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Verordnung des WBF
über die Produktion und das Inverkehrbringen
von Futtermitteln, Zusatzstoffen
für die Tierernährung und Diätfuttermitteln
(Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)1

vom 26. Oktober 2011 (Stand am 1. Juni 2021)

1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6401).

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)2,

gestützt auf die Artikel 7 Absatz 2, 8, 9 Absatz 1, 11, 15 Absatz 2, 16, 19 Absatz 3, 20, 21 Absatz 2, 25 Absätze 2 und 3, 27 Absatz 2, 30 Absatz 6, 31 Absatz 1,
32 Absatz 6, 36 Absätze 1 und 2, 42 Absätze 5 und 6, 43 Absatz 2, 58 Absätze 1
und 2 und 69 der Futtermittel-Verordnung vom 26. Oktober 20113 (FMV),4

verordnet:

2 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 20044937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.

3 SR 916.307

4 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1739).

1. Abschnitt: Einzelfuttermittel, Mischfuttermittel und Diätfuttermittel

Art. 1 Technische Anforderungen an Futtermittel  

Die Fut­ter­mit­tel müs­sen den tech­ni­schen Be­stim­mun­gen über Ver­un­rei­ni­gun­gen und an­de­re che­mi­sche Ei­gen­schaf­ten nach An­hang 1.1 ent­spre­chen.

Art. 1a Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen 5  

Die Lis­te der Ein­zel­fut­ter­mit­tel, die nicht ge­mel­det wer­den müs­sen, rich­tet sich nach An­hang 1.4.

5 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Ju­li 2013 (AS 2013 1739).

Art. 2 In der Tierernährung verbotene oder eingeschränkte Stoffe  

Die in An­hang 4.1 auf­ge­führ­ten Stof­fe sind für das In­ver­kehr­brin­gen und die Ver­wen­dung als Fut­ter­mit­tel ver­bo­ten oder ein­ge­schränkt.

Art. 3 Verstärkte Kontrollen  

1 An­hang 4.2 Teil 1 ent­hält die Lis­te der Fut­ter­mit­tel, de­ren Ein­fuhr ver­stärk­ten Kon­trol­len nach Ar­ti­kel 58 FMV un­ter­liegt. Er gibt auch die je­weils spe­zi­fi­schen Kon­trol­len und Kon­troll­fre­quen­zen an, die je nach Pro­dukt und Ur­sprungs­land vor­ge­schrie­ben sind.

2 Die Fut­ter­mit­tel, die in An­hang 4.2 Teil 1 auf­ge­führt sind, dür­fen nur auf Vor­an­mel­dung über die Flug­hä­fen Genf und Zü­rich ein­ge­führt wer­den, wenn sie aus Län­dern aus­ser­halb der EU in die Schweiz ein­ge­führt wer­den.

3 Bei der Frei­ga­be der kon­trol­lier­ten Wa­re wird ein Be­gleit­pa­pier nach An­hang 4.2 Teil 2 von der Kon­troll­stel­le aus­ge­füllt, das die Wa­re bis zur End­ver­brau­che­rin oder zum End­ver­brau­cher be­glei­ten muss.

Art. 4 Gehalt an Futtermittelzusatzstoffen  

1 Un­ter Vor­be­halt der in der Be­wil­li­gung fest­ge­leg­ten Ver­wen­dungs­be­din­gun­gen dür­fen Ein­zel­fut­ter­mit­tel und Er­gän­zungs­fut­ter­mit­tel nicht mehr als das Ein­hun­dert­fa­che des ent­spre­chen­den fest­ge­leg­ten Höchst­ge­halts an Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fen in Al­lein­fut­ter­mit­teln oder das Fünf­fa­che die­ses Ge­halts im Fal­le von Kok­zi­dio­sta­ti­ka und Hi­sto­mo­no­sta­ti­ka ent­hal­ten.

2 Das Ein­hun­dert­fa­che des ent­spre­chen­den fest­ge­leg­ten Höchst­ge­halts an Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fen in Al­lein­fut­ter­mit­teln darf nur über­schrit­ten wer­den, wenn die Zu­sam­men­set­zung der be­tref­fen­den Er­zeug­nis­se den vor­ge­se­he­nen be­son­de­ren Er­näh­rungs­zweck nach Ar­ti­kel 11 FMV er­füllt. Die Ver­wen­dungs­be­din­gun­gen sol­cher Fut­ter­mit­tel wer­den in der Lis­te der Ver­wen­dungs­zwe­cke für Diät­fut­ter­mit­tel in An­hang 3.16 nä­her be­stimmt.

6 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I der V des WBF vom 21. Mai 2014, in Kraft seit 1. Ju­li 2014 (AS 2014 1621). Die­se Änd. wur­de im gan­zen Er­lass be­rück­sich­tigt.

Art. 5 Diätfuttermittel 7  

1 Das Ver­zeich­nis der zu­ge­las­se­nen Ver­wen­dungs­zwe­cken von Fut­ter­mit­teln für be­son­de­re Er­näh­rungs­zwe­cke (Diät­fut­ter­mit­teln) und von de­ren be­son­de­ren Er­näh­rungs­merk­ma­len, fin­det sich im An­hang 3.1.

2 Die An­for­de­run­gen an Fut­ter­mit­tel, die in Form ei­nes Bo­lus in Ver­kehr ge­bracht wer­den, sind in An­hang 3.2 fest­ge­legt.

7 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des WBF vom 21. Mai 2014, in Kraft seit 1. Ju­li 2014 (AS 2014 1621).

2. Abschnitt: Kennzeichnung und Aufmachung von Einzelfuttermitteln, Mischfuttermitteln und Diätfuttermitteln

Art. 6 Angaben  

1 Die Kenn­zeich­nung von Ein­zel­fut­ter­mit­teln, Misch­fut­ter­mit­teln oder Diät­fut­ter­mit­teln und die Auf­ma­chung der Kenn­zeich­nung dür­fen die Auf­merk­sam­keit be­son­ders auf das Vor­han­den­sein oder Nicht­vor­han­den­sein ei­nes Stof­fes im Fut­ter­mit­tel, auf ein spe­zi­fi­sches nähr­stoff­be­zo­ge­nes Merk­mal oder Ver­fah­ren oder auf ei­ne spe­zi­fi­sche da­mit ver­bun­de­ne Funk­ti­on len­ken, so­fern fol­gen­de Be­din­gun­gen er­füllt sind:

a.
Die An­ga­be ist ob­jek­tiv, durch das Bun­des­amt für Land­wirt­schaft (BLW) nach­prüf­bar und für die Ver­wen­de­rin oder den Ver­wen­der des Fut­ter­mit­tels ver­ständ­lich.
b.
Der für die Kenn­zeich­nung ver­ant­wort­li­che Be­trieb legt auf An­fra­ge des BLW ei­ne wis­sen­schaft­li­che Be­grün­dung für die An­ga­be vor, ent­we­der über öf­fent­lich zu­gäng­li­che wis­sen­schaft­li­che Be­le­ge oder durch do­ku­men­tier­te For­schungs­ar­bei­ten des Un­ter­neh­mens. Die wis­sen­schaft­li­che Be­grün­dung muss zu dem Zeit­punkt vor­lie­gen, zu dem das Fut­ter­mit­tel in Ver­kehr ge­bracht wird. Die Käu­fe­rin­nen und Käu­fer kön­nen dem BLW ih­re Zwei­fel in Be­zug auf die Rich­tig­keit ei­ner An­ga­be mit­tei­len. Kommt das BLW zum Schluss, dass die wis­sen­schaft­li­che Be­grün­dung für ei­ne An­ga­be ir­re­füh­rend ist, so ver­langt es die Ent­fer­nung der be­tref­fen­den An­ga­be.

2 An­ga­ben über die Op­ti­mie­rung der Er­näh­rung und die Un­ter­stüt­zung oder die Si­che­rung phy­sio­lo­gi­scher Be­dürf­nis­se sind zu­läs­sig, so­fern sie nicht ei­ne in Ab­satz 3 Buch­sta­be a ge­nann­te An­ga­be ent­hal­ten.

3 Durch die Kenn­zeich­nung von Ein­zel­fut­ter­mit­teln und Misch­fut­ter­mit­teln und die Auf­ma­chung der Kenn­zeich­nung darf nicht be­haup­tet wer­den, dass das Ein­zel­fut­ter­mit­tel oder das Misch­fut­ter­mit­tel:

a.
ei­ne Krank­heit ver­hin­dert, be­han­delt oder heilt, mit Aus­nah­me von Kok­zi­dio­sta­ti­ka und Hi­sto­mo­no­sta­ti­ka; al­ler­dings gilt die­ser Buch­sta­be nicht für Er­näh­rungs­im­ba­lan­zen be­tref­fen­de An­ga­ben, so­fern da­mit kein pa­tho­lo­gi­sches Sym­ptom as­so­zi­iert wird;
b.
ei­nem be­son­de­ren Er­näh­rungs­zweck dient, der in der Lis­te der Ver­wen­dungs­zwe­cke in An­hang 3.1 auf­ge­führt ist, es sei denn, es er­füllt die dar­in fest­ge­leg­ten Be­din­gun­gen.
Art. 7 Mindestanforderungen an die Kennzeichnung von Futtermitteln  

1 Die An­ga­be der Lis­te der Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe muss den An­for­de­run­gen von An­hang 8.2 Ka­pi­tel I be­zie­hungs­wei­se An­hang 8.3 Ka­pi­tel I ent­spre­chen, es sei denn, die Kenn­zeich­nungs­vor­schrif­ten zur Be­wil­li­gung des ent­spre­chen­den Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fes se­hen et­was an­ders vor.

2 Der Was­ser­ge­halt ist nach An­hang 1.1 Zif­fer 6 an­zu­ge­ben.

3 Er­gän­zen­de Be­stim­mun­gen über die Kenn­zeich­nung fin­den sich in An­hang 8.1.

Art. 8 Besondere Kennzeichnungsanforderungen für Einzelfuttermittel  

1 Zu­sätz­lich zu den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 15 FMV muss die Kenn­zeich­nung von Ein­zel­fut­ter­mit­teln fol­gen­de An­ga­ben um­fas­sen:

a.
die ob­li­ga­to­ri­sche An­ga­be ent­spre­chend der je­wei­li­gen Ka­te­go­rie ge­mä­ss dem Ver­zeich­nis in An­hang 1.2; oder
b.
die An­ga­ben, die der Ka­ta­log nach Ar­ti­kel 9 FMV für das be­tref­fen­de Ein­zel­fut­ter­mit­tel vor­sieht.

2 Die Kenn­zeich­nung von Ein­zel­fut­ter­mit­teln, die Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe ent­hal­ten, muss fol­gen­de zu­sätz­li­che An­ga­ben um­fas­sen:

a.
die Tier­ar­ten oder Tier­ka­te­go­ri­en, für die die Ein­zel­fut­ter­mit­tel be­stimmt sind, wenn die be­tref­fen­den Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nicht für al­le Tier­ar­ten oder mit Höchst­gren­zen für be­stimm­te Tier­ar­ten be­wil­ligt sind;
b.
Hin­wei­se für die sach­ge­mäs­se Ver­wen­dung nach An­hang 8.1 Zif­fer 4, wenn ein Höchst­ge­halt für die be­tref­fen­den Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe fest­ge­legt ist;
c.
die Min­dest­halt­bar­keits­dau­er für Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe, die kei­ne tech­no­lo­gi­schen Zu­satz­stof­fe sind.
Art. 9 Besondere zwingende Kennzeichnungsanforderungen an Mischfuttermittel  

1 Zu­sätz­lich zu den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 15 FMV muss die Kenn­zeich­nung von Misch­fut­ter­mit­teln fol­gen­de An­ga­ben um­fas­sen:

a.
die Tier­ar­ten oder Tier­ka­te­go­ri­en, für die das Misch­fut­ter­mit­tel be­stimmt ist;
b.8
die Hin­wei­se für die ord­nungs­ge­mäs­se Ver­wen­dung und die Hin­wei­se nach An­hang 8.1 Zif­fer 4, wenn das Fut­ter­mit­tel einen hö­he­ren Ge­halt an Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fen auf­weist als die für Al­lein­fut­ter­mit­tel fest­ge­leg­ten Höchst­ge­hal­te;
c.
falls der Her­stel­ler nicht der für die Kenn­zeich­nung ver­ant­wort­li­che Be­trieb ist:
1.
Na­me oder Fir­ma und Adres­se des Her­stel­lers, oder
2.
die Zu­las­sungs- oder Re­gis­trie­rungs­num­mer des Her­stel­lers;
d.
die Min­dest­halt­bar­keits­dau­er nach den fol­gen­den Be­stim­mun­gen:
1.
«spä­tes­tens zu ver­brau­chen bis ...» ge­folgt vom Da­tum ei­nes be­stimm­ten Ta­ges bei auf­grund von Ab­bau­pro­zes­sen leicht ver­derb­li­chen Fut­ter­mit­teln,
2.
«min­des­tens halt­bar bis ...» ge­folgt von der An­ga­be ei­nes be­stimm­ten Mo­nats bei an­de­ren Fut­ter­mit­teln, oder
3.
«... (Zeit­an­ga­be in Ta­gen oder Mo­na­ten) nach dem Da­tum der Her­stel­lung», wenn das Her­stel­lungs­da­tum in der Kenn­zeich­nung aus­ge­wie­sen wird;
e.
das Ver­zeich­nis der Ein­zel­fut­ter­mit­tel, aus de­nen das Fut­ter­mit­tel be­steht, un­ter der Über­schrift «Zu­sam­men­set­zung», wo­bei die Be­zeich­nun­gen der ein­zel­nen Ein­zel­fut­ter­mit­tel ge­mä­ss Ar­ti­kel 8 Ab­satz 1 Buch­sta­be a oder b in ab­stei­gen­der Rei­hen­fol­ge nach Ge­wicht an­ge­ge­ben wer­den, wel­ches auf der Ba­sis des Was­ser­ge­halts im Misch­fut­ter­mit­tel be­rech­net wird; die­ses Ver­zeich­nis kann die An­ga­be in Ge­wichtspro­zen­ten um­fas­sen;
f.
die ob­li­ga­to­ri­schen An­ga­ben nach An­hang 8.2 Ka­pi­tel II be­zie­hungs­wei­se An­hang 8.3 Ka­pi­tel II.

2 Das Ver­zeich­nis nach Ab­satz 1 Buch­sta­be e muss die fol­gen­den An­for­de­run­gen er­fül­len:

a.
Die Be­zeich­nung und der Ge­wichtspro­zent­satz ei­nes Ein­zel­fut­ter­mit­tels sind an­zu­ge­ben, so­fern das Vor­han­den­sein des Ein­zel­fut­ter­mit­tels durch die Kenn­zeich­nung in Wor­ten, Bil­dern oder Gra­fi­ken be­tont ist.
b.
Wer­den die Ge­wichtspro­zent­sät­ze der Ein­zel­fut­ter­mit­tel, die in Misch­fut­ter­mit­teln für Nutz­tie­re ent­hal­ten sind, in der Kenn­zeich­nung nicht an­ge­ge­ben, so lie­fert der für die Kenn­zeich­nung ver­ant­wort­li­che Be­trieb der Käu­fe­rin oder dem Käu­fer, un­be­scha­det von Be­stim­mun­gen über das geis­ti­ge Ei­gen­tum, auf An­fra­ge In­for­ma­tio­nen über die men­gen­mäs­si­ge Zu­sam­men­set­zung im Be­reich von +/– 15 Pro­zent des Wer­tes ge­mä­ss der Fut­ter­mit­tel­for­mu­lie­rung.
c.
Bei Misch­fut­ter­mit­teln für Heim­tie­re, mit Aus­nah­me von Pelz­tie­ren, kann die An­ga­be der spe­zi­fi­schen Be­zeich­nung des Ein­zel­fut­ter­mit­tels durch die Be­zeich­nung der Ka­te­go­rie ge­mä­ss An­hang 1.3 er­setzt wer­den, zu der das Aus­gangs­pro­dukt zählt.

3 Für Misch­fut­ter­mit­tel nach Ab­satz 2 Buch­sta­be c ent­hält An­hang 1.3 ei­ne Lis­te der Ka­te­go­ri­en von Ein­zel­fut­ter­mit­teln, die bei der Kenn­zeich­nung von Fut­ter­mit­teln für Heim­tie­re, mit Aus­nah­me von Pelz­tie­ren, an­statt der ein­zel­nen Ein­zel­fut­ter­mit­tel an­ge­ge­ben wer­den kön­nen.

8 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6401).

Art. 10 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für Futtermittel für besondere Ernährungszwecke  

Zu­sätz­lich zu den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­be a FMV und den Ar­ti­keln 8 und 9 muss die Kenn­zeich­nung von Fut­ter­mit­teln für be­son­de­re Er­näh­rungs­zwe­cke fol­gen­de An­ga­ben um­fas­sen:

a.
das Be­stim­mungs­wort «Di­ät-», das aus­sch­liess­lich Fut­ter­mit­teln für be­son­de­re Er­näh­rungs­zwe­cke vor­be­hal­ten ist, in Ver­bin­dung mit der Fut­ter­mit­tel­be­zeich­nung ge­mä­ss Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­be a FMV;
b.
die An­ga­ben, die für den je­wei­li­gen Ver­wen­dungs­zweck in den Spal­ten 1–6 der Lis­te der vor­ge­se­he­nen Ver­wen­dungs­zwe­cke in An­hang 3.1 vor­ge­schrie­ben sind;
c.
die An­ga­be, dass vor Ver­wen­dung des Fut­ter­mit­tels oder vor Ver­län­ge­rung sei­ner Ver­wen­dungs­dau­er der Rat ei­nes Füt­te­rungs­ex­per­ten oder Tier­arz­tes ein­ge­holt wer­den soll­te.
Art. 11 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für Heimtierfuttermittel  

Zu­sätz­lich zu den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 15 FMV und Ar­ti­kel 9 ist auf dem Eti­kett von Heim­tier­fut­ter­mit­teln ei­ne kos­ten­freie Te­le­fon­num­mer oder ein an­de­res ge­eig­ne­tes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel an­zu­ge­ben, durch das die Käu­fe­rin oder der Käu­fer zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen ver­lan­gen kann über:

a.
die im Heim­tier­fut­ter­mit­tel ent­hal­te­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe; und
b.
die ent­hal­te­nen Ein­zel­fut­ter­mit­tel, so­weit de­ren Ka­te­go­rie ge­mä­ss Ar­ti­kel 9 Ab­satz 2 Buch­sta­be c an­ge­ge­ben ist.
Art. 12 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für nicht konforme Futtermittel  

Zu­sätz­lich zu den An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 15 FMV und nach den Ar­ti­keln 8 und 9 ist ein Fut­ter­mit­tel, das den ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen nicht ge­nügt, wie et­wa kon­ta­mi­nier­te Fut­ter­mit­tel, mit den be­son­de­ren Kenn­zeich­nungs­an­ga­ben nach An­hang 8.4 zu ver­se­hen.

Art. 13 Ausnahmen für die Kennzeichnung  

1 Bei ab­ge­pack­ten Fut­ter­mit­teln kön­nen die An­ga­ben nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­ben c, d und e FMV und Ar­ti­kel 8 Ab­satz 2 Buch­sta­be c oder Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­ben c, d und e auf der Ver­pa­ckung aus­ser­halb des Eti­ketts ge­mä­ss Ar­ti­kel 14 Ab­satz 1 FMV ge­macht wer­den. In die­sem Fall ist dar­auf hin­zu­wei­sen, wo die­se An­ga­ben zu fin­den sind.

2 Die ob­li­ga­to­ri­schen An­ga­ben nach Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be f sind bei Mi­schun­gen aus gan­zen Pflan­zen­kör­nern, Saa­ten und Früch­ten nicht er­for­der­lich.

3 Bei Misch­fut­ter­mit­teln aus höchs­tens drei Ein­zel­fut­ter­mit­teln sind die An­ga­ben nach Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­ben a und b nicht er­for­der­lich, wenn aus der Be­schrei­bung klar her­vor­geht, wel­che Ein­zel­fut­ter­mit­tel ver­wen­det wor­den sind.

4 Bei Men­gen von höchs­tens 20 kg Ein­zel­fut­ter­mit­teln oder Misch­fut­ter­mit­teln, die für die End­ver­wen­de­rin oder den End­ver­wen­der be­stimmt sind und lo­se ver­kauft wer­den, kön­nen die An­ga­ben nach Ar­ti­kel 15 FMV und nach den Ar­ti­keln 8 und 9 der Käu­fe­rin oder dem Käu­fer mit­tels ei­nes ge­eig­ne­ten Hin­wei­ses an der Ver­kaufs­stel­le zur Kennt­nis ge­bracht wer­den. In die­sem Fall wer­den die An­ga­ben ge­mä­ss Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­be a FMV und Ar­ti­kel 8 Ab­satz 1 be­zie­hungs­wei­se Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­ben a und b der Käu­fe­rin oder dem Käu­fer spä­tes­tens auf oder mit der Rech­nung über­mit­telt.

5 Bei Heim­tier­fut­ter­mit­teln, die in Ver­pa­ckun­gen mit meh­re­ren Be­hält­nis­sen ver­kauft wer­den, kön­nen die An­ga­ben nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­ben b, c, f und g FMV und Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­ben b, c, e und f nur auf der äus­se­ren Ver­pa­ckung an­statt auf je­dem ein­zel­nen Be­hält­nis ge­macht wer­den, so­fern das kom­bi­nier­te Ge­samt­ge­wicht der Pa­ckung 10 kg nicht über­schrei­tet.

6 Ein­zel­fut­ter­mit­tel, die von Be­trie­ben der Pri­mär­pro­duk­ti­on an Un­ter­neh­men des Tier­pro­duk­ti­ons­sek­tors ge­lie­fert wer­den, un­ter­ste­hen nicht den Kenn­zeich­nungs­vor­schrif­ten nach Ar­ti­kel 15 FMV und Ar­ti­kel 8.

7 Das BLW kann für Fut­ter­mit­tel für Tie­re, die zu wis­sen­schaft­li­chen Zwe­cken oder Ver­suchs­zwe­cken ge­hal­ten wer­den, ab­wei­chen­de Be­stim­mun­gen an­wen­den, so­fern die­ser Zweck auf dem Eti­kett an­ge­ge­ben wird.

8 Die An­ga­ben nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 Buch­sta­ben c, d, e und g FMV und Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­ben b und c sind nicht er­for­der­lich, wenn die Käu­fe­rin oder der Käu­fer vor je­dem Ge­schäfts­vor­gang schrift­lich be­stä­tigt hat, dass er die­se In­for­ma­tio­nen nicht ver­langt. Ein Ge­schäfts­vor­gang kann meh­re­re Sen­dun­gen um­fas­sen.

9 Die Kenn­zeich­nungs­an­ga­ben kön­nen zu­sätz­lich zu den Amtss­pra­chen auch in an­de­ren Spra­chen ge­macht wer­den.

Art. 14 Freiwillige Kennzeichnung  

1 Zu­sätz­lich zu den zwin­gen­den Kenn­zeich­nungs­an­for­de­run­gen kön­nen bei der Kenn­zeich­nung von Ein­zel­fut­ter­mit­teln und Misch­fut­ter­mit­teln die fol­gen­den frei­wil­li­gen Kenn­zeich­nungs­an­ga­ben ge­macht wer­den, so­fern die in die­sem Ka­pi­tel ent­hal­te­nen all­ge­mei­nen Grund­sät­ze ein­ge­hal­ten wer­den:

a.
der Nähr­wert von Misch­fut­ter­mit­teln für Nutz­tie­re
b.
der Nähr­wert von Misch­fut­ter­mit­teln für Heim­tie­re.

2 Der Nähr­wert von Misch­fut­ter­mit­teln für Nutz­tie­re be­rech­net sich nach den Me­tho­den nach An­hang 8.6.

3 Der Nähr­wert von Misch­fut­ter­mit­teln für Heim­tie­re kann nach den Me­tho­den nach An­hang 8.6 oder nach an­de­ren of­fi­zi­ell gel­ten­den Me­tho­den, die in der EU ver­wen­det wer­den, be­rech­net wer­den. Die an­ge­wand­te Me­tho­de muss je­weils auf der Kenn­zeich­nung er­kenn­bar sein.

3. Abschnitt: Futtermittelzusatzstoffe und Vormischungen

Art. 15 Voraussetzungen für die Verwendung von Futtermittelzusatzstoffen und Vormischungen  

Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe und Vor­mi­schun­gen müs­sen die Vor­aus­set­zun­gen nach An­hang 6.2 und die in der Be­wil­li­gung für den Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stoff fest­ge­leg­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­wen­dung er­fül­len, es sei denn die Be­wil­li­gung se­he et­was an­de­res vor.

Art. 16 Begehren und Gesuche  

1 Be­geh­ren um Zu­las­sung von Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fen und Ge­su­che um Be­wil­li­gung müs­sen nach den An­ga­ben nach An­hang 5 zu­sam­men­ge­stellt wer­den.

2 Ge­su­che für Ver­su­che mit Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fen nach Ar­ti­kel 21 FMV müs­sen den An­for­de­run­gen nach An­hang 5 Ab­satz 2 ge­nü­gen.

Art. 17 Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe  

1 Die Lis­te der zu­ge­las­se­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nach Ar­ti­kel 20 Ab­satz 1 FMV fin­det sich in An­hang 2.

2 Die No­men­kla­tur der Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stoff-Funk­ti­ons­grup­pen fin­det sich in An­hang 6.1.

Art. 18 Besondere Kennzeichnungsanforderungen für Futtermittelzusatzstoffe und Vormischungen  

Zu­sätz­lich zu den In­for­ma­tio­nen nach Ar­ti­kel 32 Ab­satz 1 FMV müs­sen auf der Ver­pa­ckung oder dem Be­hält­nis ei­nes Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fes aus ei­ner Funk­ti­ons­grup­pe nach An­hang 8.5 oder ei­ner Vor­mi­schung, die ei­ne sol­che ent­hält, die In­for­ma­tio­nen nach An­hang 8.5 sicht­bar, deut­lich les­bar und un­zer­stör­bar an­ge­ge­ben sein.

4. Abschnitt: Unerwünschte Stoffe in der Tierernährung

Art. 19  

1 Die Höchst­ge­hal­te an un­er­wünsch­ten Stof­fen in Fut­ter­mit­teln sind in An­hang 10Teil 1auf­ge­führt.

2 Die Ak­ti­ons­grenz­wer­te für un­er­wünsch­te Stof­fe und die spe­zi­fi­schen Mass­nah­men, die im Fall ei­ner Über­schrei­tung der Aus­lö­se­wer­te in Fut­ter­mit­teln ge­trof­fen wer­den müs­sen, sind in An­hang 10 Teil 2 auf­ge­führt.

3 Die Höchst­ge­hal­te für Rück­stän­de von Pflan­zen­schutz­mit­teln in Fut­ter­mit­teln sind in An­hang 10 Teil 3 auf­ge­führt.

5. Abschnitt: Vorschriften für die Futtermittelhygiene

Art. 20  

1 Die Fut­ter­mit­tel­un­ter­neh­men müs­sen die Be­stim­mun­gen von An­hang 11 er­fül­len, so­weit die­se die ge­nann­ten Vor­gän­ge be­tref­fen.

2 Die Fut­ter­mit­tel­un­ter­neh­men der Pri­mär­pro­duk­ti­on, die nach Ar­ti­kel 48 FMV ei­ne Zu­las­sung brau­chen, müs­sen die Be­stim­mun­gen von An­hang 11 er­fül­len, so­weit die­se die ge­nann­ten Vor­gän­ge be­tref­fen.

3 Fut­ter­mit­tel­un­ter­neh­men müs­sen, wenn vor­han­den:

a.
spe­zi­fi­sche mi­kro­bio­lo­gi­sche Kri­te­ri­en ein­hal­ten; und
b.
Mass­nah­men tref­fen oder Ver­fah­ren ein­set­zen, um spe­zi­fi­sche Ziel­vor­ga­ben zu er­fül­len.

4 Die Kri­te­ri­en und spe­zi­fi­schen Ziel­vor­ga­ben nach Ab­satz 3 Buch­sta­ben a und b kön­nen vom BLW fest­ge­legt wer­den, im Ein­ver­neh­men mit der Fut­ter­mit­tel­bran­che.

6. Abschnitt: Toleranzen, Probenahmen, Analysenmethoden und Transport

Art. 21  

1 In An­hang 7 sind die zu­läs­si­gen To­le­ran­zen für Ab­wei­chun­gen zwi­schen den An­ga­ben über die Zu­sam­men­set­zung ei­nes Ein­zel­fut­ter­mit­tels oder ei­nes Misch­fut­ter­mit­tels in der Kenn­zeich­nung und den bei amt­li­chen Kon­trol­len er­mit­tel­ten Wer­ten fest­ge­legt.

2 Das Ver­fah­ren für die Pro­be­nah­me und die Ana­ly­se­me­tho­den bei der amt­li­chen Kon­trol­le von Fut­ter­mit­teln rich­ten sich nach den Vor­schrif­ten von An­hang 9.

3 Un­ver­pack­te Fut­ter­mit­tel für Nutz­tie­re dür­fen nicht in Fahr­zeu­gen und Be­häl­tern be­för­dert wer­den, die zum Trans­port von tie­ri­schen Ne­ben­pro­duk­ten im Sin­ne von Ar­ti­kel 3 Buch­sta­be b der Ver­ord­nung vom 25. Mai 20119 über die Ent­sor­gung von tie­ri­schen Ne­ben­pro­duk­ten ver­wen­det wer­den.

7. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 22 Aufhebung bisherigen Rechts  

Die Fut­ter­mit­tel­buch-Ver­ord­nung vom 10. Ju­ni 199910 wird auf­ge­ho­ben.

Art. 2311  

11 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 16. Sept. 2016, mit Wir­kung seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

Art. 23a12  

12 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6401). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 16. Sept. 2016, mit Wir­kung seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

Art. 23b13  

13 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 21. Mai 2014 (AS 2014 1621). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 16. Sept. 2016, mit Wir­kung seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

Art. 23c14  

14 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 20. Mai 2015 (AS 2015 1793). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4453).

