah­re seit dem Tag, an dem der Ge­schä­dig­te hie­von Kennt­nis er­langt hat, längs­tens je­doch in­nert 30 Jah­ren seit dem Scha­den­­er­eig­nis, ei­ne Re­vi­si­on des Ur­teils oder ei­ne Än­de­rung der Ver­ein­ba­rung ver­langt wer­den.

4 Wird die Ver­jäh­rung ge­gen­über dem Haft­pflich­ti­gen, ei­nem Ver­si­che­rer oder dem Bund un­ter­bro­chen, so wirkt die Un­ter­bre­chung auch ge­gen­über den bei­den an­dern Par­tei­en.

3. Kapitel: Deckung

1. Abschnitt: Privater Versicherer

Art. 11  

1 Wer nach den Be­stim­mun­gen die­ses Ge­set­zes haf­tet, hat für die De­ckung der ver­sicher­ba­ren Ri­si­ken bei ei­nem zum Ge­schäfts­be­trieb in der Schweiz er­mäch­tig­ten Ver­si­che­rer für min­des­tens 300 Mil­lio­nen Fran­ken je Ker­n­an­la­ge, zu­züg­lich min­des­tens 30 Mil­lio­nen Fran­ken für die an­teils­mäs­sig auf die Ver­si­che­rungs­lei­stung ent­fal­len­den Zin­sen und Ver­fah­rens­kos­ten, ei­ne Ver­si­che­rung ab­zu­sch­lies­sen. Für die Be­för­de­rung von Kern­ma­te­ria­li­en im Tran­sit durch die Schweiz ist je Trans­port ein Be­trag von min­des­tens 50 Mil­lio­nen Fran­ken, zu­züg­lich min­des­tens 5 Mil­lio­nen Fran­ken für die an­teils­mäs­si­gen Zin­sen und Ver­fah­rens­kos­ten, zu ver­si­chern.

2 Kön­nen auf dem Ver­si­che­rungs­markt hö­he­re Be­trä­ge zu zu­mut­ba­ren Be­din­gun­gen ver­si­chert wer­den, hat der Bun­des­rat die­se Min­dest­be­trä­ge zu er­hö­hen.

3 Der Bun­des­rat be­zeich­net die Ri­si­ken, die der pri­va­te Ver­si­che­rer ge­gen­über dem Ge­schä­dig­ten von der De­ckung aus­sch­lies­sen darf.

2. Abschnitt: Bund

Art. 12 Versicherung  

Der Bund ver­si­chert den Haft­pflich­ti­gen ge­gen Nu­klear­schä­den bis zu ei­ner Mil­li­ar­de Fran­ken je Ker­n­an­la­ge oder je Trans­port, zu­züg­lich 100 Mil­lio­nen Fran­ken für die an­teils­mäs­si­gen Zin­sen und Ver­fah­rens­kos­ten, so­weit die­se Schä­den die De­ckung durch den pri­va­ten Ver­si­che­rer über­stei­gen oder von ihr aus­ge­schlos­sen sind (Art. 11 Abs. 3).

Art. 13 Spätschäden  

Der Bund deckt bis zu dem in Ar­ti­kel 12 ge­nann­ten Be­trag Nu­klear­schä­den, die we­gen Ab­laufs der 30-jäh­ri­gen Frist (Art. 10 Abs. 1) ge­gen den Haft­pflich­ti­gen nicht mehr gel­tend ge­macht wer­den kön­nen.

Art. 14 Beiträge der Haftpflichtigen  

1 Zur De­ckung sei­ner Ver­pflich­tung aus den Ar­ti­keln 12 und 13 er­hebt der Bund von den In­ha­bern von Ker­n­an­la­gen und Trans­port­be­wil­li­gun­gen Bei­trä­ge. Die­se sind best­mög­lich nach dem Kos­ten­de­ckungs­prin­zip zu be­mes­sen.

2 Der Bun­des­rat setzt die Hö­he der Bei­trä­ge fest.

3 Die vom Bun­des­rat be­zeich­ne­te Be­hör­de ver­an­lagt und er­hebt die Bei­trä­ge. ...10

10 Satz auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 71 des Ver­wal­tungs­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202).

Art. 15 Nuklearschadenfonds  

Der Bund er­rich­tet einen Fonds, dem die Bei­trä­ge nach Ar­ti­kel 14 und die Zins­er­trä­ge gut­ge­schrie­ben wer­den.

Art. 16 Besondere Fälle  

1 Der Bund deckt, so­fern der Ge­schä­dig­te den Scha­den nicht ab­sicht­lich ver­ur­sacht hat, aus all­ge­mei­nen Mit­teln bis zu dem in Ar­ti­kel 12 ge­nann­ten Be­trag aus­ser­dem Nu­klear­schä­den:

a.
wenn der Haft­pflich­ti­ge nicht er­mit­telt wer­den kann;
b.
wenn der Scha­den durch ei­ne nicht ver­si­cher­te Ker­n­an­la­ge oder einen nicht ver­si­cher­ten Trans­port ver­ur­sacht wor­den ist;
c.11
wenn der Scha­den durch ein geo­lo­gi­sches Tie­fen­la­ger ver­ur­sacht wor­den ist, das nicht mehr der Kern­ener­gie­ge­setz­ge­bung un­ter­steht;
d.12
wenn der Ver­si­che­rer den Scha­den we­gen Zah­lungs­un­fä­hig­keit nicht de­cken kann und auch der Haft­pflich­ti­ge hier­zu nicht in der La­ge ist;
e.13
so­weit ei­ne Per­son, die durch ein im Aus­land ein­ge­tre­te­nes Er­eig­nis in der Schweiz einen Nu­klear­scha­den er­lit­ten hat, in je­nem Staat kei­ne die­sem Ge­setz ent­spre­chen­de Ent­schä­di­gung er­lan­gen kann.

