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Verordnung des BLW
über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen
in der Landwirtschaft
(IBLV)

vom 26. November 2003 (Stand am 27. April 2021)

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW),

gestützt auf die Artikel 3 Absatz 3, 3a Absatz 2, 10 Absatz 1, 16a Absatz 3,
18 Absatz 3, 19 Absätze 2, 7 und 8, 19e Absatz 3, 19f Absatz 5, 28a Absatz 2ter,39 Absatz 1bis, 43 Absatz 5, 46 Absatz 2, 51 Absätze 2 und 6 sowie 60 Absatz 2 der Strukturverbesserungsverordnung vom 7. Dezember 19981 (SVV)
und auf die Artikel 2 Absatz 2, 3 Absatz 2 und 15 Absatz 2 der Verordnung
vom 26. November 20032 über die sozialen Begleitmassnahmen in der
Landwirtschaft (SBMV),3

verordnet:

1 SR 913.1

2 SR 914.11

3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

1. Abschnitt: Bemessung des Arbeitsbedarfes bei einzelbetrieblichen Massnahmen

Art. 1 Zusätzliche Faktoren für die Berechnung der Standardarbeitskräfte  

Die zu­sätz­li­chen Fak­to­ren für die Be­rech­nung der Stan­dard­ar­beits­kräf­te (SAK) für spe­zi­el­le Be­triebs­zwei­ge sind in An­hang 1 fest­ge­legt.

Art. 2 Kriterien für die Abgrenzung von gefährdeten Gebieten  

1 Die Be­wirt­schaf­tung in ei­nem Ge­biet des Berg- und Hü­gel­ge­bie­tes ist ge­fähr­det, wenn ei­nes der fol­gen­den Kri­te­ri­en er­füllt ist:

a.
kei­ne oder klei­ne Nach­fra­ge nach Pacht­land mit ent­spre­chend tie­fen Pacht­zin­sen;
b.
Zu­nah­me des Brach­lan­des;
c.
Zu­nah­me der Ver­bu­schung und der Wald­flä­che.

2 Die ge­nü­gen­de Be­sie­de­lungs­dich­te in ei­nem Ge­biet des Berg- und Hü­gel­ge­bie­tes ist ge­fähr­det, wenn die Ein­wohner­zahl, die es braucht, um ein so­zia­les Ge­fü­ge und ei­ne dörf­li­che Ge­mein­schaft auf­recht­zu­er­hal­ten, län­ger­fris­tig nicht mehr si­cher­ge­stellt ist. Die Be­ur­tei­lung der Ge­fähr­dung er­folgt nach der Ma­trix in An­hang 2.

2. Abschnitt: Pauschale Ansätze für die periodische Wiederinstandstellung von Bodenverbesserungen

Art. 3  

Die pau­scha­len An­sät­ze der bei­trags­be­rech­tig­ten Kos­ten für die pe­ri­odi­sche Wie­der­in­stand­stel­lung von We­gen und land­wirt­schaft­li­chen Ent­wäs­se­run­gen sind in An­hang 3 fest­ge­legt.

3. Abschnitt: Pauschale Ansätze für Investitionshilfen

Art. 4 Berücksichtigung der Lage der landwirtschaftlichen Nutzfläche  

1 Be­fin­det sich bei ein­zel­be­trieb­li­chen Mass­nah­men die lang­fris­tig ge­si­cher­te, an­re­chen­ba­re land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che in ver­schie­de­nen Zo­nen, so gilt für die Be­rech­nung der In­ves­ti­ti­ons­hil­fen:4

a.
der An­satz der Zo­ne, in der mehr als zwei Drit­tel der land­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­che lie­gen;
b.
wenn die land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che nicht zu mehr als zwei Drit­teln in ei­ner Zo­ne liegt, der Mit­tel­wert der An­sät­ze der mehr­heit­lich be­trof­fe­nen Zo­nen.

2 Land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen von tra­di­tio­nel­len Stu­fen­be­trie­ben, die mehr als 15 km vom Be­triebs­zen­trum ent­fernt lie­gen, kön­nen nur in Ge­bie­ten mit her­kömm­lich-tra­di­tio­nel­ler Stu­fen­wirt­schaft be­rück­sich­tigt wer­den.5

4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 14. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6201).

5 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des BLW vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3919).

Art. 5 Abstufung der Investitionshilfen und zu unterstützende Massnahmen 6  

In An­hang 4 sind fest­ge­legt:

a.
die An­sät­ze für die In­ves­ti­ti­ons­kre­di­te für die Start­hil­fe;
b.
die Pau­scha­len für die In­ves­ti­ti­ons­kre­di­te für Wohn­häu­ser;
c.
die Pau­scha­len für die In­ves­ti­ti­ons­hil­fen für Öko­no­mie­ge­bäu­de für rau­fut-ter­ver­zeh­ren­de Tie­re;
d.
die Pau­scha­len für die In­ves­ti­ti­ons­hil­fen für Al­p­ge­bäu­de;
e.
die Pau­scha­len für die In­ves­ti­ti­ons­kre­di­te für Öko­no­mie­ge­bäu­de für Schwei­ne und Ge­flü­gel;
f.
die zu un­ter­stüt­zen­den bau­li­chen Mass­nah­men und Ein­rich­tun­gen zur Ver­wirk­li­chung öko­lo­gi­scher Zie­le so­wie zur Er­fül­lung der An­for­de­run­gen des Hei­mat- und Land­schafts­schut­zes so­wie die Bei­trags­sät­ze für die­se Mass­nah­men und Ein­rich­tun­gen;
g.
die Mass­nah­men und Ein­rich­tun­gen nach Buch­sta­be f, für die ein be­fris­te­ter Zu­schlag ge­währt wird, so­wie die Be­fris­tung und die Hö­he des Zu­schlags.

6 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

Art. 67  

7 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des BLW vom 31. Okt. 2018, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4417).