Art. 23d15  

15 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 16. Sept. 2016 (AS 2016 3351). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 3623).

Art. 23e16  

16 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6421). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V des WBF vom 11. Nov. 2020, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

Art. 23f Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
31. Oktober 2018
17  

1 Die Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe, die mit der Än­de­rung vom 31. Ok­to­ber 2018 aus der Lis­te der zu­ge­las­se­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nach An­hang 2 ge­stri­chen wur­den, und Vor­mi­schun­gen, die sol­che ent­hal­ten, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 31. Ok­to­ber 2018 noch wäh­rend 6 Mo­na­ten in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

2 Misch­fut­ter­mit­tel für Nutz­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 31. Ok­to­ber 2018 noch wäh­rend 1 Jahr in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

3 Misch­fut­ter­mit­tel für Heim­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 31. Ok­to­ber 2018 noch wäh­rend 2 Jah­ren in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

17 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4453).

Art. 23g Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
23. Oktober 2019
18  

1 Die Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe, die mit der Än­de­rung vom 23. Ok­to­ber 2019 aus der Lis­te der zu­ge­las­se­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nach An­hang 2 ge­stri­chen wur­den, und Vor­mi­schun­gen, die sol­che ent­hal­ten, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. Ok­to­ber 2019 noch wäh­rend 6 Mo­na­ten in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

2 Misch­fut­ter­mit­tel für Nutz­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. Ok­to­ber 2019 noch wäh­rend 1 Jahr in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

3 Misch­fut­ter­mit­tel für Heim­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. Ok­to­ber 2019 noch wäh­rend 2 Jah­ren in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

18 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 3623).

Art. 23h Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
11. November 2020
19  

1 Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe, die mit der Än­de­rung vom 11. No­vem­ber 2020 aus der Lis­te der zu­ge­las­se­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nach An­hang 2 ge­stri­chen wer­den, und Vor­mi­schun­gen, die sol­che ent­hal­ten, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 11. No­vem­ber 2020 noch wäh­rend sechs Mo­na­ten in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

2 Misch­fut­ter­mit­tel für Nutz­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 11. No­vem­ber 2020 noch wäh­rend ei­nem Jahr in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

3 Misch­fut­ter­mit­tel für Heim­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 11. No­vem­ber 2020 noch wäh­rend zwei Jah­ren in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

19 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

Art. 23i Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
23. April 2021
20  

1 Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe, die mit der Än­de­rung vom 23. April 2021 aus der Lis­te der zu­ge­las­se­nen Fut­ter­mit­tel­zu­satz­stof­fe nach An­hang 2 ge­stri­chen wer­den, und Vor­mi­schun­gen, die sol­che ent­hal­ten, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. April 2021 noch wäh­rend sechs Mo­na­ten in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

2 Misch­fut­ter­mit­tel für Nutz­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. April 2021 noch wäh­rend ei­nem Jahr in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

3 Misch­fut­ter­mit­tel für Heim­tie­re, die nach bis­he­ri­gem Recht ge­kenn­zeich­net sind, dür­fen ab dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 23. April 2021 noch wäh­rend zwei Jah­ren in Ver­kehr ge­bracht wer­den.

20 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Ju­ni 2021 (AS 2021 256).

Art. 24 Inkrafttreten  

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Ja­nu­ar 2012 in Kraft.

Anhang 1.1

(Art. 1 und 7)

Technische Bestimmungen über Verunreinigungen, Milchaustausch-Futtermittel, Einzelfuttermittel zur Bindung oder Denaturierung, den Asche- und Feuchtegehalt in Futtermitteln

1.
Entsprechend der guten Praxis im Sinne von Artikel 41 FMV müssen Einzelfuttermittel frei sein von chemischen Verunreinigungen, die sich aus ihrem Herstellungsverfahren ergeben, sowie von Verarbeitungshilfsstoffen, sofern nicht ein besonderer Höchstgehalt im Katalog gemäss Artikel 9 FMV festgelegt ist.
2.
Die botanische Reinheit von Einzelfuttermitteln muss mindestens 95 Prozent betragen, sofern nicht ein anderer Anteil im Katalog gemäss Artikel 9 FMV festgelegt ist. Zu den botanischen Verunreinigungen zählen Verunreinigungen mit Pflanzenmaterial ohne schädliche Auswirkungen auf die Tiere, z.B. Stroh und Samen von anderen Kulturen oder von Unkraut. Der Anteil an botanischen Verunreinigungen, wie etwa Rückständen anderer Ölsaaten oder Ölfrüchte, die aus einem vorangegangenen Herstellungsverfahren stammen, darf für jede Art Ölsaat oder Ölfrucht höchstens 0,5 Prozent betragen.
3.
Der Eisengehalt in Milchaustausch-Futtermitteln für Kälber mit einer Lebendmasse von höchstens 70 kg muss mindestens 30 Milligramm je Kilogramm des Alleinfuttermittels bei einem Feuchtegehalt von 12 Prozent betragen.
4.
Werden Einzelfuttermittel dazu verwendet, andere Einzelfuttermittel zu denaturieren oder zu binden, kann das Erzeugnis weiterhin als Einzelfuttermittel gelten. Bezeichnung, Art und Menge des Einzelfuttermittels, das zur Bindung oder Denaturierung verwendet wird, sind anzugeben. Wird ein Einzelfuttermittel durch ein anderes Einzelfuttermittel gebunden, darf der Anteil des letzteren höchstens 3 Prozent des Gesamtgewichts betragen.
5.
Der Gehalt an salzsäureunlöslicher Asche darf höchstens 2,2 Prozent der Trockenmasse betragen. Der Gehalt von 2,2 Prozent darf jedoch überschritten werden bei:
Einzelfuttermitteln;
Mischfuttermitteln mit zugelassenen Mineralbindemitteln;
Mineralfuttermitteln;
Mischfuttermitteln, die zu mehr als 50 Prozent aus Reis- oder Zuckerrübennebenerzeugnissen bestehen;
Mischfuttermitteln, die für Zuchtfische bestimmt sind und zu mehr als 15 Prozent aus Fischmehl bestehen;
sofern der Gehalt auf dem Etikett angegeben wird.
6.
Sofern im Anhang 1.2 oder im Katalog der Einzelfuttermittel kein anderer Gehalt festgelegt ist, muss der Feuchtegehalt des Futtermittels angegeben werden, falls er folgende Werte übersteigt:
5 Prozent bei Mineralfuttermitteln, die keine organischen Stoffe enthalten;
7 Prozent bei Milchaustausch-Futtermitteln und anderen Mischfuttermitteln mit einem Anteil eines Milcherzeugnisses von mehr als 40 Prozent;
10 Prozent bei Mineralfuttermitteln, die organische Stoffe enthalten;
14 Prozent bei anderen Futtermitteln.

Anhang 1.2 21

21 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 8)

Obligatorische Angaben bei Einzelfuttermitteln

Kategorie von Einzelfuttermittel

Obligatorische Angabe von

1.
Grünfutter und Raufutter

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfaser

2.
Getreidekörner

3.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus Getreidekörnern

Stärke, wenn > 20 %

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfett, wenn > 5 %

Rohfaser

4.
Ölsaaten und Ölfrüchte

5.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse von Ölsaaten und Ölfrüchten

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfett, wenn > 5 %

Rohfaser

6.
Körnerleguminosen

7.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus Körnerleguminosen

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfaser

8.
Knollen, Wurzeln

9.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus Knollen und Wurzeln

Stärke

Rohfaser

Salzsäureunlösliche Asche,

wenn > 3,5 % der Trockenmasse

10.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus der zuckerrübenverarbeitenden Industrie

Rohfaser, wenn > 15 %

Gesamtzuckergehalt, berechnet als Saccharose

Salzsäureunlösliche Asche,

wenn > 3,5 % der Trockenmasse

11.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus der zuckerrohrverarbeitenden Industrie

Rohfaser, wenn > 15 %

Gesamtzuckergehalt, berechnet als Saccharose

12.
Andere Saaten und Früchte sowie deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse, mit Ausnahme der Erzeugnisse und Neben­erzeugnisse nach den Ziffern 2–7

Rohprotein

Rohfaser

Rohfett, wenn > 10 %

13.
Andere Pflanzen sowie deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse, mit Ausnahme der Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse nach den Ziffern 8–11

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfaser

14.
Milcherzeugnisse und ‑nebenerzeugnisse

Rohprotein

Feuchtigkeit, wenn > 5 %

Laktose, wenn > 10 %

15.
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse von Landtieren

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfett, wenn > 5 %

Feuchtigkeit, wenn > 8 %

16.
Fische und andere Meerestiere sowie deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfett, wenn > 5 %

Feuchtigkeit, wenn > 8 %

17.
Mineralstoffe

Calcium

Natrium

Phosphor

Sonstige relevante Mineralstoffe

18.
Verschiedenes

Rohprotein, wenn > 10 %

Rohfaser

Rohfett, wenn > 10 %

Stärke, wenn > 30 %

Gesamtzuckergehalt, berechnet als

Saccharose, wenn > 10 %

Salzsäureunlösliche Asche,

wenn > 3,5 % der Trockenmasse

Anhang 1.3

(Art. 9)

Kategorien von Einzelfuttermitteln zur Kennzeichnung von Mischfuttermitteln für Heimtiere

Kategorien von Ausgangsprodukten, deren Angabe die Nennung der spezifischen Bezeichnung eines oder mehrerer Ausgangsprodukte bei Mischfuttermitteln für Heimtiere ersetzt.

Kategorie

Definition

1.
Fleisch und tierische Nebenprodukte

Alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht sowie alle Produkte und Nebenprodukte aus der Verarbeitung von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere

2.
Milch und Molkerei­produkte

Alle Milchprodukte, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus der Verarbeitung

3.
Eier und Eierprodukte

Alle Eiprodukte, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht , sowie die Nebenprodukte aus der Verarbeitung

4.
Öle und Fette

Alle tierischen und pflanzlichen Öle und Fette

5.
Hefen

Alle Hefen, deren Zellen abgetötet und getrocknet worden sind

6.
Fisch und Fischneben­produkte

Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus der Verarbeitung

7.
Getreide

Alle Getreidearten, ganz gleich in welcher Aufmachung, und die aus der Verarbeitung des Getreidemehlkörpers gewonnenen Produkte

8.
Gemüse

Alle Arten von Gemüse und Hülsenfrüchten, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht

9.
Pflanzliche
Nebenprodukte

Nebenprodukte aus der Aufbereitung pflanzlicher Produkte, insbesondere Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Ölfrüchte

10.
Pflanzliche
Eiweissextrakte

Alle Produkte pflanzlichen Ursprungs, deren Proteine durch ein geeignetes Verfahren auf mindestens 50 % Rohprotein, bezogen auf die Trockenmasse, angereichert sind und umstrukturiert (texturiert) sein können

11.
Mineralstoffe

Alle anorganischen Stoffe, die für die Tierernährung geeignet sind

12.
Zucker

Alle Zuckerarten

13.
Früchte

Alle Arten von Früchten, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht

14.
Nüsse

Alle Kerne von Schalenfrüchten

15.
Saaten

Alle Saaten unzerkleinert oder grob gemahlen

16.
Algen

Alle Arten von Algen, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht

17.
Weich- und Krebstiere

Alle Arten von Weich- oder Krebstieren, Muscheln, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus ihrer Verarbeitung

18.
Insekten

Alle Arten von Insekten in allen Entwicklungsstadien

19.
Bäckereiprodukte

Alle Produkte aus der Backwarenherstellung, insbesondere Brot, Kuchen, Kekse sowie Teigwaren

20.
Kräuter

Alle Arten von Kräutern, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar

Anhang 1.4 22

22 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 15. Mai 2013 (AS 2013 1739). Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4453).

(Art. 1a)

Liste der Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen (Katalog der Einzelfuttermittel)

Die Liste der Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen, entspricht dem Katalog der Einzelfuttermittel im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 68/201323.

23 Verordnung (EU) Nr. 68/2013 der Kommission vom 16. Januar 2013 zum Katalog der Einzelfuttermittel, ABl. L 29 vom 30.1.2013, S. 3; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2017/1017, ABl. L 159 vom 21.6.2017, S. 48.

Anhang 2 24

24 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 11. Nov. 2020 (AS 2020 5571). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Juni 2021 (AS 2021 256).

(Art. 17 Abs. 1)

Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe (Zusatzstoffliste)

1 Kategorie 1: Technologische Futtermittelzusatzstoffe

1.1 Funktionsgruppe a: Konservierungsmittel

Kennnummer

Kate­gorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchst­alter

Mindest­gehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

1a0001

1

a

Lactobacillus fermentum (NCIMB 41636), Lactobacillus plantarum (NCIMB 41638) und Lactobacillus rhamnosus (NCIMB 41640

Zubereitung aus Lactobacillus fermentum (NCIMB 41636), Lactobacillus plantarum (NCIMB 41638) und Lactobacillus rhamnosus (NCIMB 41640) mit einem Gesamtgehalt an Lactobacilli von mindestens 1,0 × 108 KBE/g Zusatzstoff (mit einem Mindestgehalt jedes Lactobacillus von 1,0 × 107 KBE/g Zusatzstoff)

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Lebensfähige Zellen von Lactobacillus fermentum (NCIMB 41636), Lactobacillus plantarum (NCIMB 41638) und Lactobacillus rhamnosus (NCIMB 41640)

Hunde

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen anzugeben.

Der Zusatzstoff darf nur in Hafererzeugnissen und in pasteurisierter Milch verwendet werden.

Empfohlene Verwendungsmengen des Zusatzstoffs:

6 × 108 KBE/kg Hafererzeugnissen (90 % Feuchtigkeitsgehalt);
2,7 × 1010 KBE/kg pasteurisierter Milch.

Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Hautschutz, zu verwenden.

E 200

1

a

Sorbinsäure

C6H8O2

Alle

Alle Futtermittel

E 202

1

a

Kaliumsorbat

C6H7O2K

Alle

Alle Futtermittel

E 236

1

a

Ameisensäure

CH2O2

Alle

Alle Futtermittel

E 237

1

a

Natriumformiat

CHO2Na

Alle

Alle Futtermittel

1a237a

1

a

Kaliumdiformat

Kaliumdiformat: 50 ± 5 %, Wasser: 50 ± 5 %

CAS-Nr. 20642-05-1

C2H3O4K

Hergestellt durch
chemische Synthese

Alle Tierarten

Nur zugelassen in rohem Fisch und Fischnebenprodukten zu Fütterungszwecken mit einem Höchstgehalt an Kaliumdiformat von 9000 mg/kg rohem Fisch als Wirkstoff.
Bei der Verwendung in Futtermitteln für Schweine darf die Summe verschiedener Quellen von Kaliumdiformat den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgehalt von 18 000 mg/kg Alleinfuttermittel für entwöhnte Ferkel und 12 000 mg/kg Alleinfuttermittel für Säue und Mastschweine nicht übersteigen.
Angaben in der Gebrauchsanweisung: «Die gleichzeitige Verabreichung weiterer organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert.»
«Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.»

E 238

1

a

Calciumformiat

C2H2O4Ca

Alle

Alle Futtermittel

E 250

1

a

Natriumnitrit

NaNO2

Hunde und Katzen

100

Nur bei Futtermitteln mit einem Feuchtigkeitsgehalt von mehr als 20 Prozent

E 260

1

a

Essigsäure

C2H4O2

Alle

Alle Futtermittel

E 262

1

a

Natriumdiacetat

C4H7O4Na

Alle

Alle Futtermittel

E 263

1

a

Calciumacetat

C4H6O4Ca

Alle

Alle Futtermittel

E 270

1

a

Milchsäure

C3H6O3

Alle

Alle Futtermittel

E 280

1

a

Propionsäure

C3H6O2

Alle

Alle Futtermittel

E 281

1

a

Natriumpropionat

C3H5O2Na

Alle

Alle Futtermittel

E 282

1

a

Calciumpropionat

C6H10O4Ca

Alle

Alle Futtermittel

E 284

1

a

Ammoniumpropionat

C3H9O2N

Alle

Alle Futtermittel

E 295

1

a

Ammoniumformiat

CH5O2N

Alle

Alle Futtermittel

E 296

1

a

DL-Apfelsäure

C4H6O5

Alle

Alle Futtermittel

1a297

1

a

Fumarsäure 99,5 % fest

CAS-Nr. 110-17-8

C4H4O4

Geflügel und Schweine

Mit Milchaustausch-Futter­mitteln ernährte Jungtiere

Sonstige Tierarten









20 000

10 00025


Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

E 327

1

a

Calciumlactat

C6H10O6Ca

Alle

Alle Futtermittel

E 330

1

a

Citronensäure

C6H8O7

Alle

Alle Futtermittel

1a338

1

a

Orthophosphorsäure

Zubereitung aus Orthophosphorsäure

(67–85,7 %) p/p (wässrige Lösung)

Wirkstoff: Orthophosphorsäure H3PO4

CAS-Nr. 7664-38-2

Flüchtige Säuren: ≤ 10 mg/kg (ausgedrückt in Essigsäure) Chloride: ≤ 200 mg/kg (ausgedrückt in Chlor) Sulfate: ≤ 1500 mg/kg (ausgedrückt in CaSO4)

Alle

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille, Handschuhe und Schutzkleidung zu tragen.

Der Phosphorgehalt ist auf der Etikette der Vormischung anzugeben.

1j514ii

1

a

Natrium-Bisulfat

Natrium-Bisulfat: ≥ 95,2 %

CAS-Nr. 7681-38-1 NaHSO4, Na 19,15 %, SO4 80,01 %

Hergestellt durch
chemische Synthese

Alle Tierarten ausser Katzen und Nerze

Katzen

Nerze

4 000

20 000

10 000

In der Gebrauchsanweisung sind für den Zusatzstoff und die Vormischung die Lagertemperatur, die Haltbarkeit und die Pelletierstabilität anzugeben.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Der Gesamtgehalt an Natrium-Bisulfat darf den für die einzelnen entsprechenden Arten festgelegten zulässigen Höchstgehalt im Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

25 pro kg Milchaustausch-Futtermittel

1.2 Funktionsgruppe b: Antioxidationsmittel

Kenn­nummer

Kate­gorie

Funktions­gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchstalter

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

E 300

1

b

L-Ascorbinsäure

C6H8O6

Alle

Alle Futtermittel

1b301

1

b

Natrium-L-ascorbat

C6H7O6Na

Alle

Alle Futtermittel

1b302

1

b

Calcium-L-ascorbat

C12H14O12Ca ∙ 2H2O

Alle

Alle Futtermittel

1b304

1

b

6-Palmityl-L-Ascorbinsäure (Vit. C)

C22H38O7

Alle

1b306 (i) / (ii)

1

b

Extrakte natürlichen Ursprungs

(i)
stark tocopherolhaltige
(ii)
stark delta-tocopherolhaltige

Alpha-, beta-, gamma- und delta-tocopherol:

Chemische Formel:

C29H50O2, CAS 59‑02-9

C28H48O2, CAS 490‑23-3

C28H48O2, CAS 54‑28-4

C27H46O2, CAS 119‑13-1

(i)
Tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs, in flüssiger öliger Form, durch Extraktion aus Pflanzenölen gewonnen
(i)
Reinheitskriterien: Tocopherole insgesamt mindestens 30 %
(ii)
Tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs (mit hohem Delta-Tocopherol-Anteil), nur in flüssiger Form, durch Extraktion aus Pflanzenölen gewonnen
(ii)
Reinheitskriterien: Tocopherole insgesamt mindestens 80 %, mit einem Gesamtgehalt an Delta-Tocopherol von mindestens 70 %.

Alle

Tocopherol-Extrakte aus Pflanzenölen dürfen in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff sind die Lager- und Stabilitätsbedingungen, für die Vormischungen die Lagerbedingungen anzugeben.

1b307

1

b

Alpha-Tocopherol

Alpha-Tocopherol

Charakterisierung des Wirkstoffs:

(all-rac)-α-Tocopherol C29H50O2

CAS-Nr.: 10191-41-0

Tocopherolhaltige Extrakte in flüssiger öliger Form, durch chemische Synthese gewonnen. Reinheitskriterien: mindestens 96 %.

Alle

Alpha-Tocopherol darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff sind die Lager- und Stabilitätsbedingungen, für die Vormischungen die Lagerbedingungen anzugeben.

E 310

1

b

Propylgallat

C10H12O5

Alle

10026

Alle Futtermittel

1b320

1

b

Butylhydroxyanisol

Butylhydroxyanisol (BHA)
(≥ 98,5 %)

Wachsartige, feste Form

Mischung aus:

2-tert-butyl-4-hydroxyanisol
3-tert-butyl-4-hydroxyanisol (≥ 85 %)

CAS-Nr.: 25013-16-5

C11H16O2

Alle Tierarten ausser Katzen

150

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen anzugeben.

BHA kann in Verbindung mit Butylhydroxytoluol (BHT) bis zu einem Gehalt von 150 mg Mischung/kg Alleinfuttermittel verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und von Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und von Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen, zu tragen.

E 321

1

b

Butylhydroxytoluol (BHT)

C15H24O

Alle

15027

Alle Futtermittel

E 324

1

b

Ethoxyquin

C14H19ON

Alle

15028

Zulassung sistiert für Mischfuttermittel: Dieser Zusatzstoff darf bei der Herstellung des Futtermittels nicht beigefügt werden, kann jedoch als Rückstand der Behandlung von Fischmehlen darin vorhanden sein.

26 Maximal 100 mg/kg allein oder aus E 310, E 311 und E 312 kombiniert.

27 Maximal 150 mg/kg allein oder aus E 320, E 321 und E 324 kombiniert.

28 Maximal 150 mg/kg allein oder aus E 320, E 321 und E 324 kombiniert.

1.3 Funktionsgruppen c: Emulgatoren, d: Stabilisatoren, e: Verdickungsmittel und f: Geliermittel

Kenn­nummer

Kate­gorie

Funktions­gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchstalter

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

1c322

1

c; d; e; f

Lecithine

Zubereitung aus Lecithinen mit einem Mindestgehalt von:

Phospholipide ≥ 18 %,
Lysophospholipide ≥ 11 %,
Feuchtigkeitsgehalt ≤ 1 %

Lecithine (CAS-Nr. 8002‑43-5) aus Sojabohnen

Alle Tierarten

1c322
(i)

1

c; d; e; f

Flüssige Lecithine

Zubereitung aus Lecithinen: Phospholipide ≥ 48 %, Feuchtigkeitsgehalt ≤ 1 %

Flüssig

Flüssige Lecithine (CAS‑Nr. 8002-43-5) aus Rapssaat, Sonnenblumen und/oder Sojabohnen

Alle Tierarten

1c322
(ii)

1

c; d; e; f

Hydrolisierte
Lecithine

Zubereitung aus hydrolisierten Lecithinen:
Phospholipide ≥ 44 %, Feuchtigkeitsgehalt ≤ 1 %

Flüssig

Flüssige hydrolisierte Lecithine (CAS-Nr. 8002‑43-5) aus Sonnenblumen und/oder Soja­bohnen

Alle Tierarten

1c322
(iii)

1

c; d; e; f

Entölte Lecithine

Zubereitung aus entölten Lecithinen mit einem Mindestgehalt von:
Phospholipide ≥ 75 %, Feuchtigkeitsgehalt ≤ 2 %

Fest

Feste entölte Lecithine (CAS-Nr. 8002-43-5) aus Sonnenblumen und/oder Sojabohnen, entfettet durch Lösungsmittelextraktion

Alle Tierarten

E 401

1

c; d; e; f

Natriumalginat

Fische, Heimtiere und andere nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere

Alle Futtermittel

E 406

1

c; d; e; f

Agar-Agar

Heimtiere und andere nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere

Alle Futtermittel

E 407

1

c; d; e; f

Carrageen

Heimtiere und andere nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere

Alle Futtermittel

E 410

1

c; d; e; f

Johannisbrotkernmehl

Alle

Alle Futtermittel

E 412

1

c; d; e; f

Guarkernmehl, Guargummi

Alle

Alle Futtermittel

E 413

1

c; d; e; f

Traganth

Alle

Alle Futtermittel

E 414

1

c; d; e; f

Gummi arabicum

Alle

Alle Futtermittel

E 415

1

c; d; e; f

Xanthangummi

Alle

Alle Futtermittel

E 461

1

c; d; e; f

Methylcellulose

Alle

Alle Futtermittel

E 462

1

c; d; e; f

Ethylcellulose

Alle

Alle Futtermittel

E 463

1

c; d; e; f

Hydroxypropylcellulose

Alle

Alle Futtermittel

E 464

1

c; d; e; f

Hydroxypropylmethyl-cellulose

Alle

Alle Futtermittel

E 466

1

c; d; e; f

Carboxymethylcellulose (Natriumsalz des Cellulosecarboxy-methylethers)

Alle

Alle Futtermittel

E 484

1

c; d; e; f

Polyethylenglykol­glycerylricinoleat

Alle

Alle Futtermittel

E 487

1

c; d; e; f

Polyethylenglykol-Sojaölfettsäureester

Kälber

6 000

Nur in Milchaustausch­futtermitteln

E 493

1

c; d; e; f

Sorbitan-Monolaurat

Alle

Alle Futtermittel

1f499

1

f

Cassiagummi

Zubereitung aus dem gereinigten Endosperm von Cassia tora und Cassia obtusifolia (Leguminosae) mit einem Anteil von weniger als 0,05 % an Cassia occidentalis. Anthrachinone (insgesamt) < 0,5 mg/kg Pulver

Charakterisierung des Wirkstoffs:Im Wesentlichen 1,4-β-D-Mannopyranose-Einheiten mit 1,6-verknüpften α- D-Galactopyranose-Einheiten. Das Verhältnis Mannose zu Galactose beträgt 5:1. Galactomannane > 75 %

Hunde und Katzen

13 200

Der Zusatzstoff darf nur in Alleinfuttermitteln mit einem Feuchtigkeitsgehalt von > 20 % in Kombination mit Carrageen (das mindestens 25 % der verwendeten Cassiagummi-Menge ausmacht) verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken bei der Verwendung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden.

1.4 Funktionsgruppen g: Bindemittel, h: Verhinderung der Absorption von Radionukliden und i: Trennmittel

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung,
Beschreibung

Tierart oder Tier­kategorie

Mindest­gehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

1i534

1

i

Eisennatriumtartrate

Zubereitung aus Komple­xierungsprodukten von Natriumtartraten mit Eisen-III-Chlorid in Wasserlösung ≤ 35 % (Gewichtsanteil)

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Eisen-III-Kom­plexierungsprodukt von D(+)-, L(-)- und meso-2,3-Dihydroxybutandisäuren

Kennzahl: Eisen zu meso-Tartrat 1: 1;

Kennzahl: Eisen zu Gesamttartratisomeren 1: 1,5

CAS-Nr.
1280193-05-9

Fe(OH)2C4H4O6Na

Chlorid: ≤ 25 %

Oxalate: ≤ 1,5 %, ausgedrückt als Oxalsäure

Eisen: ≥ 8 % Eisen(III)

Alle Tierarten

Der Zusatzstoff wird ausschliesslich in NaCl (Natriumchlorid) verwendet.

Empfohlene Mindestdosis: 26 mg Eisennatriumtartrate/kg NaCl (entspricht 3 mg Eisen/kg NaCl)

Empfohlene Höchstdosis: 106 mg Eisennatriumtartrate/kg NaCl

E 535

1

g; i

Natriumferrocyanid

Na4[Fe(CN)6] ∙ 10H2O

Alle

Höchstgehalt: 80 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion)

E 536

1

g; i

Kaliumferrocyanid

K4[Fe(CN)6] ∙ 3H2O

Alle

Höchstgehalt: 80 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion)

E 551a

1

g; i

Kieselsäure, gefällt und getrocknet

–*

Alle

Alle Futtermittel

E 551b

1

g; i

Kolloidales Siliciumdioxid

–*

Alle

Alle Futtermittel

E 551c

1

g; i

Kieselgur (Diato­meen­erde, gereinigt)

–*

Alle

Alle Futtermittel

E 552

1

g; i

Calcium-Silikat, synthetisch

–*

Alle

Alle Futtermittel

E 554

1

g; i

Natriumaluminium-silikat, synthetisch

–*

Alle

Alle Futtermittel

1g557

1

g

Montmorillonit-Illit

Zubereitung aus Montmorillonit-Illit-Mischschicht-Tonmineral: Phyllosilicate ≥ 75 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Phyllosilicate ≥ 75 %:
≥ 35 % Montmorillonit-Illit (quellfähig)
≥ 30 % Illit/Muscovit
≤ 15 % Kaolinit (nicht quellfähig)
≤ 20 % Quarz
Eisen (strukturell) 3,6 % (Durchschnitt)
Asbestfrei

Alle Tierarten

10 000

20 000

In der Gebrauchsanweisung ist Folgendes anzugeben:

«Die gleichzeitige orale Verabreichung von Makroliden ist zu vermeiden.»,
«Bei Geflügel ist ferner die gleichzeitige Verabreichung von Robenidin zu vermeiden.»

Der Zusatzstoff ist mit folgendem Mindestgehalt zu verwenden:

10 000 mg/kg bei direkter Verwendung als Trennmittel in Ergänzungsfuttermitteln,
20 000 mg/kg bei Verwendung als Trennmittel in Alleinfuttermitteln.

Für Geflügel: Die gleichzeitige orale Verabreichung von Kokzidiostatika ausser Robenidin ist kontraindiziert.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und von Vormischungen, die diesen enthalten, ist Folgendes anzugeben: «Der Zusatzstoff Montmorillonit-Illit ist reich an (inertem) Eisen.»

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffes zu verhüten. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

Die Gesamtmenge der verschiedenen Montmorillonit-Illit-Quellen im Alleinfuttermittel darf den zulässigen Höchstgehalt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten.

i

Alle Tierarten

20 000

E 558

1

g; i

Bentonit-Montmorillonit

–*

Alle

20 000

Alle Futtermittel.