2 Der Bund kann sei­ne Leis­tun­gen her­ab­set­zen oder ver­wei­gern, wenn der Ge­schä­dig­te den Scha­den grob­fahr­läs­sig ver­ur­sacht hat.

3 Hat der Bund Leis­tun­gen nach Ab­satz 1 er­bracht, so kann er hie­für auf den Haft­pflich­ti­gen Rück­griff neh­men. Er tritt aus­ser­dem in sei­ne Rück­griffs­rech­te ein.

11 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 3 des Kern­ener­gie­ge­set­zes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Fe­br. 2005 (AS 2004 4719; BBl 2001 2665).

12 Ur­sprüng­lich Bst. c.

13 Ur­sprüng­lich Bst. d.

3. Abschnitt: Weitere Bestimmungen für die Versicherung

Art. 17 Ausnahmen von der Versicherungspflicht  

1 Der Bun­des­rat kann von der Ver­si­che­rungs­pflicht bei ei­nem pri­va­ten Ver­si­che­rer ent­bin­den, so­weit der Haft­pflich­ti­ge in an­de­rer Wei­se ei­ne für Ge­schä­dig­te gleich­wer­ti­ge Si­cher­heit bie­tet.

2 Der Bund ist als In­ha­ber von Ker­n­an­la­gen nicht ver­si­che­rungs­pflich­tig.

Art. 18 Wiederherstellung der vollen Deckung  

1 Hat der pri­va­te Ver­si­che­rer oder der Bund Leis­tun­gen er­bracht oder Rück­stel­lun­gen für ein ein­ge­tre­te­nes Scha­dener­eig­nis ge­macht, so ver­min­dert sich die De­ckungs­s­um­me ent­spre­chend. Er­rei­chen die Leis­tun­gen oder Rück­stel­lun­gen einen Zehn­tel der De­ckungs­s­um­me, so hat der Ver­si­che­rer den Ver­si­che­rungs­neh­mer und die zu­stän­di­ge Bun­des­be­hör­de zu be­nach­rich­ti­gen.

2 Der Ver­si­che­rungs­neh­mer hat sich in die­sen Fäl­len zu­sätz­lich bis zur vol­len ur­sprüng­li­chen De­ckungs­s­um­me zu ver­si­chern. Die zu­sätz­li­che Ver­si­che­rung deckt je­doch nur Schä­den, die nach ih­rem In­kraft­tre­ten ver­ur­sacht wer­den. In Zwei­fels­fäl­len ent­schei­det die zu­stän­di­ge Be­hör­de über die Pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers zur Er­hö­hung der De­ckungs­s­um­me un­ter Wür­di­gung der Hö­he der Rücks­tel­lun­gen.

3 Ein für die Er­le­di­gung von Schä­den aus der Zeit vor dem In­kraft­tre­ten der zu­sätz­li­chen Ver­si­che­rung re­ser­vier­ter, aber nicht be­an­spruch­ter Be­trag kann nicht für Schä­den in An­spruch ge­nom­men wer­den, die nach dem In­kraft­tre­ten der zu­sätz­li­chen Ver­si­che­rung ver­ur­sacht wur­den.

Art. 19 Unmittelbarer
Anspruch. Einreden
 

1 Der Ge­schä­dig­te hat im Rah­men der Ver­si­che­rungs­de­ckung ein For­de­rungs­recht un­mit­tel­bar ge­gen den Ver­si­che­rer und den Bund.

2 Ein­re­den aus dem Ver­si­che­rungs­ver­trag oder aus dem Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­setz vom 2. April 190814 kön­nen dem Ge­schä­dig­ten nicht ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den.

Art. 20 Rückgriff der Versicherer  

1 Der pri­va­te Ver­si­che­rer und der Bund ha­ben ein Rück­griffs­recht ge­gen den Ver­si­che­rungs­neh­mer und den Ver­si­cher­ten, so­weit sie nach dem Ver­si­che­rungs­ver­trag oder nach dem Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­setz vom 2. April 190815 zur Ab­leh­nung oder Kür­zung ih­rer Leis­tung be­fugt wä­ren. Sie kön­nen ih­re Rück­griffs­rech­te nur so­weit gel­tend ma­chen, als da­durch die Ge­schä­dig­ten nicht be­nach­tei­ligt wer­den.

2 Der pri­va­te Ver­si­che­rer und der Bund tre­ten so­weit in die Rück­griffs­rech­te des Haft­pflich­ti­gen ein, als da­durch die Ge­schä­dig­ten nicht be­nach­tei­ligt wer­den.

Art. 21 Aussetzen und Ende der Versicherung  

Aus­set­zen und En­de der Ver­si­che­rung sind vom Ver­si­che­rer der zu­stän­di­gen Be­hör­de zu mel­den. Sie wer­den, so­fern die Ver­si­che­rung nicht vor­her durch ei­ne an­de­re er­setzt wur­de, erst sechs Mo­na­te nach dem Ein­gang der Mel­dung wirk­sam.