Art. 7 Gemeinschaftliche Ökonomiegebäude  

1 Zwei oder meh­re­re Be­trie­be, die ge­mein­sam ein Öko­no­mie­ge­bäu­de er­stel­len, wer­den un­ter­stützt, wenn:

a.
die Ge­mein­schaft von der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Stel­le an­er­kannt ist;
b.
die Ge­mein­schaft min­des­tens über einen Ar­beits­be­darf an SAK nach Ar­ti­kel 3 SVV ver­fügt;
c.8
je­der Teil­ha­ber und je­de Teil­ha­be­rin einen Be­trieb be­wirt­schaf­tet, der die Vor­aus­set­zun­gen nach den Ar­ti­keln 3 und 4 so­wie 12–34 der Di­rekt­zah­lungs­ver­ord­nung vom 23. Ok­to­ber 20139 er­füllt;
d.
ein Zu­sam­men­ar­beits­ver­trag ab­ge­schlos­sen wird, des­sen Min­dest­dau­er bei ei­ner Un­ter­stüt­zung mit Bei­trä­gen 20 Jah­re und bei ei­ner aus­sch­liess­li­chen Un­ter­stüt­zung mit In­ves­ti­ti­ons­kre­di­ten der Lauf­zeit des In­ves­ti­ti­ons­kre­di­tes ent­spricht;
e.10
... .11

2 Tritt ei­ne Per­son vor Ab­lauf der Frist nach Ab­satz 1 Buch­sta­be d aus der Ge­mein­schaft aus, so müs­sen die In­ves­ti­ti­ons­hil­fen an­teils­mäs­sig zu­rück­be­zahlt wer­den, wenn:

a.
die ver­blei­ben­de Flä­che klei­ner ist als die im an­re­chen­ba­ren Raum­pro­gramm be­rück­sich­tig­te Flä­che;
b.
kein neu­er Teil­ha­ber oder kei­ne neue Teil­ha­be­rin die Stel­le der aus­tre­ten­den Per­son mit ei­ner min­des­tens gleich gros­sen Flä­che ein­nimmt; oder
c.
der Ma­xi­mal­be­trag pro Be­trieb nach Ar­ti­kel 19 Ab­satz 4 SVV über­schrit­ten wird.12

2bis Für ge­mein­schaft­li­che Bau­ten gilt der Ma­xi­mal­be­trag nach Ar­ti­kel 19 Ab­satz 4 SVV pro Be­trieb, wo­bei die an­re­chen­ba­ren Gross­viehein­hei­ten (GVE) und die ma­xi-ma­le In­ves­ti­ti­ons­hil­fe im Ver­hält­nis der Be­tei­li­gung der ein­zel­nen Be­trie­be be­rech­net wer­den.13

3 ...14

8 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4531).

9 SR 910.13

10 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

11 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 14. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6201).

12 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

13 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des BLW vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4417). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

14 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

3a. Abschnitt: Gemeinschaftliche Initiativen von Produzenten und Produzentinnen15

15 Eingefügt durch Ziff. I der V des BLW vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3919).

Art. 7a Beitragsgewährung  

1 Bei­trä­ge wer­den ins­be­son­de­re ge­währt an die Kos­ten für:

a.
Vor­ab­klä­run­gen recht­li­chen, ver­si­che­rungs­tech­ni­schen so­wie be­triebs- und ar­beits­wirt­schaft­li­chen In­halts;
b.
Vor­stu­di­en und Va­ri­an­ten­ver­glei­che für ge­mein­schaft­li­che In­ves­ti­ti­ons­vor­ha­ben;
c.
die Grün­dung ei­ner ge­eig­ne­ten Ko­ope­ra­ti­ons­form;
d.
die fach­li­che Be­glei­tung zur Fes­ti­gung und Op­ti­mie­rung der Ge­mein­schaft im ope­ra­ti­ven, stra­te­gi­schen und so­zia­len Be­reich wäh­rend höchs­tens zwei Jah­ren nach der Grün­dung;
e.
we­sent­li­che Ent­wick­lungs­schrit­te der Ge­mein­schaft zur Sen­kung der Pro­duk­ti­ons­kos­ten.

2 Die Bei­trä­ge wer­den ge­stützt auf ei­ne Pro­jekt­skiz­ze mit Kos­ten­schät­zung ge­währt.

Art. 7b Zahlungen  

1 Der Kan­ton kann pro In­itia­ti­ve beim BLW ei­ne Teil­zah­lung und ei­ne Schluss­zah­lung an­for­dern. Der mi­ni­ma­le Aus­zah­lungs­be­trag pro Teil­zah­lung be­trägt 10 000 Fran­ken, je­doch höchs­tens 80 Pro­zent des ge­neh­mig­ten Ge­samt­bei­tra­ges.

2 Mit dem Teil- und Schluss­zah­lungs­ge­such sind die in Rech­nung ge­stell­ten Kos­ten nach­zu­wei­sen.

3 Das Schluss­zah­lungs­ge­such ist spä­tes­tens drei Jah­re nach der Bei­trags­ge­wäh­rung ein­zu­rei­chen. Es muss einen Be­richt über die Ziel­er­rei­chung ent­hal­ten.

3b. Abschnitt: Projekte zur regionalen Entwicklung16

16 Eingefügt durch Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

Art. 7c  

In An­hang 4a sind fest­ge­legt:

a.
die Re­duk­ti­on der bei­trags­be­rech­ti­gen Kos­ten für Mass­nah­men, die nur im Rah­men ei­nes Pro­jekts zur re­gio­na­len Ent­wick­lung bei­trags­be­rech­tigt sind, so­wie die ent­spre­chen­den Mass­nah­men­ka­te­go­ri­en;
b.
die Re­duk­ti­on der bei­trags­be­rech­tig­ten Kos­ten für Mass­nah­men, die wäh­rend der Um­set­zungs­pha­se des Pro­jekts er­gänzt wer­den.

4. Abschnitt: Rückerstattung bei gewinnbringender Veräusserung

Art. 817  

Die An­rech­nungs­wer­te für die Ge­winn­be­rech­nung sind in An­hang 5 fest­ge­legt.

