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Verordnung
über die Unterstützung der Absatzförderung
für Landwirtschaftsprodukte
(Landwirtschaftliche Absatzförderungsverordnung, LAfV)

vom 9. Juni 2006 (Stand am 1. Januar 2018)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 12 Absatz 4 und 177 Absatz 1 des Landwirtschaftsgesetzes
vom 29. April 19981 (LwG),

verordnet:

1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Zweck 2  

Die­se Ver­ord­nung bezweckt, mit der Aus­rich­tung von Fi­nanz­hil­fen die Markt­er­lö­se der schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schaft zu stei­gern; ins­be­son­de­re bezweckt sie:

a.
die Er­hö­hung des Kon­sums von schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten ge­gen­über aus­län­di­schen Kon­kur­renz- und Sub­sti­tu­ti­ons­pro­duk­ten;
b.
die Ver­schie­bung der Kon­sum­prä­fe­ren­zen zu­guns­ten von mög­lichst wert­schöp­fungs­star­ken schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten;
c.
den Er­halt und den Aus­bau der Ex­por­te von schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten;
d.
die Er­schlies­sung neu­er Märk­te im Aus­land und die Di­ver­si­fi­zie­rung der Ex­por­te von schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten;
e.
die Be­kannt­ma­chung der von der schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schaft er­brach­ten ge­mein­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen.

2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 1a Unterstützte Massnahmen 3  

1 Un­ter­stützt wer­den Pro­jek­te, die ins­be­son­de­re fol­gen­de Mass­nah­men bein­hal­ten:

a.
Kon­zep­ti­on, Pro­duk­ti­on und Streu­ung von Ba­sis­wer­bung, von Di­rekt­mar­ke­ting-Mass­nah­men und von E-Kom­mu­ni­ka­ti­on;
b.
Mass­nah­men im Be­reich der Öf­fent­lich­keits­ar­beit;
c.
Teil­nah­me an Mes­sen, Aus­stel­lun­gen, Events und Spon­so­ringak­ti­vi­tä­ten;
d.
Ver­kaufs­för­de­rungs­ak­ti­vi­tä­ten am Ver­kaufspunkt;
e.
Lay­out und De­sign ge­mein­sa­mer Ver­pa­ckungs­ge­stal­tun­gen, wenn sie die Wie­der­er­kenn­bar­keit der Schwei­zer Her­kunft si­cher­stel­len;
f.
Markt­for­schungs­pro­jek­te und Mar­ke­ting-Con­trol­ling.

2 Un­ter­stützt wer­den ge­mein­sa­me Pro­jek­te meh­re­rer ju­ris­ti­scher oder na­tür­li­cher Per­so­nen. Pro­jek­te Ein­zel­ner wer­den nicht un­ter­stützt.

3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 2 Nicht unterstützte Massnahmen  

Nicht un­ter­stützt wer­den:

a.4
Mass­nah­men in den Be­rei­chen Preis­ge­stal­tung, Dis­tri­bu­ti­on oder Pro­dukt­ent­wick­lung;
b.
Mass­nah­men im Be­reich der po­li­ti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on;
c.5
Öf­fent­lich­keits­ar­beit oder Image­wer­bung zu­guns­ten von Or­ga­ni­sa­tio­nen oder Fir­men so­wie in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on;
d.
Fir­men-, Sor­ten- und Mar­ken­wer­bung im In­land oder an­der­wei­ti­ge Mass­nah­men, die wett­be­werbs­ver­zer­rend wir­ken könn­ten;
e.
Mass­nah­men, die auch selbst­tra­gend fi­nan­ziert wer­den könn­ten;
f.
Mass­nah­men, die sich vor­wie­gend an ein land­wirt­schaft­li­ches Ziel­pu­bli­kum im In­land rich­ten;
g.
meh­re­re gleich­ar­ti­ge Mass­nah­men ver­schie­de­ner Or­ga­ni­sa­tio­nen, die auch ge­mein­sam rea­li­siert wer­den könn­ten;
h.
Mass­nah­men zu­guns­ten von Ta­bak, Spi­ri­tuo­sen und Be­täu­bungs­mit­teln nach Ar­ti­kel 1 des Be­täu­bungs­mit­tel­ge­set­zes vom 3. Ok­to­ber 19516.

4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

5 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

6 SR 812.121

Art. 3 Landwirtschaftsprodukte  

1 Als Land­wirt­schafts­pro­duk­te im Sin­ne die­ser Ver­ord­nung gel­ten:

a.7
ver­wert­ba­re Er­zeug­nis­se aus Pflan­zen­bau und Nutz­tier­hal­tung;
b.
Er­zeug­nis­se des pro­du­zie­ren­den Gar­ten­baus;
c.
Er­zeug­nis­se der Be­rufs­fi­sche­rei und der Fisch­zucht;
d.
Zucht- und Nutz­tie­re.