4. Kapitel: Verfahren

Art. 22 Beweissicherung  

1 Nach Ein­tritt ei­nes grös­se­ren Scha­dener­eig­nis­ses ord­net der Bun­des­rat ei­ne Er­he­bung über den Sach­ver­halt an. Durch öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung for­dert er al­le Per­so­nen, die mög­li­cher­wei­se einen Nu­klear­scha­den er­lit­ten ha­ben, auf, sich in­nert drei­er Mo­na­te seit der Be­kannt­ma­chung un­ter An­ga­be des Da­tums und des Or­tes der Schä­di­gung bei ei­ner be­stimm­ten Stel­le zu mel­den.

2 Die Be­kannt­ma­chung hält fest, dass die Nicht­be­ach­tung der An­mel­de­frist all­fäl­li­ge Er­satz­an­sprü­che nicht aus­sch­liesst, je­doch den spä­te­ren Nach­weis ei­nes Zu­sam­men­han­ges zwi­schen ei­nem Scha­den und dem nu­klea­ren Er­eig­nis er­schwe­ren kann.

Art. 2316  

16 Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 19 der Zi­vil­pro­zess­ord­nung vom 19. Dez. 2008, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).

Art. 2417  

17 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 16 des Ge­richts­stands­ge­set­zes vom 24. März 2000 (AS 2000 2355; BBl 1999 2829).

Art. 2518  

18 Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 19 der Zi­vil­pro­zess­ord­nung vom 19. Dez. 2008, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).

Art. 26 Verfahrensgrundsätze  

1 Das Ge­richt stellt den Sach­ver­halt von Am­tes we­gen fest. Es ist an die Be­geh­ren der Par­tei­en nicht ge­bun­den.19

2 Ist die Kla­ge ge­gen einen Haft­pflich­ti­gen, einen pri­va­ten Ver­si­che­rer oder den Bund ge­rich­tet, so gibt das Ge­richt auch den bei­den an­dern Par­tei­en Ge­le­gen­heit, ih­re In­ter­es­sen im Ver­fah­ren zu wah­ren.

19 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 19 der Zi­vil­pro­zess­ord­nung vom 19. Dez. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).

Art. 27 Festsetzung der Gerichts- und Parteikosten  

Bei der Fest­set­zung der Ge­richts- und Par­tei­kos­ten kann der Rich­ter auf die fi­nan­ziel­len Ver­hält­nis­se des Pflich­ti­gen Rück­sicht neh­men.

Art. 28 Vorläufige Zahlung  

Ist da­mit zu rech­nen, dass das Ge­richts­ver­fah­ren län­ge­re Zeit in An­spruch nimmt, so kann das Ge­richt oh­ne Prä­ju­diz für den end­gül­ti­gen Ent­scheid Ab­schlags­zah­lun­gen zu­spre­chen.

5. Kapitel: Grossschäden

Art. 29 Grundsätze  

1 Ist da­mit zu rech­nen, dass die für die De­ckung der Schä­den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel des Haft­pflich­ti­gen, des pri­va­ten Ver­si­che­rers und des Bun­des zur Be­frie­di­gung al­ler An­sprü­che nicht aus­rei­chen (Gross­scha­den), so stellt die Bun­des­ver­samm­lung in ei­nem all­ge­mein­ver­bind­li­chen, dem Re­fe­ren­dum nicht un­ter­­ste­hen­den Bun­des­be­schluss ei­ne Ent­schä­di­gungs­ord­nung auf. Die­se kann das Rück­griffs­recht al­ler öf­fent­li­chen und pri­va­ten Ver­si­che­rungs­ein­rich­tun­gen so­wie der Kran­ken­kas­sen auf den Haft­pflich­ti­gen, un­ter Vor­be­halt von Ar­ti­kel 20, auf­he­ben. Nö­ti­gen­falls kann der Bund an den nicht­ge­deck­ten Scha­den zu­sätz­li­che Bei­trä­ge leis­ten.

2 Die Ent­schä­di­gungs­ord­nung legt zur ge­rech­ten Ver­tei­lung al­ler zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel die all­ge­mei­nen Grund­sät­ze über die Be­frie­di­gung der Ge­schä­dig­ten fest. Sie kann da­bei von den Be­stim­mun­gen die­ses Ge­set­zes ab­wei­chen.

3 Die Bun­des­ver­samm­lung kann ei­ne be­son­de­re un­ab­hän­gi­ge In­stanz zur Durch­füh­rung der Ent­schä­di­gungs­ord­nung ein­set­zen. Die Ent­schei­de die­ser In­stanz müs­sen an das Bun­des­ge­richt wei­ter­ge­zo­gen wer­den kön­nen.

4 Der Bun­des­rat trifft vor­sorg­li­che Mass­nah­men.

Art. 30 Änderung der
Leistungspflicht. Umlagebeiträge
 

1 Im Fal­le ei­nes durch einen Gross­scha­den her­vor­ge­ru­fe­nen Not­stan­des ist der Bun­des­rat er­mäch­tigt, auf dem Ge­bie­te der Pri­vat­ver­si­che­rung Vor­schrif­ten zu er­las­sen über:

a.
die Än­de­rung der Leis­tungs­pflicht der Ver­si­che­rer:
b.
die Er­he­bung von Um­la­ge­bei­trä­gen bei den Ver­si­che­rungs­neh­mern;
c.
den Ab­zug sol­cher Um­la­ge­bei­trä­ge von den Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen.