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

5. Abschnitt: Voraussetzungen für erhöhte Ansätze bei Investitionskrediten

Art. 9 Voraussetzungen für besonders innovative Projekte  

Be­son­ders in­no­va­ti­ve Pro­jek­te nach Ar­ti­kel 51 Ab­satz 2 SVV er­fül­len ins­be­son­de­re fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen:

a.
Die Pro­blem­lö­sung ist im be­tref­fen­den Ge­biet erst­ma­lig (Pi­lot­pro­jekt).
b.
Das Pro­jekt hat Mo­dell­cha­rak­ter.
c.
Die An­for­de­run­gen der Nach­hal­tig­keit wer­den über­durch­schnitt­lich be­rück­sich­tigt.
Art. 10 Voraussetzungen für schlecht tragbare Projekte  

1 Schlecht trag­ba­re Pro­jek­te nach Ar­ti­kel 51 Ab­satz 2 SVV er­fül­len ins­be­son­de­re fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen:

a.
Die Rest­kos­ten sind im Ver­gleich mit ähn­li­chen Pro­jek­ten über­durch­schnitt­lich hoch.
b.
Die Rest­kos­ten müs­sen von ei­ner klei­nen An­zahl Be­tei­lig­ter ge­tra­gen wer­den.

2 Bo­den­ver­bes­se­run­gen gel­ten dann als schlecht trag­bar, wenn die Rest­kos­ten­be­las­tung der Land­wirt­schaft die Richt­wer­te ge­mä­ss An­hang 6 über­schrei­tet.

3 Die Be­he­bung von Un­wet­ter­schä­den kann im­mer als schlecht trag­ba­res Pro­jekt ein­ge­stuft wer­den.

6. Abschnitt: ...

Art. 1118  

18 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des BLW vom 11. Nov. 2020, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

7. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 12 Aufhebung bisherigen Rechts  

Die Ver­ord­nung des BLW vom 7. De­zem­ber 199819 über die Ab­stu­fung der pau­scha­len An­sät­ze für In­ves­ti­ti­ons­hil­fen wird auf­ge­ho­ben.

Art. 13 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Ja­nu­ar 2004 in Kraft.

Anhang 1 20

20 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des BLW vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4531).

(Art. 1)

Berechnung der Standardarbeitskräfte (SAK)

1. Für die Berechnung des Umfangs an Standardarbeitskräften je Betrieb gelten die Faktoren nach Artikel 3 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 199821.

2. Ergänzend zu Ziffer 1 gelten folgende Faktoren:

a.
Milchkühe auf Sömmerungsbetrieb

0,016 SAK/Normalstoss

b.
andere Nutztiere auf Sömmerungsbetrieb

0,011 SAK/Normalstoss

c.
Kartoffeln

0,039 SAK/ha

d.
Beeren, Heil- und Gewürzpflanzen

0,323 SAK/ha

e.
Rebbau mit eigener Kelterei

0,323 SAK/ha

f.
Gewächshaus mit festen Fundamenten

0,969 SAK/ha

g.
Hochtunnel oder Treibbeet

0,485 SAK/ha

h.
Pilzproduktion in Hochtunnel oder Gebäuden

0,065 SAK/Are

i.
Champignonproduktion in Gebäuden

0,269 SAK/Are

j.
Brüsselerproduktion in Gebäuden

0,269 SAK/Are

k.
Sprossenproduktion in Gebäuden

1,077 SAK/Are

l.
produzierender Gartenbau: Gewächshaus
mit festen Fundamenten oder Hochtunnel
für Pflanzen in Behältern

2,585 SAK/ha

m.
Christbaumkulturen

0,048 SAK/ha

n.
betriebseigener Wald

0,013 SAK/ha

3. Bei Kulturen nach Ziffer 2 Buchstaben f, g und l ist die gesamte Gebäudefläche anrechenbar.

4. Bei Kulturen nach Ziffer 2 Buchstaben h–k wird als Bezugsfläche die Beetfläche (Substratfläche, Anzuchtfläche) beziehungsweise bei dreidimensionalen Substratblöcken, -zylindern oder -behältern deren Standfläche inklusive Zwischenräume (ohne Verkehrsflächen) verwendet. In mehrstöckigen Anlagen, wie Regalen, werden entsprechend die Etagenflächen summiert.

5. Auf Sömmerungsbetrieben können eigene und fremde Tiere nach Ziffer 2 Buchstaben a und b nur dann angerechnet werden, wenn der zum Betrieb gehörende Sömmerungsbetrieb auf eigene Rechnung und Gefahr bewirtschaftet wird.

6. Für die Aufbereitung, die Lagerung und den Verkauf selbstproduzierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf dem Produktionsbetrieb in bewilligten Anlagen wird ein Zuschlag von 0,05 SAK pro 10 000 Franken Rohleistung gewährt. Die Rohleistung muss in der Finanzbuchhaltung ausgewiesen sein.

7. Für landwirtschaftsnahe Tätigkeiten nach Artikel 12b der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung in bewilligten Anlagen wird ein Zuschlag von 0,05 SAK pro 10 000 Franken Rohleistung gewährt. Die Rohleistung muss in der Finanzbuchhaltung ausgewiesen sein. Der Zuschlag wird bis maximal 0,4 SAK angerechnet.

8. Zuschläge nach Ziffer 7 werden nur gewährt, wenn der Betrieb aus Tätigkeiten nach den Ziffern 1–6 eine Betriebsgrösse von mindestens 0,8 SAK erreicht.

