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Verordnung
über die Familienzulagen
(Familienzulagenverordnung, FamZV)

vom 31. Oktober 2007 (Stand am 1. April 2021)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 4 Absatz 3, 13 Absatz 4, 21b Absatz 1, 21e und 27 Absatz 1 des Familienzulagengesetzes vom 24. März 20061 (FamZG),2

verordnet:

1 SR 836.2

2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. Sept. 2010, in Kraft seit 15. Okt. 2010 (AS 20104495).

1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Ausbildungszulage 3  

(Art. 3 Abs. 1 Bst. b Fam­ZG)

1 Ein An­spruch auf ei­ne Aus­bil­dungs­zu­la­ge be­steht für Kin­der, die ei­ne Aus­bil­dung im Sin­ne der Ar­ti­kel 49bis und 49ter der Ver­ord­nung vom 31. Ok­to­ber 19474 über die Al­ters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung ab­sol­vie­ren.

2 Als nachob­li­ga­to­ri­sche Aus­bil­dung gilt die Aus­bil­dung, wel­che auf die ob­li­ga­to­ri­sche Schu­le folgt. Dau­er und En­de der ob­li­ga­to­ri­schen Schu­le rich­ten sich nach den je­wei­li­gen kan­to­na­len Be­stim­mun­gen.

3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

4 SR 831.101

Art. 2 Geburtszulage  

(Art. 3 Abs. 2 und 3 Fam­ZG)

1 Ein An­spruch auf ei­ne Ge­burts­zu­la­ge be­steht, wenn die kan­to­na­le Fa­mi­li­en­zu­la­gen­ord­nung ei­ne Ge­burts­zu­la­ge vor­sieht.

2 Hat nur ei­ne Per­son An­spruch auf die Ge­burts­zu­la­ge, so wird sie ihr auch dann aus­ge­rich­tet, wenn für das glei­che Kind ei­ne an­de­re Per­son in ers­ter Li­nie An­spruch auf die Fa­mi­li­en­zu­la­gen hat.

3 Die Ge­burts­zu­la­ge wird aus­ge­rich­tet, wenn:

a.
ein An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen nach dem Fam­ZG be­steht; und
b.
die Mut­ter wäh­rend der neun Mo­na­te un­mit­tel­bar vor der Ge­burt des Kin­des Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt nach Ar­ti­kel 13 des Bun­des­ge­set­zes vom 6. Ok­to­ber 20005 über den All­ge­mei­nen Teil des So­zi­al­ver­si­che­rungs­rechts in der Schweiz hat; er­folgt die Ge­burt vor­zei­tig, so wird die er­for­der­li­che Dau­er des Wohn­sit­zes oder des ge­wöhn­li­chen Auf­ent­hal­tes in der Schweiz ge­mä­ss Ar­ti­kel 27 der Ver­ord­nung vom 24. No­vem­ber 20046 zum Er­w­erb­ser­satz­ge­setz her­ab­ge­setzt.

4 Ha­ben meh­re­re Per­so­nen für das glei­che Kind An­spruch auf ei­ne Ge­burts­zu­la­ge, so steht der An­spruch je­ner Per­son zu, die für die­ses Kind An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen hat. Ist die Ge­burts­zu­la­ge der zwei­t­an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­son hö­her, so hat die­se An­spruch auf die Dif­fe­renz.

Art. 3 Adoptionszulage  

(Art. 3 Abs. 2 und 3 Fam­ZG)

1 Ein An­spruch auf ei­ne Ad­op­ti­ons­zu­la­ge be­steht, wenn die kan­to­na­le Fa­mi­li­en­zu­la­gen­ord­nung ei­ne Ad­op­ti­ons­zu­la­ge vor­sieht.

2 Hat nur ei­ne Per­son An­spruch auf die Ad­op­ti­ons­zu­la­ge, so wird sie ihr auch dann aus­ge­rich­tet, wenn für das glei­che Kind ei­ne an­de­re Per­son in ers­ter Li­nie An­spruch auf die Fa­mi­li­en­zu­la­gen hat.

3 Die Ad­op­ti­ons­zu­la­ge wird aus­ge­rich­tet, wenn:

a.
ein An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen nach dem Fam­ZG be­steht;
b.7
die Be­wil­li­gung zur Auf­nah­me des Kin­des zur Ad­op­ti­on nach Ar­ti­kel 4 der Ad­op­ti­ons­ver­ord­nung vom 29. Ju­ni 20118 end­gül­tig er­teilt ist; und
c.
das Kind tat­säch­lich von den künf­ti­gen Ad­op­tiv­el­tern in der Schweiz auf­ge­nom­men wor­den ist.

4 Ha­ben meh­re­re Per­so­nen für das glei­che Kind An­spruch auf ei­ne Ad­op­ti­ons­zu­la­ge, so steht der An­spruch je­ner Per­son zu, die für die­ses Kind An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen hat. Ist die Ad­op­ti­ons­zu­la­ge der zwei­t­an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­son hö­her, so hat die­se An­spruch auf die Dif­fe­renz.

7 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

8 SR 211.221.36

Art. 4 Stiefkinder  

(Art. 4 Abs. 1 Bst. b Fam­ZG)

1 Für Stief­kin­der be­steht ein An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen, wenn das Stief­kind über­wie­gend im Haus­halt des Stief­el­tern­teils lebt oder bis zu sei­ner Mün­dig­keit ge­lebt hat.

2 Als Stief­kin­der gel­ten auch die Kin­der der Part­ne­rin oder des Part­ners im Sin­ne des Part­ner­schafts­ge­set­zes vom 18. Ju­ni 20049.

Art. 5 Pflegekinder  

(Art. 4 Abs. 1 Bst. c Fam­ZG)

Für Pfle­ge­kin­der be­steht ein An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen, wenn sie im Sin­ne von Ar­ti­kel 49 Ab­satz 1 der Ver­ord­nung vom 31. Ok­to­ber 194710 über die Al­ters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung un­ent­gelt­lich zu dau­ern­der Pfle­ge und Er­zie­hung auf­ge­nom­men wor­den sind.