Mischungen mit Zusatzstoffen der Gruppen «Antibiotika», «Wachstumsförderer» sowie «Kokzidiostatika und andere Arzneimittel» sind unzulässig, ausser Monensin- Natrium, Narasin, Lasalocid-Natrium, Flavophospholipol, Salinomycin-Natrium, Nicarbazin und Robenidin.

Angabe auf dem Etikett: spezifische Bezeichnung des Zusatzstoffes.

1

g; i

Paraffinöl

Medizinisches Weissöl

Alle

50 000

Nur zugelassen in Zusatzstoffvormischungen und in Mineralfuttermitteln.

Höchstgehalt für Vormischungen und Mineralfuttermittel.

Mischfuttermittel: Höchstgehalt gemäss Vormischungsanteil.

1m558i

1

g; h; i

Bentonit

Bentonit: ≥ 50 % Smektit

Alle

20 000

Angaben in der Gebrauchsanweisung:

«Die gleichzeitige orale Verabreichung von Makroliden ist zu vermeiden»;

Für Geflügel:

«Die gleichzeitige Verabreichung von Robenidin ist zu vermeiden».

Die gleichzeitige Verabreichung von Kokzidiostatika ausser Robenidin ist kontraindiziert bei einer Bentonit-Menge ab 5000 mg/kg Alleinfuttermittel.

Die Gesamtmenge an Bentonit darf den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgehalt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Bei Verwendung zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden:

Die Mischung verschiedener Bentonitquellen darf den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgehalt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

Der Zusatzstoff darf verwendet werden, wenn Futtermittel durch radioaktives Cäsium kontaminiert sind, um es in Tieren und ihren Erzeugnissen zu bekämpfen.

E 559

1

g; i

Kaolinit-Tone, asbestfrei

Natürliche Mischungen von tonartigen Mineralien mit einem Gehalt von mindestens 65 % komplexen wasserhal­tigen Aluminiumsilikaten, deren Hauptbestandteil Kaolinit ist*

Alle

Alle Futtermittel

E 560

1

g; i

Steatit, chlorithaltig (natürliche Mischungen)

Natürliche Mischungen von Steatit und Chlorit, asbestfrei

Mindestreinheit der Mischungen: 85 %

Alle

Alle Futtermittel

E 561

1

g; i

Vermiculit

Natürliches Magnesium-Aluminium-Eisen-Silikat, hitzeexpandiert, asbestfrei

Höchstgehalt an Fluor: 0,3 %*

Alle

Alle Futtermittel

E 562

1

g; i

Sepiolit

Wasserhaltiges Magnesium-Silikat sedimen­tärer Herkunft mit min. 60 % Sepiolit und max. 30 % Montmorillonit, asbestfrei

Alle

20 000

Alle Futtermittel

E 563

1

g; i

Sepiolit-Ton

Wasserhaltiges Magnesium-Silikat sedimentärer Herkunft mit mindestens 40 % Sepiolit und 25 % Illit, asbestfrei *

Alle

20 000

Alle Futtermittel

E 565

1

g; i

Ligninsulfonate

–*

Alle

Alle Futtermittel

E 566

1

g; i

Natrolith-Phonolith

Natürliche Mischungen von Alumosilikaten (alkali- und erdalkali­haltig) und Alumohydrosilikaten, Natrolith (43–46,5 %) und Feldspat*

Alle

25 000

Alle Futtermittel

E 567

1

g; i

Klinoptilolith vulkanischen Ursprungs

Calcium-Alumosilikat­hydrat vulkanischen Ursprungs mit einem Mindestgehalt von 85 % Klinoptilolith und einem Höchstgehalt von 15 % Feldspat, Glimmer und Lehm, frei von Fasern und Quarz

Höchstgehalt an Blei: 80 mg/kg

Schweine, Geflügel

20 000

Alle Futtermittel

1g568

1

g; i

Klinoptilolith sedimentären Ursprungs

Klinoptilolith (hydriertes Natrium-Calcium- Aluminiumsilicat) sedimentären Ursprungs ≥ 80 % und Tonminerale ≤ 20 % (faser‑ und quarzfrei). CAS-Nummer 12173-10-3

Alle Tierarten

10 000

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atem- und Augenschutz sowie Handschuhe getragen werden.

Die Gesamtmenge an Klinoptilolit sedimentären Ursprungs aus allen Quellen darf den Höchstgehalt von 10 000 mg nicht überschreiten.

*
Höchstgehalt an Dioxinen: 500 pg WHO-PCDD/F-TEQ/kg. Der Dioxingehalt ist die Summe polychlorierter Dibenzo-para-dioxine (PCDD) und polychlorierter Dibenzofurane (PCDF), ausgedrückt in toxischen Äquivalenten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Anwendung der WHO-TEF (Toxizitätsäquivalenzfaktoren). Der Gehalt ist als Höchstgehalt auszudrücken, d.h. bei der Berechnung der Gehalte ist davon auszugehen, dass alle unter der Nachweisgrenze liegenden Werte aller gleichartigen Verbindungen der Nachweisgrenze entsprechen.

1.5 Funktionsgruppe j: Säureregulatoren

Kennnummer

Kategorie

Funktions­gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels

1

2

3

4

5

6

7

8

9

E 296

1

j

DL- und L‑Apfelsäure

Hunde und Katzen

1j524

1

j

Natriumhydroxid

Hunde, Katzen, Zierfische

1j514ii

1

j

Natrium-Bisulfat

Natrium-Bisulfat: ≥ 95,2 %

CAS-Nr. 7681-38-1

NaHSO4,

Na 19,15 %,

SO4 80,01 %

Hergestellt durch chemische Synthese

Alle Tierarten ausser Katzen und Nerze

Katzen

Nerze

4 000

20 000

10 000

In der Gebrauchsanweisung sind für den Zusatzstoff und die Vormischung die Lagertemperatur, die Haltbarkeit und die Pelletierstabilität anzugeben.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Der Gesamtgehalt an Natrium-Bisulfat darf den für die einzelnen entsprechenden Arten festgelegten zulässigen Höchstgehalt im Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

1.6 Funktionsgruppe k: Silierzusatzstoffe

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Untergruppe Bezeichnung

Verwendung

Sonstige Bestimmungen

1k101

1

k

Alpha-Amylase, gewonnen aus Bacillus amyloliquefaciens DSM 9553

Enzyme

Silagekonservierung

EU VO 454/2019

1k102

1

k

Alpha-Amylase, gewonnen aus Bacillus amyloliquefaciens NCIMB 30251

Enzyme

Silagekonservierung

EU VO 454/2019

1k103

1

k

Alpha-Amylase, gewonnen aus Aspergillus oryzae ATTC SD-5374

Enzyme

Silagekonservierung

EU VO 454/2019

1k104

1

k

Endo-1,4-beta-Glucanase, gewonnen aus Trichoderma reesei ATCC PTA -10001

Enzyme

Silagekonservierung

EU VO 454/2019

1

k

Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Aspergillus orizaeDS 114 ou CBS 585.94

Enzyme

Silagekonservierung

1

k

Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Bacillus subtilisDS 098

Enzyme

Silagekonservierung

1

k

Beta-glucanase EC 3.2.1.6 aus Aspergillus nigerMUCL 39199

Enzyme

Silagekonservierung

1

k

Cellulase EC 3.2.1.4 aus Aspergillus niger CBS 120604 294

Enzym

Silagekonservierung

1

k

Cellulase EC 3.2.1.4 aus Trichoderma longibrachiatumATCC PTA-10001, ATCC 74252, CBS 120604 294

Enzyme

Silagekonservierung

1

k

Xylanase EC 3.2.1.8 aus Trichoderma longibrachiatumMUCL 39203, CBS 614.94

Enzyme

Silagekonservierung

1

k

Enterococcus faecium CCM 6226

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Enterococcus faecium NCIMB 30122

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Enterococcus faecium SF202 DSM 4788 ATCC 53519

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Enterococcus faecium SF301 DSM 4789 ATCC 55593

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus buchneri CCM 1819

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus buchneri KKP. 907

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus casei ATCC 7469

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 12836

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 12837

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum K KKP/593/p

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum LP287 DSM 5257 ATCC 55058

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum LP329 DSM 5258 ATCC 55942

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactobacillus plantarum NCIMB 30094

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Lactococcus lactis SR 3.54 NCIMB 30117

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Pediococcus acidilactici DSM 16243

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Pediococcus pentosaceus DSM 12834

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Pediococcus pentosaceus DSM 16244

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1

k

Saccharomyces cerevisiae IFO 0203

Mikroorganismen

Silagekonservierung

1k1009

1

k

Pediococcus pentosaceus DSM 14021

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 84/2014

1k1010

1

k

Pediococcus acidilactici DSM 23688 (33-11 NCIMB 30085)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 84/2014

1k1011

1

k

Pediococcus acidilactici DSM 23689 (33-06 NCIMB 30086)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 84/2014

1k20601

1

k

Enterococcus faecium NCIMB 10415

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 304/214

1k20602

1

k

Enterococcus faecium DSM 22502, NCIMB 11181, CCM 6226

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 304/2014

1k20710

1

k

Lactobacillus brevis DSM 12835

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 863/2011

1k20711

1

k

Lactobacillus rhamnosus NCIMB 30121

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k20713

1

k

Lactobacillus plantarum NCIMB 41028

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 841/2012

1k20714

1

k

Lactobacillus plantarum L54 NCIMB 30148

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 841/2012

1k20715

1

k

Lactobacillus brevisDSM 21982

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 838/2012

1k20716

1

k

Lactobacillus plantarumDSM 23377 (AK 5106 DSM 20174)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20717

1

k

Lactobacillus plantarum CNCM I-3235/ATCC 8014

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20718

1

k

Lactobacillus plantarum IFA 96 (DSM 19457)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20719

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 16565

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20720

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 16568

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20721

1

k

Lactobacillus plantarum LMG-21295 (MiLAB 393)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20722

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 11672 = Lactobacillus plantarum CNCM MA 18/5U

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20724

1

k

Lactobacillus plantarum VTT E-78076

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20725

1

k

Lactobacillus plantarumATCC PTSA-6139 (24011)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20726

1

k

Lactobacillus plantarum LP286 DSM 4784 ATCC 53187

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20727

1

k

Lactobacillus plantarum LP318 DSM 4785 (DSM 18113)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20728

1

k

Lactobacillus plantarum LP319 DSM 4786 (DSM 18114)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20729

1

k

Lactobacillus plantarum LP346 DSM 4787 ATCC 55943

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20730

1

k

Lactobacillus plantarum LP347 DSM 5284 ATCC 55944

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1065/2012

1k20731

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 3676

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k20732

1

k

Lactobacillus plantarum DSM 3677

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k20733

1

k

Lactobacillus buchneri DSM 13573

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k20734

1

k

Lactobacillus buchneri NCIMB 30139

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 96/2013

1k20735

1

k

Lactobacillus casei ATCC PTA 6135 (LC 32909)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 96/2013

1k20736

1

k

Lactobacillus plantarumNCIMB 30083 (LSI)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 308/213

1k20737

1

k

Lactobacillus plantarum NCIMB 30084 (L-256)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 308/2013

1k20738

1

k

Lactobacillus buchneri DSM 22501

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1113/2013

1k20739

1

k

Lactobacillus buchneri NCIMB 40788/CNCM I-4323;

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1113/2013

1k2074

1

k

Lactobacillus buchneri DSM 16774

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k20740

1

k

Lactobacillus buchneri 40177/ATCC PTA-6138

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1113/2013

1k20741

1

k

Lactobacillus buchneri LN4637/ ATCC PTA-2494

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1113/2013

1k20742

1

k

Lactobacillus kefiri DSM 19455

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 774/2013

1k20743

1

k

Lactobacillus plantarum NCIMB 40027

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1113/2013

1k20744

1

k

Lactobacillus brevis IFA 92 DSM 23231

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 399/2014

1k20745

1

k

Lactobacillus collinoides DSMZ 16680

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 399/2014

1k20746

1

k

Lactobacillus plantarum PL14D/CSL CECT 4528

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 399/2014

1k20747

1

k

Lactobacillus cellobiosus Q1 NCIMB 30169

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 399/2014

1k20748

1

k

Lactobacillus paracasei NCIMB 30151

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 849/2014

1k20749

1

k

Lactobacillus plantarum 16627

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 849/2014

1k2075

1

k

Lactobacillus buchneri DSM 12856

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k20752

1

k

lactobacillus diolivoransDSM 32074

Mikroorganismen

Silagekonseriverung

EU VO 2017/194

1k20753

1

k

Lactobacillus plantarumDSM 29024

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 2017/912

1k20754

1

k

Lactobacillus plantarum C KKP/788/p

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 2017/1907

1k20755

1

k

Lactobacillus caseiDSM 28872

Mikroorganismen

Silagekonseriverung

EU VO 2017/1903

1k20756

1

k

Lactobacillus rhamnosus DSM 29226

Mikroorganismen

Silagekonseriverung

EU VO 2017/1903

1k2077

1

k

Lactobacillus paracasei DSM 16773

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k2081

1

k

Lactococcus lactis DSM 11037

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k2082

1

k

Lactococcus lactis NCIMB 30160

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k2083

1

k

Lactococcus lactis NCIMB 30117 (CCM 4754)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 227/2012

1k21008

1

k

Lactobacillus plantarumNCIMB 30238 und Pediococcus pentosaceus NCIMB 30237

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1489/2015

1k21009

1

k

Pediococcus acidilactici CNCM I-3237/ATCC 8042

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 304/2014

1k21013

1

k

Pediococcus acidilactici 30005

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 849/2014

1k21014

1

k

Pediococcus parvulus DSM 28875

Mikroorganismen

Silagekonseriverung

EU VO 2017/1903

1k2101

1

k

Pediococcus pentosaceus DSM 16244

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 514/2010

1k2103

1

k

Pediococcus pentosaceus DSM 12834

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

1k2104

1

k

Pediococcus acidilactici CNCM MA 18/5M (DSM 11673)

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k2105

1

k

Pediococcus pentosaceus NCIMB 30171

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k2106

1

k

Pediococcus pentosaceus NCIMB 12455

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k2107

1

k

Pediococcus pentosaceus NCIMB 30168

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1119/2012

1k2111

1

k

Propionibacterium acidipropionici CNCM MA 26/4U

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 990/2012

1k2706

1

k

Lactobacillus paracasei DSM 16245

Mikroorganismen

Silagekonservierung

EU VO 1263/2011

E 250

1

k

Natriumnitrit

Chemische
Substanzen

Silagekonservierung

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Alleinfuttermittels mit 12 % Feuchtigkeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

1k202

1

k

Kaliumsorbat

C6H7 KO2≥ 99 %

CAS-Nr.: 24634-61-5

Alle

300

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand­schuhen.

Der Zusatzstoff wird in leicht und mässig schwer zu silierendem Material verwendet.

1k236

1

k

Ameisensäure

CH2O2≥ 84,5 %

Flüssig

CAS-Nr.: 64-18-6

Alle Tierarten

10 000

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand­schuhen.

Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf die zulässigen Höchstgehalte in Alleinfuttermitteln nicht überschreiten

1k237

1

k

Natriumformiat

Fest:

Natriumformiat ≥ 98 %

Flüssig:

Natriumformiat ≥ 15 %

Ameisensäure (≤ 75 %)

Wasser ≤ 25 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Fest:

Natriumformiat ≥ 98 %

Chemische Formel: NaHCO2

CAS-Nr.: 141-53-7

Flüssig:

Formaldehyd ≤ 6,2 mg/kg

Acetaldehyd ≤ 5 mg/kg

Butylaldehyd ≤ 25 mg/kg

Natriumformiat ≥ 15 %

Ameisensäure (≤ 75 %)

Hergestellt durch
chemische Synthese

Alle

10 000 (Ameisensäureäquivalent)

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand­schuhen.

Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf die zulässigen Höchstgehalte in Alleinfuttermitteln nicht überschreiten.

1k280

1

k

Propionsäure

Propionsäure ≥ 99,5 %

C3H6O2

CAS No: 79-09-4

Nichtflüchtiger Rückstand ≤ 0,01 %, wenn bei 140 °C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet

Aldehyde ≤ 0,1 %, ausgedrückt als Formaldehyd

Hergestellt durch chemische Synthese

Wiederkäuer

Schweine

Geflügel

30 000

10 000

Die gleichzeitige Verabreichung weiterer organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert.

Der Zusatzstoff wird in leicht zu silierendem Material verwendet29.

Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschritten werden.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atemschutz, Augenschutz, Handschuhe und Schutzkleidung getragen werden.

Alle Tierarten, ausgenommen Wiederkäuer, Schweine und Geflügel

1k281

1

k

Natriumpropionat

Natriumpropionat ≥ 98,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs

Natriumpropionat ≥ 98,5 %

C3H5O2Na

CAS-Nr.: 137-40-6

Trocknungsverlust ≤ 4 %, bestimmt durch zweistündige Trocknung bei 105 °C

Wasserunlösliche Stoffe ≤ 0,1 %

Hergestellt durch chemische Synthese

Wiederkäuer

Schweine

Geflügel

30 000

10 000

Die gleichzeitige Verabreichung weiterer organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert.
Der Zusatzstoff wird in leicht zu silierendem Material30 verwendet.

Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschritten werden.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atemschutz, Augenschutz, Handschuhe und Schutzkleidung getragen werden.

Alle Tierarten, ausgenommen Wiederkäuer, Schweine und Geflügel

1k284

1

k

Ammoniumpropionat

Zubereitung aus Ammoniumpropionat ≥ 19,0 %, Propionsäure ≤ 80,0 % und Wasser ≤ 30 %

Charakterisierung des Wirkstoffs

Ammoniumpropionat:
C3H9O2N

CAS-Nr.: 17496-08-1

Hergestellt durch chemische Synthese

Wiederkäuer

Schweine

Geflügel

30 000

10 000

Die gleichzeitige Verabreichung weiterer organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert.

Der Zusatzstoff wird in leicht zu silierendem Material31 verwendet.

Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschritten werden.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atemschutz, Augenschutz, Handschuhe und Schutzkleidung getragen werden.

Alle Tierarten, ausgenommen Wiederkäuer, Schweine und Geflügel

1k20757

1

k

Lactobacillus hilgardii CNCM I-4785 und Lactobacillus buchneri CNCM I-4323/NCIMB 40788

Zubereitung aus Lactobacillus hilgardii CNCM
I-4785 und Lactobacillus buchneri CNCM
I-4323/NCIMB 40788 mit mindestens 1,5 × 1011 KBE/g Zusatzstoff (Verhältnis 1:1).

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Lebensfähige Zellen von Lactobacillus hilgardii CNCM I-4785 und Lactobacillus buchneri CNCM
I-4323/NCIMB 40788

Alle Tierarten

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen anzugeben.

Mindestgehalt des Zusatzstoffs bei Verwendung ohne Kombination mit anderen Mikroorganismen als Silierzusatzstoffe:
3 × 108 KBE/kg (L. hilgardii CNCM I-4785 und L. buchneri CNCM I-4323/ NCIMB 40788 im Verhältnis 1:1) leicht und mässig schwer zu silierenden frischen Materials32.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Anwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

1k301

1

k

Natriumbenzoat

Natriumbenzoat: ≥ 99,5 %

C7H5NaO2

CAS-Nr.: 532-32-1

Hergestellt durch chemische Synthese

Alle

2 400

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand­schuhen.

Die Mischung verschiedener Quellen von Natriumbenzoat darf die zulässigen Höchstgehalte nicht überschreiten.

29 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel).

30 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel).

31 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel).

32 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate in frischem Material. Mässig schwer zu silierendes Futter: 1,5–3,0% lösliche Kohlenhydrate in Grünfutter.

1.7 Funktionsgruppen m: Verringerung der Kontamination mit Mykotoxinen und n: Stoffe zur Verbesserung der hygienischen Beschaffenheit

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindest­gehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

1m01

1

m

Mikroorganismus-Stamm DSM 11798 der Coriobacteriaceae- Familie

BBSH 797

Zubereitung aus lebensfähigen Zellen von Mikroorganismus-Stamm DSM 11798 der Coriobacteriaceae-Familie mit mindestens 5 × 109 KBE/g Zusatzstoff.

Fest

Schweine

Alle Vogelarten

1,7×108KBE/kg

Zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit dem Mykotoxin: Trichothecene.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagertemperatur, die Haltbarkeit und die Pelletierstabilität anzugeben.

Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln zulässig, die den EU-Vorschriften über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung genügen.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atemschutz und Handschuhe getragen werden.

1m03

1

m

Fumonisinesterase EC 3.1.1.87

FUMzyme

Zubereitung aus Fumonisinesterase, gewonnen aus Komagataella pastoris DSM 26643, mit mindestens 3000 U/g33.

Schweine

Alle Vogelarten

15 U

15 U

Zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit dem Mykotoxin: Fumonisine.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Pelletierstabilität anzugeben.

Empfohlene Höchstdosis: 300 U/kg Alleinfuttermittel.

Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln zulässig, die den EU‑Vorschriften über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung genügen.

Sicherheitshinweis: Während der Hand­habung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

1m03i

1

m

Fumonisinesterase EC 3.1.1.87

Zubereitung aus Fumonisinesterase, gewonnen aus Komagataella phaffii (DSM 32159), mit mindestens 3 000 U/g34.

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Zubereitung aus Fumonisinesterase, gewonnen aus Komagataella phaffii (DSM 32159

Alle Schweine

Alle Geflügelarten

10 U

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Pelletierstabilität anzugeben.

Empfohlene Höchstdosis: 300 U/kg Alleinfuttermittel.

Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln zulässig, die den EU-Rechtsvorschriften über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung genügen.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken bei der Verwendung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

1m558

1

m

Bentonit

Bentonit: ≥ 70 % Smektit

< 10 % Opal und Feldspat

< 4 % Quartz und Calcit

Aflatoxin-B1-Bindungskapazität (BKAfB1) über 90 %

Wiederkäuer

Geflügel

Schweine

20 000

Zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit dem Mykotoxin Aflatoxin B1.

Angaben in der Gebrauchsanweisung:

«Die gleichzeitige orale Verabreichung von Makroliden ist zu vermeiden»;

Für Geflügel:

«Die gleichzeitige Verabreichung von Robenidin ist zu vermeiden».

Die gleichzeitige Verabreichung von Kokzidiostatika ausser Robenidin ist kontraindiziert bei einer Bentonit-Menge ab 5000 mg/kg Alleinfuttermittel.

Die Gesamtmenge an Bentonit darf den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgehalt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln erlaubt, die den Rechtsvorschriften über unerwünschte Stoffe in Futtermitteln genügen.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

1k236

1

n

Ameisensäure

CH2O2 ≥ 84,5 %

Flüssig

CAS-Nr.: 64-18-6

Alle Tierarten

10 000

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand­schuhen.

Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf die zulässigen Höchstgehalte in Alleinfuttermitteln nicht überschreiten

1k237

1

n

Natriumformiat

Zusammensetzung des Zusatzstoffs:

Flüssig ≥ 15 %

Natriumformiat ≤ 75 %
Ameisensäure ≤ 25 %

Wasser

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Natriumformiat ≥ 15 % (in flüssiger Form)

Ameisensäure ≤ 75 % Hergestellt durch chemische Synthese

Alle Tierarten ausser Schweinen

10 000 (Ameisensäureäquivalent)

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen anzugeben.

Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf den zulässigen Höchstgehalt in Alleinfuttermitteln nicht überschreiten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Anwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

Schweine

12 000 (Ameisensäureäquivalent)

33 1 U ist die Enzymaktivität, welche aus 100 μΜ Fumonisin B1 in 20 mM Tris-Cl-Puffer bei pH-Wert 8,0mit 0,1mg/ml Rinderserumalbumin bei 30 °C 1 πmol Tricarballylsäure pro Minute freisetzt.

34 1 U ist die Enzymaktivität, welche aus 100 μΜ Fumonisin B1 in 20 mM Tris-Cl-Puffer bei pH-Wert 8,0mit 0,1mg/ml Rinderserumalbumin bei 30 °C 1 μmol Tricarballylsäure pro Minute freisetzt.

1.8 Funktionsgruppe o: o sonstige technologische Zusatzstoffe

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindest­gehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

1o01

1

o35

Bacillus subtilis KCCM 10673P Aspergillus oryzae KCTC 10258BP

Zusammensetzung des Zusatzstoffs:
Zubereitung von Bacillus subtilis KCCM 10673P und Aspergillus oryzae KCTC 10258BP mit einem Gehalt von mindestens 1,2 × 108 KBE/g Zusatzstoff bzw. 2,0 × 108 KBE/g Zusatzstoff.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Lebensfähige Zellen von Bacillus subtilis KCCM 10673P und Aspergillus oryzae KCTC 10258BP

Alle Tierarten

Bacillus subtilis 1,2 × 106 KBE/kg Sojabohnen

Aspergillus oryzae 2,0 × 106 KBE/kg Sojabohnen

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen anzugeben.

Der Zusatzstoff darf nur bei Sojabohnen verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Anwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atem-, Augen- und Hautschutz, zu verwenden.

35 Sonstige technologische Zusatzstoffe: Verringerung der für die Ernährung nachteiligen Faktoren bei Sojabohnen.

2 Kategorie 2: Sensorische Futtermittelzusatzstoffe

2.1 Funktionsgruppe a: Farbstoffe

Kennnummer

Kate­gorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

mg/kg des Allein­futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

2a102

2

a (i)36

Tartrazin

Tartrazin wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Feste Form.

Tartrazin besteht im Wesentlichen aus Trinatrium-5-hydroxy-1-(4-sulfonatophenyl)-4-(4-sulfonatophenylazo)-H-pyrazol-3-carboxylat und sonstigen Farbstoffen zusammen mit Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen. Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen.
Chemische Formel: C16H9N4Na3O9S2
Feste Form hergestellt durch chemische Synthese
CAS-Nummer: 1934-21-0

Katzen

433

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu verwenden.

Hunde

520

Kleine Nagetiere

2000

Körner fressende Ziervögel

63

2a102

2

a (iii)

Tartrazin

Zierfische

1924

E 110

2

a (iii)

Gelborange S

(Sunsetgelb FCF)

C16H10N2O7S2Na2

Zierfische

Körnerfressende Ziervögel

150

Kleinnager

150

2a124

2

a (i)

Ponceau 4R

Ponceau 4R wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Fest (Pulver oder Granulat)

Ponceau 4R besteht im Wesentlichen aus Trinatrium 2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-naphthylazo)naphthalen- 6,8-disulfonat und sonstigen Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen. Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen.
Chemische Formel: C20H11N2O10S3Na3
Fest (Pulver oder Granulat), hergestellt durch chemische Synthese
CAS-Nr.: 2611-82-7

Katzen

31

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Augen-, Haut-, Mund- und Atemschutz.

Hunde

37

2a124

2

a (iii)

Ponceau 4R

Zierfische

137

E 127

2

a (iii)

Erythrosin

C20H6I6O5Na2H2O

Zierfische, Reptilien

2a127

2

a (i)

Erythrosin

Erythrosin wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Fest

Erythrosin besteht im Wesentlichen aus Dinatrium-2-(2,4,5,7-tetraiod-3-oxid-6-oxoxanthen-9-yl) benzoatmonohydrat und sonstigen Farbstoffen sowie Wasser, Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen. Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen.
Chemische Formel: C20H6I4Na2O5·H2O
CAS-Nr.: 16423-68-0
Feste Form hergestellt durch chemische Synthese

Hunde

Katzen

16

13

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

2a129

2

a (i)

Allurarot AC

Allurarot AC wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Fest (Pulver oder Granulat)

Charakterisierung des Wirkstoffs als das Natriumsalz:
Allurarot AC besteht im Wesentlichen aus Dinatrium-2-hydroxy-1(2-methoxy-5-methyl-4-sulfo- phenylazo)naphthalen-6-sulfonat und sonstigen Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen. Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen. Fest (Pulver oder Granulat), hergestellt durch chemische Synthese.
Chemische Formel: C18H14N2Na2O8S2 CAS-Nummer: 25956-17-6

Katzen

Hunde

308

370

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

2a131

2

a (iii)

Patentblau V

Calcium- oder Natriumverbindung des inneren Salzes von [4‑(α‑(4‑Diethylamino-phenyl)-5-hydroxy-2,4-disulfophenyl-methyli-den)2,5- cyclohexadien-1-yliden] diethylammoniumhydroxid und sonstigen Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat und/oder Calciumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen.

Das Kaliumsalz ist ebenfalls zulässig.

Zusammensetzung des Zusatzstoffs Reinheitskriterien: mindestens 90 % der Gesamtfarbstoffe, berechnet als Natrium-, Calcium- oder Kalium­salze.

Leukobase: Nicht mehr als 1,0 %.

Alle nicht Lebensmittel produzierende Tiere

250

Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

E 132

2

a (iii)

Indigotin

C16H8N2O8S2Na2

Zierfische

2a133

2

a (i)

Brillantblau FCF

Brillantblau FCF wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Fest (Pulver)

Charakterisierung des Wirkstoffs als Natriumsalz:
Dinatrium-α-(4-(N-ethyl-3-sulfonatobenzylamino)phenyl)-α-(4-N-ethyl-3-sulfonatobenzylamino)cyclohexa-2,5-dienyliden) toluen-2-sulfonat Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen.
Chemische Bezeichnung: C37H34N2Na2O9S3
Fest (Pulver), hergestellt durch chemische Synthese
CAS-Nummer: 3844-45-9

Katzen

Hunde

278

334

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Anwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu verwenden.