9. Für Kulturen des produzierenden Gartenbaus sind die SAK-Faktoren nach den Ziffern 1–4 sinngemäss anwendbar.

Anhang 2

(Art. 2)

Matrix zur Beurteilung der Gefährdung der Besiedelung

Kriterium

Einheit

Kleine Erschwernis

Mittlere Erschwernis

Hohe Erschwernis

Gewicht

Punkte

Finanzkraft der Gemeinde

Kopfquote der direkten Bun­dessteuer in % des CH-

> 70

60–70

< 60

1

1

2

3

Rückläufige Bevölkerungs-zahl der
Gemeinde

Prozent der letzten 10 Jahre

< 2

2–5

> 5

2

1

2

3

Grösse des Ortes, dem der Betrieb zuge-ordnet wird

Anzahl Ein­wohner

> 1 000

500–1 000

< 500

1

1

2

3

Verkehrser-schliessung öffentlicher Verkehr

Häufigkeit der Verbindungen pro Tag

>12

6–12

< 6

1

1

2

3

Verkehrser-schliessung Privatverkehr

Strassenquali-tät (ganzjährig): Zufahrt PW und LKW

problem-los

möglich

einge-schränkt

2

1

2

3

Fahrdistanz zur Primarschule

km

< 3

3–6

> 6

1

1

2

3

Fahrdistanz zu Läden des täglichen Bedarfs

km

< 5

5–10

> 10

2

1

2

3

Fahrdistanz
zum nächsten Zentrum

km

< 15

15–20

> 20

1

1

2

3

Spezielles Merkmal der Region:

........................

2

1

2

3

Total Punkte (maximale Punktzahl = 39)

Minimal notwendige Punktzahl für die Unterstützung eines Betriebes nach
Artikel 80 Absatz 2 und 89 Absatz 2 LwG22

26

Anhang 3 23

23 Fassung gemäss Ziff. II der V des BLW vom 14. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6201).

(Art. 3)

Beitragsberechtigte Kosten für die periodische Wiederinstandstellung von Bodenverbesserungen

Werkart

technischer Schwierigkeitsgrad

Ansatz in Franken pro km

Weg

gering

25 000

Weg

mässig

40 000

Weg

gross

50 000

Entwässerung

4 000

Bei Wegen gilt im Normalfall der Ansatz für geringe technische Schwierigkeiten.

Mässige technische Schwierigkeiten liegen vor, wenn mindestens zwei der folgen­den Kriterien erfüllt sind:

Untergrund mässig tragfähig (CBR im Mittel <10 %), jedoch überwiegend stabil;
Gelände geneigt (im Mittel >20 %);
Untergrund feucht, mehrheitlich Sickerung nötig; Entwässerung über Schul­ter nur beschränkt möglich;
Geeignetes Material für Trag- und/oder Deckschicht nicht in Wegnähe vorhan­den.

Grosse technische Schwierigkeiten liegen vor, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt sind:

Untergrund mit geringer Tragfähigkeit (CBR im Mittel <5 %);
Untergrund verbreitet zu Rutschungen oder Sackungen neigend (Flysch);
Gelände steil (im Mittel >40 %);
Untergrund vernässt, durchgehende Sickerungen nötig; Entwässerung über die Schulter nicht möglich, sichere Ableitungen in Vorfluter zwingend;
Geeignetes Material für Trag- und/oder Deckschicht nur ausserhalb der Re­gion vorhanden, deshalb hohe Transportkosten.

Anhang 4 24

24 Fassung gemäss Ziff. II der V des BLW vom 14. Nov. 2007 (AS 2007 6201). Bereinigt ge­mäss Ziff. I Abs. 2 der V des BLW vom 25. Mai 2011 (AS 2011 2391), Ziff. II Abs. 2 der V des BLW vom 23. Okt. 2013 (AS 2013 3919), vom 28. Okt. 2015 (AS 2015 4531), Ziff. II der V des BLW vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6411), vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4417) und Ziff. II Abs. 1 der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507). Die Berichtigung vom 27. April 2021 betrifft nur den französischen und italienischen Text (AS 2021 244).

(Art. 5)

Abstufung der Investitionshilfen und zu unterstützende Massnahmen

I. Investitionskredite für die Starthilfe

Standardarbeitskräfte (SAK)

Pauschalen in Franken

0,60–0,99

100 000

1,00–1,24

110 000

1,25–1,49

120 000

1,50–1,74

130 000

1,75–1,99

140 000

2,00–2,24

150 000

2,25–2,49

160 000

2,50–2,74

170 000

2,75–2,99

180 000

3,00–3,24

190 000

3,25–3,49

200 000

3,50–3,74

210 000

3,75–3,99

220 000

4,00–4,24

230 000

4,25–4,49

240 000

4,50–4,74

250 000

4,75–4,99

260 000

≥5,00

270 000

Die SAK werden nach Artikel 3 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 199825 sowie nach Anhang 1 berechnet.

Eine Starthilfe unter 1,0 SAK wird nur in Gebieten nach Artikel 3a Absatz 1 SVV gewährt.

Bei einer Übernahme eines Betriebes innerhalb einer anerkannten Betriebs- oder Betriebszweiggemeinschaft berechnet sich die Starthilfe im Verhältnis der Beteili­gung des Betriebes an der Gemeinschaft.

II. Investitionskredite für Wohnhäuser

Element

Pauschalen in Franken

Betriebsleiterwohnung mit Altenteil

200 000

Betriebsleiterwohnung

160 000

Altenteil

120 000

Pro Betrieb ist die Unterstützung auf maximal zwei Wohnungen (Betriebsleiterwoh­nung und Altenteil) beschränkt.

Bei Sanierungen von Wohnungen beträgt die Pauschale maximal 50 Prozent der Baukosten gemäss Offerten, jedoch höchstens die Pauschale für Neubauten.

Werden Wohnungen in Etappen saniert, so darf der gesamte Investitionskredit für Wohnungen (Saldo aus früheren Sanierungen und neuer Investitionskredit) die maximale Pauschale je Betrieb gemäss Tabelle nicht übersteigen.