2 Die Pro­duk­te müs­sen die An­for­de­run­gen an schwei­ze­ri­sche Her­kunfts­an­ga­ben nach den Ar­ti­keln 48, 48a und 48b des Mar­ken­schutz­ge­set­zes vom 28. Au­gust 19928 und nach der Ver­ord­nung vom 2. Sep­tem­ber 20159 über die Ver­wen­dung von schwei­ze­ri­schen Her­kunfts­an­ga­ben für Le­bens­mit­tel er­fül­len.10

7 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

8 SR 232.11

9 SR 232.112.1

10 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 4 Anrechenbare Kosten 11  

1 Als an­re­chen­ba­re Kos­ten gel­ten Auf­wen­dun­gen im Rah­men von Ar­ti­kel 1aAb­satz 1, die tat­säch­lich ent­stan­den und für die zweck­mäs­si­ge Rea­li­sie­rung der Ab­satz­för­de­rungs­mass­nah­men er­for­der­lich sind.

2 An­re­chen­bar sind die Per­so­nal­kos­ten, ein­sch­liess­lich Ar­beits­platz­kos­ten, die dem Pro­jekt di­rekt zu­re­chen­bar sind. Die Hö­he der An­re­chen­bar­keit kann be­grenzt wer­den.

3 Es sind nur Kos­ten an­re­chen­bar, die un­mit­tel­bar für die Rea­li­sie­rung der Pro­jek­te an­fal­len und für die Um­set­zung der Mass­nah­men nach Ar­ti­kel 1a Ab­satz 1 er­for­der­lich sind.

4 Nicht an­re­chen­bar sind ins­be­son­de­re fol­gen­de Auf­wen­dun­gen:

a.
Re­ser­ven, Rück­stel­lun­gen und Amor­ti­sa­tio­nen;
b.
nicht un­mit­tel­bar für die Um­set­zung der Mass­nah­men nach Ar­ti­kel 1a Ab­satz 1 er­for­der­li­che Spe­sen und Sit­zungs­gel­der der Trä­ger­schaf­ten;
c.
Kos­ten für Per­so­nal­be­schaf­fun­gen, für in­ter­ne Aus- und Wei­ter­bil­dung so­wie für Per­so­nal­an­läs­se;
d.
Mit­glie­der­bei­trä­ge.

11 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 5 Eigene finanzielle Mittel  

1 Die Pro­jek­te12 sind zu ei­nem aus­rei­chen­den An­teil durch ei­ge­ne fi­nan­zi­el­le Mit­tel zu fi­nan­zie­ren.

2 Nicht als ei­ge­ne fi­nan­zi­el­le Mit­tel gel­ten ins­be­son­de­re:

a.
Ein­nah­men aus kom­mer­zi­el­len Ak­ti­vi­tä­ten im Rah­men des un­ter­stütz­ten Pro­jekts;
b.
Sach- und Dienst­leis­tungs­spon­so­ring;
c.
Ar­beits­leis­tun­gen, die durch Drit­te ent­schä­digt wer­den;
d.
Fi­nanz­hil­fen und Ab­gel­tun­gen des Bun­des.

12 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115). Die­se Änd. wur­de in den in der AS ge­nann­ten Be­stim­mun­gen vor­ge­nom­men.

Art. 613  

13 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

Art. 7 Gemeinsames Erscheinungsbild  

1 Pro­jek­te wer­den nur un­ter­stützt, wenn die Mass­nah­men ein­deu­tig Be­zug auf die schwei­ze­ri­sche Her­kunft der Er­zeug­nis­se neh­men.14

2 Das Eid­ge­nös­si­sche De­par­te­ment für Wirt­schaft, Bil­dung und For­schung (WBF)15 be­stimmt, wel­che An­for­de­run­gen die un­ter­stütz­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mass­nah­men in Be­zug auf ein ge­mein­sa­mes Er­schei­nungs­bild er­fül­len müs­sen.

14 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

15 Die Be­zeich­nung der Ver­wal­tungs­ein­heit wur­de in An­wen­dung von Art. 16 Abs. 3 der Pu­bli­ka­ti­ons­ver­ord­nung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 an­ge­passt. Die An­pas­sung wur­de im gan­zen Text vor­ge­nom­men.

Art. 8 Höhe der Finanzhilfen 16  

1 Die Fi­nanz­hil­fe be­trägt höchs­tens 50 Pro­zent der an­re­chen­ba­ren Kos­ten.

2 Das BLW legt die Hö­he der Fi­nanz­hil­fe auf der Grund­la­ge der Zu­tei­lung der Mit­tel nach den Ar­ti­keln 13 und 13a und der Be­ur­tei­lung der Ge­su­che nach Ar­ti­kel 13b fest.