Art. 6 Geschwister und Enkelkinder; überwiegender Unterhalt  

(Art. 4 Abs. 1 Bst. d Fam­ZG)

Die be­zugs­be­rech­tig­te Per­son kommt in über­wie­gen­dem Mass für den Un­ter­halt auf, wenn:

a.
das Kind in ih­rem Haus­halt lebt und der von drit­ter Sei­te für den Un­ter­halt des Kin­des be­zahl­te Be­trag die ma­xi­ma­le vol­le Wai­sen­ren­te der AHV nicht über­steigt; oder
b.
sie an den Un­ter­halt des Kin­des, das nicht in ih­rem Haus­halt lebt, einen Be­trag von min­des­tens der ma­xi­ma­len vol­len Wai­sen­ren­te der AHV zahlt.
Art. 7 Kinder im Ausland 11  

(Art. 4 Abs. 3 Fam­ZG)

1 Für Kin­der mit Wohn­sitz im Aus­land wer­den die Fa­mi­li­en­zu­la­gen nur aus­ge­rich­tet, so­fern zwi­schen­staat­li­che Ver­ein­ba­run­gen das vor­schrei­ben.

1bis Bei Kin­dern, wel­che die Schweiz zu Aus­bil­dungs­zwe­cken ver­las­sen, wird wäh­rend höchs­tens fünf Jah­ren ver­mu­tet, dass sie wei­ter­hin in der Schweiz Wohn­sitz ha­ben. Die­se Frist be­ginnt frü­he­s­tens mit der Vollen­dung des 15. Al­ters­jah­res zu lau­fen.12

2 Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer, die nach Ar­ti­kel 1a Ab­satz 1 Buch­sta­be c oder Ab­satz 3 Buch­sta­be a AHVG13 oder auf­grund ei­ner zwi­schen­staat­li­chen Ver­ein­ba­rung ob­li­ga­to­risch in der AHV ver­si­chert sind, ha­ben auch oh­ne staats­ver­trag­li­che Ver­pflich­tung An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen für Kin­der mit Wohn­sitz im Aus­land.

11 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 20114951).

12 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

13 SR 831.10

Art. 8 Kinder mit Wohnsitz im Ausland; Kaufkraftanpassung der Familienzulagen  

(Art. 4 Abs. 3 und 5 Abs. 3 Fam­ZG)

1 Für die An­pas­sung der Fa­mi­li­en­zu­la­gen an die Kauf­kraft gel­ten fol­gen­de An­sät­ze:

a.
Be­trägt die Kauf­kraft im Wohn­sitz­staat des Kin­des mehr als zwei Drit­tel der Kauf­kraft in der Schweiz, so wer­den 100 Pro­zent des ge­setz­li­chen Min­dest­be­trags aus­ge­rich­tet.
b.
Be­trägt die Kauf­kraft im Wohn­sitz­staat des Kin­des mehr als ein Drit­tel, aber höchs­tens zwei Drit­tel der Kauf­kraft in der Schweiz, so wer­den zwei Drit­tel des ge­setz­li­chen Min­dest­be­trags aus­ge­rich­tet.
c.
Be­trägt die Kauf­kraft im Wohn­sitz­staat des Kin­des höchs­tens ein Drit­tel der Kauf­kraft in der Schweiz, so wird ein Drit­tel des ge­setz­li­chen Min­dest­be­trags aus­ge­rich­tet.

2 Als Wohn­sitz­staa­ten gel­ten die vom Bun­des­amt für Sta­tis­tik im Ver­zeich­nis der Staa­ten und Ge­bie­te auf­ge­führ­ten Staa­ten.14

3 Das Bun­des­amt für So­zi­al­ver­si­che­run­gen (BSV) ord­net die Wohn­sitz­staa­ten auf­grund der Da­ten der Welt­bank zum kauf­kraft­be­rei­nig­ten Brut­to­na­tio­nal­ein­kom­men pro Kopf den Grup­pen nach Ab­satz 1 zu. Es über­prüft die Zu­ord­nung al­le drei Jah­re und passt sie bei Be­darf an. Mass­ge­bend sind die vier Mo­na­te zu­vor von der Welt­bank ver­öf­fent­lich­ten Da­ten.15

4 Das BSV ver­öf­fent­licht in sei­nen Wei­sun­gen ei­ne Lis­te der Wohn­sitz­staa­ten mit de­ren Zu­ord­nung zu den Grup­pen nach Ab­satz 1.16

14 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

15 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

16 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

2. Abschnitt: Familienzulagenordnung für Erwerbstätige 17

17 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

Art. 9 Zweigniederlassungen  

(Art. 12 Abs. 2 Fam­ZG)

Als Zweignie­der­las­sun­gen gel­ten Ein­rich­tun­gen und Be­triebs­stät­ten, in de­nen auf un­be­stimm­te Dau­er ei­ne ge­werb­li­che, in­dus­tri­el­le oder kauf­män­ni­sche Tä­tig­keit aus­ge­übt wird.

Art. 10 Dauer des Anspruchs nach Erlöschen des Lohnanspruchs; Koordination  

(Art. 13 Abs. 1, 2 und 4 Fam­ZG)

1 Ist der Ar­beit­neh­mer oder die Ar­beit­neh­me­rin aus ei­nem der in Ar­ti­kel 324a Ab­sät­ze 1 und 3 des Ob­li­ga­tio­nen­rechts (OR)18 ge­nann­ten Grün­de an der Ar­beits­leis­tung ver­hin­dert, so wer­den die Fa­mi­li­en­zu­la­gen nach Ein­tritt der Ar­beits­ver­hin­de­rung noch wäh­rend des lau­fen­den Mo­nats und der drei dar­auf fol­gen­den Mo­na­te aus­ge­rich­tet, auch wenn der ge­setz­li­che Lohn­an­spruch er­lo­schen ist.

1bis Be­zieht der Ar­beit­neh­mer oder die Ar­beit­neh­me­rin einen un­be­zahl­ten Ur­laub, so wer­den die Fa­mi­li­en­zu­la­gen nach An­tritt des Ur­laubs noch wäh­rend des lau­fen­den Mo­nats und der drei dar­auf fol­gen­den Mo­na­te aus­ge­rich­tet.19

1ter Nach ei­nem Un­ter­bruch nach Ab­satz 1 oder 1bis be­steht der An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen ab dem ers­ten Tag des Mo­nats, in dem die Ar­beit wie­der auf­ge­nom­men wird.20

2 Der An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen bleibt auch oh­ne ge­setz­li­chen Lohn­an­spruch be­ste­hen:

a.
wäh­rend ei­nes Mut­ter­schafts­ur­laubs von höchs­tens 16 Wo­chen;
b.
wäh­rend ei­nes Ju­gend­ur­laubs ge­mä­ss Ar­ti­kel 329e Ab­satz 1 OR.

3 Stirbt der Ar­beit­neh­mer oder die Ar­beit­neh­me­rin, so wer­den die Fa­mi­li­en­zu­la­gen noch wäh­rend des lau­fen­den Mo­nats und der drei dar­auf fol­gen­den Mo­na­te aus­ge­rich­tet.