III. Investitionshilfen für Ökonomiegebäude für raufutterverzehrende Tiere

1. Beiträge

Element

Bundesbeitrag in Franken pro Einheit

Einheit

Hügelzone und Bergzone I

Bergzonen II–IV

Stall

GVE

1 700

2 700

Heu- und Siloraum

m3

15,00

20,00

Hofdüngeranlage

m3

22,50

30,00

Remise

m2

25,00

35,00

2. Investitionskredite

Element

Einheit

Investitionskredit in Franken pro Einheit

Stall

GVE

6 000

Heu- und Siloraum

m3

90

Hofdüngeranlage

m3

110

Remise

m2

190

3. Gemeinsame Bestimmungen für Beiträge und Investitionskredite

a.
Die Summe der Beiträge für Ökonomiegebäude darf den Maximalbetrag pro Betrieb nach Artikel 19 Absatz 4 SVV nicht übersteigen.
b.
Remisen werden auch bei Betrieben ohne raufutterverzehrende Tiere unterstützt.
c.
Bei einer erneuten Unterstützung gleicher Bauten oder Bauteile wird eine Kürzung aufgrund der weiter verwendbaren Bausubstanz vorgenommen (Art. 19 Abs. 3 und 46 Abs. 3 SVV). Von der maximal möglichen Investi­tionshilfe werden im Minimum abgezogen:
die Restanz des bestehenden Investitionskredites, und
der Bundesbeitrag pro rata temporis nach Artikel 37 Absatz 6 Buchstabe b SVV.
d.
Ställe für Kaninchen werden mit den gleichen Ansätzen wie Ökonomiegebäude für raufutterverzehrende Tiere unterstützt.

IV. Investitionshilfen für Alpgebäude

Element, Gebäudeteil, Einheit

Bundesbeitrag in Franken

Investitionskredit in Franken

Alphütte: Wohnteil

30 360

79 000

Alphütte: Wohnteil; ab 50 GVE (gemolkene Tiere)

45 600

115 000

Räume und Einrichtungen für die Käsefabrikation und -lagerung pro GVE (gemolkene Tiere)

920

2 500

Stall, inklusive Einrichtungen und Hofdüngeranlage, pro GVE

920

2 900

Schweinestall, inklusive Hofdüngeranlage, pro Mastschweineplatz

280

650

Melkstand pro Milchkuh

240

860

Melkplatz pro Milchkuh

110

290

Gemeinsame Bestimmungen für Beiträge und Investitionskredite

a.
Für die Unterstützung von Räumen und Einrichtungen für die Käsefabrika­tion und -lagerung müssen pro GVE (gemolkene Tiere) mindestens 900 kg Milch verarbeitet werden.
b.
Pro GVE (gemolkene Tiere) wird höchstens ein Mastschweineplatz unterstützt.

V. Investitionskredite für Ökonomiegebäude für Schweine und Geflügel

Neubau von Stall, Futterlager und Hofdüngeranlage

Tiergattung

Einheit

Investitionskredit
je Einheit in Franken

Investitionskredit
je Einheit inklusive
Zuschlag BTS in Franken

Zuchtschweine inklusive Nachzucht und Eber

GVE

5600

6600

Mastschweine und
abgesetzte Ferkel

GVE

2700

3200

Legehennen

GVE

4050

4800

Aufzucht- und Mastgeflügel sowie Truten

GVE

4800

5700

VI. Investitionshilfen für bauliche Massnahmen und Einrichtungen zur Verwirklichung ökologischer Ziele sowie zur Erfüllung der Anforderungen des Heimat- und Landschaftsschutzes

1. Minderung der Ammoniakemissionen

Massnahme oder Einrichtung

Angabe in

Bundesbeitrag

Investitions­kredit

Laufgänge mit Quergefälle und Harnsammel­rinne pro GVE

Franken

120

120

Erhöhte Fressstände pro GVE

Franken

70

70

Abluftreinigungsanlagen

Prozent

25

50

Anlagen zur Gülleansäuerung

Prozent

25

50

Abdeckung von bestehenden Güllengruben
pro m2

Franken

30

Die Anforderungen an die baulich-technische Ausführung und an den Betrieb der Anlagen sind gemäss den Angaben der kantonalen Fachstelle für Luftreinhaltung umzusetzen.

Anlagen zur Reinigung der Abluft und zur Ansäuerung der Gülle werden nur unterstützt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

a.
Die betroffene Stallbaute wurde vor dem 31. Dezember 2020 bewilligt und die Baubewilligung wurde ohne Auflage zur Reinigung der Abluft von Ammoniak oder zur Ansäuerung der Gülle erteilt.
b.
Bei einer Stallbaute, die neu erstellt wird, kann sämtlicher betrieblicher Hofdünger auf der langfristig gesicherten landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebes verwertet werden.
c.
Nach Erstellung der Stallbaute können die Ammoniakemissionen je Hektare landwirtschaftlicher Nutzfläche gegenüber vorher nach dem Berechnungsmodell Agrammon um mindestens 10 Prozent reduziert werden.

2. Verhinderung von Einträgen von Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt

Massnahme oder Einrichtung

Bundesbeitrag in Prozent

Investitions­kredit in Prozent

Füll- und Waschplatz von Spritz- und Sprühgeräten

25

50

Die Anforderungen an die baulich-technische Ausführung und an den Betrieb der Anlagen sind gemäss den Angaben der kantonalen Fachstelle für Pflanzenschutz oder Gewässerschutz umzusetzen.

3. Besondere Anliegen des Heimat- und Landschaftsschutzes

Massnahme oder Einrichtung

Bundesbeitrag in Prozent

Investitions­kredit in Prozent

Mehrkosten für besondere Einpassung landwirtschaftlicher Gebäude und für denkmalpflegerische Anforderungen

25

50

Rückbau ungenutzter landwirtschaftlicher Gebäude ausserhalb der Bauzone

25

50

Die Mehrkosten für besondere Einpassung der Gebäude müssen anhand eines Kostenvergleichs belegt werden. Anliegen des Heimat- und Landschaftsschutzes ausserhalb eines Bundesinventars können berücksichtigt werden, sofern entsprechende kantonale Strategien vorgelegt werden.