3 Es kann für image­bil­den­de Mass­nah­men an in­ter­na­tio­na­len Gross­an­läs­sen von na­tio­na­ler Be­deu­tung vom Höchst­satz nach Ab­satz 1 ab­wei­chen.

16 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9 Anforderungen an die unterstützten Projekte 17  

1 Die Mass­nah­men müs­sen die fol­gen­den An­for­de­run­gen er­fül­len:

a.
Sie müs­sen ei­nem der Zwe­cke nach Ar­ti­kel 1 Ab­satz 1 die­nen.
b.
Sie müs­sen auf die spe­zi­fi­schen Markt­ver­hält­nis­se und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le ab­ge­stimmt sein.
c.
Sie müs­sen der Ver­mitt­lung der be­son­de­ren Vor­zü­ge von schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten oder von de­ren Her­stel­lungs­me­tho­den die­nen.
d.
Die ein­ge­setz­ten Mit­tel müs­sen in ei­nem an­ge­mes­se­nen Ver­hält­nis zur er­ziel­ten Wert­schöp­fung und zu den Wir­kungs­zie­len ste­hen.
e.
Die er­for­der­li­chen ei­ge­nen fi­nan­zi­el­len Mit­tel müs­sen vor­han­den sein.
f.
Die Mass­nah­men dür­fen nicht auf ver­glei­chen­der Wer­bung ge­gen­über an­de­ren schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schafts­pro­duk­ten be­ru­hen.
g.
Sie müs­sen sich auf die Zie­le der Qua­li­täts­s­tra­te­gie der schwei­ze­ri­schen Land- und Er­näh­rungs­wirt­schaft nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 3 LwG be­zie­hen.
h.
Die Mass­nah­men und die re­gio­na­len Teil­pro­jek­te müs­sen Be­stand­teil ei­nes ein­heit­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zep­tes der na­tio­na­len oder über­re­gio­na­len Trä­ger­schaft sein und durch die­se ko­or­di­niert wer­den.

2 Die Ge­such­stel­len­den müs­sen für das Pro­jekt über ei­ne mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Stra­te­gie ver­fü­gen. Die­se ist min­des­tens al­le vier Jah­re zu ak­tua­li­sie­ren.

3 Die Ge­such­stel­len­den müs­sen für je­des Rea­li­sie­rungs­jahr qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Zie­le für das Pro­jekt und die Teil­pro­jek­te fest­le­gen und über ein ent­spre­chen­des Kon­zept für das Mar­ke­ting-Con­trol­ling ver­fü­gen.

4 Sie müs­sen Zie­le fest­le­gen, was die Wir­kung des Pro­jekts auf die Ziel­grup­pen und auf den Ab­satz schwei­ze­ri­scher Land­wirt­schafts­pro­duk­te be­trifft. Die­se Wir­kungs­zie­le sind min­des­tens al­le vier Jah­re zu ak­tua­li­sie­ren.

5 Die Ge­such­stel­len­den müs­sen ei­ne un­ab­hän­gi­ge Re­vi­si­ons­stel­le mit der Prü­fung der Buch­hal­tung be­auf­tra­gen.

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

2. Abschnitt: Projekte zur Absatzförderung 18

18 Ursprünglich: vor Art. 6. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9a National organisierte Projekte zur Absatzförderung 19  

1 Un­ter­stützt wer­den kön­nen na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te:

a.
zu Land­wirt­schafts­pro­duk­ten;
b.
zu fol­gen­den The­men­be­rei­chen:
1.
Berg- und Al­p­pro­duk­te nach Ar­ti­kel 14 LwG,
2.
Bio-Pro­duk­te nach Ar­ti­kel 15 LwG,
3.
Er­zeug­nis­se mit ge­schütz­ter Ur­sprungs­be­zeich­nung (GUB) oder ge­schütz­ter geo­gra­fi­scher An­ga­be (GGA) nach Ar­ti­kel 16 LwG,
4.
Re­gio­nal­pro­duk­te,
5.
Pro­duk­te aus in­te­grier­ter Pro­duk­ti­on,
6.
ge­mein­sa­mes Her­kunfts­zei­chen für schwei­ze­ri­sche Land­wirt­schafts­pro­duk­te,
7.
land­wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen im Be­reich des Agro­tou­ris­mus.

2 Pro Land­wirt­schafts­pro­dukt und pro The­men­be­reich wird je­weils nur ein na­tio­nal or­ga­ni­sier­tes Pro­jekt un­ter­stützt.

19 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013 (AS 2013 3951). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9b National organisierte Projekte zur Bekanntmachung gemeinwirtschaftlicher Leistungen 20  

Un­ter­stützt wer­den kön­nen na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te zur Be­kannt­ma­chung der von der schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schaft er­brach­ten ge­mein­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen.