E 141

a (iii)

Chlorophyll-Kupfer-Komplex

Zierfische

Körnerfressende Ziervögel

150

Kleinnager

150

E 160b

2

a

Bixin

C25H30O

Hunde und Katzen

2a160b

2

a (i)

Norbixin (Annatto F)

Flüssige Zubereitung von Annatto F mit 2,3-2,7 % Kaliumsalz des Norbixins

Alkalisch verarbeitetes Norbixin, mit Säure gefällt (Annatto F) wird als Kaliumsalz des Norbixins (Dikalium-6,6’-diapo- .psi.,.psi.-carotindioat) beschrieben. Es handelt sich um ein Carotinoidderivat, das durch Entfernen der äusseren Hülle der Samen des Annatostrauchs (Bixa orellana L.) und weitere chemische Bearbeitung hergestellt wird.
fest
Chemische Formel: C24H26K2O4
CAS-Nummer:
33261-80-2

Katzen

Hunde

13

16

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Anwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung, einschliesslich Augen- und Hautschutz, zu tragen.

2a160c

2

a (ii)

Verseifter Paprikaextrakt (Capsanthin)

Capsanthinreicher verseifter Extrakt aus getrockneten Früchten von Capsicum annuum L.
Benzen ≤ 2 mg/kg
Hexan ≤ 130 mg/kg
Capsaicin ≤ 250 mg/kg

Gesamtgehalt an Carotinoiden: 25–90 g/kg
Capsanthin ≥ 35 % der Carotinoide insgesamt
CAS-Nummer von Capsanthin: 465-42-9
Einecs von Capsanthin: 207-364-1

viskose Paste

Masthühner

40

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Auf dem Etikett des Zusatzstoffs und auf dem Etikett der Vormischungen ist der Gesamtgehalt an Carotinoiden im Zusatzstoff anzugeben.

Verseifter Paprikaextrakt (Capsanthin) ist als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr zu bringen und zu verwenden.

Die Mischung aus verseiftem Paprikaextrakt (Capsanthin) und anderen zugelassenen Carotinoiden und/oder Xanthophyllen darf einen Gesamtgehalt an Carotinoiden und/oder Xanthophyllen von 80 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und von Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und von Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung, einschliesslich Augen- und Hautschutz, zu tragen

Mastgeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

40

Legehennen

40

Legegeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

40

2a160f

2

a (ii)

β-Apo-8′-carotinsäure-ethylester

β-Apo-8′-carotinsäure-ethylester Triphenylphosphinoxid (TPPO)
≤ 100 mg/kg

Chemische Formel: C32H44O2

CAS-Nummer: 1109-11-1

Feste Form hergestellt durch chemische Synthese

Reinheitskriterien: ≥ 97 % aller Isomere

Masthühner

und Mastgeflügel von

geringerer wirtschaftlicher

Bedeutung

15

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

β-Apo-8′-carotinsäure-ethylester ist als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr zu bringen und zu verwenden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und von Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und von Vormischungen eine persönliche Schutzaus rüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu tragen.

Legehennen und Legegeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

5

E 161b

2

a(iii)

Lutein

C40H56O2

Geflügel

8037

2a161b

2

a (ii)

Luteinreicher Extrakt

Luteinreicher Extrakt aus Tagetes erecta
Benzol ≤ 2mg/kg

Lutein aus einem verseiften Extrakt

Tagetes erecta (getrocknete Blütenblätter), gewonnen durch Extraktion und Verseifung:
Carotinoide insgesamt (TC): ≥ 60 g/kg
Lutein ≥ 75 % der Carotinoide insgesamt (TC)
Zeaxanthin ≥ 4 % der Carotinoide insgesamt (TC)
Chemische Formel: C40H56O2
CAS Nr. 127-40-2 (Lutein)
CAS Nr. 144-68-3 (Zeaxanthin)
CoE-Nummer: 494
Flüssig

Mastgeflügel (ausgenommen Truthühner) und Mastgeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

Legegeflügel (ausgenommen Truthühner) und Legegeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

80

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Luteinreiche Extrakte müssen als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Die Mischung aus luteinreichem Extrakt und anderen zugelassenen Carotinoiden und Xanthophyllen darf einen Gesamtgehalt an Carotinoiden und Xanthophyllen von 80 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung, einschliesslich Augen- und Hautschutz, zu tragen.

2a161bi

2

a (ii)

Lutein-/Zeaxanthinextrakt

Lutein-/Zeaxanthinextrakt aus Tagetes erecta.
Benzol ≤ 2mg/kg

Lutein-/Zeaxanthin- verseifter/isomerisierter Extrakt aus getrockneten Blütenblättern von Tagetes erecta‚ gewonnen durch Extraktion, Verseifung und Isomerisierung:
Carotinoide insgesamt (TC): ≥ 60 g/kg
Lutein ≥ 37 % von TC;
Zeaxanthin ≥ 36 % von TC.
Flüssig
CAS Nr. 127-40-2(Lutein)
CAS Nr. 144-68-3 (Zeaxanthin)
CoE Nr: 494
Chemische Formel: C40H56O2

Mastgeflügel (ausgenommen Truthühner) und Mastgeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

Legegeflügel (ausgenommen Truthühner) und Legegeflügel von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

50

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Lutein-/Zeaxanthinextrakt muss als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Die Mischung aus Lutein-/Zeaxanthinextrakt und anderen zugelassenen Carotinoiden und Xanthophyllen darf einen Gesamtgehalt an Carotinoiden und Xanthophyllen von 50 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung, einschliesslich Augen- und Hautschutz, zu tragen.

2a161g

2

a

Canthaxanthin

C40H52O2

Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg

Dichlormethan ≤ 600 mg/kg

CAS-Nummer: 514-78-3,

Fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheit: Assay: mindestens 96 % Carotinoide ausser Canthaxanthin: höchstens 5 % der Farbstoffe insgesamt.

Masthühner und Mastgeflügelarten von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung

25

Canthaxanthin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Mischung von Canthaxanthin mit anderen Carotinoiden und Xanthophyllen sollte 80 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

Sicherheitshinweis: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

Höchstwerte in Lebensmitteln einhalten.

Legegeflügel und Junggeflügel für Legezwecke

8

Zierfische und ‑vögel, ausser Hennen für die Aufzucht von Ziervögeln

100

Canthaxanthin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Hennen für die Aufzucht von Ziervögeln

8

Die Mischung von Canthaxanthin mit anderen Carotinoiden und Xanthophyllen sollte 100 mg/ kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigen.

Sicherheitshinweis: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

E 161i

2

a

Citranaxanthin

C33H44O

Legehennen

8038

2a161j

2

a(ii)(iii)

Astaxanthin

C40H52O4

Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg

Dichlormethan ≤ 600 mg/kg

CAS-Nr.: 7542-45-2 Astaxanthin, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen

Reinheitskriterien:

Assay (ausgedrückt als Astaxanthin): mindestens 96 % der Gesamtfarbstoffe.
andere Carotinoide als Astaxanthin: höchstens 5 % der Gesamtfarbstoffe

Fische

Krebstiere

Zierfische

100

100

100

Fische und Krebstiere: a(ii)

Zierfische: a(iii)

Astaxanthin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Stabilitäts- und die Lagerbedingungen anzugeben.

Die Mischung von Astaxanthin und anderen Carotenoiden und Xanthophyllen darf 100 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten (Feuchtigkeitsgehalt von 12 %).

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

E 161h

2

a

Zeaxanthin

C40H56O2

Geflügel

8039

E 161y

2

a

Astaxanthinreiche Phaffia rhodozyma (ATCCSD-5340)

Biomasse, konzentriert ausder Hefe Phaffia rhodozyma(ATCCSD-5340), abgetötet, mit mindestens 10,0g Astaxanthin je kg Zusatzstoff

Lachs

Forellen

100

100

Der Höchstgehalt ist als Astaxanthin ausgedrückt. Verabreichung erst ab einem Alter von 6 Monaten zulässig. Die Mischung des Zusatzstoffs mit Canthaxanthin ist unter der Bedingung zulässig, dass die Gesamtkonzentration von Astaxanthin und Canthaxanthin 100 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigt.

2a165

2

a (ii)

Astaxanthin-Dimethyldisuccinat

Astaxanthin-Dimethyldisuccinat
Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg
Dichlormethan ≤ 600 mg/kg

Astaxanthin-Dimethyldisuccinat
Chemische Formel: C50H64O10
Feste Form hergestellt durch chemische Synthese
CAS-Nummer: 578006-46-9
Reinheitskriterien:
Astaxanthin-Dimethyldisuccinat (allE, 9-Z und 13-Z-Isomere) ≥ 96 %
Sonstige Carotinoide ≤ 4 %

Fische und Krebstiere

138

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Astaxanthin-Dimethyldisuccinat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Wird Astaxanthin-Dimethyldisuccinat mit Canthaxanthin oder anderen Astaxanthin-Quellen gemischt, darf der Gesamtgehalt der Mischung 100 mg Astaxanthin-Äquivalent/kg in Alleinfuttermitteln nicht überschreiten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um den potenziellen Risiken bei der Verwendung des Stoffs zu begegnen, einschliesslich der Risiken dieser Zusatzstoffe in der Zubereitung. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut und Atemschutz, zu verwenden

2a(ii)167

2

a(ii)

Panaferd

An roten Carotinoiden reiches Paracoccus carotinifaciens

Wirkstoff:

Astaxanthin (C40H52O4, CAS: 472-61-7)

Adonirubin (C40H52O3, 3‑Hydroxy-beta,
beta-carotene-4,4'-dione, CAS: 511-23801)

Canthaxanthin (C40H52O2, CAS: 514‑78‑3)

Zusammensetzung des Zusatzstoffs:

Zubereitung von getrocknetem, sterilisiertem Paracoccus carotinifaciens (NITE SD 00017) mit

20–23 g/kg Astaxanthin,

7–15 g/kg Adonirubin,

1–5 g/kg Canthaxanthin.

Analysemethode:

Normalphasen-Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC) verbunden mit UV/Vis-Detektion zur Bestimmung von Astaxanthin, Adonirubin und Canthaxanthin in Futtermitteln und Fischge­webe

Lachse, Forellen

100

Der Höchstgehalt wird ausgedrückt als Summe aus: Astaxanthin, Adonirubin und Canthaxanthin.

Verabreichung an Tiere unter sechs Monaten oder leichter als 50 g nicht zulässig.

Die Mischung des Zusatzstoffs mit Astaxanthin oder Canthaxanthin ist zulässig, sofern die Gesamtkonzentration der Summe aus Astaxanthin, Adonirubin und Canthaxanthin aus anderen Quellen 100 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigt.

E 172

2

a (iii)

Eisenoxidrot

Fe2O3

Zierfische

Hunde und Katzen

Alle Stoffe, die zur Färbung von Lebensmitteln zugelassen sind, ausser Patentblau V, Brillant­säuregrün und Canthaxanthin

Hunde und Katzen

36 i) Stoffe, die einem Futtermittel Farbe geben oder die Farbe in einem Futtermittel wiederherstellen; ii) Stoffe, die bei Verfütterung an Tiere Lebensmitteln tierischen Ursprungs Farbe geben; iii) Stoffe, die die Farbe von Zierfischen und -vögeln positiv beeinflussen.

37 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i).

38 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i).

39 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i).

2.2 Funktionsgruppe b: Aromastoffe

2.2.1 Zugelassene Aromastoffe

Kennnummer

Kate-gorie

Funktions-gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchstalter

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Zulassung geregelt in den folgenden EU-Rechtsakten

mg/kg des Alleinfuttermittels mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

E 954 (iii)

2

b

Saccharinnatrium

Saccharinnatrium

Ferkel

4 Monate

150

Richtlinie der Kommission 70/524/EWG vom 12. April 1991, Fassung gemäss ABl. L 124 vom 18.05.1991, S. 1

2b920

2

b

L-Cysteinhydrochloridmonohyrat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Katzen und Hunde

Durchführungsverordnung (EU) 2015/2306 der Kommission, vom 10. Dezember 2015, Fassung gemäss ABl. L 326 vom 11.12.2015, S. 46

2b959

2

b

Neohesperidin-Dihydrochalkon

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Ferkel und Mastschweine

35

Durchführungsverordnung (EU) 2015/264 der Kommission, vom 18. Februar 2015, Fassung gemäss ABl. L 45 vom 19.02.2015, S. 10

Kälber

35

Schafe

35

Fische

35

Hunde

35

1j514ii

2

b

Natrium-Bisulfat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Heimtiere und sonstige nicht zur Nahrungsmittelerzeugung genutzten Tiere, ausgenommen Katzen und Nerze

4 000

Durchführungsverordnung (EU) 136/2012 der Kommission, vom 16. Februar 2012, Anhang II, ABl. L 46 vom 17.02.2012, S. 33, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/414, ABl. L 220 vom 21.08.2015, S. 3

Katzen

20 000

Nerze

10 000

1k280

2

b

Propionsäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/53 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 1

2b02004

2

b

Butan-1-ol

2b02005

2

b

Hexan-1-ol

2b02006

2

b

Octan-1-ol

2b02007

2

b

Nonan-1-ol

2b02008

2

b

Dodecan-1-ol

2b02021

2

b

Heptan-1-ol

2b02024

2

b

Decan-1-ol

2b02040

2

b

Pentan-1-ol

2b02078

2

b

Ethanol

2b05001

2

b

Acetaldehyd

2b05002

2

b

Propanal

2b05003

2

b

Butanal

2b05005

2

b

Pentanal

2b05008

2

b

Hexanal

2b05009

2

b

Octanal

2b05010

2

b

Decanal

2b05011

2

b

Dodecanal

2b05025

2

b

Nonanal

2b05031

2

b

Heptanal

2b05034

2

b

Undecanal

2b06001

2

b

1,1-Diethoxyethan

2b08001

2

b

Ameisensäure

2b08002

2

b

Essigsäure

2b08007

2

b

Valeriansäure

2b08009

2

b

Hexansäure

2b08010

2

b

Octansäure

2b08011

2

b

Decansäure

2b08012

2

b

Dodecansäure

2b08013

2

b

Ölsäure

2b08014

2

b

Hexadecansäure

2b08016

2

b

Tetradecansäure

2b08028

2

b

Heptansäure

2b08029

2

b

Nonansäure

2b09001

2

b

Ethylacetat

2b09002

2

b

Propylacetat

2b09004

2

b

Butylacetat

2b09006

2

b

Hexylacetat

2b09007

2

b

Octylacetat

2b09008

2

b

Nonylacetat

2b09009

2

b

Decylacetat

2b09010

2

b

Dodecylacetat

2b09022

2

b

Heptylacetat

2b09023

2

b

Methylacetat

2b09038

2

b

Methylbutyrat

2b09042

2

b

Butylbutyrat

2b09044

2

b

Pentylbutyrat

2b09045

2

b

Hexylbutyrat

2b09046

2

b

Octylbutyrat

2b09059

2

b

Ethyldecanoat

2b09060

2

b

Ethylhexanoat

2b09061

2

b

Propylhexanoat

2b09065

2

b

Pentylhexanoat

2b09066

2

b

Hexylhexanoat

2b09069

2

b

Methylhexanoat

2b09072

2

b

Ethylformiat

2b09099

2

b

Ethyldodecanoat

2b09104

2

b

Ethyltetradecanoat

2b09107

2

b

Ethylnonanoat

2b09111

2

b

Ethyloctanoat

2b09121

2

b

Ethylpropionat

2b09134

2

b

Methylpropionat

2b09147

2

b

Ethylvalerat

2b09148

2

b

Butylvalerat

2b09191

2

b

Ethylhex-3- enoat

2b09193

2

b

Ethylhexadecanoat

2b09248

2

b

Ethyl-trans- 2-butenoat

2b09274

2

b

Ethylundecanoat

2b09449

2

b

Butylisovalerat

2b09478

2

b

Hexylisobutyrat

2b09483

2

b

Methyl-2- methylbutyrat

2b09507

2

b

Hexyl-2-methylbutyrat

2b09512

2

b

Triethylcitrat

2b09529

2

b

Hexylisovalerat

2b09549

2

b

Methyl-2- methylvalerat

2b02001

2

b

2-Methylpropan-1-ol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/54 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss
ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 80

2b02003

2

b

Isopentanol

2b02026

2

b

3,7-Diméthyloctan- 1-ol

2b02082

2

b

2-Éthylhexan-1-ol

2b05004

2

b

2-Méthylpropana

2b05006

2

b

3-Méthylbutanal

2b05049

2

b

2-Méthylbutyraldehyd

2b08008

2

b

3-Methylbuttersäure

2b08031

2

b

2-Methylvaleriansäure

2b08045

2

b

2-Ethylbuttersäure

2b08046

2

b

2-Methylbuttersäure

2b08047

2

b

2-Methylheptansäure

2b08062

2

b

4-Methylnonansäure

2b08063

2

b

4-Methylnonansäure

2b09005

2

b

Isobutylacetat

2b09043

2

b

Isobutylbutyrat

2b09070

2

b

3-Methylbutylhexanoat

2b09103

2

b

3-Methylbutyldodecanoat

2b09120

2

b

3-Methylbutyloctanoat

2b09136

2

b

3-Methylbutylpropionat

2b09162

2

b

3-Methylbutylformiat

2b09211

2

b

Glyceryltributyrat

2b09417

2

b

Isobutylisobutyrat

2b09419

2

b

Isopentylisobutyrat

2b09472

2

b

Isobutylisovalerat

2b09530

2

b

Isopentyl-2- methylbutyrat

2b09531

2

b

2-Methylbutylisovalerat

2b09659

2

b

2-Methylbutylbutyrat

2b02022

2

b

Octan-2-ol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/55 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 112

2b02079

2

b

Isopropanol

2b02088

2

b

Pentan-2-ol

2b02098

2

b

Octan-3-ol

2b07002

2

b

Heptan-2-on

2b07054

2

b

Pentan-2-on

2b07099

2

b

6-Methyl- hepta- 3,5-dien-2 -on

2b07113

2

b

Nonan- 3- on

2b07150

2

b

Décan- 2 -on

2b09105

2

b

Isopropyltetradecanoat

2b08004

2

b

Milchsäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/56 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 129

2b08023

2

b

4-Oxovaleriansäure

2b08024

2

b

Bernsteinsäure

2b08025

2

b

Fumarsäure

2b09402

2

b

Ethylacetoacetat

2b09433

2

b

Ethyllactat

2b09434

2

b

Butyllactat

2b09435

2

b

Ethyl-4-oxovalerat

2b09444

2

b

Diethylsuccinat

2b09490

2

b

Diethylmalonat

2b09491

2

b

Butyl-O-butyryllactat

2b09545

2

b

Hex-3-enyllactat

2b09580

2

b

Hexyllactat

2b10006

2

b

Butyro-1,4- lacton

2b10007

2

b

Decano-1,5- lacton

2b10011

2

b

Undecano- 1,5-lacton

2b10013

2

b

Pentano-1,4- lacton

2b10014

2

b

Nonano-1,5- lacton

2b10015

2

b

Octano-1,5- lacton

2b10020

2

b

Heptano- 1,4-lacton

2b10021

2

b

Hexano-1,4- lacton

2b03001

2

b

1,8-Cineol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/57 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 153

2b13009

2

b

3,4-Dihydrocoumarin

2b13037

2

b

2-(2-Methylprop-1- enyl)-4-methyltetrahydropyran

2b02014

2

b

alpha-Terpineol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/58 der Kommission, vom 14 December 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 159

2b02018

2

b

Nerolidol

2b02042

2

b

2-(4-Methylphenyl)propan-2-ol

2b02230

2

b

Terpineol

2b09013

2

b

Linalylacetat

2b06006

2

b

1,1-Dimethoxy-2- phenylethan

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/59 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 167

2b09083

2

b

Phenethylformiat

2b09262

2

b

Phenethyloctanoat

2b09427

2

b

Phenethylisobutyrat

2b09538

2

b

Phenethyl-2- methylbutyrat

2b09774

2

b

Phenethylbenzoat

2b04004

2

b

Isoeugenol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Schweine Wiederkäuer und Pferde mit Ausnahme von Tieren, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist Heimtiere

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/60 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 177

2b04051

2

b

4-Allyl-2,6- dimethoxyphenol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Fisch und Geflügel

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/61 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 181

2b09020

2

b

Eugenylacetat

2b12173

2

b

2-Methylpropan-1-thiol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

0.04

Durchführungsverordnung (EU) 2017/62 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 186

2b12025

2

b

Allylisothiocyanat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

0.05

Durchführungsverordnung (EU) 2017/62 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 186

2b12001

2

b

3-(Methylthio)propionaldehyd

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/62 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 186

2b12002

2

b

Methyl-3-(methylthio)propionat

2b12004

2

b

Allylthiol

2b12006

2

b

Dimethylsulfid

2b12007

2

b

Dibutylsulfid

2b12008

2

b

Diallyldisulfid

2b12009

2

b

Diallyltrisulfid

2b12013

2

b

Dimethyltrisulfid

2b12014

2

b

Dipropyldisulfid

2b12026

2

b

Dimethyldisulfid

2b12027

2

b

2-Methylbenzen-1-thiol

2b12032

2

b

S-Methylbutanthioat

2b12037

2

b

Allylmethyldisulfid

2b12062

2

b

3-(Methylthio)propan-1-ol

2b12063

2

b

3-(Methylthio) hexan-1-ol

2b12071

2

b

1-Propan-1- thiol

2b12088

2

b

Diallylsulfid

2b12118

2

b

2,4-Dithiapentan

2b12168

2

b

2-Methyl-2- (methyldithio) propanal

2b12175

2

b

Methylsulfinylmethan

2b12197

2

b

Propan-2- thio

2b15025

2

b

3,5-Dimethyl- 1,2,4-trithiolan

2b16030

2

b

2-Methyl-4- propyl-1,3- oxathian

2b02010

2

b

Benzylalkohol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/63 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 214

2b02039

2

b

4-Isopropylbenzylalkohol

2b05013

2

b

Benzaldehyd

2b05022

2

b

4-Isopropylbenzaldehyd

2b05029

2

b

p-Tolualdehyd

2b05055

2

b

Salicylaldehyd

2b05129

2

b

2-Methoxybenzaldehyd

2b09014

2

b

Benzylacetat

2b09051

2

b

Benzylbutyrat

2b09077

2

b

Benzylformiat

2b09132

2

b

Benzylpropionat

2b09316

2

b

Benzylhexanoat

2b09426

2

b

Benzylisobutyrat

2b09458

2

b

Benzylisovalerat

2b09581

2

b

Hexylsalicylat

2b09705

2

b

Benzylphenylacetat

2b09725

2

b

Methylbenzoat

2b09726

2

b

Ethylbenzoat

2b09755

2

b

Isopentylbenzoat

2b09757

2

b

Isobutylbenzoat

2b09762

2

b

Pentylsalicylat

2b08080

2

b

Gallussäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Fisch

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/63 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 214

2b05017

2

b

Veratraldehyd

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Geflügel und Fisch

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/63 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 214

2b08021

2

b

Benzoesäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

125

Durchführungsverordnung (EU) 2017/63 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 214

2b16060

2

b

Ammoniumsalz der Glycyrrhizinsäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/64 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 242

2b01045

2

b

d-Limonen

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser männliche Ratten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/65 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 246

2b01002

2

b

1-Isopropyl- 4-methylbenzol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/65 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 246

2b01003

2

b

Pin-2(10)-en

2b01004

2

b

Pin-2(3)-en

2b01007

2

b

beta-Caryophyllen

2b01009

2

b

Camphen

2b01010

2

b

1-Isopropenyl-4-methylbenzol

2b01029

2

b

delta-3-Caren

2b16080

2

b

Gerbsäure

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2017/66 der Kommission, vom 14. Dezember 2016, Fassung gemäss ABl. L 13 vom 17.01.2017, S. 259

2b485

2

b

Trockentraubenextrakt

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten mit Ausnahme von Hunden

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

EU-Verordnung Nr 2017/307 der Kommission, vom 21. Februar 2017, Fassung gemäss ABl. L 44 vom 22.02.2017, S. 1

2b161

2

b

Kreuzkümmeltinktur

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/1559 der Kommission, vom 17. Oktober 2018, Fassung gemäss ABl. L 261 vom 18.10.2018, S. 16

2b627

2

b

Dinatrium- 5′-guanylat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/238 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 1

2b631

2

b

Dinatrium- 5′-inosinat

2b635

2

b

Dinatrium- 5′-ribonucleotid

2b09715

2

b

Methylanthranilat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Vögeln

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/239 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 9

2b09781

2

b

Methyl-N-methylanthranilat

2b11009

2

b

Trimethylamin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Legehennen

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/240 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 14

2b11024

2

b

Trimethylaminhydrochlorid

2b11001

2

b

3-Methylbutylamin

2b03006

2

b

2-Methoxyethylbenzol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/240 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 14

2b04016

2

b

1,3-Dimethoxybenzol

2b04034

2

b

1,4-Dimethoxybenzol

2b04043

2

b

1-Isopropyl- 2-methoxy- 4-methylbenzol

2b14003

2

b

Piperin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/241 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 27

2b14004

2

b

3-Methylindol

2b14007

2

b

Indol

2b14047

2

b

2-Acetylpyrrol

2b14064

2

b

Pyrrolidin

2b02011

2

b

Citronellol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/242 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 36

2b02056

2

b

Hex-3(cis)-en- 1-ol

2b02093

2

b

Non-6-en-1-ol

2b02094

2

b

Oct-3-en-1-ol

2b02229

2

b

(-)-3,7-Dimethyl-6-octen- 1-ol

2b05021

2

b

Citronellal

2b05059

2

b

Non-6(cis)- enal

2b05074

2

b

2,6-Dimethylhept-5-enal

2b05075

2

b

Hex-3(cis)- enal

2b05085

2

b

Hept-4-enal

2b06081

2

b

1-Ethoxy- 1-(3-hexenyloxy)ethan

2b08036

2

b

Citronellsäure

2b09012

2

b

Citronellylacetat

2b09049

2

b

Citronellylbutyrat

2b09078

2

b

Citronellylformiat

2b09129

2

b

Citronellylpropionat

2b09197

2

b

Hex-3(cis)- enylacetat

2b09240

2

b

Hex-3(cis)- enylformiat

2b09270

2

b

Hex-3-enylbutyrat

2b09271

2

b

Hex-3-enylhexanoat

2b09505

2

b

Hex-3-enylisovalerat

2b09563

2

b

Hex-3(cis)- enylisobutyrat

2b07051

2

b

3-Hydroxybutan-2-on

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/243 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 69

2b07060

2

b

Pentan-2,3- dion

2b07076

2

b

3,5-Dimethylcyclopentan-1,2- dion

2b07077

2

b

Hexan-3,4-dion

2b07109

2

b

2,6,6-Trimethylcyclohex-2-en- 1,4-dion

2b07184

2

b

3-Methylnona-2-,4- dion

2b09186

2

b

Sec-butan-3- onylacetat

2b07005

2

b

Vanillylaceton

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/244 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 81

2b07029

2

b

4-(4-Methoxyphenyl)butan- 2-on

2b02015

2

b

Menthol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/245 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 87

2b02038

2

b

Fenchylalkohol

2b07078

2

b

d,l-Isomenthon

2b07094

2

b

3-Methyl- 2-(pent-2(cis)- enyl)cyclopent-2-en-1- on

2b07126

2

b

3,5,5-Trimethylcyclohex- 2-en-1-on

2b07146

2

b

d-Carvon

2b07159

2

b

d-Fenchon

2b09016

2

b

Menthylacetat

2b09215

2

b

Carvylacetat

2b09216

2

b

Dihydrocarvylacetat

2b09269

2

b

Fenchylacetat

2b13140

2

b

Linalooloxid

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Fisch

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/246 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 105

2b15013

2

b

2-Isobutylthiazol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/247 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 109

2b15014

2

b

5-(2-Hydroxyethyl)- 4-methylthiazol

2b15019

2

b

2,4,5-Trimethylthiazol

2b15020

2

b

2-Acetylthiazol

2b15033

2

b

2-Ethyl-4- methylthiazol

2b15113

2

b

5,6-Dihydro- 2,4,6- tris(2-me-thyl­propyl) 4H-1,3,5- dithiazin

2b16027

2

b

Thiaminhydrochlorid

2b14005

2

b

2,3-Diethylpyrazin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/248 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 120

2b14015

2

b

5,6,7,8- Tetrahydrochinoxalin

2b14022

2

b

2-Ethylpyrazin

2b14025

2

b

2,5- oder 6-Methoxy-3- methylpyrazin

2b14028

2

b

5-Methylchinoxalin

2b14049

2

b

2-Acetyl- 3-ethylpyrazin

2b14056

2

b

2,3-Diethyl-5-methylpyrazin

2b14062

2

b

2-(sec-Butyl)-3-methoxypyrazin

2b14112

2

b

2-Ethyl-3- methoxypyrazin

2b920

2

b

L-Cysteinhydrochloridmonohydrat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Katzen und Hunde

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/249 der Kommission, vom 15. Februar 2018, ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 134, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2018/1567, ABl. L 262 vom 19.10.2018, S. 31

2b16056

2

b

Taurin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/249 der Kommission, vom 15. Februar 2018, ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 134, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2018/1567, ABl. L 262 vom 19.10.2018, S. 31

2b17001

2

b

beta-Alanin

2b17002

2

b

L-Alanin

2b17003

2

b

L-Arginin

2b17005

2

b

L-Asparaginsäure

2b17008

2

b

L-Histidin

2b17010

2

b

D,L-Isoleucin

2b17012

2

b

L-Leucin

2b17018

2

b

L-Phénylalanin

2b17019

2

b

L-Prolin

2b17020

2

b

D,L-Serin

2b17022

2

b

L-Tyrosin

2b17027

2

b

L-Methionin

2b17028

2

b

L-Valin

2b17033

2

b

L-Cystein

2b17034

2

b

Glycin

2b620

2

b

L-Glutaminsäure

2b621

2

b

Mononatriumglutamat

2b13002

2

b

Methyl-2-furoat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2018/250 der Kommission, vom 15. Februar 2018, Fassung gemäss ABl. L 53 vom 23.02.2018, S. 166