4. Produktion und Speicherung nachhaltiger Energie

Massnahme oder Einrichtung

Bundesbeitrag in Prozent

Investitions­kredit in Prozent

Bauten, Anlagen und Einrichtungen zur Produktion
oder zur Speicherung nachhaltiger Energie mehrheitlich
zur Eigenversorgung

25

50

Nur für Bauten, Anlagen und Einrichtungen, die nicht über andere Förderprogramme des Bundes wie zum Beispiel die kostenorientierte Einspeisevergütung gefördert werden.

5. Befristeter Zuschlag

Massnahme oder Einrichtung

Angabe in

Zuschlag

Frist

Laufgänge mit Quergefälle und Harnsammel­rinne pro GVE

Franken

120

2024

Erhöhte Fressstände pro GVE

Franken

70

2024

Abluftreinigungsanlagen

Prozent

25

2024

Anlagen zur Gülleansäuerung

Prozent

25

2028

6. Gemeinsame Bestimmungen für Beiträge und Investitionskredite

Von den beitragsberechtigten und den anrechenbaren Kosten werden allfällige öffentliche Beiträge abgezogen.

Anhang 4a 26

26 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 2 der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

(Art. 7c)

Reduktion der beitragsberechtigten Kosten bei Projekten zur regionalen Entwicklung

Massnahmenkategorie

Reduktion der beitragsberechtigten Kosten in Prozent

Gemeinschaftliche Investitionen
im Interesse des Gesamtprojekts

0

Aufbau eines Betriebszweiges
auf dem Landwirtschaftsbetrieb

20

Verarbeitung, Lagerung und
Vermark­tung regionaler landwirt­­schaft­licher Erzeugnisse im Talgebiet

33

Weitere Massnahmen im Interesse
des Gesamtprojekts

mindestens 50

Massnahmen, die während
der Umsetzungsphase des Projekts
ergänzt werden

mindestens 5

Anhang 5 27

27 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 3 der V des BLW vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5507).

(Art. 8)

Anrechnungswerte für die Gewinnberechnung bei Veräusserungen

Berechnung des massgebenden Anrechnungswertes

Gegenstand

Berechnung

Landwirtschaftliche Nutzfläche,
Wald und Alprechte

achtfacher Ertragswert

Landwirtschaftliche Gebäude, Bauten
und Anlagen, welche nicht mit Investi­tionshilfen unterstützt worden sind

Erstellungskosten, zuzüglich
wert­vermehrender Investitionen

Landwirtschaftliche Gebäude, Bauten
und Anlagen, welche beim Neubau mit Beiträgen unterstützt worden sind

Erstellungskosten, zuzüglich wert­vermehrender Investitionen, abzüglich der Beiträge von Bund und Kanton

Landwirtschaftliche Gebäude, Bauten
und Anlagen, welche beim Umbau mit Beiträgen unterstützt worden sind

Buchwert vor der Investition, zuzüglich Erstellungskosten und wertver­mehrender Investitionen, abzüglich
der Beiträge von Bund und Kanton

Landwirtschaftliche Gebäude, Bauten
und Anlagen, welche mit Investitions­krediten unterstützt worden sind

Erstellungskosten, zuzüglich wertvermehrender Investitionen

Die Anrechnungswerte gelten für die Veräusserung eines Betriebes oder eines Betriebsteils. Bei der Veräusserung eines Betriebes werden die Anrechnungswerte der einzelnen Betriebsteile zusammengezählt.

Anhang 6

(Art. 10)

Schlecht tragbare Projekte bei Bodenverbesserungen

Restkostenbelastung der Landwirtschaft

Restkosten in Franken pro
Einheit

Einheit

Anwendungsbereich, Masseinheit

6 600

ha

umfassende gemeinschaftliche Massnahmen:
Beizugsgebiet;
gemeinschaftliche und einzelbetriebliche Massnahmen
für Ackerbaubetriebe: LN der beteiligten Landwirte.

4 500

GVE

gemeinschaftliche und einzelbetriebliche Massnahmen
für Tierhaltungsbetriebe: durchschnittlicher Viehbestand (Rindvieh, Schweine, Geflügel usw.) der beteiligten
Landwirte.

2 400

Normalstoss (NS)

Bodenverbesserungen im Sömmerungsgebiet:
mittlere Bestossung der beteiligten Betriebe.

33 000

Anschluss

Wasser- und Elektrizitätsversorgungen im Berggebiet: Anzahl Anschlüsse, welche der Dimensionierung
zu Grunde liegt.