20 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9c Überregional organisierte Projekte zur Absatzförderung 21  

1 Un­ter­stützt wer­den kön­nen über­re­gio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te:

a.
für ge­mein­sam rea­li­sier­te Mar­ke­ting­kom­mu­ni­ka­ti­on;
b.
für die Er­brin­gung von Dienst­leis­tun­gen zu­guns­ten von re­gio­nal or­ga­ni­sier­ten Pro­jek­ten.

2 Über­re­gio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te wer­den nur un­ter­stützt, wenn die ei­ge­nen fi­nan­zi­el­len Mit­tel, oh­ne Bei­trä­ge der Kan­to­ne, min­des­tens 25 Pro­zent der an­re­chen­ba­ren Kos­ten be­tra­gen.

21 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9d Ergänzende Kommunikationsprojekte 22  

1 Für Pro­jek­te nach den Ar­ti­keln 9a und 9b so­wie für pro­dukt- oder the­men­über­grei­fen­de Pro­jek­te kön­nen er­gän­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­jek­te un­ter­stützt wer­den, wenn sie die fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len:

a.
Sie wer­den von Zu­sam­menschlüs­sen von Pro­du­zen­tin­nen und Pro­du­zen­ten mit Ver­ar­bei­te­rin­nen und Ver­ar­bei­tern oder Händ­le­rin­nen und Händ­lern so­wie ge­ge­be­nen­falls mit Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten ge­tra­gen.
b.
Sie sind ge­samtschwei­ze­risch or­ga­ni­siert.
c.
Sie wen­den sich an be­son­de­re Ziel­grup­pen, er­schlies­sen neue Ab­satz­kanä­le, be­ru­hen auf neu­en Ko­ope­ra­ti­ons­for­men und Part­ner­schaf­ten, be­wirt­schaf­ten neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­the­men oder zeich­nen sich durch einen an­de­ren in­no­va­ti­ven An­satz in der Kom­mu­ni­ka­ti­on aus.

2 Er­gän­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­jek­te wer­den wäh­rend höchs­tens vier Jah­ren un­ter­stützt.

22 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 9e Ausschreibungen für Kommunikationsprojekte zu spezifischen Themen 23  

Das BLW kann die Um­set­zung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mass­nah­men zu spe­zi­fi­schen The­men in be­son­de­ren Fäl­len aus­schrei­ben. Es kann da­bei von den Höchst­sät­zen der Fi­nanz­hil­fe nach Ar­ti­kel 8 Ab­sät­ze 1 und 2 und von den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 9d ab­wei­chen.

23 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 10 Besondere Voraussetzungen und Auflagen für Massnahmen mit Zielmarkt im Inland  

1 Mass­nah­men mit Ziel­markt im In­land dür­fen nicht pri­mär In­land­pro­duk­te kon­kur­ren­zie­ren.24

2 Mass­nah­men zur Ab­satz­för­de­rung für Wein im In­land wer­den nur un­ter­stützt, wenn die­se:

a.
kei­ne Trinks­ze­nen ent­hal­ten;
b.
sich nicht an Ju­gend­li­che rich­ten;
c.
einen Hin­weis auf ei­ne der Bot­schaf­ten des Prä­ven­tiv­pro­gramms «Al­les im Griff?» des Bun­des ent­hal­ten.

3 Land­wirt­schafts­na­he Dienst­leis­tun­gen im Be­reich Agro­tou­ris­mus wer­den nur im Rah­men ei­nes ein­zi­gen na­tio­nal ko­or­di­nier­ten Pro­jekts25 un­ter­stützt.

24 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

25 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115). Die­se Änd. wur­de in den in der AS ge­nann­ten Be­stim­mun­gen vor­ge­nom­men.

3. Abschnitt: …

Art. 1126  

26 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

4. Abschnitt: Exportinitiativen27

27 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

Art. 12 Allgemeine Anforderungen  

1 Bei In­itia­ti­ven für ei­ne Mark­tab­klä­rung wer­den Mass­nah­men zur Eva­lua­ti­on der stra­te­gi­schen Er­folgs­aus­sich­ten in neu­en Märk­ten un­ter­stützt, ins­be­son­de­re die Be­schaf­fung von Da­ten be­züg­lich Kon­su­men­te­ner­war­tun­gen, Mark­t­rah­men­be­din­gun­gen, Markt­grös­sen, Ver­triebss­truk­tu­ren und Mit­be­wer­bern.

2 Bei In­itia­ti­ven für ei­ne Markt­be­ar­bei­tung in neu­en Märk­ten wer­den die Um­set­zung von Dach­mar­ken­stra­te­gi­en von Bran­chen so­wie Ein­zel­fir­men­stra­te­gi­en un­ter­stützt. Ein­zel­fir­men­stra­te­gi­en wer­den nur un­ter­stützt, wenn sie sich den stra­te­gi­schen und markt­s­pe­zi­fi­schen Zie­len der be­tref­fen­den Bran­che nach Ar­ti­kel 12a un­ter­ord­nen.