2 Die­se Er­mäch­ti­gung er­streckt sich nicht auf die nach den Ar­ti­keln 11, 12 und 18 ab­zu­sch­lies­sen­den Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen. Der Bun­des­rat kann ent­spre­chen­de An­ord­nun­gen auch auf dem Ge­biet der So­zi­al­ver­si­che­rung und der öf­fent­li­chen Ver­si­che­rung tref­fen.

6. Kapitel: Strafbestimmungen 20

20 Ab 1. Jan. 2007 sind die angedrohten Strafen und die Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2-6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002 (AS 2006 3459) zu interpretieren beziehungsweise umzurechnen.

Art. 31 Nichterfüllen der Versicherungs- oder Sicherstellungspflicht  

1 Wer vor­sätz­lich die Ver­si­che­rungs- oder Si­cher­stel­lungs­pflicht nicht er­füllt, wird mit Ge­fäng­nis und mit Bus­se bis 100 000 Fran­ken be­straft.

2 Han­delt der Tä­ter fahr­läs­sig, so ist die Stra­fe Ge­fäng­nis bis zu ei­nem Jahr oder Bus­se bis zu 20 000 Fran­ken.

Art. 32 Übertretungen  

Wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig ei­ner Vor­schrift die­ses Ge­set­zes oder ei­ner da­zu er­las­se­nen Ver­ord­nung oder ei­ner auf­grund ei­ner sol­chen Vor­schrift ge­trof­fe­nen amt­li­chen Ver­fü­gung nicht nach­kommt, wird mit Haft oder mit Bus­se bis zu 20 000 Fran­ken be­straft.

Art. 33 Zuständigkeit  

Das Ver­wal­tungs­straf­rechts­ge­setz vom 22. März 197421 fin­det An­wen­dung. Ver­fol­gen­de und ur­tei­len­de Ver­wal­tungs­be­hör­de ist das Bun­des­amt für Ener­gie22.

21SR 313.0

22 Die Be­zeich­nung der Ver­wal­tungs­ein­heit wur­de in An­wen­dung von Art. 16 Abs. 3 der Pu­bli­ka­ti­ons­ver­ord­nung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1) an­ge­passt.

7. Kapitel: Gegenrecht

Art. 34  

Für Nu­klear­schä­den im Aus­land, die Per­so­nen mit Wohn­sitz im Aus­land er­lei­den und für die der In­ha­ber ei­ner Ker­n­an­la­ge in der Schweiz oder der In­ha­ber ei­ner von der Schweiz er­teil­ten Trans­port­be­wil­li­gung ver­ant­wort­lich ist, sind Ent­schä­di­gun­gen auf­grund die­ses Ge­set­zes in­so­weit ge­schul­det, als der be­tref­fen­de aus­län­di­sche Staat der Schweiz ge­gen­über ei­ne min­des­tens gleich­wer­ti­ge Re­ge­lung vor­sieht. Der Höchst­be­trag der Haf­tung be­trägt in­des­sen auch dann nicht we­ni­ger als 50 Mil­lio­nen Fran­ken, wenn der be­tref­fen­de aus­län­di­sche Staat ei­ne nied­ri­ge­re Haf­tungs­höchst­gren­ze vor­sieht.

8. Kapitel: Schlussbestimmungen

Art. 35 Vollzug  

Der Bun­des­rat voll­zieht die­ses Ge­setz.

Art. 36 Änderung und Aufhebung bisherigen Rechts  

...23

23 Die Än­de­run­gen kön­nen un­ter AS 1983 1886kon­sul­tiert wer­den.

Art. 37 Übergangsbestimmungen  

1 Für Nu­klear­schä­den, die vor In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes ver­ur­sacht und erst nach dem In­kraft­tre­ten er­kannt wer­den, tritt der Bund dem Ge­schä­dig­ten ge­gen­über in­so­weit nach neu­em Recht an­stel­le des Haft­pflich­ti­gen ein, als die­ser nach bis­he­ri­gem Recht nicht haft­bar war.

2 Das Ver­mö­gen des Fonds für Atom­spät­schä­den (Art. 19 des BG vom 23. Dez. 195924 über die fried­li­che Ver­wen­dung der Atom­ener­gie und den Strah­len­schutz) wird auf den nach Ar­ti­kel 15 die­ses Ge­set­zes er­rich­te­ten Nu­klear­scha­den­fonds über­tra­gen.

24[AS 1960 541, 1987 544, 1993901An­hang Ziff. 9, 19941933Art. 48 Ziff. 1, 19954954, 2002 3673Art. 17 Ziff. 3, 2004 3503An­hang Ziff. 4. AS 2004 4719An­hang Ziff. I 1].

Art. 38 Referendum und Inkrafttreten  

1 Die­ses Ge­setz un­ter­steht dem fa­kul­ta­ti­ven Re­fe­ren­dum.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt das In­kraft­tre­ten.