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EOG EOV EPDG EPDV EPDV-EDI EpG EpV ERV-BVGer ESV ExpaV EÖBV EÖBV-EJPD F: FamZG FamZV FAV FDO FHG FHV FIFG FiFV FiG FiLaG FiLaV FinfraG FinfraV FinfraV-FINMA FINIG FINIV FINMAG FiV FKG FLG FLV FMBV FMedG FMedV FMG FMV FOrgV FPV FrSV FusG FV FVAV FWG FWV FZG FZV G: GaGV GBV GebR-BVGer GebR-PatGer GebV ESTV GebV SchKG GebV-AIG GebV-ArG GebV-ASTRA GebV-AVG GebV-BAFU GebV-BASPO GebV-BAZL GebV-BJ GebV-BLW GebV-EDA GebV-EDI-NBib GebV-En GebV-ESA GebV-fedpol GebV-FMG GebV-HReg GebV-IGE GebV-KG GebV-NBib GebV-Publ GebV-SBFI GebV-TPS GebV-TVD GebV-VBS GebV-öV GebV-ÜPF GeBüV GeoIG GeoIV GeoIV-swisstopo GeomV GeoNV GesBG GesBKV GGBV GGUV GgV GKZ GlG GLPV GR-PatGer GR-WEKO GRN GRS GSchG GSchV GSG GTG GUMG GUMV GUMV-EDI GVVG GüTG GüTV H: HArG HArGV HasLV HasLV-WBF HBV HELV HEsÜ HFG HFKG HFV HGVAnG HKSV HKsÜ HMG HRegV HSBBV HVA HVI HVUV HyV I: IAMV IBH-V IBLV IBSG IBSV IFEG IGE-OV IGE-PersV IGEG InvV IPFiV IPRG IQG IR-PatGer IRSG IRSV ISABV-V ISchV ISLV IStrV-EZV ISUV ISVet-V IVG IVV IVZV J: J+S-V-BASPO JSG JStG JStPO JSV K: KAG KAKV-FINMA KBFHV KEG KEV KFG KFV KG KGSG KGSV KGTG KGTV KGVV KHG KHV KJFG KJFV KKG KKV KKV-FINMA KlinV KLV KMG KMV KOV KoVo KPAV KPFV KR-PatGer KRG KRV KV-GE KVAG KVAV KVG KVV L: LAfV LBV LDV LeV LFG LFV LGBV LGeoIV LGV LIV LMG LMVV LPG LRV LSMV LSV LTrV LugÜ LV-Informationssystemeverordnung LVG LVV LVV-VBS LwG M: MAkkV MaLV MaschV MatV MAV MBV MCAV MedBG MedBV MepV MetG MetV MFV MG MIG MinLV MinVG MinVV MinöStG MinöStV MiPV MIV MiVo-HF MJV MNKPV MPV MSchG MSchV MSG MStG MStP MStV MSV MVG MVV MWSTG MWSTV N: NAFG NagV NBibG NBibV NDG NEV NFSV NHG NHV NISSG NISV NIV NSAG NSAV NSG NSV NZV NZV-BAV O: OAV-SchKG OBG OBV OHG OHV OR OrFV Org-VöB OV-BK OV-BR OV-EDA OV-EDI OV-EFD OV-EJPD OV-HFG OV-UVEK OV-VBS OV-WBF P: PAG ParlG ParlVV PartG PaRV PatG PatGG PatV PAV PAVO PAVV PBG PBV PfG PfV PG PGesV PGesV–WBF–UVEK PGRELV PhaV PHV POG PRG PrHG PrSG PrSV PRTR-V PSAV PSMV PSPV PSPV-BK PSPV-EDA PSPV-EDI PSPV-EJPD PSPV-UVEK PSPV-VBS PSPV-WBF PSPVK PsyBV PsyG PublG PublV PVBger PVFMH PVFMH-VBS PVGer PVO-ETH PVO-TVS PVSPA PVSPA-VBS PäV PüG Q: QStV QuNaV R: RAG RAV RDV ReRBGer ResV-EDI RHG RHV RKV RLG RLV RPG RPV RSD RTVG RTVV RV-AHV RVOG RVOV RöV S: SAFIG SBBG SBMV SBV SchKG SDR SDSG SebG SebV SEFV SeilV SFV SGV SIaG SIRG SKV SnAV SPBV-EJPD SpDV SpG SpoFöG SpoFöV SpV SRVG SSchG SSchV SSchV-EDI SSV StAG StAhiG StAhiV StAV StBOG STEBV StFG StFV StG StGB StHG StPO StromVG StromVV StSG StSV STUG STUV StV STVG SuG SV SVAG SVAV SVG SVKG SVV T: TabV TAMV TBDV TEVG TGBV TGV ToG ToV TPFV TrG TSchAV TSchG TSchV TSG TStG TStV TSV TUG TVAV TVSV TwwV TZV U: UIDV UraM URG URV USG UVG UVPV UVV UWG V: V Mil Pers V-ASG V-FIFG V-FIFG-WBF V-GSG V-HFKG V-LTDB V-NDA V-NISSG V-NQR-BB V-StGB-MSt VABK VABUA VAböV VAEW VAG VAK VAM VAmFD VAN VAND VAPF VAPK VASA VASm VASR VATV VATV-VBS VAusb VAusb-VBS VAV VAwG VAZV VBB VBBo VBGA VBGF VBGÖ VBKV VBLN VBO VBO-ÜPF VBP VBPO VBPV VBPV-EDA VBR I VBRK VBSTB VBVA VBVV VBWK VböV VCITES VD-ÜPF VDA VDPS VDPV-EDI VDSG VDSZ VDTI 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A: AccredO-LPsy AETR C: Caclid CC CCoop-ESF CE-TAF CEDH CL CLaH 2000 CLaH 96 CO CP CPC Cpecmdi CPM CPP Cprlsaé Crdl Crpc Cst-GE Cst. 