2b13016

2

b

Bis(2-methyl- 3-furyl)disulfid

2b13018

2

b

Furfural

2b13019

2

b

Furfurylalkohol

2b13026

2

b

2-Furanmethanthiol

2b13033

2

b

S-Furfurylacetothioat

2b13050

2

b

Difurfuryldisulfid

2b13053

2

b

Methylfurfurylsulfid

2b13055

2

b

2-Methylfuran-3-thiol

2b13064

2

b

Methylfurfuryldisulfid

2b13079

2

b

Methyl-2-methyl-3-furyldisulfid

2b13128

2

b

Furfurylacetat

3c363

2

b

L-arginin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2019/12 der Kommission, vom 3. Januar 2019, Fassung gemäss ABl. L 2 vom 4.01.2019, S. 21

2b233

2

b

Hopfenextrakt (Dolden), reich an Betasäuren

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Absetzferkel und Mastschweine

Schweinearten von geringerer wirtschaftlicher Bedeutung, abgesetzt und zur Mast

Durchführungsverordnung (EU) 2019/111 der Kommission, vom 24. Januar 2019, Fassung gemäss ABl. L 23 vom 25.01.2019, S. 14

2b12038

2

b

8-Mercapto-p- menthan-3-on

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2019/900 der Kommission, vom 29. Mai 2019, Fassung gemäss ABl. L 144 vom 3.06.2019, S. 36

2b12085

2

b

p-Menth-1- en-8-thiol

2b12005

2

b

Phenylmethanthiol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Hunde und Katzen

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2019/1977 der Kommission, vom 26 November 2019, Fassung gemäss ABl. L 308 vom 29.11.2019, S. 45

2b12077

2

b

Benzylmethylsulfid

2b13084

2

b

2-Ethyl-4- hydroxy-5- methyl-3 (2H)-furanon

2b15096

2

b

sec-Pentylthiophen

2b4019

2

b

2,5-Dimethylphenol

2b5057

2

b

Hexa-2 (trans),4 (trans)-dienal

2b5078

2

b

Tridec-2- enal

2b5169

2

b

12-Methyltridecanal

2b0001

2

b

Raucharoma

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Hunde und Katzen

40

Durchführungsverordnung (EU) 1076/2014 der Kommission, vom 13. Oktober 2014, Fassung gemäss ABl. L 296 vom 14.10.2014, S. 19

2b957

2

b

Thaumatin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 869/2012 der Kommission, vom 24. September 2012, Fassung gemäss ABl. L 257 vom 25.09.2012, S. 7

2b16058

2

b

Naringin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 870/2012 der Kommission, vom 24. September 2012, Fassung gemäss ABl. L 257 vom 25.09.2012, S. 10

3c352

2

b

L-HistidinMonohydrochloridMonohydrat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1090 der Kommission, vom 24. Juli 2020, Fassung gemäss ABl. L 241 vom 27.07.2020, S. 1

3c362

2

b

L-Arginin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1033 der Kommission, vom 15. Juli 2020, Fassung gemäss ABl. L 227 vom 16.07.2020, S. 27

2b180

2

b

Ätherisches Öl -Kardamom

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1098 der Kommission, vom 24. Juli 2020, Fassung gemäss ABl. L 241 vom 27.07.2020, S. 28

2b920i

2

b

L-Cysteinhydrochloridmonohydrat

Siehe EU-Verordnungen in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1175 der Kommission, vom 7. August 2020, Fassung gemäss ABl. L 259 vom 10.08.2020, S. 6

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1761 der Kommission, vom 25. November 2020, Fassung gemäss ABl. L 397 vom 26.11.2020, S. 10

3c392

2

b

L-Cystin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1379 der Kommission, vom 1. Oktober 2020, Fassung gemäss ABl. L 319 vom 2.10.2020, S. 36

2b02012

2

b

Geraniol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Meerestiere

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1396 der Kommission, vom 5. Oktober 2020, Fassung gemäss ABl. L 324 vom 6.10.2020, S. 6

2b02029

2

b

3,7,11-Trimethyldodeca2,6,10-trien-1-ol

2b02058

2

b

(Z)-Nerol

2b05020

2

b

Citral

2b09011

2

b

Geranylacetat

2b09048

2

b

Geranylbutyrat

2b09076

2

b

Geranylformiat

2b09128

2

b

Geranylpropionat

2b09169

2

b

Nerylpropionat

2b09212

2

b

Nerylformiat

2b09213

2

b

Nerylacetat

2b09424

2

b

Nerylisobutyrat

2b09431

2

b

Geranylisobutyrat

2b09692

2

b

Prenylacetat

3c381

2

b

L-Isoleucin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1397 der Kommission, vom 5. Oktober 2020, Fassung gemäss ABl. L 324 vom 6.10.2020, S. 19

2b02017

2

b

Cinnamylalkohol

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten ausser Meerestiere

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1510 der Kommission, vom 16. Oktober 2020, Fassung gemäss ABl. L 344 vom 19.10.2020, S. 2

2b02031

2

b

3-Phenylpropan1-ol

2b05038

2

b

2-Phenylpropanal

2b05045

2

b

3-(p-Cumenyl)-2-methylpropionaldehyd

2b05050

2

b

alpha-Methylzimtaldehyd

2b05080

2

b

3-Phenylpropanal

2b08022

2

b

Zimtsäure

2b09018

2

b

Cinnamylacetat

2b09053

2

b

Cinnamylbutyrat

2b09428

2

b

3-Phenylpropylisobutyrat

2b09459

2

b

Cinnamylisovalerat

2b09470

2

b

Cinnamylisobutyrat

2b09730

2

b

Ethylcinnamat

2b09740

2

b

Methylcinnamat

2b09742

2

b

Isopentylcinnamat

2b631i

2

b

Dinatrium5’-inosinat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1764 der Kommission, vom 25. November 2020, Fassung gemäss ABl. L 397 vom 26.11.2020, S. 21

3c451

2

b

L-Glutamin

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1796 der Kommission, vom 30. November 2020, Fassung gemäss ABl. L 402 vom 1.12.2020, S. 31

2b621i

2

b

Mononatriumglutamat

Siehe EU-Verordnung in der letzten Kolonne (10)

Alle Tierarten

Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1800 der Kommission, vom 30. November 2020, Fassung gemäss ABl. L 402 vom 1.12.2020, S. 46

2.2.2 Vorläufig zugelassene Aromastoffe

a. Für alle Tierarten oder Tierkategorien zugelassene Aromastoffe  

Auf­trags­num­mer

Ka­te­go­rie

Funk­ti­ons-grup­pe

Che­mi­sche Be­zeich­nung

1

2

3

4

1

2

b

3-Me­thyl­cy­clo­pen­tan-1,2-dio­ne / Fla­vis No. 07.056

2

2

b

CAS-Nr. 100-06-1 / 4-Me­thoxya­ce­to­phe­no­ne / Fla­vis No. 07.038

3

2

b

CAS-Nr. 1003-04-9 / 4,5-Dihy­dro­thio­phen-3(2H)-one / Fla­vis No. 15.012

4

2

b

CAS-Nr. 100-86-7 / 2-Me­thyl-1-phe­nyl­pro­pan-2-ol / Fla­vis No. 02.035

5

6

2

b

CAS-Nr. 101-41-7 / Me­thyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.783

7

2

b

CAS-Nr. 101-84-8 / Di­phe­nyl ether / Fla­vis No. 04.035

8

2

b

CAS-Nr. 101-86-0 / al­pha-He­xyl­cin­namal­de­hy­de / Fla­vis No. 05.041

9

2

b

CAS-Nr. 101-97-3 / Ethyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.784

10

2

b

CAS-Nr. 102-13-6 / Iso­bu­tyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.788

11

2

b

CAS-Nr. 102-19-2 / 3-Me­thyl­bu­tyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.789

12

2

b

CAS-Nr. 102-20-5 / Phe­ne­t­hyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.707

13

14

15

2

b

CAS-Nr. 103-41-3 / Ben­zyl cin­nama­te / Fla­vis No. 09.738

16

2

b

CAS-Nr. 103-45-7 / Phe­ne­t­hyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.031

17

2

b

CAS-Nr. 103-52-6 / Phe­ne­t­hyl bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.168

18

19

20

21

22

2

b

CAS-Nr. 103-82-2 / Phe­nyla­ce­tic acid / Fla­vis No. 08.038

23

24

2

b

CAS-Nr. 104-21-2 / p-Anisyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.019

25

2

b

CAS-Nr. 104-50-7 / Oc­ta­no-1,4-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.022

26

27

28

2

b

CAS-Nr. 104-55-2 / Cin­namal­de­hy­de / Fla­vis No. 05.014

29

2

b

CAS-Nr. 104-61-0 / No­na­no-1,4-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.001

30

2

b

CAS-Nr. 104-67-6 / Un­de­ca­no-1,4-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.002

31

2

b

CAS-Nr. 105-13-5 / p-Anisyl al­co­hol / Fla­vis No. 02.128

32

2

b

CAS-Nr. 105-54-4 / Ethyl bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.039

33

34

35

36

37

2

b

CAS-Nr. 106-02-5 / Pen­ta­de­ca­no-1,15-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.004

38

39

40

2

b

CAS-Nr. 106-27-4 / 3-Me­thyl­bu­tyl bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.055

41

42

2

b

CAS-Nr. 106-30-9 / Ethyl hep­ta­no­a­te / Fla­vis No. 09.093

43

2

b

CAS-Nr. 106-44-5 / 4-Me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.028

44

2

b

CAS-Nr. 106-68-3 / Oc­tan-3-one / Fla­vis No. 07.062

45

2

b

CAS-Nr. 107-92-6 / Bu­ty­ric acid / Fla­vis No. 08.005

46

2

b

CAS-Nr. 108-39-4 / 3-Me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.026

47

2

b

CAS-Nr. 108-46-3 / Ben­ze­ne-1,3-di­ol / Fla­vis No. 04.047

48

2

b

CAS-Nr. 108-48-5 / 2,6-Di­me­thyl­py­ri­di­ne / Fla­vis No. 14.065

49

2

b

CAS-Nr. 108-50-9 / 2,6-Di­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.021

50

2

b

CAS-Nr. 108-64-5 / Ethyl iso­va­le­ra­te / Fla­vis No. 09.447

51

2

b

CAS-Nr. 108-95-2 / Phe­nol / Fla­vis No. 04.041

52

2

b

CAS-Nr. 109-08-0 / 2-Me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.027

53

2

b

CAS-Nr. 110-41-8 / 2-Me­thy­lun­de­canal / Fla­vis No. 05.077

54

2

b

CAS-Nr. 110-93-0 / 6-Me­thyl­hept-5-en-2-one / Fla­vis No. 07.015

55

2

b

CAS-Nr. 111-13-7 / Oc­tan-2-one / Fla­vis No. 07.019

56

2

b

CAS-Nr. 111-62-6 / Ethyl olea­te / Fla­vis No. 09.192

57

2

b

CAS-Nr. 112-12-9 / Un­de­can-2-one / Fla­vis No. 07.016

58

2

b

CAS-Nr. 1122-62-9 / 2-Ace­tyl­py­ri­di­ne / Fla­vis No. 14.038

59

2

b

CAS-Nr. 1124-11-4 / 2,3,5,6-Te­tra­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.018

60

2

b

CAS-Nr. 112-45-8 / Un­dec-10-enal / Fla­vis No. 05.035

61

2

b

CAS-Nr. 115-99-1 / Lina­lyl for­ma­te / Fla­vis No. 09.080

62

2

b

CAS-Nr. 118-58-1 / Ben­zyl sa­li­cyla­te / Fla­vis No. 09.752

63

2

b

CAS-Nr. 118-61-6 / Ethyl sa­li­cyla­te / Fla­vis No. 09.748

64

2

b

CAS-Nr. 118-71-8 / Mal­tol / Fla­vis No. 07.014

65

66

2

b

CAS-Nr. 1192-62-7 / 2-Ace­ty­l­fu­ran / Fla­vis No. 13.054

67

2

b

CAS-Nr. 119-36-8 / Me­thyl sa­li­cyla­te / Fla­vis No. 09.749

68

2

b

CAS-Nr. 119-61-9 / Ben­zo­phe­no­ne / Fla­vis No. 07.032

69

2

b

CAS-Nr. 120-51-4 / Ben­zyl ben­zoa­te / Fla­vis No. 09.727

70

2

b

CAS-Nr. 120-57-0 / Pi­pe­ro­nal / Fla­vis No. 05.016

71

2

b

CAS-Nr. 121-33-5 / Va­nil­lin / Fla­vis No. 05.018

72

2

b

CAS-Nr. 122-00-9 / 4-Me­thyla­ce­to­phe­no­ne / Fla­vis No. 07.022

73

2

b

CAS-Nr. 122-40-7 / al­pha-Pen­tyl­cin­namal­de­hy­de / Fla­vis No. 05.040

74

2

b

CAS-Nr. 122-57-6 / 4-Phe­nyl­but-3-en-2-one / Fla­vis No. 07.024

75

2

b

CAS-Nr. 122-78-1 / Phe­nyla­ce­tal­de­hy­de / Fla­vis No. 05.030

76

77

2

b

CAS-Nr. 123-07-9 / 4-Ethyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.022

78

2

b

CAS-Nr. 123-11-5 / 4-Me­thoxy­ben­zal­de­hy­de / Fla­vis No. 05.015

79

2

b

CAS-Nr. 123-32-0 / 2,5-Di­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.020

80

2

b

CAS-Nr. 123-35-3 / My­r­ce­ne / Fla­vis No. 01.008

81

2

b

CAS-Nr. 123-68-2 / Al­lyl he­x­a­no­a­te / Fla­vis No. 09.244

82

2

b

CAS-Nr. 123-92-2 / Iso­pen­tyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.024

83

2

b

CAS-Nr. 124-76-5 / Iso­bor­neol / Fla­vis No. 02.059

84

2

b

CAS-Nr. 125-12-2 / Iso­bornyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.218

85

2

b

CAS-Nr. 127-41-3 / al­pha-Io­no­ne / Fla­vis No. 07.007

86

2

b

CAS-Nr. 13494-06-9 / 3,4-Di­me­thyl­cy­clo­pen­tan-1,2-dio­ne / Fla­vis No. 07.075

87

2

b

CAS-Nr. 13678-67-6 / Di­fur­fu­ryl Sul­fi­de / Fla­vis No. 13.056

88

2

b

CAS-Nr. 13877-91-3 / be­ta-Oci­me­ne / Fla­vis No. 01.018

89

2

b

CAS-Nr. 13925-07-0 / 2-Ethyl-3,5-di­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.024

90

2

b

CAS-Nr. 140-26-1 / Phe­ne­t­hyl iso­va­le­ra­te / Fla­vis No. 09.466

91

92

2

b

CAS-Nr. 140-88-5 / Ethyl acryla­te / Fla­vis No. 09.037

93

94

2

b

CAS-Nr. 142-19-8 / Al­lyl hep­ta­no­a­te / Fla­vis No. 09.097

95

2

b

CAS-Nr. 144-39-8 / Lina­lyl pro­pio­na­te / Fla­vis No. 09.130

96

2

b

CAS-Nr. 14667-55-1 / 2,3,5-Tri­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.019

97

2

b

CAS-Nr. 14901-07-6 / be­ta-Io­no­ne / Fla­vis No. 07.008

98

2

b

CAS-Nr. 15679-13-7 / 2-Iso­pro­pyl-4-me­thyl­thia­zo­le / Fla­vis No. 15.026

99

2

b

CAS-Nr. 15706-73-7 / Bu­tyl 2-me­thyl­bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.519

100

2

b

CAS-Nr. 15707-23-0 / 2-Ethyl-3-me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.006

101

2

b

CAS-Nr. 1576-95-0 / Pent-2-en-1-ol / Fla­vis No. 02.050

102

2

b

CAS-Nr. 17369-59-4 / 3-Pro­py­li­dene­ph­tha­li­de / Fla­vis No. 10.005

103

2

b

CAS-Nr. 17587-33-6 / No­na-2(trans),6(trans)-di­enal / Fla­vis No. 05.172

104

2

b

CAS-Nr. 1759-28-0 / 4-Me­thyl-5-vi­nyl­thia­zo­le / Fla­vis No. 15.018

105

2

b

CAS-Nr. 18829-55-5 / Hept-2(trans)-enal / Fla­vis No. 05.150

106

2

b

CAS-Nr. 18829-56-6 / trans-2-No­nen­al / Fla­vis No. 05.072

107

2

b

CAS-Nr. 20407-84-5 / Do­dec-2(trans)-enal / Fla­vis No. 05.144

108

2

b

CAS-Nr. 20662-84-4 / Tri­me­thy­loxa­zo­le / Fla­vis No. 13.169

109

110

2

b

CAS-Nr. 21834-92-4 / 5-Me­thyl-2-phe­nyl­hex-2-enal / Fla­vis No. 05.099

111

2

b

CAS-Nr. 21835-01-8 / 3-Ethyl­cy­clo­pen­tan-1,2-dio­ne / Fla­vis No. 07.057

112

2

b

CAS-Nr. 22047-25-2 / Ace­tyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.032

113

2

b

CAS-Nr. 2216-51-5 / L-Menthol / Fla­vis No. 02.015

114

2

b

CAS-Nr. 2305-05-7 / Do­de­ca­no-1,4-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.019

115

2

b

CAS-Nr. 2305-21-7 / Hex-2-en-1-ol / Fla­vis No. 02.020

116

117

118

2

b

CAS-Nr. 2363-88-4 / 2,4-De­ca­di­enal / Fla­vis No. 05.081

119

2

b

CAS-Nr. 23696-85-7 / be­ta-Da­ma­sce­no­ne / Fla­vis No. 07.108

120

2

b

CAS-Nr. 23726-91-2 / tr-1-(2,6,6-Tri­me­thyl-1-cy­clo­he­xen-1-yl)but-2-en-1-one / Fla­vis No. 07.224

121

2

b

CAS-Nr. 23726-92-3 / be­ta-Da­mas­co­ne / Fla­vis No. 07.083

122

2

b

CAS-Nr. 23747-48-0 / 5H-5-me­thyl-6,7-dihy­dro­cy­clo­pen­ta (b)py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.037

123

2

b

CAS-Nr. 2442-10-6 / Oct-1-en-3-yl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.281

124

2

b

CAS-Nr. 2463-53-8 / Non-2-enal / Fla­vis No. 05.171

125

2

b

CAS-Nr. 2463-77-6 / Un­dec-2(trans)-enal / Fla­vis No. 05.184

126

2

b

CAS-Nr. 24683-00-9 / 2-Iso­bu­tyl-3-me­thoxy­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.043

127

2

b

CAS-Nr. 24851-98-7 / Me­thyl 3-oxo-2-pen­tyl-1-cy­clo­pen­tyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.520

128

2

b

CAS-Nr. 2497-18-9 / Hex-2(trans)-enyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.394

129

2

b

CAS-Nr. 25152-84-5 / De­ca-2(trans),4(trans)-di­enal / Fla­vis No. 05.140

130

2

b

CAS-Nr. 25415-62-7 / Pen­tyl iso­va­le­ra­te / Fla­vis No. 09.499

131

2

b

CAS-Nr. 2548-87-0 / trans-2-Oc­tenal / Fla­vis No. 05.190

132

2

b

CAS-Nr. 2679-87-0 / tr-2, cis-6-No­na­di­en-1-ol / Fla­vis No. 02.231

133

2

b

CAS-Nr. 2721-22-4 / Te­tra­de­ca­no-1,5-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.016

134

2

b

CAS-Nr. 2758-18-1 / 3-Me­thyl-2-cy­clo­pen­ten-1-one / Fla­vis No. 07.112

135

2

b

CAS-Nr. 2785-89-9 / 4-Ethyl­guaia­col / Fla­vis No. 04.008

136

2

b

CAS-Nr. 2785-89-9 / p-me­thyla­ni­so­le, 1-Me­thoxy-4-me­thyl­ben­ze­ne / Fla­vis No. 04.015

137

2

b

CAS-Nr. 2847-30-5 / 2-Me­thoxy-3-me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.126

138

2

b

CAS-Nr. 28664-35-9 / 3-Hy­dro­xy-4,5-di­me­thyl­fu­ran-2(5H)-one / Fla­vis No. 10.030

139

2

b

CAS-Nr. 29606-79-9 / Iso­pu­le­go­ne / Fla­vis No. 07.067

140

2

b

CAS-Nr. 3025-30-7 / Ethyl­de­ca-2(cis),4(trans)-die­no­a­te / Fla­vis No. 09.260

141

2

b

CAS-Nr. 30361-29-6 / tr-2, tr-4-Un­de­ca­di­enal / Fla­vis No. 05.196

142

2

b

CAS-Nr. 3142-72-1 / 2-Me­thyl-2-pen­te­noic acid / Fla­vis No. 08.055

143

2

b

CAS-Nr. 3188-00-9 / 4,5-Dihy­dro-2-me­thyl­fu­ran-3(2H)-one / Fla­vis No. 13.042

144

2

b

CAS-Nr. 3391-86-4 / Oct-1-en-3-ol / Fla­vis No. 02.023

145

2

b

CAS-Nr. 4691-65-0 / Di­so­di­um Ino­si­ne-5-Mo­no-phos­pha­te (IMP)

146

2

b

CAS-Nr. 3658-77-3 / 4-Hy­dro­xy-2,5-di­me­thyl­fu­ran-3(2H)-one / Fla­vis No. 13.010

147

2

b

CAS-Nr. 3777-69-3 / 2-Pen­ty­l­fu­ran / Fla­vis No. 13.059

148

2

b

CAS-Nr. 3913-81-3 / trans-2-De­cenal / Fla­vis No. 05.191

149

2

b

CAS-Nr. 41453-56-9 / Non-2(cis)-en-1-ol / Fla­vis No. 02.112

150

2

b

CAS-Nr. 4166-20-5 / 4-Ace­toxy-2,5-di­me­thyl­fu­ran-3(2H)-one / Fla­vis No. 13.099

151

2

b

CAS-Nr. 4180-23-8 / 1-Me­thoxy-4-(prop-1(trans)-enyl)ben­ze­ne / Fla­vis No. 04.010

152

2

b

CAS-Nr. 43039-98-1 / 2-Pro­pionyl­thia­zo­le / Fla­vis No. 15.027

153

2

b

CAS-Nr. 43052-87-5 / al­pha-Da­mas­co­ne / Fla­vis No. 07.134

154

2

b

CAS-Nr. 431-03-8 / Dia­ce­tyl / Fla­vis No. 07.052

155

2

b

CAS-Nr. 4312-99-6 / Oct-1-en-3-one / Fla­vis No. 07.081

156

2

b

CAS-Nr. 4313-03-5 / 2,4-hep­ta­di­enal, Hep­ta-2,4-di­enal / Fla­vis No. 05.084

157

2

b

CAS-Nr. 4437-22-3 / Di­fur­fu­ryl ether / Fla­vis No. 13.061

158

159

2

b

CAS-Nr. 4630-07-3 / Va­lence­ne / Fla­vis No. 01.017

160

2

b

CAS-Nr. 464-49-3 / (1R)-1,7,7-Tri­me­thyl­bi­cy­clo[2.2.1]hep­tan-2-one / Fla­vis No. 07.215

161

2

b

CAS-Nr. 4674-50-4 / Noot­ka­to­ne / Fla­vis No. 07.089

162

2

b

CAS-Nr. 4826-62-4 / 2-Do­de­cenal / Fla­vis No. 05.037

163

2

b

CAS-Nr. 499-75-2 / Car­va­crol / Fla­vis No. 04.031

164

2

b

CAS-Nr. 507-70-0 / Bor­neol / Fla­vis No. 02.016

165

2

b

CAS-Nr. 53398-83-7 / Hex-2-enyl bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.396

166

2

b

CAS-Nr. 536-78-7 / 3-Ethyl­py­ri­di­ne / Fla­vis No. 14.061

167

168

2

b

CAS-Nr. 5421-17-0 / He­xyl phe­nyla­ce­ta­te / Fla­vis No. 09.804

169

2

b

CAS-Nr. 5471-51-2 / 4-(p-Hy­dro­xy­phe­nyl)bu­tan-2-one / Fla­vis No. 07.055

170

2

b

CAS-Nr. 55031-15-7 / 2-ethyl-3,(5or6)di me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.100

171

2

b

CAS-Nr. 551-08-6 / 3-Bu­ty­li­dene­ph­tha­li­de / Fla­vis No. 10.024

172

2

b

CAS-Nr. 5550-12-9 / Di­so­di­um gua­no­si­ne 5'-mo­no­phos­pha­te (GMP)

173

2

b

CAS-Nr. 556-24-1 / Me­thyl iso­va­le­ra­te / Fla­vis No. 09.462

174

2

b

CAS-Nr. 557-48-2 / No­na-2(trans),6(cis)-di­enal / Fla­vis No. 05.058

175

2

b

CAS-Nr. 562-74-3 / 4-Ter­pi­ne­nol / Fla­vis No. 02.072

176

2

b

CAS-Nr. 576-26-1 / 2,6-Di­me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.042

177

2

b

CAS-Nr. 578-58-5 / 2,5-Di­me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.0192

178

2

b

CAS-Nr. 586-62-9 / Ter­pi­no­le­ne / Fla­vis No. 01.005

179

2

b

CAS-Nr. 5910-87-2 / tr-2, tr-4-No­na­di­enal / Fla­vis No. 05.194

180

2

b

CAS-Nr. 5910-89-4 / 2,3-Di­me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.050

181

2

b

CAS-Nr. 593-08-8 / Tri­de­can-2-one / Fla­vis No. 07.103

182

2

b

CAS-Nr. 5989-54-8 / l-Li­mo­ne­ne / Fla­vis No. 01.046

183

2

b

CAS-Nr. 60-12-8 / 2-Phe­ny­le­than-1-ol / Fla­vis No. 02.019

184

2

b

CAS-Nr. 616-25-1 / Pent-1-en-3-ol / Fla­vis No. 02.099

185

2

b

CAS-Nr. 620-02-0 / 5-Me­thyl­fur­fu­ral / Fla­vis No. 13.001

186

187

2

b

CAS-Nr. 622-45-7 / Cy­clo­hexyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.027

188

2

b

CAS-Nr. 623-15-4 / 4-(2-Fu­ryl)but-3-en-2-one / Fla­vis No. 13.044

189

2

b

CAS-Nr. 624-41-9 / 2-Me­thyl­bu­tyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.286

190

2

b

CAS-Nr. 6485-40-1 / L-Car­vo­ne / Fla­vis No. 07.147

191

2

b

CAS-Nr. 659-70-1 / 3-Me­thyl­bu­tyl 3-me­thyl­bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.463

192

2

b

CAS-Nr. 6728-26-3 / Hex-2(trans)-enal / Fla­vis No. 05.073

193

2

b

CAS-Nr. 6750-03-4 / No­na-2,4-di­enal / Fla­vis No. 05.071

194

2

b

CAS-Nr. 698-10-2 / 5-Ethyl-3-hy­dro­xy-4-me­thyl­fu­ran-2(5H)-one / Fla­vis No. 10.023

195

2

b

CAS-Nr. 706-14-9 / De­ca­no-1,4-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.017

196

2

b

CAS-Nr. 713-95-1 / Do­de­ca­no-1,5-lac­to­ne / Fla­vis No. 10.008

197

2

b

CAS-Nr. 7452-79-1 / Ethyl 2-me­thyl­bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.409

198

2

b

CAS-Nr. 74-93-1 / Me­tha­net­hi­ol / Fla­vis No. 12.003

199

2

b

CAS-Nr. 76-49-3 / Bornyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.017

200

201

2

b

CAS-Nr. 7786-44-9 / No­na-2,6-di­en-1-ol / Fla­vis No. 02.049

202

2

b

CAS-Nr. 7786-61-0 / 2-Me­thoxy-4-vi­nyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.009

203

2

b

CAS-Nr. 78-35-3 / Lina­lyl iso­bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.423

204

2

b

CAS-Nr. 78-36-4 / Lina­lyl bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.050

205

2

b

CAS-Nr. 78-70-6 / Li­na­lool / Fla­vis No. 02.013

206

2

b

CAS-Nr. 78-93-3 / Bu­tan-2-one / Fla­vis No. 07.053

207

2

b

CAS-Nr. 79-31-2 / 2-Me­thyl­pro­pio­nic acid / Fla­vis No. 08.006

208

2

b

CAS-Nr. 79-69-6 / 4-(2,5,6,6-Te­tra­me­thyl-2-cy­clo­he­xe­nyl)-3-bu­ten-2-one / Fla­vis No. 07.011

209

2

b

CAS-Nr. 8007-35-0 / Ter­pi­neol ace­ta­te / Fla­vis No. 09.830

210

2

b

CAS-Nr. 80-59-1 / 2-Me­thyl­cro­to­nic acid / Fla­vis No. 08.064

211

2

b

CAS-Nr. 81925-81-7 / 5-Me­thyl­hept-2-en-4-one / Fla­vis No. 07.139

212

2

b

CAS-Nr. 821-55-6 / No­nan-2-one / Fla­vis No. 07.020

213

2

b

CAS-Nr. 87-19-4 / Iso­bu­tyl sa­li­cyla­te / Fla­vis No. 09.750

214

2

b

CAS-Nr. 87-20-7 / Iso­pen­tyl sa­li­cyla­te / Fla­vis No. 09.751

215

2

b

CAS-Nr. 88-69-7 / 2-Iso­pro­pyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.044

216

2

b

CAS-Nr. 89-78-1 / DL-Menthol (ra­ce­mic) / Fla­vis No.02.015

217

2

b

CAS-Nr. 89-79-2 / Iso­pu­le­gol / Fla­vis No. 02.067

218

2

b

CAS-Nr. 89-80-5 / trans-Mentho­ne / Fla­vis No. 07.176

219

2

b

CAS-Nr. 89-83-8 / Thy­mol / Fla­vis No. 04.006

220

2

b

CAS-Nr. 90-05-1 / 2-Me­thoxy­phe­nol / Fla­vis No. 04.005

221

2

b

CAS-Nr. 91-10-1 / 2,6-Di­me­thoxy­phe­nol / Fla­vis No. 04.036

222

2

b

CAS-Nr. 93-04-9 / 2-Me­thoxy­naph­tha­le­ne / Fla­vis No. 04.074

223

2

b

CAS-Nr. 93-16-3 / 1,2-Di­me­thoxy-4-(prop-1-enyl)ben­ze­ne / Fla­vis No. 04.013

224

2

b

CAS-Nr. 93-51-6 / 2-Me­thoxy-4-me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.007