Da­tum des In­kraft­tre­tens: 1. Ja­nu­ar 198425

25BRB vom 5. Dez. 1983

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Feedback
A: AB-EBV AB-SBV AB-VASm AdoV AEFV AETR AEV AFZFG AFZFV AHVG AHVV AIAG AIAV AIG AkkredV-PsyG ALBAG ALBAV AlgV AlkG AlkV AllergV AllgGebV AltlV AMBV AMZV AO ArG ArGV 1 ArGV 2 ArGV 3 ArGV 4 ArGV 5 ARPV ARV 1 ARV 2 ASG AStG AStV ASV ASV-RAB AsylG AsylV 1 AsylV 2 AsylV 3 AtraG AtraV ATSG ATSV AufRBGer AufzV AuLaV AVFV AVG AVIG AVIV AVO AVO-FINMA AVV AwG AWV AZG AZGV B: BankG BankV BauAV BauPG BauPV BBG BBV BDSV BEG BehiG BehiV BekV-RAB BetmG BetmKV BetmSV BetmVV-EDI BeV BevSV BewG BewV BG-HAÜ BG-KKE BGA BGBB BGCITES BGerR BGF BGFA BGG BGIAA BGLE BGMD BGMK BGRB BGS BGSA BGST BGÖ BIFG BiGV BIV-FINMA BiZG BKSG BKSV BMV BPDV BPG BPI BPR BPS BPV BSG BSO BStatG BStG BStGerNR BStGerOR BStKR BStV BSV BTrV BURV BV BVG BVV 1 BVV 2 BVV 3 BWIS BZG BöB BüG BÜPF BüV C: CartV ChemG ChemGebV ChemPICV ChemRRV ChemV CyRV CZV D: DBG DBV DBZV DesG DesV DGV DR 04 DSG DV-RAB DZV DüBV DüV E: EBG EBV EDAV-DS-EDI EDAV-EU-EDI EDAV-Ht EHSM-V EiV EKBV EleG ELG ELV EMRK EnEV EnFV EnG ENSIG ENSIV EntG EntsG EntsV EnV EOG EOV EPDG EPDV EPDV-EDI EpG EpV ERV-BVGer ESV ExpaV EÖBV EÖBV-EJPD F: FamZG FamZV FAV FDO FHG FHV FIFG FiFV FiG FiLaG FiLaV FinfraG FinfraV FinfraV-FINMA FINIG FINIV FINMAG FiV FKG FLG FLV FMBV FMedG FMedV FMG FMV FOrgV FPV FrSV FusG FV FVAV FWG FWV FZG FZV G: GaGV GBV GebR-BVGer GebR-PatGer GebV ESTV GebV SchKG GebV-AIG GebV-ArG GebV-ASTRA GebV-AVG GebV-BAFU GebV-BASPO GebV-BAZL GebV-BJ GebV-BLW GebV-EDA GebV-EDI-NBib GebV-En GebV-ESA GebV-fedpol GebV-FMG GebV-HReg GebV-IGE GebV-KG GebV-NBib GebV-Publ GebV-SBFI GebV-TPS GebV-TVD GebV-VBS GebV-öV GebV-ÜPF GeBüV GeoIG GeoIV GeoIV-swisstopo GeomV GeoNV GesBG GesBKV GGBV GGUV GgV GKZ GlG GLPV GR-PatGer GR-WEKO GRN GRS GSchG GSchV GSG GTG GUMG GUMV GUMV-EDI GVVG GüTG GüTV H: HArG HArGV HasLV HasLV-WBF HBV HELV HEsÜ HFG HFKG HFV HGVAnG HKSV HKsÜ HMG HRegV HSBBV HVA HVI HVUV HyV I: IAMV IBH-V IBLV IBSG IBSV IFEG IGE-OV IGE-PersV IGEG InvV IPFiV IPRG IQG IR-PatGer IRSG IRSV ISABV-V ISchV ISLV IStrV-EZV ISUV ISVet-V IVG IVV IVZV J: J+S-V-BASPO JSG JStG JStPO JSV K: KAG KAKV-FINMA KBFHV KEG KEV KFG KFV KG KGSG KGSV KGTG KGTV KGVV KHG KHV KJFG KJFV KKG KKV KKV-FINMA KlinV KLV KMG KMV KOV KoVo KPAV KPFV KR-PatGer KRG KRV KV-GE KVAG KVAV KVG KVV L: LAfV LBV LDV LeV LFG LFV LGBV LGeoIV LGV LIV LMG LMVV LPG LRV LSMV LSV LTrV LugÜ LV-Informationssystemeverordnung LVG LVV LVV-VBS LwG M: MAkkV MaLV MaschV MatV MAV MBV MCAV MedBG MedBV MepV MetG MetV MFV MG MIG MinLV MinVG MinVV MinöStG MinöStV MiPV MIV MiVo-HF MJV MNKPV MPV MSchG MSchV MSG MStG MStP MStV MSV MVG MVV MWSTG MWSTV N: NAFG NagV NBibG NBibV NDG NEV NFSV NHG NHV NISSG NISV NIV NSAG NSAV NSG NSV NZV NZV-BAV O: OAV-SchKG OBG OBV OHG OHV OR OrFV Org-VöB OV-BK OV-BR OV-EDA OV-EDI OV-EFD OV-EJPD OV-HFG OV-UVEK OV-VBS OV-WBF P: PAG ParlG ParlVV PartG PaRV PatG PatGG PatV PAV PAVO PAVV PBG PBV PfG PfV PG PGesV PGesV–WBF–UVEK PGRELV PhaV PHV POG PRG PrHG PrSG PrSV PRTR-V PSAV PSMV PSPV PSPV-BK PSPV-EDA