3 Ge­su­che um Fi­nanz­hil­fen sind durch die für die Mass­nah­men nach Ar­ti­kel 9a re­prä­sen­ta­ti­ven und ver­ant­wort­li­chen Or­ga­ni­sa­tio­nen der je­wei­li­gen Bran­che ein­zu­rei­chen.

4 Die Fi­nanz­hil­fe wird wäh­rend ma­xi­mal fünf Jah­ren pro Pro­jekt28 ge­währt.

28 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115). Die­se Änd. wur­de in den in der AS ge­nann­ten Be­stim­mun­gen vor­ge­nom­men.

Art. 12a Spezifische Anforderungen an die unterstützten Initiativen für eine Marktbearbeitung in neuen Märkten  

1 Zur Be­ur­tei­lung der At­trak­ti­vi­tät von Ex­port­märk­ten in Be­zug auf Mar­ke­tin­gin­ves­ti­tio­nen ha­ben die Ge­such­stel­len­den ei­ne Län­der-Port­fo­lio-Ana­ly­se zu er­stel­len.

2 Grund­la­gen der Port­fo­lio-Ana­ly­se bil­den:

a.
die Be­ur­tei­lung der At­trak­ti­vi­tät der Ziel­märk­te für Ab­satz­för­de­rungs­mass­nah­men;
b.
die Be­ur­tei­lung der Wett­be­werbs­po­si­ti­on der ein­zel­nen Land­wirt­schafts­pro­duk­te.

3 Die Ge­such­stel­len­den er­stel­len für je­den Ziel­markt ei­ne spe­zi­fi­sche Län­der­stra­te­gie mit ent­spre­chen­den Zie­len.

Art. 12b Vorabklärungen  

Für Vor­ab­klä­run­gen kann das BLW29 ein­ma­li­ge Fi­nanz­hil­fen von höchs­tens 50 Pro­zent der an­re­chen­ba­ren Kos­ten, und höchs­tens 20 000 Fran­ken pro Pro­jekt ge­wäh­ren.

29 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951). Die Änd. wur­de im gan­zen Text vor­ge­nom­men.

Art. 12c Abbau technischer Handelshemmnisse  

Für Mass­nah­men zum Ab­bau tech­ni­scher Han­dels­hemm­nis­se, wel­che zur Er­rei­chung der stra­te­gi­schen und markt­s­pe­zi­fi­schen Zie­le der be­tref­fen­den Bran­che nach Ar­ti­kel 12a er­for­der­lich sind, kann das BLW ein­ma­li­ge Fi­nanz­hil­fen von höchs­tens 50 Pro­zent der an­re­chen­ba­ren Kos­ten ge­wäh­ren.

5. Abschnitt: Umsetzung30

30 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 13 Förderschwerpunkte und Förderbereiche  

1 Das BLW teilt die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel auf der Grund­la­ge von För­der­schwer­punk­ten den fol­gen­den För­der­be­rei­chen zu:

a.
na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te zu Land­wirt­schafts­pro­duk­ten;
b.
na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te zu The­men­be­rei­chen nach Ar­ti­kel 9a Ab­satz 1 Buch­sta­be b so­wie über­re­gio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te zu Re­gio­nal­pro­duk­ten nach Ar­ti­kel 9c;
c.
na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Pro­jek­te zur Be­kannt­ma­chung der von der schwei­ze­ri­schen Land­wirt­schaft er­brach­ten ge­mein­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen;
d.
Ex­por­ti­ni­tia­ti­ven nach dem 4. Ab­schnitt;
e.
er­gän­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­jek­te nach Ar­ti­kel 9d.

2 Die För­der­schwer­punk­te und die Zu­tei­lung der Mit­tel auf die För­der­be­rei­che wer­den vom BLW pe­ri­odisch über­prüft und an­ge­passt.

Art. 13a Zuteilung der Mittel  

1 Die Mit­tel, die für die Pro­jek­te nach Ar­ti­kel 9azur Ver­fü­gung ste­hen, wer­den auf­grund von de­ren In­ves­ti­ti­ons­at­trak­ti­vi­tät zu­ge­teilt.

2 Das BLW ori­en­tiert sich bei der Zu­tei­lung der Mit­tel an die ein­zel­nen Pro­jek­te an Min­dest- und Höchst­be­trä­gen.

6. Abschnitt: Verfahren

Art. 14 Gesuche um Unterstützung nach den Artikeln 9a–9d 31  

1 Ge­su­che um Un­ter­stüt­zung nach den Ar­ti­keln 9a–9d sind bis zum 31. Mai des Vor­jah­res ein­zu­rei­chen.

2 Sie müs­sen fol­gen­de An­ga­ben und Un­ter­la­gen ent­hal­ten:

a.
Be­schrei­bung des Pro­jekts;
b.
Mar­ke­ting-Kon­zept;
c.
Bud­get;
d.
Fi­nan­zie­rungs­plan;
e.
Kon­zept für das Mar­ke­ting-Con­trol­ling zu den ein­zel­nen Mass­nah­men und für die Kon­trol­le des Er­rei­chens der de­fi­nier­ten Wir­kungs­zie­le.