225

226

2

b

CAS-Nr. 93-92-5 / 1-Phe­ne­t­hyl ace­ta­te / Fla­vis No. 09.178

227

2

b

CAS-Nr. 95-16-9 / Ben­zo­thia­zo­le / Fla­vis No. 15.016

228

2

b

CAS-Nr. 95-48-7 / 2-Me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.027

229

2

b

CAS-Nr. 95-65-8 / 3,4-Di­me­thyl­phe­nol / Fla­vis No. 04.048

230

2

b

CAS-Nr. 97-62-1 / Ethyl iso­bu­ty­ra­te / Fla­vis No. 09.413

231

2

b

CAS-Nr. 98-85-1 / 1-Phe­ny­le­than-1-ol / Fla­vis No. 02.064

232

2

b

CAS-Nr. 98-86-2 / Ace­to­phe­no­ne / Fla­vis No. 07.004

233

2

b

CAS-Nr. 99-83-2 / al­pha-Phel­land­re­ne / Fla­vis No. 01.006

234

2

b

CAS-Nr. 99-85-4 / gam­ma-Ter­pi­ne­ne / Fla­vis No. 01.020

235

2

b

CAS-Nr. 99-86-5 / al­pha-Ter­pi­ne­ne / Fla­vis No. 01.019

236

2

b

Abies al­ba Mill., A. si­bi­ri­ca Le­deb.: Pi­ne need­le oil CAS 8021-29-2 FE­MA 2905 CoE 5 EI­NECS 294-351-9

237

2

b

Aga­thos­ma be­tu­li­na, syn­ony­me Ba­ros­ma be­tu­li­na Bartl. et Wendl.: Bu­chu lea­ves oil CAS 68650-46-4 FE­MA 2169 CoE 85 EI­NECS 283-474-3

238

2

b

Al­li­um ce­pa L.: Oni­on ab­so­lu­te CoE 24 / Oni­on oleo­re­sin CoE 24 / Oni­on ex­tract CoE 24 / Oni­on oil CAS 8002-72-0 FE­MA 2817 CoE 24 EI­NECS 232-498-2 / Oni­on tinc­ture CoE 24

239

2

b

Al­li­um sa­ti­vum L.: Gar­lic oleo­re­sin CAS 8000-78-0 CoE 26 EI­NECS 232-371-1 / Gar­lic oil CAS 8000-78-0 FE­MA 2503 CoE 26 EI­NECS 232-371-1 / Gar­lic tinc­ture CoE 26 / Gar­lic ex­tract (sb)

240

2

b

Al­thaea of­fi­cina­lis L.: Al­thaea tinc­ture CoE 31

241

2

b

An­dro­gra­phis pa­ni­cu­la­ta Nees: King of bit­ter ex­tract CoE 37

242

2

b

An­et­hum gra­veo­lens L.: Dill herb oil CAS 8006-75-5 FE­MA 2383 CoE 42 EI­NECS 289-790-8 / Dill tinc­ture CoE 42

243

2

b

An­ge­li­ca si­nen­sis (Oliv.) Diels: Dong quai tinc­ture

244

2

b

An­the­mis no­bi­lis L.: Cha­mo­mi­le flower tinc­ture CoE 48

245

2

b

Api­um gra­veo­lens L.: Ce­le­ry seed oil CAS 8015-90-5 FE­MA 2271 CoE 52 EI­NECS 289-668-4

246

2

b

Ar­mo­ra­cia la­pa­thi­fo­lia Gi­lib. = A. ru­sti­ca­na (Gaert­ner) B. Mey­er et Scher­bi­us: Hor­sera­dish tinc­ture CoE 145

247

2

b

Ar­te­mi­sia ab­sinthi­um L.: Worm­wood tinc­ture CoE 61

248

2

b

Ar­te­mi­sia ci­na Berg.: Ar­te­mi­sia worm­seeds tinc­ture CoE 63

249

2

b

Ar­te­mi­sia dra­cun­cu­lus L.: Tar­ra­gon oil CAS 8016-88-4 FE­MA 3043 CoE 64 EI­NECS 290-356-5

251

2

b

As­tra­ga­lus mem­bra­naceus L. = A. py­cnoc­la­dus Boiss.et Haussk. ex Boiss.: As­tra­ga­lus tinc­ture

252

2

b

Bam­bu­sa sp.: tinc­ture

253

2

b

Ber­be­ris vul­ga­ris L.: Bar­ber­ry con­cen­tra­te CoE 86 / Bar­ber­ry tinc­ture CoE 86

254

2

b

Bos­wel­lia ser­ra­ta Roxb. ex Co­le­br.: Oli­ba­num ex­tract [All ani­mal spe­cies]

255

2

b

Bu­pleu­rum rotun­di­fo­li­um L.: Ha­re’s ear tinc­ture

256

2

b

Can­an­ga odora­ta (Lam.) Hook. et Thoms.: Ylang-ylang oil CAS 8006-81-3 FE­MA 3119 CoE 103 EI­NECS 297-681-1

257

2

b

Cap­si­cum an­nu­um L., C. fru­te­scens L.: Cap­si­cum oleo­re­sin CAS 8023-77-6 FE­MA 2234 CoE 108 EI­NECS 283-256-8 / Pa­pri­ka oleo­re­sin CAS 84625-29-6 FE­MA 2834 CoE 107 EI­NECS 283-403-6 / Cap­si­cum ex­tract CAS 8023-77-6 FE­MA 2233 CoE 108 EI­NECS 283-256-8 / Cap­si­cum / Pa­pri­ka tinc­ture CoE 107/108

258

2

b

Car­li­na acau­lis L.: Car­li­ne thist­le tinc­ture

259

2

b

Ca­rum car­vi L. = Api­um carvi L.: Ca­ra­way seed oil CAS 8000-42-8 FE­MA 2238 CoE 112 EI­NECS 288-921-6

260

2

b

Ca­sta­nea sa­ti­va Mill.: Che­st­nut ex­tract

261

2

b

Cha­mo­mil­la re­cu­ti­ta (L.) Rau­schert.: Cha­mo­mi­le flower oil CAS 8022-66-2 FE­MA 2273 CoE 273 EI­NECS 282-006-5

262

2

b

Ci­mi­ci­fu­ga sim­plex (Wormsk. ex DC.) Le­deb. = C. ra­ce­mo­sa (L.) Nutt.: Sa­ra­shi­na sho­ma tinc­ture

263

2

b

Cin­na­mo­mum aro­ma­ti­cum Nees, C. cas­sia Nees ex Blu­me: Cas­sia oil CAS 8007-80-5 FE­MA 2258 CoE 131 EI­NECS 284-635-0

264

2

b

Cin­na­mo­mum cam­pho­ra L.: Cam­phor oil whi­te CAS 8008-51-3 FE­MA 2231 CoE 130 EI­NECS 294-760-2 / Cam­phor oil brown CAS 8008-51-3 CoE 130 EI­NECS 294-760-2 / Cam­phor oil yel­low CAS 8008-51-3 CoE 130 EI­NECS 294-760-2

265

2

b

Cin­na­mo­mum zeyla­ni­cum Bl., C. ver­um J.S. Presl: Cin­na­mon bark oil CAS 8015-91-6 FE­MA 2291 CoE 133 EI­NECS 283-479-0 / Cin­na­mon leaf oil CAS 8015-91-6 FE­MA 2292 CoE 133 EI­NECS 284-635-0 / Cin­na­mon tinc­ture CoE 133

266

2

b

Ci­trus au­ran­tii­fo­lia (Christm.) Swin­gle: Li­me oil ex­pres­sed CAS 8008-26-2 FE­MA 2631 CoE 141 EI­NECS 290-010-3 / Li­me oil ex­pres­sed ter­pe­ne­less CAS 68916-84-7 FE­MA 2632 CoE 141 / Li­me oil di­stil­led CAS 8008- 26-2 CoE 141 EI­NECS 290-010-3 / Li­me es­sence oil CoE 141

267

2

b

Ci­trus au­ran­ti­um L. var myr­ti­fo­lia Ker-Gawl. = C. au­ran­ti­um L. spp. Ama­ra var. pu­mi­lia: Bit­ter oran­ge ex­tract of who­le fruit CoE 138

268

2

b

Ci­trus au­ran­ti­um L.: Pe­tit­grain bi­ga­ra­de oil CAS 8014- 17-3 FE­MA 2855 CoE 136 EI­NECS 283-881-6

269

2

b

Ci­trus li­mon (L.) Burm.: Le­mon ex­tract CAS 84929-31-7 FE­MA 2623 CoE 139 / Le­mon oil di­stil­led CAS 8008-56-8 CoE 139 EI­NECS 284-515-8 / Le­mon oil ex­pres­sed CAS 84929-31-7 FE­MA 2625 CoE 139 EI­NECS 284-515-8

270

2

b

Ci­trus re­ti­cu­la­ta Blan­co: Man­da­rin oil CAS 8008-31-9 FE­MA 2657 CoE 142

271

2

b

Ci­trus si­nen­sis (L.) Pers. = C. au­ran­ti­um L. var. dul­cis: Oran­ge ter­pe­nes CAS 8028-48-6 CoE 143 EI­NECS 232- 433-8 / Oran­ge oil cold pres­sed CAS 8028-48-6 FE­MA 2825 CoE 143 EI­NECS 232-433-8 / Oran­ge oil di­stil­led CAS 68606-94- 0 FE­MA 2821 CoE 143 EI­NECS 304-454-3 / Oran­ge oil ter­pe­ne­less CAS 8008-57-9 FE­MA 2822/2826 CoE 143 EI­NECS 232-433-8

272

2

b

Co­ri­an­drum sa­ti­vum L.: Co­ri­an­der oil CAS 8008-52-4 FE­MA 2334 CoE 154 EI­NECS 283-880-0 / ex­tract CAS 8008-52-4 FE­MA 2334 CoE 154 EI­NECS 283-880-0 / Co­ri­an­der leaf oil CoE 154

273

2

b

Cra­tae­gus oxya­can­t­ha L.p.p. et auct.: Haw­thor­ne tinc­ture CoE 156

274

2

b

Cu­mi­num cy­mi­num L.: Cu­min oil CAS 8014-13-9 FE­MA 2340, 2343 CoE 161 EI­NECS 283-881-6

275

2

b

Cur­cu­ma lon­ga L.: Tur­me­ric ex­tract CAS 8024-37-1 FE­MA 3086 CoE 163 EI­NECS 283-882-1 / Tur­me­ric oleo­re­sin CAS 84775-52-0 FE­MA 3087 CoE 163 EI­NECS 283-882-1 / Tur­me­ric oil CAS 8024-37-1 FE­MA 3085 CoE 163 EI­NECS 283-882-1 / Tur­me­ric tinc­ture CoE 163

276

2

b

Cym­bo­po­gon ci­tra­tus (DC.) Staph = C. fle­xuo­sus L.: Le­mon­grass oil CAS 8007-02-1 FE­MA 2624 CoE 38 EI­NECS 289-752-0

277

2

b

Cym­bo­po­gon nar­dus (L.) W. Wats.: Ci­tro­nel­la oil CAS 8000-29-1 FE­MA 2308 CoE 39 EI­NECS 289-753-6

278

2

b

Cy­nara sco­ly­mus L.: Ar­ti­cho­ke ex­tract CoE 565 / Ar­ti­cho­ke tinc­ture CoE 565

279

2

b

Cy­ti­sus sco­pa­ri­us (L.) Link: Com­mon broom tinc­ture CoE 170

280

2

b

Echinacea an­gu­sti­fo­lia DC.: Black­sam­son echinacea tinc­ture

281

2

b

Echinacea pur­pu­rea (L.) Moench.: Echinacea tinc­ture

282

283

2

b

Eleuthe­ro­coc­cus sen­ti­co­sus Ru­pr. et Ma­xim. = Acan­tho­panax s. Harms: Tai­ga root ex­tract / Tai­ga root tinc­ture

284

2

b

Equi­se­tum ar­ven­se L.: Hor­se­tail tinc­ture

285

2

b

Esch­schol­zia ca­li­for­ni­ca Cham.: Ca­li­for­nia pop­py tinc­ture

286

2

b

Eu­ca­lyp­tus glo­bu­lus La­bill.: Eu­ca­lyp­tus oil CAS 8000-48-4 FE­MA 2466 CoE 185 EI­NECS 283-406-2 / Eu­ca­lyp­tus tinc­ture CoE 185

287

2

b

Eu­ge­nia ca­ry­ophyl­lus (C. Sprengn.) Bull. = Ca­ry­ophyl­lus aro­ma­ti­cum L. = Sy­zy­gi­um aro­ma­ti­cum L.: Clove leaf oil CAS 8000-34-8 FE­MA 2325 CoE 188 EI­NECS 284-638-7 / Clove stem oil CAS 8000-34-8 FE­MA 2328 CoE 188 / Clove tinc­ture CoE 188 / Clove bud oil CAS 8000-34-8 FE­MA 2323 CoE 188 EI­NECS 284-638-7

288

2

b

Fe­ru­la as­sa-foe­ti­da L.: Asa­foe­ti­da ex­tract / Asa­foe­ti­da oil CAS 9000-04-8 FE­MA 2108 CoE 196

289

2

b

Fi­li­pen­du­la ul­ma­ria (L.) Ma­xim.: Drop­wort tinc­ture CoE 199

290

2

b

Foe­ni­cu­lum vul­ga­re Mill.: Fen­nel oil bit­ter CAS 8006-84-6 CoE 201 EI­NECS 283-414-6 / Fen­nel oil sweet CAS 8006-84-6 FE­MA 2483 CoE 200 EI­NECS 282-892-3 / Fen­nel tinc­ture CoE 200/201

291

2

b

Fu­cus ve­si­cu­lo­sus L.: Al­gues ab­so­lu­te CAS 68917-51-1 CoE 206 EI­NECS 283-633-7

292

2

b

Gaul­t­he­ria pro­cum­bens L.: Win­ter­green oil CAS 90045-28-6 FE­MA 3113 CoE 211 EI­NECS 289-888-0

293

2

b

Gen­tia­na lu­tea L. = G. pur­pu­rea L.: Gen­ti­an tinc­ture CoE 214

294

2

b

Gink­go bi­lo­ba L.: Gink­go ex­tract / Gink­go tinc­ture [All spe­cies]

295

2

b

Gly­cyr­rhi­za gla­bra L.: Li­co­ri­ce tinc­ture CoE 218 / Li­co­ri­ce ex­tract pow­der CAS 68916-91-6 FE­MA 2629 CoE 218 EI­NECS 272-837-1 / Li­co­ri­ce ex­tract (wb) CAS 97676-23-8 FE­MA 2628 CoE 218 EI­NECS 272-837-1

296

2

b

Gym­no­stem­ma pen­ta­phyl­lum Ma­ki­no: Im­mor­ta­li­ty herb tinc­ture

297

2

b

Har­pa­go­phy­tum pro­cum­bens DC.: De­vil’s claw / grapp­le ex­tract / De­vil’s claw / grapp­le tinc­ture

298

2

b

He­de­ra he­lix L.: Com­mon ivy ex­tract

299

2

b

He­li­an­thus an­nu­us L.: Sun­flower ab­so­lu­te / Sun­flower oil / Sun­flower tinc­ture

300

2

b

Hu­mu­lus lu­pu­lus L.: Hop. Tinc­ture CoE 233

301

2

b

Hy­pe­ri­cum per­fo­ra­tum L.: St. John’s wort tinc­ture CoE 234

302

2

b

Il­li­ci­um ver­umHook, Ani­sum stel­la­tum: Ani­se star oil ter­pen­less CAS 8007-70-3 CoE 238 EI­NECS 283-518-1 / Ani­se star tinc­ture CoE 238 / Ani­se star ter­pe­nes CoE 238

303

2

b

In­u­la he­le­ni­um L.: Ele­cam­pa­ne root tinc­ture CoE 240

304

2

b

Ju­ni­pe­rus com­mu­nis L.: Ju­ni­per tinc­ture CoE 249 / Ju­ni­per ber­ry oil CAS 8002-68-4 FE­MA 2604 CoE 249 EI­NECS 283-268-3 / Ju­ni­per bran­ches oil CAS 8012-91-7 CoE 249 EI­NECS 283-268-3

305

2

b

Ju­ni­pe­rus me­xi­ca­na Schie­de: Ce­dar­wood Te­xas oil

306

2

b

Lau­rus no­bi­lis L.: Lau­rel lea­ves oil CAS 8002-41-3 CoE 255 EI­NECS 283-272-5 / Lau­rel tinc­ture CoE 255

307

2

b

La­van­du­la an­gu­sti­fo­lia Mill., L. an­gu­sti­fo­lia x L. la­ti­fo­lia: La­ven­der oil CAS 8000-28-0 FE­MA 2622 CoE 257 EI­NECS 289-995-2 / La­ven­der tinc­ture CoE 257

308

2

b

Li­num usi­ta­tis­si­mum L.: Lin­seed tinc­ture CoE 263

309

2

b

Litsea cu­be­ba Pers.: Litsea cu­be­ba ber­ry oil CAS 68855-99-2 FE­MA 3846 CoE 491 EI­NECS 290-018-7

310

2

b

Ly­thrum sa­li­ca­ria L.: Pur­ple loo­se­stri­fe tinc­ture

311

2

b

Ma­tri­ca­ria re­cu­ti­ta.: ex­tract

312

2

b

Mel­a­leu­ca al­ter­ni­fo­lia Cheel.: Tea tree oil CAS 68647-73-4 FE­MA 3902 CoE 275 EI­NECS 285-377-1

313

2

b

Mel­a­leu­ca ca­ju­pu­ti Po­well = M. leu­ca­den­dron L.: Mel­a­leu­ca ca­ju­pu­ti oil CoE 276

314

2

b

Mel­a­leu­ca vi­ri­di­flo­ra So­land ex Gaertn.: Niaou­li oil

315

2

b

Me­lis­sa of­fi­cina­lis L.: Balm lea­ves oil CAS 8014-71-9 FE­MA 2113 CoE 280 EI­NECS 282-007-0 / Me­lis­sa balm tinc­ture CoE 280

316

2

b

Me­lis­sa of­fi­cina­lis L.: Balm lea­ves ex­tract CAS 84082-61-1 FE­MA 2112 CoE 280 EI­NECS 282-007-0

317

2

b

Men­t­ha ar­ven­sis L.: Men­t­ha ar­ven­sis oil CAS 68917-18-0 CoE 492 EI­NECS 290-058-5

318

2

b

Men­t­ha spi­ca­ta L.: Spe­ar­mint oil na­ti­ve CAS 8008- 79-5 FE­MA 3032 CoE 286 (=CoE CoE 284b, 285a, 285c) EI­NECS 283-656-2 / Spe­ar­mint oil ter­pe­ne­less CAS 8008-79-5 CoE 285 EI­NECS 283-656-2

319

2

b

Men­t­ha x pi­pe­ri­ta L. = M. aqua­ti­ca x M. spi­ca­ta L.: Pep­per­mint oil CAS 8006-90-4 FE­MA 2848 CoE 282 EI­NECS 308-770-2 / Pep­per­mint tinc­ture CoE 282

320

2

b

Mo­mor­di­ca cha­ran­tia L.: Bit­ter me­lon tinc­ture

321

2

b

My­ri­sti­ca fra­grans Houtt.: Nut­meg oil CAS 8008-45-5 FE­MA 2793 CoE 296 EI­NECS 282-013-3 / Nut­meg oleo­re­sin CAS 84082-68-8 CoE 296 EI­NECS 282-013-3

322

2

b

My­roxy­lon bal­sa­mum (L.) Harms var. perei­rae: / Bal­sam Pe­ru oil CAS 8007-00-9 FE­MA 2117 CoE 298 EI­NECS 232-352-8

323

2

b

Oci­mum ba­si­li­cum L.: Ba­sil tinc­ture CoE 308

324

2

b

Olea eu­ro­paea L.: Oli­ve ex­tract

325

2

b

Ori­ga­num ma­jo­ra­na L. = Ma­jo­ra­na hor­ten­sis Moench.: Mar­j­o­ram oil sweet CAS 8015-01-8 FE­MA 2663 CoE 316 EI­NECS 282-004-4

327

2

b

Ori­ga­num vul­ga­reL., Lip­pia ssp.: Ore­ga­no oil CoE 317 / Ore­ga­no tinc­ture CoE 317

328

2

b

Paeo­nia lac­ti­flo­ra Pall. = P. al­bi­flo­ra Pall.: Chi­ne­se peony tinc­ture

329

2

b

Panax gin­seng C. A. Mey.: Gin­seng tinc­ture CoE 318

330

2

b

Pas­si­flo­ra edu­lis Sims. = P. in­car­na­ta L.: Pas­sion­fruit tinc­ture CoE 321; Pas­sion­fruit ex­tract (sb)3F[1] CoE 321

331

2

b

Pe­lar­go­ni­um gra­veo­lens L’He­rit. ex Ait.: Ge­ra­ni­um ro­se oil CAS 8000-46-2 FE­MA 2508 CoE 324 EI­NECS 290-140-0

332

2

b

Pe­tro­se­li­num sa­ti­vum Hoffm. = P. cris­pum Mill. = P. hor­ten­se L.: Pars­ley leaf oil CAS 8000-68-8 FE­MA 2836 CoE 326 EI­NECS 281-677-1 / Pars­ley seed oil CAS 8000-68-8 CoE 326 EI­NECS 281-677-1 / Pars­ley tinc­ture CoE 326

333

2

b

Peu­mus bol­dus Mol.: Bol­do ab­so­lu­te CoE 328 / Bol­do oil CoE 328

334

2

b

Pi­men­ta dioica L. Merr. = P. of­fi­cina­lis Lind L.: All­spi­ce oil CAS 8006-77-7 FE­MA 2018 CoE 335 EI­NECS 284-540-4

335

2

b

Pim­pi­nel­la ani­sum L.: Ani­se oil CAS 84775- 42-8 FE­MA 2094 CoE 336 EI­NECS 283-872-7 / Ani­se tinc­ture CoE 336

336

2

b

Pi­nus pi­nas­ter So­land.: Pi­ne tinc­ture

337

2

b

Pi­nus spp., e.g. P. syl­vest­ris L.: Pi­ne oil whi­te CAS 8002-09-3 CoE 340

338

2

b

Pi­nus spp., e.g. P. syl­vest­ris L.: Pi­ne tinc­ture CoE 340

339

2

b

Pi­per ni­grum L.: Pep­per ab­so­lu­te black CAS 8006-82-4 CoE 347 EI­NECS 284-524-7 / Pep­per oil black CAS 8006-82-4 FE­MA 2845 CoE 347 EI­NECS 284-524-7 / Pep­per oil whi­te CAS 8006-82-4 FE­MA 2851 CoE 347 EI­NECS 284-524-7 / Pep­per oleo­re­sin / ex­tract black CAS 84929-41-9 FE­MA 2846 CoE 347 EI­NECS 284-524-7 / Pep­per oleo­re­sin whi­te CAS 84929-41-9 FE­MA 2852 CoE 347 EI­NECS 284-524-7

340

2

b

Po­gos­te­mon ca­b­lin (Blan­co) Benth.: Pat­chou­li oil CAS 8014-09- 3 FE­MA 2838 CoE 353 EI­NECS 282-493-4

341

2

b

Po­ten­til­la erec­ta L.; syn­ony­me Po­ten­til­la tor­men­til­la Sto­kes: Tor­men­till tinc­ture CoE 493

342

2

b

Pu­ni­ca gra­na­tum L.: Po­me­gra­na­te bark ex­tract CAS 84961-57-9 FE­MA 2918 CoE 381

343

2

b

Quer­cus ro­bur L., Q. pe­dun­cu­la­ta Ehrh.: Oak wood eng­lish cre­so­te / ex­tract CAS 71011-28-4 CoE 390 EI­NECS 275-129-0

344

2

b

Quil­la­ja sa­po­na­ria Mo­li­na: Quil­laia ex­tract (wb) CoE 391

345

2

b

Ro­sa ca­ni­na L.: Ro­se tinc­ture CoE 403

346

2

b

Ros­ma­ri­nus of­fi­cina­lis L.: Ro­se­ma­ry oil CAS 8000-25-7 FE­MA 2992 CoE 406 EI­NECS 283-291-9 / Ro­se­ma­ry oleo­re­sin / Ro­se­ma­ry ex­tract CAS 84604-14- 8 CoE 406 EI­NECS 283-291-9 / Ro­se­ma­ry tinc­ture CoE 406

347

2

b

Ru­bus spp., (e.g. Ru­bus fruc­ti­co­sus L.): Black­ber­ry tinc­ture CoE 408

348

2

b

Sa­lix al­ba L.: Whi­te wil­low ex­tract / Whi­te wil­low tinc­ture

349

2

b

Sal­via la­van­du­li­fo­lia Vahl: Spa­nish sa­ge oil CAS 8016- 65-7 FE­MA 3003 CoE 413

350

2

b

Sal­via of­fi­cina­lis L.: Sa­ge oil CAS 8022-56-8 FE­MA 3001 CoE 414 EI­NECS 283-291-0 / Sa­ge tinc­ture CoE 414

351

2

b

Sal­via scla­rea L.: Cla­ry sa­ge oil CAS 8016-63-5 FE­MA 2321 CoE 415 EI­NECS 283-911-8

352

2

b

Sam­bu­cus ca­na­den­sisL., S. ni­gra L.: El­der flo­wers / El­der­ber­ry tinc­ture CoE 417

353

2

b

Sa­tu­re­ja hor­ten­sis L.: Sa­vo­ry sum­mer oil CAS 8016-68-0 FE­MA 3013 CoE 425 EI­NECS 283-922-8 / Sa­vo­ry sum­mer tinc­ture CoE 425

354

2

b

Schi­nop­sis Ba­l­an­sae:que­bra­cho co­lo­ra­do con­den­sed tann­ins ex­tract CAS 1401-55-04

355

2

b

Schi­san­dra chi­nen­sis (Turcz.) Baill.: Omicha tinc­ture

356

2

b

Si­ly­bum ma­ria­num (L.) Gaertn. = Car­du­us ma­ria­nus L.: Milk thist­le ex­tract CoE 551 / Milk thist­le tinc­ture CoE 551

357

2

b

So­li­da­go vir­gau­rea L.: Gol­den­rot tinc­ture

358

2

b

Ste­via re­bau­dia­na (Ber­to­ni) Hemsl.: Ste­via ex­tract CoE 552

359

2

b

Ta­be­buia im­pe­ti­gi­no­sa (Mart. ex DC.) To­le­do: Pau d’ar­co tinc­ture

360

2

b

Ta­nace­tum vul­ga­re L.: Tan­sy tinc­ture CoE 446 / Tan­sy ex­tract (wb)

361

2

b

Ta­ra­xa­cum of­fi­cina­le Wig­gers: Dan­de­li­on root so­lid ex­tract CAS 68990-74-9 FE­MA 2358 CoE 447 EI­NECS 273-624-6 / Dan­de­li­on lea­ves so­lid ex­tract CoE 447 / Dan­de­li­on fluid ex­tract CAS 68990-74-9 FE­MA 2357 CoE 447 EI­NECS 273-624-6 / Dan­de­li­on tinc­ture CAS 68990-74-9 FE­MA 2357 EI­NECS 273-624-6

362

2

b

Thea si­nen­sis L. = Ca­mel­lia thea Link. = Ca­mel­lia si­nen­sis (L.) O. Kunt­ze: Tea ex­tract CAS 84650-60-2 CoE 451 EI­NECS 283-519-7

363

2

b

Theo­bro­ma ca­cao L.: Co­coa ab­so­lu­te CoE 452 / Co­coa ex­tract CAS 84649-99-0 CoE 452 EI­NECS 283-460-6

364

2

b

Thy­mus ca­pi­ta­tus Hoffm. & Link. = Co­rido­thy­mus ca­pi­ta­tus L.: Thy­mus, Ori­ga­num oil CAS 8007-11-2 FE­MA 2828 CoE 454 EI­NECS 290-371-1

365

2

b

Thy­mus ma­sti­chi­na L.: Spa­nish mar­j­o­ram oil CAS 8016-33-9 EI­NECS 284-294-8

366

2

b

Thy­mus ser­pyl­lum L.: Wild thy­me tinc­ture CoE 455

367

2

b

Thy­mus vul­ga­ris L., T. zy­gis L.: Thy­me oil CAS 8007- 46-3 FE­MA 3064 CoE 456/457 EI­NECS 284-535-7 / oleo­re­sin CAS 8007-46-3 CoE 456/457 EI­NECS 284-535-7 / Thy­me oleo­re­sin red CAS 8007- 46-3 CoE 456/457 EI­NECS 284- 535-7 / Thy­me oleo­re­sin grey CoE / Thy­me oil red CAS 8007-46- 3 CoE 456 EI­NECS 284-535-7 / Thy­me oil whi­te CAS 8007-46-3 FE­MA 3065 CoE 457 EI­NECS 284-535-7 / Thy­me ex­tract / Thy­me tinc­ture CoE 456/457

368

2

b

Tra­chys­per­mum am­mi (L.) Sprag. et Turr.: Ajo­wan oil

369

2

b

Tri­go­nel­la foe­num-grae­cum L.: Fe­nu­greek ab­so­lu­te CAS 84625-40-1 FE­MA 2486 CoE 460 EI­NECS 283-415-1 / Fe­nu­greek ex­tract CAS 84625-40-1 FE­MA 2485 CoE 460 EI­NECS 283-415-1 / Fe­nu­greek oleo­re­sin CAS 84625-40-1 FE­MA 2486 CoE 460 EI­NECS 283-415-1 / Fe­nu­greek tinc­ture CoE 460