PSPV-EDI PSPV-EJPD PSPV-UVEK PSPV-VBS PSPV-WBF PSPVK PsyBV PsyG PublG PublV PVBger PVFMH PVFMH-VBS PVGer PVO-ETH PVO-TVS PVSPA PVSPA-VBS PäV PüG Q: QStV QuNaV R: RAG RAV RDV ReRBGer ResV-EDI RHG RHV RKV RLG RLV RPG RPV RSD RTVG RTVV RV-AHV RVOG RVOV RöV S: SAFIG SBBG SBMV SBV SchKG SDR SDSG SebG SebV SEFV SeilV SFV SGV SIaG SIRG SKV SnAV SPBV-EJPD SpDV SpG SpoFöG SpoFöV SpV SRVG SSchG SSchV SSchV-EDI SSV StAG StAhiG StAhiV StAV StBOG STEBV StFG StFV StG StGB StHG StPO StromVG StromVV StSG StSV STUG STUV StV STVG SuG SV SVAG SVAV SVG SVKG SVV T: TabV TAMV TBDV TEVG TGBV TGV ToG ToV TPFV TrG TSchAV TSchG TSchV TSG TStG TStV TSV TUG TVAV TVSV TwwV TZV U: UIDV UraM URG URV USG UVG UVPV UVV UWG V: V Mil Pers V-ASG V-FIFG V-FIFG-WBF V-GSG V-HFKG V-LTDB V-NDA V-NISSG V-NQR-BB V-StGB-MSt VABK VABUA VAböV VAEW VAG VAK VAM VAmFD VAN VAND VAPF VAPK VASA VASm VASR VATV VATV-VBS VAusb VAusb-VBS VAV VAwG VAZV VBB VBBo VBGA VBGF VBGÖ VBKV VBLN VBO VBO-ÜPF VBP VBPO VBPV VBPV-EDA VBR I VBRK VBSTB VBVA VBVV VBWK VböV VCITES VD-ÜPF VDA VDPS VDPV-EDI VDSG VDSZ VDTI VDZV VEAGOG VEE-PW VegüV VEJ VEKF VEL VEleS VEMV VEP VerTi-V VES VEV VeVA VEVERA VeÜ-VwV VeÜ-ZSSV VFAI VFAL VFAV VFB-B VFB-DB VFB-H VFB-K VFB-LG VFB-S VFB-SB VFB-W VFBF VFD VFRR VFSD VFV VG VGD VGeK VGG VGKE VGR VGS VGSEB VGV VGVL VGWR VHK VHyMP VHyPrP VHyS VID VIL VILB VIMK VIntA VIS-NDB VISOS VISV VITH VIVS VIZBM VJAR-FSTD VKA VKKG VKKL VKKP VKL VKos VKOVE VKP VKP-KMU VKSWk VKV-FINMA VKZ VLBE VLE VLF VlG VLHb VLIb VLIp VLK VLKA VLL VLpH VLtH VlV VMAP VMBM VMDP VMILAK VMob VMS VMSch VMSV VMWG VNEK VNem VNF VOCV VOD VOEW VORA-EDI VOSA VPA VPABP VPAV VPB VPeA VPG VPGA VPiB VpM-BAFU VpM-BLW VPO ETH VPOB VPOG VPR VPRG VPRH VPrP VPS VPVKEU VR-ENSI VR-ETH 1 VR-ETH 2 VR-FINMA VR-IGE VR-METAS VR-PUBLICA VR-RAB VR-SNM VR-Swissmedic VRA VRAB VREG VRHB VRKD VRLtH VRP VRS VRSL VRV VRV-L VSA VSB VSBN VSFK VSFS VSKV-ASTRA VSL VSMS VSPA VSpoFöP VSPS VSR VSRL VSS VST VStFG VStG VStrR VStV VSV VSVB VSZV VTE VTM VTNP VTS VTSchS VtVtH VUFB VUM VUV VVA VVAG VVAwG VVE VVEA VVG VVK VVK-EDI VVMH VVNF VVS-ÜPF VVTA VVV VVWAL VWEV VWL VWLV VWS VwVG VZAE VZAG VZG VZSchB VZV VZVM VöB VüKU VÜPF VüV-ÖV W: WaG WaV WBV WeBiG WeBiV WEFV WEG WFG WFV WG WPEG WPEV WRG WRV WSchG WSchV WV WZV WZVV Z: ZAG ZAV ZBstG ZDG ZDUeV ZDV ZDV-WBF ZEBG ZentG ZeugSG ZeugSV ZEV ZG ZGB ZISG ZPO ZSAV-BiZ ZSTEBV ZStGV ZStV ZSV ZTG ZUG ZustV-PrSV ZuV ZV ZV-EFD ZWG ZWV Ü: ÜbZ ÜüAVaS ÜüiZR ÜüRK ÜüSKZGIA ÜüzAiK No acronym: 818_101_24 331 632_319 818_102 830_31 131_211 131_212 131_213 131_214 131_215 131_216_1 131_216_2 131_217 131_218 131_221 131_222_1 131_222_2 131_223 131_224_1 131_224_2 131_225 131_226 131_227 131_228 131_229 131_231 131_232 131_233 131_235 142_318 142_513 170_321 172_010_441 172_211_21 172_220_11 172_327_11 196_127_67 221_213_221 221_415 360_2 361_0 361_2 362_0 366_1 367_1 420_126 420_171 510_620_2 514_10 632_421_0 672_933_6 701 732_12 741_618 748_222_0 748_222_1 811_117_2 812_121_5 812_214_5 817_023_41 818_101_25 831_471 837_033 837_21 861 935_121_41 935_121_42 935_816_2