18 SR 220

19 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 20114951).

20 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 20114951).

Art. 10a Dauer des Anspruchs der Selbstständigerwerbenden 21  

(Art. 13 Abs. 2bis Fam­ZG)

1 Der An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen für Selbst­stän­di­g­er­wer­ben­de be­ginnt am ers­ten Tag des Mo­nats, in dem die selbst­stän­di­ge Er­werbs­tä­tig­keit auf­ge­nom­men wird, und en­det am letz­ten Tag des Mo­nats, in dem die selbst­stän­di­ge Er­werbs­tä­tig­keit auf­ge­ge­ben wird.

2 Für den An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen für Selbst­stän­di­g­er­wer­ben­de bei Un­ter­brü­chen der Er­werbs­tä­tig­keit und beim Tod der selbst­stän­di­g­er­wer­ben­den Per­son gilt Ar­ti­kel 10 sinn­ge­mä­ss.

21 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

Art. 10b Bestimmung des Einkommens bei mehreren Erwerbstätigkeiten 22  

(Art. 13 Abs. 3 Fam­ZG)

Ist ei­ne Per­son bei meh­re­ren Ar­beit­ge­bern be­schäf­tigt oder ist sie gleich­zei­tig selbst­stän­dig und un­selbst­stän­dig er­werbs­tä­tig, so wer­den zur Be­stim­mung des Ein­kom­mens die Ein­kom­men zu­sam­men­ge­zählt.

22 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

Art. 11 Zuständige Familienausgleichskasse bei mehreren Erwerbstätigkeiten 23  

(Art. 13 Abs. 4 Bst. b Fam­ZG)

1 Ist ei­ne Per­son bei meh­re­ren Ar­beit­ge­bern be­schäf­tigt, so ist die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se des Ar­beit­ge­bers zu­stän­dig, der den höchs­ten Lohn aus­rich­tet.

1bis Ist ei­ne Per­son gleich­zei­tig selbst­stän­dig und un­selbst­stän­dig er­werbs­tä­tig, so ist die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se ih­res Ar­beit­ge­bers zu­stän­dig, so­fern:

a.
das Ar­beits­ver­hält­nis für mehr als sechs Mo­na­te ein­ge­gan­gen wor­den ist
oder un­be­fris­tet ist; und
b.
das Min­de­stein­kom­men nach Ar­ti­kel 13 Ab­satz 3 Fam­ZG im Rah­men die­ses Ar­beits­ver­hält­nis­ses er­reicht wird.24

2 Das BSV25 er­lässt Wei­sun­gen über die Be­stim­mung der zu­stän­di­gen Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se für Per­so­nen, die meh­re­re selbst­stän­di­ge oder un­selbst­stän­di­ge Er­werbs­tä­tig­kei­ten un­re­gel­mäs­sig oder wäh­rend kur­z­er Zeit aus­üben.26

23 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

24 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

25 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I Abs. 1 der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779). Die­se Änd. wur­de im gan­zen Er­lass be­rück­sich­tigt.

26 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

Art. 12 Zugelassene Familienausgleichskassen  

(Art. 14 Fam­ZG)

1 Ei­ne Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se ei­nes ein­zel­nen Ar­beit­ge­bers (Be­triebs­kas­se) darf nicht als Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se nach Ar­ti­kel 14 Buch­sta­be a Fam­ZG an­er­kannt wer­den.

2 Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen nach Ar­ti­kel 14 Buch­sta­be c Fam­ZG müs­sen sich bei der zu­stän­di­gen Be­hör­de des Kan­tons, in dem sie tä­tig sein wol­len, an­mel­den.

Art. 13 Finanzierung der Familienausgleichskassen  

(Art. 15 Abs. 1 Bst. b und 3 Fam­ZG)

1 Die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen wer­den durch die Bei­trä­ge, die Er­trä­ge und Be­zü­ge aus der Schwan­kungs­re­ser­ve so­wie die Zah­lun­gen aus ei­nem all­fäl­li­gen kan­to­na­len Las­ten­aus­gleich fi­nan­ziert.

2 Die Schwan­kungs­re­ser­ve ist an­ge­mes­sen, wenn ihr Be­stand min­des­tens 20 und höchs­tens 100 Pro­zent ei­ner durch­schnitt­li­chen Jah­res­aus­ga­be für Fa­mi­li­en­zu­la­gen be­trägt.

Art. 14 Verwendung der Liquidationsüberschüsse  

(Art. 17 Abs. 2 Bst. e Fam­ZG)

Ein bei ei­nem Zu­sam­menschluss oder bei ei­ner Auf­lö­sung von Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen im Sin­ne von Ar­ti­kel 14 Buch­sta­be a oder c Fam­ZG an­fal­len­der Über­schuss wird für Fa­mi­li­en­zu­la­gen ver­wen­det.

3. Abschnitt: Familienausgleichskasse der Eidgenössischen Ausgleichskasse

Art. 15  

1 Die Eid­ge­nös­si­sche Aus­gleichs­kas­se (EAK) führt für die Bun­des­ver­wal­tung, die eid­ge­nös­si­schen Ge­rich­te und die Bun­des­an­stal­ten ei­ne Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se. Es kön­nen sich ihr auch an­de­re In­sti­tu­tio­nen an­sch­lies­sen, die der Ober­auf­sicht des Bun­des un­ter­stellt sind oder zum Bund in en­ger Be­zie­hung ste­hen.

2 Die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se der EAK ist ein Spe­zi­al­fonds des Bun­des im Sin­ne von Ar­ti­kel 52 des Fi­nanz­haus­halt­ge­set­zes vom 7. Ok­to­ber 200527.

3 Der Bund stellt der Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se der EAK das er­for­der­li­che Per­so­nal, die Räum­lich­kei­ten und die Be­triebs­mit­tel ge­gen Ent­schä­di­gung zur Ver­fü­gung. Die Ent­schä­di­gung des Bun­des und die üb­ri­gen Ver­wal­tungs­kos­ten ge­hen zu­las­ten der Ar­beit­ge­ber. Die Ar­beit­ge­ber be­tei­li­gen sich auch an der Bil­dung der Schwan­kungs­re­ser­ve.

4 Das Eid­ge­nös­si­sche Fi­nanz­de­par­te­ment kann im Ein­ver­neh­men mit dem Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ment des In­nern und dem Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ment für aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen ins­be­son­de­re über die Or­ga­ni­sa­ti­on, die Kas­sen­zu­ge­hö­rig­keit, die Ar­beit­ge­ber­kon­trol­le, die Bei­trags­ge­stal­tung, die Ver­wal­tungs­kos­ten, die Bil­dung der Schwan­kungs­re­ser­ve und die Kas­sen­re­vi­si­on er­las­sen.