3 Ge­su­che um Un­ter­stüt­zung nach Ar­ti­kel 9d müs­sen ei­ne Stel­lung­nah­me der Trä­ger­schaft, die be­reits Fi­nanz­hil­fen für ein Pro­jekt im glei­chen Be­reich er­hält, ent­hal­ten.

31 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 15 Gesuche für Exportinitiativen 32  

1 Ge­su­che um Un­ter­stüt­zung für Ex­por­ti­ni­tia­ti­ven sind bis zum 30. Sep­tem­ber des Vor­jah­res ein­zu­rei­chen.33

2 Ge­su­che für In­itia­ti­ven für Mark­tab­klä­run­gen müs­sen fol­gen­de An­ga­ben und Un­ter­la­gen ent­hal­ten:

a.
ers­te stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen in Be­zug auf die Mark­ter­schlies­sung in neu­en Märk­ten;
b.
ei­ne Be­schrei­bung des Pro­jekts;
c.
ein Bud­get;
d.
einen Fi­nan­zie­rungs­plan.

3 Ge­su­che für In­itia­ti­ven für ei­ne Markt­be­ar­bei­tung müs­sen fol­gen­de An­ga­ben und Un­ter­la­gen ent­hal­ten:

a.
ei­ne Län­der-Port­fo­lio-Ana­ly­se;
b.
ei­ne Be­schrei­bung des Pro­jekts;
c.
einen Busi­ness-Plan mit ei­nem Pla­nungs­ho­ri­zont von fünf Jah­ren;
d.
ei­ne Break-Even-Be­rech­nung;
e.
ein Bud­get;
f.
einen Fi­nan­zie­rungs­plan;
g.34
ein Kon­zept für das Mar­ke­ting-Con­trol­ling zu den ein­zel­nen Mass­nah­men und für die Kon­trol­le des Er­rei­chens der de­fi­nier­ten Wir­kungs­zie­le.

4 Ge­su­che für Vor­ab­klä­run­gen müs­sen ei­ne Be­schrei­bung des Pro­jekts, ein Bud­get und einen Fi­nan­zie­rungs­plan ent­hal­ten.

32 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

33 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

34 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 15a Beurteilung der Gesuche 35  

Die Ge­su­che wer­den na­ment­lich auf­grund der fol­gen­den Kri­te­ri­en be­ur­teilt:

a.
Er­fül­lung der An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 9 und ge­ge­be­nen­falls nach Ar­ti­kel 9d;
b.
Über­ein­stim­mung mit ei­nem Zweck nach Ar­ti­kel 1 und dem be­tref­fen­den För­der­schwer­punkt nach Ar­ti­kel 13 Ab­satz 1;
c.
Kos­tenef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit;
d.
Qua­li­tät von Kon­zep­ti­on, Um­set­zung und Wir­kungs­kon­trol­le des Pro­jekts;
e.
den in den Vor­jah­ren er­reich­ten Er­geb­nis­sen.

35 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 16 Entscheid über die Finanzhilfe und Festlegung des endgültigen Betrages  

1 Das BLW ent­schei­det mit­tels Ver­fü­gung über die Ge­wäh­rung der Fi­nanz­hil­fen.36

2 Es legt die Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten im Ein­zel­fall fest.

3 Die Fest­le­gung des end­gül­ti­gen Be­tra­ges er­folgt je­weils auf­grund der Prü­fung der de­fi­ni­ti­ven Ab­rech­nung der Ge­such­stel­len­den.

4 Die Stel­lung­nah­men nach Ar­ti­kel 14 Ab­satz 3 sind für den Ent­scheid des BLW nicht ver­bind­lich.37

36 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

37 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 17 Marketing-Controlling, Wirkungskontrolle und Berichterstattung 38  

1 Die Fi­nanz­hil­fe­emp­fän­ger müs­sen ein Mar­ke­ting-Con­trol­ling zu den ein­zel­nen Mass­nah­men rea­li­sie­ren. Sie un­ter­brei­ten die Er­geb­nis­se dem BLW im Rah­men ei­ner jähr­li­chen Be­richt­er­stat­tung, spä­tes­tens vor der Schluss­zah­lung.

2 Sie müs­sen das Er­rei­chen der de­fi­nier­ten Wir­kungs­zie­le kon­trol­lie­ren. Über die Wir­kung des Pro­jekts müs­sen sie min­des­tens al­le vier Jah­re Be­richt er­stat­ten.