A: AccredO-LPsy AETR C: Caclid CC CCoop-ESF CE-TAF CEDH CL CLaH 2000 CLaH 96 CO CP CPC Cpecmdi CPM CPP Cprlsaé Crdl Crpc Cst-GE Cst. Ctflij D: DE-OCEB DE-OCF DE-OMBat DPA DPMin E: EIMP F: FITAF FP-TFB L: LA LAA LAAF LAAM LACI LAFam LAGH LAgr LAI Lalc LAM LAMal LAO LAP LApEl LAPG LAr LArm LAS LASEI LAsi LAT LAVI LAVS LB LBCF LBFA LBI LBNS LCA LCAP LCart LCBr LCC LCD LCdF LCESF LCF LCFF LChim LChP LCin LCITES LCo LCPI LCPR LCR LD LDA LDAl LDEA LDEP LDes LDFR LDI LDIF LDIP LDP LDT LDét LEAC LEAR LEaux LEC LEDPP LEEJ LEFin LEg LEH LEHE LEI LEIS LEMO LEne LEnTR LENu LEp LERI LESE LESp LET LEx LF-CLaH LF-EEA LFA LFAIE LFC LFCo LFE LFH LFIF LFINMA LFisE LFLP LFMG LFo LFORTA LFPC LFPr LFSP LFus LGG LGéo LHand LHID LHR LIA LIB LICa LIE LIFD LIFSN LIMF Limpauto Limpmin LIPI LIPPI LISDC LISint LITC LJAr LLC LLCA LLG LLGV LMAP LMC LMCFA LMP LMSI LMét LN LNI LOA LOAP LOC LOG LOGA LOP LOST LP LPA LPAP LParl LPart LPBC LPC LPCA LPCC LPCo LPD LPDS LPE LPers LPGA LPM LPMA LPMéd LPN LPO LPP LPPCi LPPS LPSan LPSP LPsy LPTh LPubl LRaP LRCF LRCN LRCS LRens LRFP LRH LRN LRNIS LRPL LRS LRTV LSA LSAMal LSC LSCPT LSE LSEtr LSF LSIA LSIP LSIS LSPr LSPro LSR LStup LSu LT LTab LTaD LTAF LTBC LTC LTEO LTF LTFB LTI LTM LTN LTo LTr LTRA LTrAlp LTrans LTrD LTro LTTM LTV LTVA Ltém LUMin LUsC LVA LVP LVPC O: O E-VERA O LERI DEFR O OFSPO J+S O pers mil O-CNC-FPr O-CP-CPM O-HEFSM O-LEHE O-LERI O-LRNIS O-OPers O-OPers-DFAE O-SI ABV O-SIGEXPA O-STAC OA 1 OA 2 OA 3 OAA OAAcc OAAE OAAE-DFJP OAAF OAAFM OAAFM-DDPS OAASF OAbCV OAC OACA OACAMIL OACata OAcCP OACE OACI OACM OACP OACS OAdd OAdma OAdo OADou OAEP OAF OAFA OAFam OAG OAGH OAGH-DFI OAgrD OAIE OAlc OAllerg OAM OAMal OAMAS OAMéd OAMédcophy OAO OAOF OAP OAPA OAPCM OApEl OARF OARF-OFT OARG OArm OAS OASA OAsc OASF OASM OASMéd OAStup OAT OAV OAVI OB OBat OBB OBCF OBI OBiG OBioc OBLF OBMa OBNP OBNS OBPL OCA OCA-DFI Ocach OCAl OCart OCBD OCBr Occd OCCEA OCCHE OCCP OCCR OCDA OCDM OCDoc OCEB OCEC OCEl-PA OCEl-PCPP OCEM OCF OCFH OChim OChP OCIFM OCin OCITES OCL OClin OCM OCM ES OCMD OCNE OCo OCOFE OComp-OSPro OCont OCoo OCoR-DFI OCos OCOV OCP OCPD OCPF OCPPME OCPR OCPSan OCR OCS OCSP OCSP-ChF OCSP-DDPS OCSP-DEFR OCSP-DETEC OCSP-DFAE OCSP-DFI OCSP-DFJP OCSPN OCStup OCTE OCVM OCâbles OD OD-ASR OD-DFF Odac ODAlAn ODAlGM ODAlOUs ODAlOV ODAu ODCS ODE OdelO ODEP ODEP-DFI ODes ODF ODFR ODI ODim ODO ODP ODPr ODSC ODV ODVo Odét OE OEAR OEaux OEB OEC OECA OEChim OECin OEDPP OEDRP-DFI OEDS OEE-VT OEEC OEEE OEEJ OEFin OEI-SCPT OEIE OEIMP OEIT OELDAl OELP OEM Oem-LEI Oem-OFJ OEMCN OEMFP OEmiA OEMO OEmol-AFC OEmol-ASF OEmol-BN OEmol-DDPS OEmol-DFAE OEmol-DFI-BN OEmol-fedpol OEmol-LCart OEmol-LSE OEmol-LTr OEmol-OFAC OEmol-OFAG OEmol-OFEV OEmol-OFRO OEmol-OFSPO OEmol-Publ OEmol-RC OEmol-SEFRI OEmol-TA OEmol-TP OEMTP OEMéd OEne OEneR OEng OENu OEOHB OEp OEPI OEPL OERE OESE OESE-DFI OESN OESp OESS OETHand OETV OEV Oexpa OFA-FINMA OFAC OFC OFCo OFCoop OFDG OFDPP OFE OFG OFH OFMO OFo OFOrg Oform OFP OFPAn OFPC-FINMA OFPr OFPT OFSI OFSPers OGE OGEmol OGN OGOM OGPCT OGéo OGéo-swisstopo OGéom OH OHand OHEL OHR OHS-LP OHyAb OHyg OHyPL OHyPPr OIA OIAgr OIAM OIB