370

2

b

Ur­ti­ca dioica L.: Com­mon nett­le ex­tract CoE 468

371

2

b

Ur­ti­ca ur­ens L.: Dwarf nett­le tinc­ture

372

2

b

Vac­ci­ni­um myr­til­lus L.: Blue­ber­ry tinc­ture CoE 469

373

2

b

Va­le­ria­na of­fi­cina­lis L.: Va­le­ri­an root ex­tract CAS 92927-02-1 FE­MA 3099 CoE 473

374

2

b

Va­nil­la pla­ni­fo­lia G.Jacks. = V. fra­grans Sa­lisb.: Va­nil­la ex­tract CAS 8024-06-4 FE­MA 3105 CoE 474 EI­NECS 283-521-8 / Va­nil­la tinc­ture CoE 474

375

2

b

Vi­bur­num pruni­fo­li­um L.: Black snow ball tinc­ture CoE 480

376

2

b

Vi­tex ag­nus-cas­tus L.: Li­lac chas­te­tree tinc­ture / Li­lac chas­te­tree ex­tract

377

2

b

Vi­tis vi­ni­fe­ra L.: Gra­pe skin ex­tract CoE 485

378

2

b

Witha­nia som­ni­fe­ra (L.) Du­nal. = Phy­sa­lis som­ni­fe­ra Link: As­hwa­gand­ha tinc­ture

379

2

b

Yuc­ca mo­ha­ven­sis Sarg. = Y. schi­di­ge­ra Ro­ezl ex Ort­gies

380

2

b

Zin­gi­ber of­fi­cina­le Rosc.: Gin­ger oleo­re­sin CAS 84696-15-1 FE­MA 2523 CoE 489 EI­NECS 283-634-2 / Gin­ger oil CAS 8007-08-7 FE­MA 2522 CoE 489 EI­NECS 283-634-2 / Gin­ger tinc­ture CoE 489

b. Für Katzen und Hunde zugelassene Aromastoffe  

Auf­trags-num­mer

Ka­te­go­rie

Funk­ti­ons-grup­pe

Che­mi­sche Be­zeich­nung

1

2

3

4

382

2

b

CAS-Nr. 108-99-6 / pi­co­li­ne be­ta (3-me­thyl­py­ri­di­ne) / Fla­vis No. 14.135

383

2

b

CAS-Nr. 109-73-9 / Bu­tylami­ne / Fla­vis No. 11.003

384

2

b

CAS-Nr. 110-42-9 / Me­thyl de­ca­no­a­te / Fla­vis No. 09.251

385

2

b

CAS-Nr. 1193-79-9 / 2-Ace­tyl-5-me­thyl­fu­ran / Fla­vis No. 13.083

386

2

b

CAS-Nr. 122-70-3 / Phe­ne­t­hyl pro­pio­na­te / Fla­vis No. 09.137

388

2

b

CAS-Nr. 2363-89-5 / Oct-2-enal / Fla­vis No. 05.060

389

2

b

CAS-Nr. 23787-80-6 / 2-Ace­tyl-3-me­thyl­py­ra­zi­ne / Fla­vis No. 14.082

391

2

b

CAS-Nr. 30086-02-3 / 3,5-Oc­ta­di­e­ne-2-one / Fla­vis No. 07.247

392

2

b

CAS-Nr. 3913-71-1 / Dec-2-enal / Fla­vis No. 05.076

393

2

b

CAS-Nr. 3913-85-7 / Dec-2-enoic acid / Fla­vis No. 08.073

395

2

b

CAS-Nr. 505-57-7 / 2-He­xenal; hex-2-enal / Fla­vis No. 05.189

396

2

b

CAS-Nr. 534-22-5 / 2-Me­thyl­fu­ran / Fla­vis No. 13.030

397

2

b

CAS-Nr. 541-31-1 / 3-Me­thyl­bu­ta­ne-1-thi­ol / Fla­vis No. 12.171

398

2

b

CAS-Nr. 7367-88-6 / Ethyl dec-2-eno­a­te / Fla­vis No. 09.283

400

2

b

CAS-Nr. 76649-16-6 / Ethyl dec-4-eno­a­te / Fla­vis No. 09.284

404

2

b

Arc­ti­um ma­jus Bernh. = A. lap­pa L.: Gre­at bur­dock ex­tract CoE 57

405

2

b

Echinacea an­gu­sti­fo­lia DC.: Black­sam­son echinacea ex­tract

406

2

b

Echinacea pur­pu­rea (L.) Moench.: Echinacea ab­so­lu­te / Echinacea ex­tract

407

2

b

Gar­ci­nia cam­bo­gia Des­rouss.: Gar­ci­nia ex­tract

408

2

b

He­li­an­thus an­nu­us L.: Sun­flower ex­tract

409

2

b

Le­vi­sti­cum of­fi­cina­le Koch: Lo­va­ge root oil CAS 8016-31-7 FE­MA 2651 CoE 261 EI­NECS 284-292-7

410

2

b

Panax gin­seng C. A. Mey.: Gin­seng ex­tract CoE 318

411

2

b

Plant­ago ovata L.: Flea­wort ab­so­lu­te

c. Für alle Tierarten, ausser Fische, zugelassene Aromastoffe  

Auf­trags-num­mer

Ka­te­go­rie

Funk­ti­ons-grup­pe

Che­mi­sche Be­zeich­nung

1

2

3

4

412

2

b

CAS-Nr. 97-53-0 / Eu­ge­nol / Fla­vis No. 04.003

3 Kategorie 3: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe

3.1 Funktionsgruppe a: Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung

Kennnummer

Kate­gorie

Funk­tionsgruppe

Futtermittel­zusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tier­kategorie

Höchstalter

Tg.=Tage

Mt.= Monate

Höchstge-halt pro kg Alleinfuttermittel mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt

Sonstige Bestimmungen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

3a672a

3

a

«Retinylacetat» oder «Vitamin A»

Retinylacetat Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg

Charakterisierung des Wirkstoffs Retinylacetat

C22H32O2

CAS-Nr.: 127-47-9

Retinylacetat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: min. 95 % (min. 2,76 mIE/g).

Analysemethoden:

Zur Bestimmung von Vitamin A im Futtermittelzusatzstoff: Dünnschichtchromatografie und UV-Detektion (TLC-UV) (Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur.) 6. Ausgabe, Monografie 0217)40. Bestimmung von Vitamin A in Vormischungen und Futtermitteln: Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (RP-HPLC) mit UV- oder Fluoreszenzdetektion – Anhang 9 der vorliegenden Verordnung.

Ferkel (Saug­ferkel und abgesetzte Ferkel)

16 000

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln durch eine Vormischung beigegeben.

Retinylacetat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für den auf dem Etikett angegebenen Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu verwenden: 1 IE = 0,344 μg Retinyl­acetat.

Die Mischung aus Retinylacetat, Retinylpalmitat oder Retinylpropionat darf den Höchstgehalt für die relevanten Tierarten und Kategorien von Tieren nicht überschreiten.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Mastschweine

6 500

Sauen

12 000

Sonstige Schweine

Hühner und Geflügelarten von geringerer wirtschaft­licher Bedeutung

≤ 14 Tg.

20 000

> 14 Tg.

10 000

Truthühner

≤ 28 Tg.

20 000

> 28 Tg.

10 000

Sonstige Geflügel

10 000

Milchkühe und Zuchtkühe

9 000

Aufzuchtkälber

4 Mt.

16 000

Sonstige Kälber und Kühe

25 000

Lämmer und Kitze für die Aufzucht

≤ 2 Mt.

16 000

> 2 Mt.

25 000

Mastrinder, ‑schafe und ‑ziegen

10 000

Sonstige Rinder, Schafe und Ziegen

Säugetiere

Nur Milch­austauschfuttermittel: 25 000

Sonstige Tierarten

3a672b

3

a

«Retinylpalmitat» oder «Vitamin A»

Retinylpalmitat Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg des Zusatzstoffs Charakterisierung des Wirkstoffs Retinylpalmitat C36H60O2 CAS-Nr.: 79-81-2 Retinylpalmitat, in fester und flüssiger Form, durch chemische Synthese gewonnen: min. 90 % oder 1,64 mIE/g.

Analysemethoden:

Zur Bestimmung von Vitamin A im Futtermittelzusatzstoff: Dünnschichtchromatografie und UV-Detektion (TLC-UV) (Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur) 6. Ausgabe, Monografie 0217)41. Bestimmung von Vitamin A in Vormischungen und Futtermitteln: Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (RP-HPLC) mit UV- oder Fluoreszenzdetektion.

Anhang 9 der vorliegenden Verordnung.

Ferkel (Saugferkel und abgesetzte Ferkel)

16 000

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln durch eine Vormischung beigegeben.

Retinylpalmitat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für den auf dem Etikett angegebenen Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu verwenden: 1 IE = 0,5458 μg Retinylpalmitat.

Die Mischung aus Retinylacetat, Retinylpalmitat oder Retinylpropionat darf den Höchstgehalt für die relevanten Tierarten und Kategorien von Tieren nicht überschreiten.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Mastschweine

6 500

Sauen

12 000

Sonstige Schweine

Hühner und Geflügelarten von geringerer wirtschaft­licher Bedeutung

≤ 14 Tg.

20 000

> 14 Tg.

10 000

Truthühner

≤ 28 Tg.

20 000

> 28 Tg.

10 000

Sonstiges Geflügel

10 000

Milchkühe und Zuchtkühe

9 000

Aufzuchtkälber

4 Mt.

16 000

Andere Kälber und Kühe

25 000

Lämmer und Kitze für die Aufzucht

≤ 2 Mt.

16 000

> 2 Mt.

Mastrinder, -schafe und -ziegen

10 000

Sonstige Rinder, Schafe und Ziegen

Säugetiere

Nur Milch­austauschfuttermittel: 25 000

Sonstige Tierarten

3a672c

3

a

«Retinylpropionat» oder «Vitamin A»

Retinylpropionat Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg des Zusatzstoffs

Charakterisierung des Wirkstoffs Retinylpropionat C23H34O2

CAS-Nr. 7069-42-3

Retinylpropionat, in flüssiger Form, durch chemische Synthese gewonnen: min. 95 % oder 2,64 mIE/g

Analysemethoden:

Zur Bestimmung von Vitamin A im Futtermittelzusatzstoff: Dünnschichtchromatografie und UV-Detektion (TLC-UV) (Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur.) 6. Ausgabe, Monografie 0217)42. Bestimmung von Vitamin A in Vormischungen und Futtermitteln: Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (RP-HPLC) mit UV- oder Fluoreszenz­detektion – Anhang 9 der vorliegenden Verordnung.

Ferkel (Saugferkel und abgesetzte Ferkel)

16 000

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln durch eine Vormischung beigegeben.

Retinylpropionat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für den auf dem Etikett angegebenen Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu verwenden: 1 IE = 0,3585 μg Retinylpropionat.

Die Mischung aus Retinylacetat, Retinylpalmitat oder Retinylpropionat darf den Höchstgehalt für die relevanten Tierarten und Kategorien von Tieren nicht überschreiten.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Mastschweine

6 500

Sauen

12 000

Sonstige Schweine

Hühner und Geflügelarten von geringerer wirtschaft­licher Bedeutung

≤ 14 Tg.

20 000

>14 Tg.

10 000

Truthühner

≤ 28 Tg.

20 000

> 28 Tg.

10 000

Sonstige Geflügel

10 000

Milchkühe und Zuchtkühe

9 000

Aufzuchtkälber

4 Mt.

16 000

Sonstige Kälber und Kühe

25 000

Lämmer und Kitze für die Aufzucht

≤ 2 Mt.

16 000

> 2 Mt.

Mastrinder, -schafe und -ziegen

10 000

Sonstige Rinder, Schafe und Ziegen

Säugetiere

Nur Milchaustauschfuttermittel: 25 000

Sonstige Tierarten

3a160(a)

3

a

Beta-Carotin

Triphenylphosphinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg des Zusatzstoffs

C40H56

CAS-Nummer: 7235-40-7, in fester Form, durch Fermentierung oder chemische Synthese gewonnen.

Bei der Fermentierung verwendete Stämme: Blakeslea trispora Thaxter slant XCPA 07-05-1 (CGMCC(1) 7.44) und XCPA 07-05-2 (CGMCC 7.45).

Reinheitskriterien:

(Assay) mindestens 96 % der Gesamtfarbstoffe (Trockenmasse) ausgedrückt als Beta-Carotin.
Andere Carotinoide als Beta-Carotin ≤ 3 % der Gesamtfarbstoffe.

Analysemethode:

Zur Bestimmung von Beta-Carotin im Futtermittelzusatzstoff: spektralphotometrisches Verfahren auf der Grundlage des Europäischen Arzneibuches (Ph. Eur. monograph 1069)43.

Bestimmung von Beta-Carotin in Vormischungen und Futtermitteln: Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (RP-HPLC) in Verbindung mit einem UV‑Detektor.

Alle Tierarten

Beta-Carotin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für Milchaustauschfuttermittel für Kälber wird ein Höchstgehalt von 50 mg Beta-Carotin/kg Milchaustauschfuttermittel empfohlen.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lager- und Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Sicherheitshinweis: beim Umgang mit dem Wirkstoff ist ein Atemschutz zu tragen.

3a671

3

a

«Chole-calciferol» oder «Vitamin D3»

Cholecalciferol

Charakterisierung des Wirkstoffs:

Cholecalciferol

C27H44O

CAS-Nummer: 67-97-0

Cholecalciferol, fest und harzförmig, hergestellt durch chemische Synthese

Reinheitskriterien:

Mindestens 80 % (Cholecalciferol und Prächolecalciferol) und höchstens 7 % Tachysterol

Schweine

2000 IE

0.05 mg

Vitamin D3 darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Der Zusatzstoff ist Futtermitteln als Vormischung beizugeben.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Höchstgehalt der Kombination 25‑Hydroxycholecalciferol/Cholecalciferol je kg Alleinfuttermittel:

≤ 0,125 mg (1) (entspricht 5000 IE Vitamin D3) für Masthühner und Masttruthühner,
≤ 0,080 mg für sonstiges Geflügel,
≤ 0,050 mg für Schweine.

Die gleichzeitige Verabreichung von Vitamin D2 ist unzulässig.

Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um der sehr gefährlichen Wirkung von Vitamin D3 beim Einatmen zu begegnen. Können die Risiken aufgrund dieser sehr gefährlichen Wirkung mit solchen Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Mindestmass reduziert werden, so ist bei der Handhabung von Zusatzstoff und Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz.

Milchaustausch-Futtermittel für Ferkel

10000 IE

0.25 mg

Rinder

4000 IE

0.1 mg

Milchaustausch-Futtermittel für Kälber

10000 IE

0.25 mg

Schafe

4000 IE

0.1 mg

Masthühner

5000 IE

0.125 mg

Truthühner

5000 IE

0.125 mg

Sonstiges Geflügel

3200 IE

0.080 mg

Equiden

4000 IE

0.1 mg

Salmoniden

60000 IE

1.5 mg

Sonstige Fischarten

3000 IE

0.075 mg

Andere Tierarten

2000 IE

0.05 mg

3a670a

3

a

25-Hydroxy­cholecalciferol

Zusammensetzung des Zusatzstoffs:

Stabilisierte Form von 25­Hydroxycholecalciferol

Charakterisierung des Wirkstoffs:

25-Hydroxycholecalciferol, C27H44O2.H2O, CAS-Nummer: 63283-36-3

Reinheitsanforderungen:

25-Hydroxy­cholecalciferol > 94 %

Sonstige verwandte Sterole jeweils < 1 %

Erythrosin < 5 mg/kg

Analysemethode:

Bestimmung von 25­Hydroxycholecal­ciferol: Hochleistungsflüssig­chromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung (HPLC-MS)

Bestimmung von Vitamin D3 in Alleinfuttermittel:

Reverse-Phase-HPLC mit UV‑Detektion bei 265 nm [EN 12821:2000]

Masthühner

0,100 mg

1.
Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vor­mischung beigegeben.
2.
Höchstgehalt der Kombination 25­Hydroxycholecalciferol/ Vitamin D3 (Cholecalciferol) je kg Alleinfuttermittel
(40 IE Vit. D3 = 0,001 mg):
≤ 0,125 mg (5000 IE Vitamin D3) für Masthühner und Masttruthühner;
≤ 0,080 mg für sonstiges Geflügel;
≤ 0,050 mg für Schweine.
3.
Gleichzeitige Verabreichung von Vitamin D2 unzulässig
4.
Ethoxyquingehalt ist auf dem Etikett anzugeben.
5.
Sicherheit: Es ist Atemschutz zu tragen.

Sonstiges Geflügel

0,080 mg

Masttruthühner

0,100 mg

Schweine

0,050 mg

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchstge-halt pro kg Alleinfuttermittel mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt

Zulassung geregelt in den folgenden EU-Rechtsakten

1

2

3

4

5

6

7

8

3a820

3

a

«Thiaminhydrochlorid» oder «Vitamin B1»

Thiaminhydrochlorid, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mindestens 98,5 % in der Trockenmasse

CAS-Nr. 67-03-8

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/897 der Kommission, vom 11. Juni 2015, Fassung gemäss ABl. L 147 vom 12.06.2015, S. 8

3a821

3

a

«Thiaminmononitrat» oder «Vitamin B1»

Thiaminmononitrat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mindestens 98 % in der Trockenmasse

CAS-Nr: 532-43-4

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/897 der Kommission, vom 11. Juni 2015, Fassung gemäss ABl. L 147 vom 12.06.2015, S. 8

3

a

Vitamine B2 / Riboflavine

Riboflavin-5’-phosphate ester monosodium salt

Alle Tierarten

Richtlinie der Kommission 85/429/EWG, vom 8. Juli 1985, Fassung gemäss ABl. L 245 vom 12.09.1985, S. 1 (Standardzulassung von anderen Vitaminen als A und D)

3a825i

3

a

«Riboflavin» oder «Vitamin B2»

Riboflavin, fest, hergestellt aus Ashbya gossypii (DSM 23096).

CAS-Nr.: 83-88-5

Reinheitskriterien: min. 80 % Riboflavin

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2019/901 der Kommission, vom 29. Mai 2019, Fassung gemäss ABl. L 144 vom 3.06.2019, S. 41

3a825ii

3

a

«Riboflavin» oder «Vitamin B2»

Riboflavin, fest, hergestellt aus Bacillus subtilis (DSM 17339 und/oder DSM 23984).

CAS-Nr.: 83-88-5

Reinheitskriterien: mindestens 96 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2019/901 der Kommission, vom 29. Mai 2019, Fassung gemäss ABl. L 144 vom 3.06.2019, S. 41

3a826

3

a

«Riboflavin-5′- phosphat Mononatriumsalz» oder «Vitamin B2»

Riboflavin-5′-phosphatester Mononatriumsalz, fest, hergestellt nach der Phosphorilierung von Riboflavin, 98 %, hergestellt aus Bacillus subtilis (DSM 17339 und/oder DSM 23984.

CAS-Nr.: 130-40-5

Reinheitskriterien: mindestens 65 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2019/901 der Kommission, vom 29. Mai 2019, Fassung gemäss ABl. L 144 vom 3.06.2019, S. 41

3a831

3

a

Vitamin B 6/ Pyridoxinhydrochlorid

Pyridoxinhydrochlorid

Reinheitskriterien: mindestens 98,5 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 515/2011 der Kommission, vom 25. Mai 2011, Fassung gemäss ABl. L 138 vom 26.05.2011, S. 40

3

a

Vitamin B12 /

Cyanocobalamin

Alle Tierarten

Verzeichnis der zugelassenen Futtermittel-Zusatzstoffe, Fassung gemäss ABl. C 50 vom 25.02.2004, S. 1. (Standardzulassung von anderen Vitaminen als A und D)

3a300

3

a

«Ascorbinsäure» oder «Vitamin c»

L-Ascorbinsäure, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mindestens 99 %

CAS-Nr.: 50-81-7

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1061 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 8

3a311

3

a

«Natriumascorbylphosphat» oder «Vitamin C»

Natriumascorbylphosphat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mind. 95 % mit einem Mindestgehalt von 45 % Ascorbinsäure.

CAS-Nr.: 66170-10-3

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1061 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 8

3a312

3

a

«Natrium- Calcium-Ascorbylphosphat» oder «Vitamin C»

Natrium-Calcium-L-ascorbylphosphat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mind. 95 % mit einem Mindestgehalt von 35 % Ascorbinsäure.

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1061 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 8

3a841

3

a

Calcium-D- Pantothenat

Calcium-D-Pantothenat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien:

1. Min. 98 % (trocken)

2. Max. 0,5 % 3-Aminopropionsäure.

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 669/2014 der Kommission, vom 18. Juni 2014, Fassung gemäss ABl. L 179 vom 19.06.2014, S. 62

3a842

3

a

D-Panthenol

D-Panthenol, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien:

1. Min. 98 % in Trockenmasse (Wasser < 1 %)

2. Max. 0,5 % 3-Aminopropanol

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 669/2014 der Kommission, vom 18. Juni 2014, Fassung gemäss ABl. L 179 vom 19.06.2014, S. 62

3a700

3

a

«Vitamin E» oder «all-rac-alpha-Tocopherylacetat»

all-rac-alpha-tocopheryl

CAS-Nr.: 7695-91-2

Reinheitskriterien: all-rac-alpha-Tocopherylacetat: > 93 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 26/2011 der Kommission, vom 14. Januar 2011, ABl. L 11 vom 15.01.2011, S. 18, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1747, ABl. L 256 vom 1.10.2015, S. 7

«Vitamin E» oder «RRR-alpha-Tocopherylacetat»

RRR alpha tocopherylacetate

CAS-Nr.: 58-95-7

Reinheitskriterien: RRR-alpha-Tocopherylacetat > 40 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 26/2011 der Kommission, vom 14. Januar 2011, ABl. L 11 vom 15.01.2011, S. 18, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1747, ABl. L 256 vom 1.10.2015, S. 7

«Vitamin E» oder «RRR-alpha-Tocopherol»

RRR alpha tocopherol

CAS-Nr.: 59-02-9

Reinheitskriterien: RRR-alpha-Tocopherol > 67 %

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 26/2011 der Kommission, vom 14. Januar 2011, ABl. L 11 vom 15.01.2011, S. 18, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1747, ABl. L 256 vom 1.10.2015, S. 7

3a710

3

a

«Menadion Natriumbisulfit» oder «Vitamin K3»

Menadion-Natriumbisulfit

CAS-Nr.: 6147-37-1

Hergestellt durch chemische Synthese

Reinheit: Min. 96 % Menadion-Natriumbisulfit-Komplex, was min. 50 % Menadion entspricht.

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/2307 der Kommission, vom 10. Dezember 2015, Fassung gemäss ABl. L 326 vom 11.12.2015, S. 49

3a711

3

a

«Menadion Natriumbisulfit» oder «Vitamin K3»

Menadion-Nicotinamidbisulfit
Chrom ≤ 142 mg/kg

CAS-Nr.: 73581-79-0

Hergestellt durch chemische Synthese

Reinheit: Min. 96 % Menadion-Nicotinamidbisulfit-Kcomplex, was min. 43,9 % Menadion und min. 31,2 % Nicotinamid entspricht.

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/2307 der Kommission, vom 10. Dezember 2015, Fassung gemäss ABl. L 326 vom 11.12.2015, S. 49

3a920

3

a

Betainanhydrat

Betainanhydrat durch chemische Synthese oder durch Extraktion gewonnen aus Zuckerrübenmelasse oder Vinasse als Nebenerzeugnis bei der Zuckerproduktion. Reinheitskriterien: Betainanhydrat (in fester Form) mindestens 97 % (in der Trockenmasse) Betainanhydrat in flüssiger Form mindestens 47 %.

CAS-Nr.: 107-43-7

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1060 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 3

3a921

3

a

Aus genetisch veränderten Zuckerrüben gewonnenes Betainanhydrat

Betainanhydrat in fester Form, gewonnen durch Extraktion aus genetisch veränderten Zuckerrüben der Sorte KM-ØØØH71-4. Reinheitskriterien: mindestens 97 % in der Trockenmasse.

CAS-Nr.: 107-43-7

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1060 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 3

3a921i

3

a

Aus genetisch veränderten Zuckerrüben gewonnenes Betainanhydrat

Betainanhydrat in fester kristalliner Form, gewonnen durch Extraktion aus genetisch veränderten Zuckerrüben der Sorte KM- ØØØH71-4.

Reinheitskriterien: mindestens 97 % in der Trockenmasse.

CAS-Nr.: 107-43-7

Zur Lebensmittelerzeugung genutzte Tiere, ausser Kaninchen

Durchführungsverordnung (EU) 2019/9 der Kommission, vom 3. Januar 2019, Fassung gemäss ABl. L 2 vom 4.01.2019, S. 10

3a925

3

a

Betainhydrochlorid

Betainhydrochlorid, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen.

Reinheitskriterien: mindestens 98 % in der Trockenmasse

CAS-Nr.: 590-46-5

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/1060 der Kommission, vom 2. Juli 2015, Fassung gemäss ABl. L 174 vom 3.07.2015, S. 3

3a880

3

a

Biotin

D-(+)-Biotin

Biotin, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen

Reinheitskriterien: mind. 97 %

CAS-Nr.: 58-85-5

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/723 der Kommission, vom 5. Mai 2015, Fassung gemäss ABl. L 115 vom 6.05.2015, S. 22

3a910

3

a

L-Carnitin

L-Carnitin, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen: min. 97 %

CAS-Nr.: 541-15-1

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/662 der Kommission, vom 28. April 2015, Fassung gemäss ABl. L 110 vom 29.04.2015, S. 5

3a911

3

a

L-Carnitin- L-Tartrat

L-Carnitin-L-Tartrat, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen: min. 97 %.

CAS-Nr.: 36687-82-8

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 2015/662 der Kommission, vom 28. April 2015, Fassung gemäss ABl. L 110 vom 29.04.2015, S. 5

3a890

3

a

Cholinchlorid

Zubereitung aus Cholinchlorid, fest und flüssig

Bezeichnung: Cholinchlorid

Hergestellt durch chemische Synthese

Reinheitskriterien: mindestens 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz

CAS-Nr.: 67-48-1

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 795/2013 der Kommission, vom 21. August 2013, Fassung gemäss ABl. L 224 vom 22.08.2013, S. 1

3a316

3

a

Folsäure

Zubereitung aus Folsäure, fest

Bezeichnung: Folsäure

Hergestellt durch chemische Synthese Reinheit: mindestens 96 % Folsäure, bezogen auf die Trockenmasse

CAS-Nr.: 59-30-3

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 803/2013 der Kommission, vom 22. August 2013, Fassung gemäss ABl. L 225 vom 23.08.2013, S. 17

3a314

3

a

Niacin

Niacin, mindestens 99 %

Chemische Bezeichnung: Niacin, Nicotinsäure

CAS-Nr.: 59-67-6

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 642/2013 der Kommission, vom 4. Juli 2013, Fassung gemäss ABl. L 186 vom 5.07.2013, S. 4

3a315

3

a

Niacinamid

Niacinamid, mindestens 99 %

Chemische Bezeichnung: Niacinamid, Nicotinamid

CAS-Nr.: 98-92-0

Alle Tierarten

Durchführungsverordnung (EU) 642/2013 der Kommission, vom 4. Juli 2013, Fassung gemäss ABl. L 186 vom 5.07.2013, S. 4

3a370

3

a

Taurin

Taurin, in fester Form, durch chemische Synthese gewonnen: mindestens 98 %

IUPAC-Bezeichnung: 2-Aminoethansulfonsäure

CAS-Nr.: 107-35-7

Canidae, Felidae, Mustelidae und fleischfressende Fische

Durchführungsverordnung (EU) 2015/722 der Kommission, vom 5. Mai 2015, Fassung gemäss ABl. L 115 vom 6.05.2015, S. 18

3

a

Omega-6 Essentielle ungesättigte Fettsäuren (wie Octadecadiensäure)

Mastschweine; Zuchtsauen; Sauen (zur Untersuchung des positiven Effekts auf die Ferkel); Kühe zur Zucht; Kühe zur Milchproduktion

Verzeichnis der zugelassenen Futtermittel-Zusatzstoffe, Fassung gemäss ABl. C 50 vom 25.02.2004, S. 1. (Standardzulassung von anderen Vitaminen als A und D)

3a900

3

a

Inositol

Inositol, fest, hergestellt durch chemische Synthese.

Reinheitskriterien: mindestens 97 %

CAS-Nr.: 87-89-8

Fische und Krustentiere

Durchführungsverordnung (EU) 1249/2014 der Kommission, vom 21. November 2014, Fassung gemäss ABl. L 335 vom 22.11.2014, S. 7

40 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.

41 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.

42 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.

43 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.

3.2 Funktionsgruppe b: Verbindungen von Spurenelementen

Kenn­nummer

Kategorie

Funktions­gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bestimmungen

Gehalt des Elements in mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

1

2

3

4

5

6

7

8

9

3b101

3

b

Eisen(II)-carbonat (Siderit)

Aus Erz gewonnenes siderithaltiges Pulver mit einem Mindestgehalt von 70 % FeCO3 und 39 % Gesamteisen

Chemische Formel: FeCO3

CAS-Nr.: 563-71-3

Alle Tierarten, ausgenommen Ferkel, Kälber, Hühner bis 14 Tage und Truthühner bis 28 Tage

Schafe: 500 (insgesamt)

Rinder und Geflügel: 450 (insgesamt)

Heimtiere: 600 (insgesamt)

Sonstige Arten: 750 (insgesamt)

Bei der Berechnung des Gesamteisengehalts im Futtermittel wird die Menge an inertem Eisen nicht berücksichtigt.