4. Abschnitt: Familienzulagenordnung für Nichterwerbstätige

Art. 16 Nichterwerbstätige Personen  

(Art. 19 Abs. 1 Fam­ZG)

Nicht als nich­t­er­werbs­tä­ti­ge Per­so­nen im Sin­ne des Fam­ZG gel­ten:

a.
Per­so­nen, die nach Er­rei­chen des or­dent­li­chen Ren­ten­al­ters ei­ne Al­ters­ren­te der AHV be­zie­hen;
b.28
Per­so­nen, die in un­ge­trenn­ter Ehe le­ben und de­ren Ehe­mann oder Ehe­frau ei­ne Al­ters­ren­te der AHV be­zieht;
c.
Per­so­nen, de­ren AHV-Bei­trä­ge nach Ar­ti­kel 3 Ab­satz 3 AHVG29 als be­zahlt gel­ten;
d.30
Asyl­su­chen­de, vor­läu­fig Auf­ge­nom­me­ne, Schutz­be­dürf­ti­ge oh­ne Auf­ent­halts­be­wil­li­gung und weg­ge­wie­se­ne Per­so­nen mit An­spruch auf Not­hil­fe nach Ar­ti­kel 82 des Asyl­ge­set­zes vom 26. Ju­ni 199831, de­ren Bei­trä­ge nach Ar­ti­kel 14 Ab­satz 2bis des AHVG noch nicht fest­ge­setzt sind.

28 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

29 SR 831.10

30 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 28. Okt. 2009, in Kraft seit 8. Nov. 2009 (AS 2009 5367).

31 SR 142.31

Art. 16a Arbeitslose Mütter 32  

(Art. 19 Abs. 1ter Fam­ZG)

1 Als ar­beits­lo­se Müt­ter gel­ten Frau­en, die im Zeit­punkt der Ge­burt ih­res Kin­des die Vor­aus­set­zun­gen nach Ar­ti­kel 29 der Ver­ord­nung vom 24. No­vem­ber 200433 zum Er­w­erb­ser­satz­ge­setz er­fül­len.

2 Als Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung nach dem Er­w­erb­ser­satz­ge­setz vom 25. Sep­tem­ber 195234 (EOG) gilt auch die von den Kan­to­nen im Sin­ne von Ar­ti­kel 16h EOG vor­ge­se­he­ne län­ger dau­ern­de Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung.

3 Der An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen für das Kind be­ginnt am ers­ten Tag des Mo­nats, in dem das Kind ge­bo­ren wur­de.

32 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

33 SR 834.11

34 SR 834.1

Art. 17 Bemessung des Einkommens der Nichterwerbstätigen  

(Art. 19 Abs. 2 Fam­ZG)

Für die Be­mes­sung des Ein­kom­mens der Nich­t­er­werbs­tä­ti­gen ist das steu­er­ba­re Ein­kom­men nach dem Bun­des­ge­setz vom 14. De­zem­ber 199035 über die di­rek­te Bun­des­steu­er mass­ge­bend.

Art. 18 Vorbehalt von kantonalen Regelungen  

Die Kan­to­ne kön­nen für die Be­rech­tig­ten güns­ti­ge­re Re­ge­lun­gen fest­le­gen.

4a. Abschnitt: Familienzulagenregister36

36 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 8. Sept. 2010, in Kraft seit 15. Okt. 2010 (AS 20104495).

Art. 18a Inhalt des Familienzulagenregisters  

1 Das Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ter ent­hält die fol­gen­den Da­ten:

a.37
Ver­si­cher­ten­num­mer, Fa­mi­li­enna­me, Vor­na­men, Ge­burts­da­tum, Ge­schlecht und Wohn­sitz­staat des an­spruchs­be­grün­den­den Kin­des;
b.
Ver­si­cher­ten­num­mer, Fa­mi­li­enna­me, Vor­na­men, Ge­burts­da­tum und Ge­schlecht der an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­son;
c.
die Be­zie­hung des an­spruchs­be­grün­den­den Kin­des zur an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­son;
d.
den Er­werbs­sta­tus der an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­son;
e.
die für die Fest­set­zung und Aus­rich­tung der Fa­mi­li­en­zu­la­ge zu­stän­di­ge Stel­le nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG;
f.
die für die Dos­sier­füh­rung zu­stän­di­ge Zweig- oder Ab­rech­nungs­stel­le, so­fern sie nicht mit der Stel­le nach Buch­sta­be e iden­tisch ist;
g.
die Art der Fa­mi­li­en­zu­la­ge;
h.
die ge­setz­li­che Grund­la­ge der Fa­mi­li­en­zu­la­ge;
i.
den Be­ginn und das En­de des An­spruchs;
j.
den Ar­beit­ge­ber, so­fern die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se, der er an­ge­schlos­sen ist, dies ver­langt.

2 Das BSV er­lässt Wei­sun­gen über die Ein­zel­hei­ten der zu er­fas­sen­den Da­ten.

37 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

Art. 18b Zugangsberechtigte Stellen  

Die fol­gen­den Stel­len ha­ben mit­tels Ab­ruf­ver­fah­ren Zu­gang zum Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ter:

a.
die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG;
b.
die schwei­ze­ri­schen Stel­len, die für die Ko­or­di­na­ti­on der Fa­mi­li­en­zu­la­gen im in­ter­na­tio­na­len Ver­hält­nis zu­stän­dig sind;
c.
die kan­to­na­len Be­hör­den, wel­che die Auf­sicht nach Ar­ti­kel 17 Ab­satz 2 Fam­ZG aus­üben;
d.
das BSV, so­weit es Auf­ga­ben nach Ar­ti­kel 27 Ab­satz 2 Fam­ZG und Ar­ti­kel 72 Ab­satz 1 ers­ter Satz AHVG er­füllt;
e.
das Staats­se­kre­ta­ri­at für Wirt­schaft, so­weit es Auf­ga­ben nach Ar­ti­kel 83 Ab­satz 1 des Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rungs­ge­set­zes vom 25. Ju­ni 198238 er­füllt.
Art. 18c Ausnahmen von der öffentlichen Zugänglichkeit  

1 Die für die Ad­op­ti­on und Kin­des­schutz­mass­nah­men zu­stän­di­gen Be­hör­den kön­nen die Zen­tra­le Aus­gleichs­stel­le an­wei­sen, zur Wah­rung des Kin­des­wohls die Da­ten zu ei­nem Kind von der öf­fent­li­chen Zu­gäng­lich­keit aus­zu­neh­men.