OIB-FINMA OIBC OIBL OIBT OIC OICa OIDAl OIDE OIE OIELFP OIFC OIFP OIFSN OILC OIMA OIMAS OIMF OIMF-FINMA Oimpauto Oimpmin OInstr pré OInstr prém DDPS Oinv OIOP OIP OIPI OIPSD OIPSD-DEFR OIS OISec OISofCA OISOS OIT OITab OITC OITE-AC OITE-PT-DFI OITE-UE-DFI OITPTh OITRV OIVS OJAr OJAR-FSTD OJM OJPM OLAA OLALA OLang OLAr OLCC OLCP OLDI OLDT OLEC OLED OLEH OLEl OLen OLFP OLG Olico OLN OLOG OLOGA OLOP OLP OLPA OLPD OLPS OLQE OLT 1 OLT 2 OLT 3 OLT 4 OLT 5 OLUsC OMA OMAA OMach OMAH OMAI OMAP OMAS OMat OMAV OMBat OMBT OMCFA OMCo OMDA OME-SCPT OMG OMi OMinTA OMJ-DFJP OMN OMN-DDPS OMO OMob OMoD OMP OMP-OFAG OMP-OFEV OMPr OMSA OMSVM OMéd OMédv OMét ONAE ONag ONCAF ONCR ONGéo ONI ONM ONo-ASR OO OOBE OOC-SCPT OOCCR-OFROU OODA OOIT OOLDI OOMA OOP EPF OOPC OOrgA OOST OOUS OPA OPAAb OPair OPAM OPAn OPAnAb OPAP OParcs OPart OPAS OPAT OPATE OPB OPBC OPBD OPBio OPC OPC-AVS-AI OPC-FINMA OPCAP OPCC OPCi OPCNP OPCo OPCy OPD OPDC OPE OPEA OPer-AH OPer-B OPer-D OPer-Fl OPer-Fo OPer-Fu Oper-IPI OPer-P OPer-S OPers OPers-EPF OPers-PDHH OPers-PDHH-DDPS OPers-PPOE OPers-PPOE-DDPS OPers-ServAS OPersT OPersTF OPESp OPF OPFCC OPFr OPGA OPha OPICChim OPICin OPIE OPM OPMA OPMéd OPN OPO OPoA OPOVA OPP 1 OPP 2 OPP 3 OPPB OPPBE OPPh OPPM OPPPS OPPr OPR OPrI OProP OPSP OPsy OPTA OPTP OPU OPubl OPuM OPVA OQPN OQuaDu OR-AVS ORA ORAb OrAc ORAgr ORaP ORAT ORB ORC ORCN ORCPL ORCPP ORCS ORCSN Ordonnance sur les systèmes d’information AC ORE I ORe-DFI OREA OREDT OREE ORegBL ORF ORFI Org CF Org ChF Org DEFR Org DETEC Org DFAE Org DFF Org DFI Org DFJP Org LRH Org-DDPS Org-OMP ORH ORIn ORInt ORM ORMI ORN ORNI OROEM ORPGAA ORPL ORPMUE ORRChim ORRTP ORS ORSA ORSec ORT ORTV OrX ORésDAlan OS OS LCart OS-FINMA OSAC OSALA OSAMal OSAR OSAss OSAv OSaVé OSaVé–DEFR–DETEC OSCi OSCi-DEFR OSCPT OSCR OSE OSEP OServAS OSEtr OSFPrHE OSIA OSIAC OSIAgr OSIAr OSIP-AFD OSIS OSIS-SRC OSites OSIVét OSJo OSL OSLing OSM OSMP OSNA OSO OSOA Osol OSPA OSPBC OSPEX OSPF OSPro OSR OSRA OSRens OSRev OSRP OSS OST-SCPT OStrA OSur-ASR OSV OsVO OT OTa-IPI OTab OTAS OTBC OTConst OTDD OTEMO OTEO OTerm OThand OTM OTN OTNI OTo OTPE OTPSP OTR 1 OTR 2 OTrA OTrans Otransa OTrD OTRF OTS OTStup-DFI OTV OTVA OTVM OTém OUC OUMin OUMR OUS OVA OVCC OVid-TP OVIS OVotE Oémol-En P: PA PFCC PPM PPMin R: RAATPF RAI RAPG RAVS RCE RCETF RCN RDE REmol-TAF REmol-TFB RFA RFPPF RI-COMCO RInfo-TFB RNC ROTPF RP-ASR RP-EPF 1 RP-EPF 2 RP-FINMA RP-IFSN RP-IPI RP-METAS RP-MNS RP-PUBLICA RP-Swissmedic RPBC RPEC RS 04 RSD RSTF RTAF RTF RTFB S: SDR No acronym: 818_101_24 331 632_319 818_102 830_31 131_211 131_212 131_213 131_214 131_215 131_216_1 131_216_2 131_217 131_218 131_221 131_222_1 131_222_2 131_223 131_224_1 131_224_2 131_225 131_226 131_227 131_228 131_229 131_231 131_232 131_233 131_235 142_318 142_513 170_321 172_010_441 172_211_21 172_220_11 172_327_11 196_127_67 221_213_221 221_415 360_2 361_0 361_2 362_0 366_1 367_1 420_126 420_171 510_620_2 514_10 632_421_0 672_933_6 701 732_12 741_618 748_222_1 811_117_2 812_121_5 812_214_5 817_023_41 818_101_25 831_471 837_033 837_21 861 935_121_41 935_121_42 935_816_2