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LSIS LSPr LSPro LSR LStup LSu LT LTab LTaD LTAF LTBC LTC LTEO LTF LTFB LTI LTM LTN LTo LTr LTRA LTrAlp LTrans LTrD LTro LTTM LTV LTVA Ltém LUMin LUsC LVA LVP LVPC O: O E-VERA O LERI DEFR O OFSPO J+S O pers mil O-CNC-FPr O-CP-CPM O-HEFSM O-LEHE O-LERI O-LRNIS O-OPers O-OPers-DFAE O-SI ABV O-SIGEXPA O-STAC OA 1 OA 2 OA 3 OAA OAAcc OAAE OAAE-DFJP OAAF OAAFM OAAFM-DDPS OAASF OAbCV OAC OACA OACAMIL OACata OAcCP OACE OACI OACM OACP OACS OAdd OAdma OAdo OADou OAEP OAF OAFA OAFam OAG OAGH OAGH-DFI OAgrD OAIE OAlc OAllerg OAM OAMal OAMAS OAMéd OAMédcophy OAO OAOF OAP OAPA OAPCM OApEl OARF OARF-OFT OARG OArm OAS OASA OAsc OASF OASM OASMéd OAStup OAT OAV OAVI OB OBat OBB OBCF OBI OBiG OBioc OBLF OBMa OBNP OBNS OBPL OCA OCA-DFI Ocach OCAl OCart OCBD OCBr Occd OCCEA OCCHE OCCP OCCR OCDA OCDM OCDoc OCEB OCEC OCEl-PA OCEl-PCPP OCEM OCF OCFH OChim OChP OCIFM OCin OCITES OCL OClin OCM OCM ES OCMD OCNE OCo OCOFE OComp-OSPro OCont OCoo OCoR-DFI OCos OCOV OCP OCPD OCPF OCPPME OCPR OCPSan OCR OCS OCSP OCSP-ChF OCSP-DDPS OCSP-DEFR OCSP-DETEC OCSP-DFAE OCSP-DFI OCSP-DFJP OCSPN OCStup OCTE OCVM OCâbles OD OD-ASR OD-DFF Odac ODAlAn ODAlGM ODAlOUs ODAlOV ODAu ODCS ODE OdelO ODEP ODEP-DFI ODes ODF ODFR ODI ODim ODO ODP ODPr ODSC ODV ODVo Odét OE OEAR OEaux OEB OEC OECA OEChim OECin OEDPP OEDRP-DFI OEDS OEE-VT OEEC OEEE OEEJ OEFin OEI-SCPT OEIE OEIMP OEIT OELDAl OELP OEM Oem-LEI Oem-OFJ OEMCN OEMFP OEmiA OEMO OEmol-AFC OEmol-ASF OEmol-BN OEmol-DDPS OEmol-DFAE OEmol-DFI-BN OEmol-fedpol OEmol-LCart OEmol-LSE OEmol-LTr OEmol-OFAC OEmol-OFAG OEmol-OFEV OEmol-OFRO OEmol-OFSPO OEmol-Publ OEmol-RC OEmol-SEFRI OEmol-TA OEmol-TP OEMTP OEMéd OEne OEneR OEng OENu OEOHB OEp OEPI OEPL OERE OESE OESE-DFI OESN OESp OESS OETHand OETV OEV Oexpa OFA-FINMA OFAC OFC OFCo OFCoop OFDG OFDPP OFE OFG OFH OFMO OFo OFOrg Oform OFP OFPAn OFPC-FINMA OFPr OFPT OFSI OFSPers OGE OGEmol OGN OGOM OGPCT OGéo OGéo-swisstopo OGéom OH OHand OHEL OHR OHS-LP OHyAb OHyg OHyPL OHyPPr OIA OIAgr OIAM OIB OIB-FINMA OIBC OIBL OIBT OIC OICa OIDAl OIDE OIE OIELFP OIFC OIFP OIFSN OILC OIMA OIMAS OIMF OIMF-FINMA Oimpauto Oimpmin OInstr pré OInstr prém DDPS Oinv OIOP OIP OIPI OIPSD OIPSD-DEFR OIS OISec OISofCA OISOS OIT OITab OITC OITE-AC OITE-PT-DFI OITE-UE-DFI OITPTh OITRV OIVS OJAr OJAR-FSTD OJM OJPM OLAA OLALA OLang OLAr OLCC OLCP OLDI OLDT OLEC OLED OLEH OLEl OLen OLFP OLG Olico OLN OLOG OLOGA OLOP OLP OLPA OLPD OLPS OLQE OLT 1 OLT 2 OLT 3 OLT 4 OLT 5 OLUsC OMA OMAA OMach OMAH OMAI OMAP OMAS OMat OMAV OMBat OMBT OMCFA OMCo OMDA OME-SCPT OMG OMi OMinTA OMJ-DFJP OMN OMN-DDPS OMO OMob OMoD OMP OMP-OFAG OMP-OFEV OMPr OMSA OMSVM OMéd OMédv OMét ONAE ONag ONCAF ONCR ONGéo ONI ONM ONo-ASR OO OOBE OOC-SCPT OOCCR-OFROU OODA OOIT OOLDI OOMA OOP EPF OOPC OOrgA OOST OOUS OPA OPAAb OPair OPAM OPAn OPAnAb OPAP OParcs OPart OPAS OPAT OPATE OPB OPBC OPBD OPBio OPC OPC-AVS-AI OPC-FINMA OPCAP OPCC OPCi OPCNP OPCo OPCy OPD OPDC OPE OPEA OPer-AH OPer-B OPer-D OPer-Fl OPer-Fo OPer-Fu Oper-IPI OPer-P OPer-S OPers OPers-EPF OPers-PDHH OPers-PDHH-DDPS OPers-PPOE OPers-PPOE-DDPS OPers-ServAS OPersT OPersTF OPESp OPF OPFCC OPFr OPGA OPha OPICChim OPICin OPIE OPM OPMA OPMéd OPN OPO OPoA OPOVA OPP 1 OPP 2 OPP 3 OPPB OPPBE OPPh OPPM OPPPS OPPr OPR OPrI OProP OPSP OPsy OPTA OPTP OPU OPubl OPuM OPVA OQPN OQuaDu OR-AVS ORA ORAb OrAc ORAgr ORaP ORAT ORB ORC ORCN ORCPL ORCPP ORCS ORCSN Ordonnance sur les systèmes d’information AC ORE I ORe-DFI OREA OREDT OREE ORegBL ORF ORFI Org CF Org ChF Org DEFR Org DETEC Org DFAE Org DFF Org DFI Org DFJP Org LRH Org-DDPS Org-OMP ORH ORIn ORInt ORM ORMI ORN ORNI OROEM ORPGAA ORPL ORPMUE ORRChim ORRTP ORS ORSA ORSec ORT ORTV OrX ORésDAlan OS OS LCart OS-FINMA OSAC OSALA OSAMal OSAR OSAss OSAv OSaVé OSaVé–DEFR–DETEC OSCi OSCi-DEFR OSCPT OSCR OSE OSEP OServAS OSEtr OSFPrHE OSIA OSIAC OSIAgr OSIAr OSIP-AFD OSIS OSIS-SRC OSites OSIVét OSJo OSL OSLing OSM OSMP OSNA OSO OSOA Osol OSPA OSPBC OSPEX OSPF OSPro OSR OSRA OSRens OSRev OSRP OSS OST-SCPT OStrA OSur-ASR OSV OsVO OT OTa-IPI OTab OTAS OTBC 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