2 Die Zen­tra­le Aus­gleichs­stel­le nimmt die Da­ten in­ner­halb ei­nes Ar­beits­ta­ges nach Ein­gang der An­wei­sung von der öf­fent­li­chen Zu­gäng­lich­keit aus.

Art. 18d Meldepflicht  

1 Ge­neh­mi­gen die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG einen An­trag auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen oder neh­men sie ei­ne den Zu­la­gen­an­spruch be­ein­flus­sen­de Än­de­rung vor, so mel­den sie der Zen­tra­len Aus­gleichs­stel­le die Da­ten nach Ar­ti­kel 18a Ab­satz 1 in­ner­halb ei­nes Ar­beits­ta­ges.

2 Die Ar­beit­ge­ber mel­den den Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG lau­fend die für die Er­fül­lung der Mel­de­pflicht nach Ab­satz 1 er­for­der­li­chen Da­ten. Er­hal­ten sie Kennt­nis von ei­ner den Zu­la­gen­an­spruch be­ein­flus­sen­den Än­de­rung, so mel­den sie die­se in­ner­halb von zehn Ar­beits­ta­gen.

Art. 18e Kontrolle der Meldepflicht  

1 Das BSV kon­trol­liert min­des­tens ein­mal pro Jahr die An­zahl der ein­ge­gan­ge­nen Mel­dun­gen je­der Stel­le nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG.

2 Stellt es Män­gel fest oder ver­mu­tet es Ver­säum­nis­se, so for­dert es die be­tref­fen­de Stel­le un­ter Frist­an­set­zung auf, die er­for­der­li­chen Da­ten nach­zu­lie­fern.

3 Kommt die Stel­le der Auf­for­de­rung nicht nach, so mel­det das BSV sie bei der zu­stän­di­gen Auf­sichts­be­hör­de.

Art. 18f Meldeverkehr und Datenbearbeitung  

1 Der Mel­de­ver­kehr zwi­schen den Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG und der Zen­tra­len Aus­gleichs­stel­le er­folgt in ei­nem elek­tro­ni­schen Ver­fah­ren.

2 Die Zen­tra­le Aus­gleichs­stel­le er­fasst die Da­ten im Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ter, nach­dem sie die nö­ti­gen Über­prü­fun­gen vor­ge­nom­men hat.

3 Die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG sind für die Rich­tig­keit der Da­ten ver­ant­wort­lich.

Art. 18g Mitwirkung  

1 Die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG wir­ken beim Be­trieb und bei der Wei­ter­ent­wick­lung des Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ters mit.

2 Sie kön­nen ins­be­son­de­re Vor­schlä­ge für die Wei­ter­ent­wick­lung ein­brin­gen und zu Vor­schlä­gen des Bun­des Stel­lung neh­men.

Art. 18h Datenschutz und Informatiksicherheit  

1 Der Da­ten­schutz und die In­for­ma­tik­si­cher­heit rich­ten sich nach:

a.
der Ver­ord­nung vom 14. Ju­ni 199339 zum Bun­des­ge­setz über den Da­ten­schutz;
b.40
der Cy­ber­ri­si­ken­ver­ord­nung vom 27. Mai 202041;
c.42
...

2 Die Zen­tra­le Aus­gleichs­stel­le, die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG und die Ar­beit­ge­ber tref­fen die not­wen­di­gen or­ga­ni­sa­to­ri­schen und tech­ni­schen Mass­nah­men zur Si­che­rung der Da­ten.

39 SR 235.11

40 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 18 der V vom 25. Nov. 2020 über die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und die In­for­ma­tik, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5871).

41 SR 120.73

42 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 32 der V vom 24. Fe­br. 2021, mit Wir­kung seit 1. April 2021 (AS 2021 132).

Art. 18i Aufbewahrungsdauer  

1 Die Da­ten des Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ters wer­den ab En­de des Mo­nats, in dem der An­spruch auf die Fa­mi­li­en­zu­la­ge en­det, fünf Jah­re auf­be­wahrt; nach Ab­lauf die­ser Frist wer­den sie dem Bun­de­sar­chiv zur Ar­chi­vie­rung an­ge­bo­ten.

2 Die vom Bun­de­sar­chiv als nicht ar­chiv­wür­dig ein­ge­stuf­ten Da­ten wer­den ver­nich­tet.

5. Abschnitt: Beschwerdebefugnis der Behörden

Art. 19  

1 Das BSV und die be­tei­lig­ten Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen sind be­rech­tigt, ge­gen Ent­schei­de der kan­to­na­len Ver­si­che­rungs­ge­rich­te beim Bun­des­ge­richt Be­schwer­de zu er­he­ben. Das BSV ist auch zur Be­schwer­de ge­gen Ent­schei­de des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts be­rech­tigt.

2 Die Ent­schei­de sind den be­schwer­de­be­rech­tig­ten Be­hör­den mit ein­ge­schrie­be­nem Brief zu­zu­stel­len.

6. Abschnitt: Statistik

Art. 20  

1 Über die Fa­mi­li­en­zu­la­gen wird ei­ne ge­samtschwei­ze­ri­sche Sta­tis­tik er­stellt. Ein­be­zo­gen wer­den al­le Leis­tun­gen im Sin­ne des Fam­ZG an Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer, an Selbst­stän­di­g­er­wer­ben­de und an Nich­t­er­werbs­tä­ti­ge.43

2 Die Sta­tis­tik ent­hält ins­be­son­de­re An­ga­ben über:

a.44
die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen, die ih­nen an­ge­schlos­se­nen Ar­beit­ge­ber und Selbst­stän­di­g­er­wer­ben­den so­wie die der Bei­trags­pflicht un­ter­stell­ten Ein­kom­men;
b.
die Fi­nan­zie­rung der Fa­mi­li­en­zu­la­gen und der Ver­wal­tungs­kos­ten;
c.
die Hö­he der aus­ge­rich­te­ten Leis­tun­gen;
d.
die an­spruchs­be­rech­tig­ten Per­so­nen und die Kin­der.

3 Die Kan­to­ne er­he­ben die Da­ten bei den Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­sen. Das BSV er­lässt Wei­sun­gen über die Er­he­bung der Da­ten und de­ren Zu­sam­men­stel­lung und Auf­be­rei­tung nach Kan­to­nen.

43 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

44 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 20114951).

7. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 21 Vollzug und Aufsicht 45  

1 Das BSV voll­zieht die­se Ver­ord­nung un­ter Vor­be­halt der Ar­ti­kel 15 und 23 Ab­satz 2.

2 Es sorgt für ei­ne ein­heit­li­che Rechts­an­wen­dung und kann zu die­sem Zweck den Durch­füh­rungs­stel­len all­ge­mei­ne Wei­sun­gen über den Voll­zug der Be­stim­mun­gen er­tei­len.

45 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

Art. 22 Änderung bisherigen Rechts  

Die Än­de­rung bis­he­ri­gen Rechts wird im An­hang ge­re­gelt.

Art. 23 Übergangsbestimmungen  

1 Über­steigt die Schwan­kungs­re­ser­ve nach Ar­ti­kel 13 Ab­satz 2 im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens des Fam­ZG ei­ne durch­schnitt­li­che Jah­res­aus­ga­be, so ist sie in­ner­halb von drei Jah­ren ab­zu­bau­en.

2 Die Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se der EAK er­stat­tet dem Bund die Kos­ten für ih­re Er­rich­tung zu­züg­lich ei­ner marktüb­li­chen Ver­zin­sung in­ner­halb von drei Jah­ren nach dem In­kraft­tre­ten die­ser Ver­ord­nung zu­rück. Sie über­wälzt die­se Kos­ten auf die Ar­beit­ge­ber.

Art. 23a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
8. September 2010
46  

1 Das Fa­mi­li­en­zu­la­gen­re­gis­ter wird im Lau­fe des Jah­res 2011 in Be­trieb ge­nom­men. Das BSV be­stimmt in Ab­spra­che mit der Zen­tra­len Aus­gleichs­stel­le den Zeit­punkt und in­for­miert die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG min­des­tens zwei Mo­na­te im Vor­aus.

2 Die Stel­len nach Ar­ti­kel 21c Fam­ZG mel­den der Zen­tra­len Aus­gleichs­stel­le bis zum 15. des Mo­nats vor In­be­trieb­nah­me die Da­ten nach Ar­ti­kel 18a Ab­satz 1 für sämt­li­che Fa­mi­li­en­zu­la­gen, die sie ab dem Zeit­punkt der In­be­trieb­nah­me aus­rich­ten.

46 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 8. Sept. 2010, in Kraft seit 15. Okt. 2010 (AS 20104495).

Art. 23b Übergangsbestimmung zur Änderung vom
19. Juni 2020
47  

Die Zu­ord­nung der Wohn­sitz­staa­ten nach Ar­ti­kel 8 Ab­satz 3 wird erst­mals auf den Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens die­ser Än­de­rung vor­ge­nom­men.

47 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020 (AS 20202779).

Art. 24 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Ja­nu­ar 2009 in Kraft.

Anhang

(Art. 22)

Änderung bisherigen Rechts

Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:

...48

48 Die Änderungen können unter AS 2008 145konsultiert werden.

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A: AB-EBV AB-SBV AB-VASm AdoV AEFV AETR AEV AFZFG AFZFV AHVG AHVV AIAG AIAV AIG AkkredV-PsyG ALBAG ALBAV AlgV AlkG AlkV AllergV AllgGebV AltlV AMBV AMZV AO ArG ArGV 1 ArGV 2 ArGV 3 ArGV 4 ArGV 5 ARPV ARV 1 ARV 2 ASG AStG AStV ASV ASV-RAB AsylG AsylV 1 AsylV 2 AsylV 3 AtraG AtraV ATSG ATSV AufRBGer AufzV AuLaV AVFV AVG AVIG AVIV AVO AVO-FINMA AVV AwG AWV AZG AZGV B: BankG BankV BauAV BauPG BauPV BBG BBV BDSV BEG BehiG BehiV BekV-RAB BetmG BetmKV BetmSV BetmVV-EDI BeV BevSV BewG BewV BG-HAÜ BG-KKE BGA BGBB BGCITES BGerR BGF BGFA BGG BGIAA BGLE BGMD BGMK BGRB BGS BGSA BGST BGÖ BIFG BiGV BIV-FINMA BiZG BKSG BKSV BMV BPDV BPG BPI BPR BPS BPV BSG BSO BStatG BStG BStGerNR BStGerOR BStKR BStV BSV BTrV BURV BV BVG BVV 1 BVV 2 BVV 3 BWIS BZG BöB BüG BÜPF BüV C: CartV ChemG ChemGebV ChemPICV ChemRRV ChemV CyRV CZV D: DBG DBV DBZV DesG DesV DGV DR 04 DSG DV-RAB DZV DüBV DüV E: EBG EBV EDAV-DS-EDI EDAV-EU-EDI EDAV-Ht EHSM-V EiV EKBV EleG ELG ELV EMRK EnEV EnFV EnG ENSIG ENSIV EntG EntsG EntsV EnV EOG EOV EPDG EPDV EPDV-EDI EpG EpV ERV-BVGer ESV ExpaV EÖBV EÖBV-EJPD F: FamZG FamZV FAV FDO FHG FHV FIFG FiFV FiG FiLaG FiLaV FinfraG FinfraV FinfraV-FINMA FINIG FINIV FINMAG FiV FKG FLG FLV FMBV FMedG FMedV FMG FMV FOrgV FPV FrSV FusG FV FVAV FWG FWV FZG FZV G: GaGV GBV GebR-BVGer GebR-PatGer GebV ESTV GebV SchKG GebV-AIG GebV-ArG GebV-ASTRA GebV-AVG GebV-BAFU GebV-BASPO GebV-BAZL GebV-BJ GebV-BLW GebV-EDA GebV-EDI-NBib GebV-En GebV-ESA GebV-fedpol GebV-FMG GebV-HReg GebV-IGE GebV-KG GebV-NBib GebV-Publ GebV-SBFI GebV-TPS GebV-TVD GebV-VBS GebV-öV GebV-ÜPF GeBüV GeoIG GeoIV GeoIV-swisstopo GeomV GeoNV GesBG GesBKV GGBV GGUV GgV GKZ GlG GLPV GR-PatGer GR-WEKO GRN GRS GSchG GSchV GSG GTG GUMG GUMV GUMV-EDI GVVG GüTG GüTV H: HArG HArGV HasLV HasLV-WBF HBV HELV HEsÜ HFG HFKG HFV HGVAnG HKSV HKsÜ HMG HRegV HSBBV HVA HVI HVUV HyV I: IAMV IBH-V IBLV IBSG IBSV IFEG IGE-OV IGE-PersV IGEG InvV IPFiV IPRG IQG IR-PatGer IRSG IRSV ISABV-V ISchV ISLV IStrV-EZV ISUV ISVet-V IVG IVV IVZV J: J+S-V-BASPO JSG JStG JStPO JSV K: KAG KAKV-FINMA KBFHV KEG KEV KFG KFV KG KGSG KGSV KGTG KGTV KGVV KHG KHV KJFG KJFV KKG KKV KKV-FINMA KlinV KLV KMG KMV KOV KoVo KPAV KPFV KR-PatGer KRG KRV KV-GE KVAG KVAV KVG KVV L: LAfV LBV LDV LeV LFG LFV LGBV LGeoIV LGV LIV LMG LMVV LPG LRV LSMV LSV LTrV LugÜ LV-Informationssystemeverordnung LVG LVV LVV-VBS LwG M: MAkkV MaLV MaschV MatV MAV MBV MCAV MedBG MedBV MepV MetG MetV MFV MG MIG MinLV MinVG MinVV MinöStG MinöStV MiPV MIV MiVo-HF MJV MNKPV MPV MSchG MSchV MSG MStG MStP MStV MSV MVG MVV MWSTG MWSTV N: NAFG NagV NBibG NBibV NDG NEV NFSV NHG NHV NISSG NISV NIV NSAG NSAV NSG NSV NZV NZV-BAV O: OAV-SchKG OBG OBV OHG OHV OR OrFV Org-VöB OV-BK OV-BR OV-EDA OV-EDI OV-EFD OV-EJPD OV-HFG OV-UVEK OV-VBS OV-WBF P: PAG ParlG ParlVV PartG PaRV PatG PatGG PatV PAV PAVO PAVV PBG PBV PfG PfV PG PGesV PGesV–WBF–UVEK PGRELV PhaV PHV POG PRG PrHG PrSG PrSV PRTR-V PSAV PSMV PSPV PSPV-BK PSPV-EDA PSPV-EDI PSPV-EJPD PSPV-UVEK PSPV-VBS PSPV-WBF PSPVK PsyBV PsyG PublG PublV PVBger PVFMH PVFMH-VBS PVGer PVO-ETH PVO-TVS PVSPA PVSPA-VBS PäV PüG Q: QStV QuNaV R: RAG RAV RDV ReRBGer ResV-EDI RHG RHV RKV RLG RLV RPG RPV RSD RTVG RTVV RV-AHV RVOG RVOV RöV S: SAFIG SBBG SBMV SBV SchKG SDR SDSG SebG SebV SEFV SeilV SFV SGV SIaG SIRG SKV SnAV SPBV-EJPD SpDV SpG SpoFöG SpoFöV SpV SRVG SSchG SSchV SSchV-EDI SSV StAG StAhiG StAhiV StAV StBOG STEBV StFG StFV StG StGB StHG StPO StromVG StromVV StSG StSV STUG STUV StV STVG SuG SV SVAG SVAV SVG SVKG SVV T: TabV TAMV TBDV TEVG TGBV TGV ToG ToV TPFV TrG TSchAV TSchG TSchV TSG TStG TStV TSV TUG TVAV TVSV TwwV TZV U: UIDV UraM URG URV USG UVG UVPV UVV UWG V: V Mil Pers V-ASG V-FIFG V-FIFG-WBF V-GSG V-HFKG V-LTDB V-NDA V-NISSG V-NQR-BB V-StGB-MSt VABK VABUA VAböV VAEW VAG VAK VAM VAmFD VAN VAND VAPF VAPK VASA VASm VASR VATV VATV-VBS VAusb VAusb-VBS VAV VAwG VAZV VBB VBBo VBGA VBGF VBGÖ VBKV VBLN VBO VBO-ÜPF VBP VBPO VBPV VBPV-EDA VBR I VBRK VBSTB VBVA VBVV VBWK VböV VCITES VD-ÜPF VDA VDPS VDPV-EDI VDSG VDSZ VDTI VDZV VEAGOG VEE-PW VegüV VEJ VEKF VEL VEleS VEMV VEP VerTi-V VES VEV VeVA VEVERA VeÜ-VwV VeÜ-ZSSV VFAI VFAL VFAV VFB-B VFB-DB VFB-H VFB-K VFB-LG VFB-S VFB-SB VFB-W VFBF VFD VFRR VFSD VFV VG VGD VGeK VGG VGKE VGR VGS VGSEB VGV VGVL VGWR VHK VHyMP VHyPrP VHyS VID VIL VILB VIMK VIntA VIS-NDB VISOS VISV VITH VIVS VIZBM VJAR-FSTD VKA VKKG VKKL VKKP VKL VKos VKOVE VKP VKP-KMU VKSWk VKV-FINMA VKZ VLBE VLE VLF VlG VLHb VLIb VLIp VLK VLKA VLL VLpH VLtH VlV VMAP VMBM VMDP VMILAK VMob VMS VMSch VMSV VMWG VNEK VNem VNF VOCV VOD VOEW VORA-EDI VOSA VPA