38 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

7. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 18 Vollzug  

Das BLW voll­zieht die­se Ver­ord­nung.

Art. 19 Aufhebung bisherigen Rechts  

Die Ver­ord­nung vom 7. De­zem­ber 199839 über die Un­ter­stüt­zung der Ab­satz­för­de­rung für Land­wirt­schafts­pro­duk­te wird auf­ge­ho­ben.

39 [AS 1998 3205, 2000 187Art. 22 Abs. 1 Ziff. 23, 2002 4311, 2003 5415]

Art. 20 Übergangsbestimmungen 40  

1 Für Ge­su­che na­tio­nal und über­re­gio­nal or­ga­ni­sier­ter Pro­jek­te mit Rea­li­sie­rungs­jahr 2014 gilt al­tes Recht.

2 Ge­su­che für Ex­por­ti­ni­tia­ti­ven, mit de­nen ei­ne Fi­nanz­hil­fe ab dem Jahr 2014 be­an­tragt wird, sind bis zum 31. März 2014 beim BLW ein­zu­rei­chen.

3 Ge­su­che über­re­gio­nal or­ga­ni­sier­ter Pro­jek­te, die im Jahr 2015 rea­li­siert wer­den, sind bis zum 30. Sep­tem­ber 2014 beim BLW ein­zu­rei­chen.

40 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3951).

Art. 20a Übergangsbestimmung zur Änderung vom
18. Oktober 2017
41  

Für Ge­su­che für Pro­jek­te, die 2018 um­ge­setzt wer­den, gilt das bis­he­ri­ge Recht.

41 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

Art. 21 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Ja­nu­ar 2007 in Kraft.

Anhang 42

42 Aufgehoben durch Ziff. II der V vom 18. Okt. 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6115).

(Art. 6 und 13)

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A: AccredO-LPsy AETR C: Caclid CC CCoop-ESF CE-TAF CEDH CL CLaH 2000 CLaH 96 CO CP CPC Cpecmdi CPM CPP Cprlsaé Crdl Crpc Cst-GE Cst. 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LSIS LSPr LSPro LSR LStup LSu LT LTab LTaD LTAF LTBC LTC LTEO LTF LTFB LTI LTM LTN LTo LTr LTRA LTrAlp LTrans LTrD LTro LTTM LTV LTVA Ltém LUMin LUsC LVA LVP LVPC O: O E-VERA O LERI DEFR O OFSPO J+S O pers mil O-CNC-FPr O-CP-CPM O-HEFSM O-LEHE O-LERI O-LRNIS O-OPers O-OPers-DFAE O-SI ABV O-SIGEXPA O-STAC OA 1 OA 2 OA 3 OAA OAAcc OAAE OAAE-DFJP OAAF OAAFM OAAFM-DDPS OAASF OAbCV OAC OACA OACAMIL OACata OAcCP OACE OACI OACM OACP OACS OAdd OAdma OAdo OADou OAEP OAF OAFA OAFam OAG OAGH OAGH-DFI OAgrD OAIE OAlc OAllerg OAM OAMal OAMAS OAMéd OAMédcophy OAO OAOF OAP OAPA OAPCM OApEl OARF OARF-OFT OARG OArm OAS OASA OAsc OASF OASM OASMéd OAStup OAT OAV OAVI OB OBat OBB OBCF OBI OBiG OBioc OBLF OBMa OBNP OBNS OBPL OCA OCA-DFI Ocach OCAl OCart OCBD OCBr Occd OCCEA OCCHE OCCP OCCR OCDA OCDM OCDoc OCEB OCEC OCEl-PA OCEl-PCPP OCEM OCF OCFH OChim OChP OCIFM OCin OCITES OCL OClin OCM OCM ES OCMD OCNE OCo OCOFE OComp-OSPro OCont OCoo OCoR-DFI OCos OCOV OCP OCPD OCPF OCPPME OCPR OCPSan OCR OCS OCSP OCSP-ChF OCSP-DDPS OCSP-DEFR OCSP-DETEC OCSP-DFAE OCSP-DFI OCSP-DFJP OCSPN OCStup OCTE OCVM OCâbles OD OD-ASR OD-DFF Odac ODAlAn ODAlGM ODAlOUs ODAlOV ODAu ODCS ODE OdelO ODEP ODEP-DFI ODes ODF ODFR ODI ODim ODO ODP ODPr ODSC ODV ODVo Odét OE OEAR OEaux OEB OEC OECA OEChim OECin OEDPP OEDRP-DFI OEDS OEE-VT OEEC OEEE OEEJ OEFin OEI-SCPT OEIE OEIMP OEIT OELDAl OELP OEM Oem-LEI Oem-OFJ OEMCN OEMFP OEmiA OEMO OEmol-AFC OEmol-ASF OEmol-BN OEmol-DDPS OEmol-DFAE OEmol-DFI-BN OEmol-fedpol OEmol-LCart OEmol-LSE OEmol-LTr OEmol-OFAC OEmol-OFAG OEmol-OFEV OEmol-OFRO OEmol-OFSPO OEmol-Publ OEmol-RC OEmol-SEFRI OEmol-TA OEmol-TP OEMTP OEMéd OEne OEneR OEng OENu OEOHB OEp OEPI OEPL OERE OESE OESE-DFI OESN OESp OESS OETHand OETV OEV Oexpa OFA-FINMA OFAC OFC OFCo OFCoop OFDG OFDPP OFE OFG OFH OFMO OFo OFOrg Oform OFP OFPAn OFPC-FINMA OFPr OFPT OFSI OFSPers OGE OGEmol OGN OGOM OGPCT OGéo OGéo-swisstopo OGéom OH OHand OHEL OHR OHS-LP OHyAb OHyg OHyPL OHyPPr OIA OIAgr OIAM OIB OIB-FINMA OIBC OIBL OIBT OIC OICa OIDAl OIDE OIE OIELFP OIFC OIFP OIFSN OILC OIMA OIMAS OIMF OIMF-FINMA Oimpauto Oimpmin OInstr pré OInstr prém DDPS Oinv OIOP OIP OIPI OIPSD OIPSD-DEFR OIS OISec OISofCA OISOS OIT OITab OITC OITE-AC OITE-PT-DFI OITE-UE-DFI OITPTh OITRV OIVS OJAr OJAR-FSTD OJM OJPM OLAA OLALA OLang OLAr OLCC OLCP OLDI OLDT OLEC OLED OLEH OLEl OLen OLFP OLG Olico OLN OLOG OLOGA OLOP OLP OLPA OLPD OLPS OLQE OLT 1 OLT 2 OLT 3 OLT 4 OLT 5 OLUsC OMA OMAA OMach OMAH OMAI OMAP OMAS OMat OMAV OMBat OMBT OMCFA OMCo OMDA OME-SCPT OMG OMi OMinTA OMJ-DFJP OMN OMN-DDPS OMO OMob OMoD OMP OMP-OFAG OMP-OFEV OMPr OMSA OMSVM OMéd OMédv OMét ONAE ONag ONCAF ONCR ONGéo ONI ONM ONo-ASR OO OOBE OOC-SCPT OOCCR-OFROU OODA OOIT OOLDI OOMA OOP EPF OOPC OOrgA OOST OOUS OPA OPAAb OPair OPAM OPAn OPAnAb OPAP OParcs OPart OPAS OPAT OPATE OPB OPBC OPBD OPBio OPC OPC-AVS-AI OPC-FINMA OPCAP OPCC OPCi OPCNP OPCo OPCy OPD OPDC OPE OPEA OPer-AH OPer-B OPer-D OPer-Fl OPer-Fo OPer-Fu Oper-IPI OPer-P OPer-S OPers OPers-EPF OPers-PDHH OPers-PDHH-DDPS OPers-PPOE OPers-PPOE-DDPS OPers-ServAS OPersT OPersTF OPESp OPF OPFCC OPFr OPGA OPha OPICChim OPICin OPIE OPM OPMA OPMéd OPN OPO OPoA OPOVA OPP 1 OPP 2 OPP 3 OPPB OPPBE OPPh OPPM OPPPS OPPr OPR OPrI OProP OPSP OPsy OPTA OPTP OPU OPubl OPuM OPVA OQPN OQuaDu OR-AVS ORA ORAb OrAc ORAgr ORaP ORAT ORB ORC ORCN ORCPL ORCPP ORCS ORCSN Ordonnance sur les systèmes d’information AC ORE I ORe-DFI OREA OREDT OREE ORegBL ORF ORFI Org CF Org ChF Org DEFR Org DETEC Org DFAE Org DFF Org DFI Org DFJP Org LRH Org-DDPS Org-OMP ORH ORIn ORInt ORM ORMI ORN ORNI OROEM ORPGAA ORPL ORPMUE ORRChim ORRTP ORS ORSA ORSec ORT ORTV OrX ORésDAlan OS OS LCart OS-FINMA OSAC OSALA OSAMal OSAR OSAss OSAv OSaVé OSaVé–DEFR–DETEC OSCi OSCi-DEFR OSCPT OSCR OSE OSEP OServAS OSEtr OSFPrHE OSIA OSIAC OSIAgr OSIAr OSIP-AFD OSIS OSIS-SRC OSites OSIVét OSJo OSL OSLing OSM OSMP OSNA OSO OSOA Osol OSPA OSPBC OSPEX OSPF OSPro OSR OSRA OSRens OSRev OSRP OSS OST-SCPT OStrA OSur-ASR OSV OsVO OT OTa-IPI OTab OTAS OTBC 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