VPABP VPAV VPB VPeA VPG VPGA VPiB VpM-BAFU VpM-BLW VPO ETH VPOB VPOG VPR VPRG VPRH VPrP VPS VPVKEU VR-ENSI VR-ETH 1 VR-ETH 2 VR-FINMA VR-IGE VR-METAS VR-PUBLICA VR-RAB VR-SNM VR-Swissmedic VRA VRAB VREG VRHB VRKD VRLtH VRP VRS VRSL VRV VRV-L VSA VSB VSBN VSFK VSFS VSKV-ASTRA VSL VSMS VSPA VSpoFöP VSPS VSR VSRL VSS VST VStFG VStG VStrR VStV VSV VSVB VSZV VTE VTM VTNP VTS VTSchS VtVtH VUFB VUM VUV VVA VVAG VVAwG VVE VVEA VVG VVK VVK-EDI VVMH VVNF VVS-ÜPF VVTA VVV VVWAL VWEV VWL VWLV VWS VwVG VZAE VZAG VZG VZSchB VZV VZVM VöB VüKU VÜPF VüV-ÖV W: WaG WaV WBV WeBiG WeBiV WEFV WEG WFG WFV WG WPEG WPEV WRG WRV WSchG WSchV WV WZV WZVV Z: ZAG ZAV ZBstG ZDG ZDUeV ZDV ZDV-WBF ZEBG ZentG ZeugSG ZeugSV ZEV ZG ZGB ZISG ZPO ZSAV-BiZ ZSTEBV ZStGV ZStV ZSV ZTG ZUG ZustV-PrSV ZuV ZV ZV-EFD ZWG ZWV Ü: ÜbZ ÜüAVaS ÜüiZR ÜüRK ÜüSKZGIA ÜüzAiK No acronym: 818_101_24 331 632_319 818_102 830_31 131_211 131_212 131_213 131_214 131_215 131_216_1 131_216_2 131_217 131_218 131_221 131_222_1 131_222_2 131_223 131_224_1 131_224_2 131_225 131_226 131_227 131_228 131_229 131_231 131_232 131_233 131_235 142_318 142_513 170_321 172_010_441 172_211_21 172_220_11 172_327_11 196_127_67 221_213_221 221_415 360_2 361_0 361_2 362_0 366_1 367_1 420_126 420_171 510_620_2 514_10 632_421_0 672_933_6 701 732_12 741_618 748_222_0 748_222_1 811_117_2 812_121_5 812_214_5 817_023_41 818_101_25 831_471 837_033 837_21 861 935_121_41 935_121_42 935_816_2
A: AccredO-LPsy AETR C: Caclid CC CCoop-ESF CE-TAF CEDH CL CLaH 2000 CLaH 96 CO CP CPC Cpecmdi CPM CPP Cprlsaé Crdl Crpc Cst-GE Cst. Ctflij D: DE-OCEB DE-OCF DE-OMBat DPA DPMin E: EIMP F: FITAF FP-TFB L: LA LAA LAAF LAAM LACI LAFam LAGH LAgr LAI Lalc LAM LAMal LAO LAP LApEl LAPG LAr LArm LAS LASEI LAsi LAT LAVI LAVS LB LBCF LBFA LBI LBNS LCA LCAP LCart LCBr LCC LCD LCdF LCESF LCF LCFF LChim LChP LCin LCITES LCo LCPI LCPR LCR LD LDA LDAl LDEA LDEP LDes LDFR LDI LDIF LDIP LDP LDT LDét LEAC LEAR LEaux LEC LEDPP LEEJ LEFin LEg LEH LEHE LEI LEIS LEMO LEne LEnTR LENu LEp LERI LESE LESp LET LEx LF-CLaH LF-EEA LFA LFAIE LFC LFCo LFE LFH LFIF LFINMA LFisE LFLP LFMG LFo LFORTA LFPC LFPr LFSP LFus LGG LGéo LHand LHID LHR LIA LIB LICa LIE LIFD LIFSN LIMF Limpauto Limpmin LIPI LIPPI LISDC LISint LITC LJAr LLC LLCA LLG LLGV LMAP LMC LMCFA LMP LMSI LMét LN LNI LOA LOAP LOC LOG LOGA LOP LOST LP LPA LPAP LParl LPart LPBC LPC LPCA LPCC LPCo LPD LPDS LPE LPers LPGA LPM LPMA LPMéd LPN LPO LPP LPPCi LPPS LPSan LPSP LPsy LPTh LPubl LRaP LRCF LRCN LRCS LRens LRFP LRH LRN LRNIS LRPL LRS LRTV LSA LSAMal LSC LSCPT LSE LSEtr LSF LSIA LSIP LSIS LSPr LSPro LSR LStup LSu LT LTab LTaD LTAF LTBC LTC LTEO LTF LTFB LTI LTM LTN LTo LTr LTRA LTrAlp LTrans LTrD LTro LTTM LTV LTVA Ltém LUMin LUsC LVA LVP LVPC O: O E-VERA O LERI DEFR O OFSPO J+S O pers mil O-CNC-FPr O-CP-CPM O-HEFSM O-LEHE O-LERI O-LRNIS O-OPers O-OPers-DFAE O-SI ABV O-SIGEXPA O-STAC OA 1 OA 2 OA 3 OAA OAAcc OAAE OAAE-DFJP OAAF OAAFM OAAFM-DDPS OAASF OAbCV OAC OACA OACAMIL OACata OAcCP OACE OACI OACM OACP OACS OAdd OAdma OAdo OADou OAEP OAF OAFA OAFam OAG OAGH OAGH-DFI OAgrD OAIE OAlc OAllerg OAM OAMal OAMAS OAMéd OAMédcophy OAO OAOF OAP OAPA OAPCM OApEl OARF OARF-OFT OARG OArm OAS OASA OAsc OASF OASM OASMéd OAStup OAT OAV OAVI OB OBat OBB OBCF OBI OBiG OBioc OBLF OBMa OBNP OBNS OBPL OCA OCA-DFI Ocach OCAl OCart OCBD OCBr Occd OCCEA OCCHE OCCP OCCR OCDA OCDM OCDoc OCEB OCEC OCEl-PA OCEl-PCPP OCEM OCF OCFH OChim OChP OCIFM OCin OCITES OCL OClin OCM OCM ES OCMD OCNE OCo OCOFE OComp-OSPro OCont OCoo OCoR-DFI OCos OCOV OCP OCPD OCPF OCPPME OCPR OCPSan OCR OCS OCSP 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OTConst OTDD OTEMO OTEO OTerm OThand OTM OTN OTNI OTo OTPE OTPSP OTR 1 OTR 2 OTrA OTrans Otransa OTrD OTRF OTS OTStup-DFI OTV OTVA OTVM OTém OUC OUMin OUMR OUS OVA OVCC OVid-TP OVIS OVotE Oémol-En P: PA PFCC PPM PPMin R: RAATPF RAI RAPG RAVS RCE RCETF RCN RDE REmol-TAF REmol-TFB RFA RFPPF RI-COMCO RInfo-TFB RNC ROTPF RP-ASR RP-EPF 1 RP-EPF 2 RP-FINMA RP-IFSN RP-IPI RP-METAS RP-MNS RP-PUBLICA RP-Swissmedic RPBC RPEC RS 04 RSD RSTF RTAF RTF RTFB S: SDR No acronym: 818_101_24 331 632_319 818_102 830_31 131_211 131_212 131_213 131_214 131_215 131_216_1 131_216_2 131_217 131_218 131_221 131_222_1 131_222_2 131_223 131_224_1 131_224_2 131_225 131_226 131_227 131_228 131_229 131_231 131_232 131_233 131_235 142_318 142_513 170_321 172_010_441 172_211_21 172_220_11 172_327_11 196_127_67 221_213_221 221_415 360_2 361_0 361_2 362_0 366_1 367_1 420_126 420_171 510_620_2 514_10 632_421_0 672_933_6 701 732_12 741_618 748_222_1 811_117_2 812_121_5 812_214_5 817_023_41 818_101_25 831_471 837_033 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