Eisen(II)-carbonat darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Für Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und von diesen enthaltenden Vormischungen ist Folgendes anzugeben:
Wegen seiner begrenzten Bioverfügbarkeit sollte
Eisen(II)-carbonat nicht als Eisenquelle für Jung­tiere verwendet werden.

3b102

Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat

Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 19 %.

Chemische Formel: FeCl3 · 6H2O

CAS-NR.: 10025-77-1

Alle Tierarten

Schafe: 500 (insgesamt)

Rinder und Geflügel: 450 (insgesamt)

Ferkel bis zu 1 Woche vor dem Absetzen: 250 mg/Tag (insgesamt)

Heimtiere: 600 (insgesamt)

Sonstige Arten: 750 (insgesamt)

Bei der Berechnung des Gesamteisengehalts im Futtermittel wird die Menge an inertem Eisen nicht berücksichtigt.

Sicherheitsmassnahmen: siehe unter 3b101.

3b102: Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als flüssige Vormischung beigegeben.

3b103, 3b104, 3b105, 3b106, 3b107, 3b108 und 3b111:

darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.
Diesen Zusatzstoff den Futtermitteln als Vormischung beigeben.

3b103

Eisen(II)-sulfat-Monohydrat

Eisen(II)-sulfat-Monohydrat in Pulver- oder Granulatform, mit einem Eisengehalt von mindestens 29 %.

Chemische Formel: FeSO4 · H2O

CAS-Nr.: 17375-41-6

3b104

Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat

Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 18 %.

Chemische Formel:
FeSO4 · 7H2O

CAS-Nr.: 7782-63-0

3b105

Eisen(II)-fumarat

Eisen(II)-fumarat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 30 %.

Chemische Formel:
C4H2FeO4

CAS-Nr.: 141-01-5

3b106

Eisen(II)-Aminosäurechelat- Hydrat

Eisen(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Eisen und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens
9 %.

Chemische Formel:
Fe(x)1-3 · nH2O

(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da.

3b107

Eisen(II)-Protein-Hydrolysatchelat

Eisen(II)-Protein-Hydrolysatche­lat als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 10 %. Mindestens 50 % chelatisiertes Eisen.

Chemische Formel:
Fe(x)1-3 · nH2O
(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

3b108

Eisen(II) Glycinchelat-Hydrat

Eisen(II)-Glycinchelat-Hydrat als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 15 %. Feuchtigkeit: höchstens 10 %.

Chemische Formel:
Fe(x)1-3 · nH2O,
(x = Anion von Glycin)

3b111

Eisen-Lysin-Chelat und EisenGlutaminsäureChelat

Mischung aus Eisen-Lysin-Chelaten und Eisen-Glutaminsäure-Chelaten im Verhältnis 1:1 als Pulver mit
einem Eisengehalt von 15 bis 16 %,
einem Lysingehalt von 19 bis 21 %,
einem Glutaminsäuregehalt von 18,5 bis 21,5 % und höchstens 3 % Feuchtigkeit

Chemische Formeln:
Eisen-2,6-Diaminohexansäure, Chlorid und Hydrogensulfatsalz:
C6H17ClFeN2O7S
Eisen-2-Aminopentandisäure, Natrium und Hydrogensulfatsalz:
C5H12FeNNaO10S

3b110

Eisendextran 10 %

Kolloide wässrige Lösung von Eisendextran mit 25 % Eisendextran (10 % Gesamteisen, 15 % Dextran), 1,5 % Natriumchlorid, 0,4 % Phenol und 73,1 % Wasser

Eisendextran

Chemische Formel:
(C6H10O5)n · [Fe(OH)3]m

IUPAC-Bezeichnung: Eisen(III)- hydroxid-Dextran- (α,3-α1,6 Glucan)-Komplex

CAS Nr.: 9004-66-4

Saugferkel

200 mg/Tag einmalig in der ersten Lebenswoche und 300 mg/Tag einmalig in der zweiten Lebenswoche

Sicherheitsmassnahmen siehe unter 3b101

Angaben in der Gebrauchsanweisung:

«Der Zusatzstoff darf nur einzeln direkt über Ergänzungsfuttermittel verfüttert werden.»
«Der Zusatzstoff darf nicht an Ferkel mit einem Mangel an Vitamin E und/oder Selen verabreicht werden.»
«In den ersten beiden
Lebenswochen, in denen
Eisendextran 10 % verabreicht wird, sollten gleichzeitig keine anderen Eisenverbindungen verwendet werden.»

3b201

3

b

Kaliumjodid

Kaliumjodid und Kalziumstearat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 69 % Jod.

Chemische Formel: KI

CAS-Nr.: 7681-11-0

Alle Tierarten

Tiere der Pferdegattung: 4 (insgesamt)

Der Milchgewinnung dienende Wiederkäuer und Legehennen: 5 (insgesamt)

Fisch: 20 (insgesamt)

Sonstige Tierarten oder Tierkategorien: 10 (insgesamt)

3b201 und 3b202:

Der Zusatzstoff wird Mischfuttermitteln als Vormischung beigegeben.
Kaliumjodid und Kalzium­jodat, wasserfrei, dürfen in Verkehr gebracht und als Zusatzstoffe in Form einer Zubereitung verwendet werden.

3b201, 3b202 und 3b203:

Schutzmassnahmen sind gemäss nationalen Vorschriften zur Umsetzung von Rechtsvorschriften über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu nehmen, zu ergreifen.
Der empfohlene Höchstgehalt an Gesamtjod im Allein­futtermittel beträgt für:
Tiere der Pferdegattung 3 mg/kg,
Hunde 4 mg/kg,
Katzen 5 mg/kg,
der Milchgewinnung dienende Wiederkäuer 2 mg/kg
Legehennen 3 mg/kg.

3b202

Kalziumjodat, wasserfrei

Kalziumjodat, wasserfrei als Pulver mit einem Mindestgehalt von 63,5 % Jod.

Chemische Formel: Ca(IO3)2

CAS-Nr.: 7789-80-2

3b203

Gecoatetes Kalziumjodat-Granulat, wasserfrei

Gecoatete Granulat-Zubereitung aus Kalziumjodat, wasserfrei mit einem Jodgehalt von 1-10 %

Überzugmittel und Dispergiermittel (Polyoxyethylen (20), Sorbitanmonolaurat (E432), Glycerin-Polyethylenglycolricinoleat (E484), Polyethylenglycol 300, Sorbitol (E420ii) und Maltodextrin): < 5 %.
Einzelfuttermittel (Kalzium-Magnesium- Karbonat, Maisspindeln) als Granulierungshilfsmittel.

Partikel < 50 μm: < 1,5 %.

Chemische Formel: Ca(IO3)2

CAS-Nr.: 7789-80-2

3b301

3

b

Kobalt(II)acetat-Tetrahydrat

Kobalt(II)acetat-Tetrahydrat als Kristalle/Granulat, mit einem Mindestgehalt von 23 % Kobalt

Partikel < 50 μm: unter 1 %

Chemische Formel:
Co(CH3COO)2 ∙ 4H2O

CAS-Nr.: 6147-53-1

Wiederkäuer mit voll entwickeltem Pansen, Equiden, Hasentiere, Nagetiere, herbivore Reptilien und Zoosäuger

1 (insgesamt)

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Schutzmassnahmen sind nach nationalen Vorschriften über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu ergreifen. Bei der Handhabung sind Hände, Atemwege und Augen zu schützen.

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Es wird empfohlen, den Zusatz von Cobalt auf 0,3 mg/kg Alleinfuttermittel zu beschränken. In diesem Zusammenhang sollte das Risiko eines Cobaltmangels aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der spezifischen Zusammensetzung des Futters berücksichtigt werden.»

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung der Zusatzstoffe und Vormischungen mit 3b302, 3b303, 3b305:

«Futter mit diesem Zusatzstoff nur in staubfreier Form anbieten.»

3b302

Kobalt(II)carbonat

Kobalt(II)carbonat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 46 % Kobalt.
Kobaltcarbonat mindestens 75 %,
Kobalthydroxid: 3 %-15 %,
Wasser: höchstens 6 %

Partikel < 11 μm: unter 90 %

Chemische Formel: CoCO3

CAS-Nr.: 513-79-1

3b303

Kobalt(II)-carbonathydroxid(2:3)-Monohydra

Kobalt(II)carbonathydroxid(2:3)-Monohydrat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 50 % Kobalt

Chemische Formel:
CoCO3 ∙ 3Co(OH)2 ∙ H2O

CAS-Nr.: 51839-24-8

3b304

Gecoatetes Kobalt(II)carbonat-Granulat

Gecoatete Granulat-Zubereitung aus Kobalt(II)carbonat mit einem Kobaltgehalt von 1-5 %

Überzugmittel (2,3 %-3,0 %) und Dispergiermittel (Polyoxyethylen, Sorbitanmonolaurat, Glycerin-Polyethylen­glyvolricinoleat, Polyethylenglycol 300, Sorbitol und Maltodextrin)

Partikel < 50 μm: unter 1 %

Chemische Formel: CoCO3

CAS-Nr.: 513-79-1

3b305

Kobalt-(II)-sulfat, Heptahydrat

Kobalt-(II)-sulfat, Heptahydrat mit einem Mindestgehalt von 20 % Kobalt

Partikel < 50 μm: unter 95 %

Chemische Formel: CoSO4 ∙ 7H2O

CAS-Nr.: 10026-24-1

3b401

3

b

Kupfer(II)- diacetat-Monohydrat

Kupfer(II)-diacetat-Monohydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 31 %

Chemische Formel:
Cu(CH3COO)2 · H2O

CAS-Nr.: 6046-93-1

Alle Tierarten

Rinder:

Rinder vor dem Wiederkäueralter: 15 (insgesamt)
andere Rinder:
30 (insgesamt)

Schafe: 15 (insgesamt)

Ziegen: 35 (insgesamt)

Ferkel:

Saugferkel und Absetzferkel bis 4 Wochen nach dem Absetzen: 150 (insgesamt)
ab der 5. Woche nach dem Absetzen bis 8 Wochen nach dem Absetzen: 100 (insgesamt)

Krebstiere: 50 (insgesamt)

Sonstige Tiere:
25 (insgesamt)

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Für Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen die Futtermittelunternehmer operative Verfahren und geeignete organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden, insbesondere wegen des Gehalts an Schwermetallen, darunter Nickel. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden.

In die Kennzeichnung sind folgende Angaben aufzunehmen:

Für Futtermittel für Schafe, falls der Kupfergehalt des Futtermittels 10 mg/kg übersteigt: «Der Kupfergehalt dieses Futtermittels kann bei bestimmten Schafrassen zu Vergiftungen führen».
Für Futtermittel für Rinder nach Erreichen des Wiederkäueralters, falls der Kupfergehalt des Futtermittels weniger als 20 mg/kg beträgt: «Der Kupfergehalt dieses Futtermittels kann bei Rindern, die auf Weiden mit hohem Molybdän- oder Schwefelgehalt gehalten werden, zu Kupfermangel führen».

Die Zusatzstoffe 3b405, 3b406, 3b414 und 3b415 dürfen als Zusatzstoffe in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

3b402

Kupfer(II)- carbonat-dihydroxy- Monohydrat

Kupfer(II)-carbonat-dihydroxy-Monohydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 52 %

Chemische Formel:
CuCO3 · Cu(OH)2 · H2O

CAS-Nr.: 100742-53-8

3b403

Kupfer(II)- chlorid-Dihydrat

Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 36 %

Chemische Formel: CuCl2 2H2O

CAS-Nr.: 10125-13-0

3b404

Kupfer(II)-oxid

Kupfer(II)-oxid, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 77 %

Chemische Formel: CuO

CAS-Nr.: 1317-38-0

3b405

Kupfer(II)- sulfat-Pentahydrat

Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 24 %

Chemische Formel:
CuSO4 · 5H2O

CAS-Nr.: 7758-99-8

3b406

Kupfer(II)- Aminosäurechelat- Hydrat

Kupfer(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Kupfer und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Kupfer­gehalt von mindestens 10 %

Chemische Formel:
Cu(x)1-3 · nH2O

(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da.

3b407

Kupfer(II)- Protein-Hydrolysatchelat

Kupfer(II)-Protein-Hydrolysatchelat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 10 % und einem Gehalt an cheliertem Kupfer von mindestens 50 %

Chemische Formel:
Cu(x)1-3 · nH2O

(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

3b409

Dikupferchloridtrihydroxid

Chemische Formel: Cu2(OH)3Cl

CAS-Nr.: 1332-65-6

Atacamit/Paratacamit in
Kristallform im Verhältnis 1:1 bis 1:1,5

Reinheit: mind. 90 %

alpha-Kristall: mind. 95 % im kristallinen Produkt

Cu-Gehalt: mind. 53 % Partikel < 50 μm: unter 1 %

3b4.10

Kupferchelat des Hydroxy­analogs von Methionin

Kupferchelat des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Gehalt von 18 % Kupfer und 79,5-81 % (2-Hydroxy-4-methylthio) Buttersäure

Mineralöl: ≤ 1 %

CAS-Nr.: 292140-30-8

3b411

Kupfer-Bilysinat

Pulver oder Granulat mit einem Gehalt an Kupfer von ≥ 14,5 % und Lysin von ≥ 84,0 %.

Kupferchelat von L-lysinat-HCl

Chemische Formel: Cu(C6H13N2O2)2 × 2HCl

CAS-Nr.: 53383-24-7

3b412

Kupfer(I)-oxid

Zubereitung aus Kupfer(I)-oxid mit

einem Mindestgehalt an Kupfer von 73 %,
einem Gehalt an Natriumlignosulfonaten zwischen 12 % und 17 %,
1 % Bentonit.

Granuliert, mit Partikeln < 50 μm: unter 10 %

Chemische Formel: Cu2O

CAS-Nr.: 1317-39-1

3b413

Kupfer(II)- Glycinchelat-Hydrat (fest)

Zusammensetzung des Zusatzstoffs Kupfer(II)-Glycinchelat-Hydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 15 % und einem Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 13 %

Chemische Formel:
Cu(x)1-3 · nH2O

(x = Anion von Glycin)

3b414

Kupfer(II)- Glycinchelat-Hydrat (flüssig)

Kupfer(II)-Glycinchelat-Hydrat, als Flüssigkeit mit einem Kupfergehalt von mindestens 6 %

Chemische Formel:
Cu(x)1-3 · nH2O

(x = Anion von Glycin)

3b415

Kupfer-LysinChelat und Kupfer-Glutaminsäure-Chelat

Mischung aus Kupfer-Lysin-Chelat und Kupfer-GlutaminsäureChelat im Verhältnis 1:1 als Pulver mit einem Kupfergehalt von 17 bis 19 %, einem Lysingehalt von 19 bis 21 %, einem Glutaminsäuregehalt von 9 bis 21 % und höchstens 3 % Feuchtigkeit

Chemische Formeln:
Kupfer-2,6-Diaminohexansäure, Chlorid- und Hydrogensulfatsalz:
C6H15ClCuN2O6S
Kupfer-2-Aminopentandisäure, Natrium- und Hydrogensulfatsalz:
C5H9CuNNaO8,5S

3b501

3

b

Mangan(II)-chlorid,
Tetrahydrat

Mangan(II)-chlorid, Tetrahydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 27 % Mangan.

Chemische Formel:
MnCl2 · 4H2O

CAS-Nr.: 13446-34-9

Alle Tierarten

Fische 100 (insgesamt)

Andere Tierarten 150 (insgesamt)

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Mangan(II)-chlorid, Tetrahydrat, darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und geeignete organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu verhüten, insbesondere wegen des Gehalts an Schwermetallen, darunter Nickel. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden.

3b502

Mangan(II)-oxid

Mangan(II)-oxid als Pulver mit einem Mindestgehalt von 60 % Mangan; Mindestgehalt von 77,5 % MnO und Höchstgehalt von 2 % MnO2.

Chemische Formel: MnO

CAS-Nr: 1344-43-0

3b503

Mangan(II)-sulfat, Monohydrat

Mangan(II)-sulfat, Monohydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 95 % Mangan(II)-sulfat, Monohydrat, und von 31 % Mangan.

Chemische Formel:
MnSO4 · H2O

CAS-Nr.: 10034-96-5

3b504

Aminosäuren-Mangan­chelat, Hydrat

Mangan-Aminosäurekomplex, bei dem das Mangan und
die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Mindest­gehalt von 8 % Mangan.

Chemische Formel:
Mn(x)1-3 · nH2O

(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus mit Säure hydrolysiertem Sojaprotein)

Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da.

3b505

Proteinhydrolysate-Manganchelat

Proteinhydrolysate-Manganchelat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 10 % Mangan. Mindestens 50 % chelatisiertes Mangan.

Chemische Formel:
Mn(x)1-3 · nH2O

(x = Anion von Proteinhydrolysaten mit einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

3b506

Glycin-Manganchelat- Hydrat

Glycin-Manganchelat, Hydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 15 % Mangan.

Feuchtigkeit: höchstens 10 %.

Chemische Formel:
Mn(x)1-3 · nH2O

(x = Anion von Glycin)

3b507

Dimanganchloridtrihydroxid

Granulatpulver mit einem Mindestgehalt von 44 % Mangan und einem Höchstgehalt von 7 % Manganoxid.

Chemische Formel: Mn2(OH)3Cl

CAS-Nr.: 39438-40-9

3b5.10

Manganchelat des Hydroxyanalogs von Methionin

Methionin mit einem Gehalt von 15,5 %-17 % Mangan und 77 %-78 % (2-Hydroxy-4-methylthio) buttersäure

Mineralöl: ≤ 1

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe bei der Handhabung.

3b601

3

b

Zinkacetat, Dihydrat

Zinkacetat, Dihydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 29,6 % Zink

Chemische Formel:

Zn(CH3 ∙ COO)2 ∙ 2H2O

CAS-Nr.: 5970-45-6

Alle Tierarten

Hunde und Katzen: 200 (insgesamt)

Salmoniden und Milchaustauschfuttermittel für Kälber: 180 (insgesamt)

Ferkel, Sauen, Kaninchen und alle Fischarten ausser Salmoniden: 150 (insgesamt)

Andere Arten und Kategorien: 120 (insgesamt)

Diese Zusatzstoffe werden Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Ausgenommen wird 3b602 der in Form von einer flüssigen Vormischung beigegeben werden muss.

Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren beim Einatmen und bei Berührungen mit der Haut oder den Augen zu verhüten. Wenn die Risiken mit diesen Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden.

3b606, 3b608, 3b613, 3b614 und 3b615: dürfen in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

3b602

Zinkchlorid, wasserfrei

Wasserfreies Zinkchlorid als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 46,1 % Zink

Chemische Formel:

ZnCl2

CAS-Nr.: 7646-85-7

3b603

Zinkoxid

Zinkoxid als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 72 % Zink

Chemische Formel:

ZnO

CAS-Nr.: 1314-13-2

3b604

Zinksulfat, Heptahydrat

Zinksulfat, Heptahydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 22 % Zink

Chemische Formel:

ZnSO4 ∙ 7H2O

CAS-Nr.: 7446-20-0

3b605

Zinksulfat, Monohydrat

Zinksulfat, Monohydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 34 % Zink

Chemische Formel:

ZnSO4 ∙ H2O

CAS-Nr.: 7446-19-7

3b606

Aminosäuren-Zinkchelat, Hydrat

Zink-Aminosäurekomplex, bei dem das Zink und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 10 % Zink.

Chemische Formel:

Zn(x)1-3 ∙ nH2O

(x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat)

Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da

3b607

Glycin-Zinkchelat-Hydrat solid

Glycin-Zinkchelat-Hydrat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 15 % Zink.

Feuchtigkeit: höchstens 10 %

Chemische Formel:
Zn(x)1-3 · nH2O, (x = Anion von Glycin)

3b608

Glycin-Zinkchelat-Hydrat liquid

Flüssiges Glycin-Zinkchelat-Hydrat mit einem Mindestgehalt von 7 % Zink

Chemische Formel:
Zn(x)1-3 · nH2O, (x = Anion von Glycin)

3b609

Zinkchloridhydroxid-Monohydrat

Chemische Formel:

Zn5(OH)8Cl2 · (H2O)

CAS-Nr.: 12167-79-2

Reinheit: mind. 84 %

Zinkoxid: max. 9 %

Zinkgehalt: mind. 54 %

Partikel < 50 μm: unter 1 %

3b6.10

Zinkchelat des Hydroxyanalogs von Methionin

Zinkchelat des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Gehalt von 17,5 %-18 % Zink und
81 % (2-Hydroxy-4-methylthio) buttersäure

Erdöl: ≤ 1 %

3b611

Methionin- Zinkchelat (1:2)

Pulver mit einem Mindestgehalt an 78 % DL- Methionin und einem Zinkgehalt zwischen 17,5 % und 18,5 %

Methionin-Zinkchelat: Zink-Methionin 1:2 (Zn(Met)2)

C10H20N2O4S2Zn

CAS-Nr.: 151214-86-7

3b612

Proteinhydrolysate-Zinkchelat

Proteinhydrolysate-Zinkchelat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 10 % Zink

Mindestens 85 % chelatisiertes Zink

3b613

Zinkbislysinat

Pulver oder Granulat mit einem Mindestgehalt von 13,5 % Zink und einem Mindestgehalt von 85,0 % Lysin

Zink in Form von Zinkchelat von Bislysinat: mindestens 85 %.

Zinkchelat von Bislysinat-HCl

Chemische Formel:

Zn(C6H13N2O2)2 × 2HCl × 2H2O

CAS-Nr.: 23333-98-4

3b614

Zinkchelat von Methioninsulfat

Zinkchelat von Methioninsulfat als Pulver mit einem Zinkgehalt zwischen 2 % und 15 %.

Zink, 2-Amino-4 Methylsulfanylbuttersäure, Sulfat; mit Methionin chelatisiertes Zink in einem molaren Verhältnis von 1: 1.

Chemische Formel: C5H11NO6S2Zn

CAS-Nummer: 56329-42-1

3b615

Zink-Lysin-Chelat und ZinkGlutaminsäureChelat

Mischung aus Zink-Lysin-Chelaten und Zink- Glutaminsäure-Chelaten im Verhältnis 1:1 als Pulver mit
einem Zinkgehalt von 17 bis 19 %,
einem Lysingehalt von 19 bis 21 %,
einem Glutaminsäuregehalt von 21 bis 23 % und höchstens 3 % Feuchtigkeit

Chemische Formeln:
Zink-2,6-Diaminohexansäure, Chlorid- und Hydrogensulfatsalz:
C6H19ClN2O8SZn
Zink-2-Aminopentandisäure, Natrium- und Hydrogensulfatsalz:
C5H8NNaO8SZn

3b701

3

b

Natriummolybdat- Dihydrat

Natriummolybdat-Dihydrat als Pulver mit einem Molybdän- Mindestgehalt von 37 %

Chemische Formel: Na2MoO4 2H2O
CAS-Nummer: 10102-40-6

Schafe

2,5 (insgesamt)

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung ist Folgendes anzugeben: «Die Molybdän-Supplementierung in Futtermitteln für Schafe muss zu einem Verhältnis Cu:Mo in der Ernährung von 3 bis 10 führen, um ein angemessenes Gleichgewicht mit Kupfer zu gewährleisten.»

3b803

3

b

Natriumselenat

Natriumselenat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 41 % Selen

Chemische Formel: Na2SeO4 CAS-Nummer: 13410-01-0

Wiederkäuer

0,50 (insgesamt)

Natriumselenat darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3b801

Natriumselenit

Natriumselenit als Pulver mit einem Mindestgehalt von 45 % Selen

Chemische Formel: Na2SeO3

CAS-Nr.: 10102-18-8

Einecs-Nr.: 233-267-9

Alle Tierarten

0,5 (insgesamt)

Natriumselenit darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3b802

Gecoatetes Natriumselenit-Granulat

Granulatzubereitung mit

einem Selengehalt von 1 % bis 4,5 % und
Überzug- und Dispergiermitteln (Polyoxyethylen (20), Sorbitanmonolaurat (E 432), Glycerin-Polyethylenglycolricinoleat (E 484), Polyethylenglycol 300, Sorbitol (E 420ii) und Maltodextrin): bis 5 %

und

Granulierungshilfsmitteln (Calcium- Magnesium-Carbonat, Calciumcarbonat, Maisspindeln): bis zu 100 Gew.-%

Partikel < 50 μm: unter 5 %

Natriumselenit

Chemische Formel: Na2SeO3

CAS-Nr.: 10102-18-8

Einecs-Nr.: 233-267-9

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3b810

Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060, inaktiviert

Zubereitung aus organischem Selen:
Selengehalt: 2000 bis 2400 mg Se/kg
Organisches Selen > 97 bis 99 % des insgesamt enthaltenen Selens
Selenomethionin > 63 % des insgesamt enthaltenen Selens

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060

Chemische Formel: C5H11NO2Se

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisa­torische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Mass­nahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vor­mischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b811

Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R397, inaktiviert

Zubereitung aus organischem Selen:
Selengehalt: 2000 bis 3500 mg Se/kg
Organisches Selen > 98 % des insgesamt enthaltenen Selens
Selenomethionin > 63 % des insgesamt enthaltenen Selens

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R397

Chemische Formel: C5H11NO2Se

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen sowie den Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b812

Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399, inaktiviert

Zubereitung aus organischem Selen: Selengehalt: 2000 bis 3500 mg Se/kg
Organisches Selen > 97 bis 99 % des insgesamt enthaltenen Selens
Selenomethionin > 63 % des insgesamt enthaltenen Selens

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399

Chemische Formel: C5H11NO2Se

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerund die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und von Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen und Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,2 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b813

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R646
(inaktivierte Selenhefe)

Zubereitung aus Selen in organischer Form:
Selengehalt: 1000 bis 2650 mg Se/kg
Selen in organischer Form > 98 % des enthaltenen Selens
Selenomethionin > 70 % des enthaltenen Selens

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R646

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Zur Sicherheit der Anwender: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b814

Hydroxy-Analog von Selenmethionin

Feste und flüssige Zubereitung von Hydroxy-Analog von Selenmethionin

Selengehalt: 18 000–24 000 mg Se/kg
Organisches Selen > 99 % des Gesamtgehalts an Se
Hydroxy-Analog von Selenmethionin > 98 % des Gesamtgehalts an Se

Feste Zubereitung: 5 % Hydroxy-Analog von Selenmethionin und 95 % Trägerstoff

Flüssige Zubereitung:
5 % Hydroxy-Analog von
Selenmethionin und 95 % destilliertes Wasser

Organisches Selen aus Hydroxy-Analog von Selenmethionin (R,S‑2-Hydroxy-4-methylselenbutansäure)

Chemische Formel: C5H10O3Se

CAS-Nr: 873660-49-2

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b815

L-Selenomethionin

Feste Zubereitung aus L‑Selenmethionin mit einem Selengehalt von < 40 g/kg.

Organisches Selen in Form von L-Selenmethionin (2-Amino-4-methylselanyl-butansäure) aus chemischer Synthese.

Chemische Formel: C5H11NO2Se

CAS-Nr.: 3211-76-5

Kristallines Pulver mit L-Selenmethionin > 97 % und
Selen > 39 %

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

Wenn die Zubereitung einen technologischen Zusatzstoff oder Einzelfuttermittel enthält, für die ein Höchstgehalt festgelegt ist oder die anderen Beschränkungen unterliegen, so stellt der Hersteller des Futtermittelzusatzstoffs diese Informationen den Kunden zur Verfügung.

3b816

DL-Selenmethionin

Feste Zubereitung aus DL-Selenmethionin mit einem Selengehalt von 1800 mg/kg bis 2200 mg/kg

Organisches Selen in Form von DL-Selenmethionin ((RS2)-2-Amino-4- methylselanyl-butansäure) aus chemischer Synthese

Chemische Formel: C5H11NO2Se

CAS-Nr: 2578-28-1

Pulver mit mindestens 97 % DL‑Selenmethioni

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Wenn die Zubereitung einen technologischen Zusatzstoff oder Einzelfuttermittel enthält, für die ein Höchstgehalt festgelegt ist oder die anderen Beschränkungen unterliegen, so stellt der Hersteller des Futtermittelzusatzstoffs diese Informationen den Kunden zur Verfügung.

Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

3b817

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R645

(inaktivierte Selenhefe)

Zubereitung aus organischem Selen: Selengehalt: 2000 bis 2400 mg Se/kg
Organisches Selen > 98 % des insgesamt enthaltenen Selens
Selenomethionin > 70 % des insgesamt enthaltenen Selens

Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R645

Chemische Formel: C5H11NO2Se

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.

Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3b818

Zink-L-Selenomethionin

Feste Zubereitung aus Zink-L-Selenomethionin mit einem Selengehalt von 1-2 g/kg

Organisches Selen in Form von Zink-L- Selenomethionin

Chemische Formel: C5H10ClNO2SeZn

Kristallines Pulver mit:

L-Selenomethionin > 62 %,

Selen > 24,5 %,

Zink > 19 % und

Chlorid > 20 %

Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.

3.3 Funktionsgruppe c: Aminosäuren, deren Salze und Analoge

Kenn­nummer

Kategorie

Funktions-gruppe

Futtermittelzusatzstoff

Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Mindestgehalt

Höchstgehalt

Sonstige Bemerkungen

mg Zusatzstoff/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

1

2

3

4

5

6

7

8

9

3c301

3

c

DL-Methionin, technisch rein

Methionin: min. 99 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: 2‑Amino-4-(methylthio)buttersäure

CAS-Nr.: 59-51-8

C5H11NO2S

Alle Tierarten

DL-Methionin (technisch rein) kann auch in Trinkwasser verwendet werden.

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Falls der Zusatzstoff über das Trinkwasser verabreicht wird, ist ein Proteinüberschuss zu vermeiden.»

3c302

3

c

Natrium-DL- Methionin, flüssig

DL-Methioningehalt:
mindestens 40 %
Natrium: mindestens 6,2 %
Wasser: höchstens 53,8 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: Natriumsalz der 2-Amino- 4-(methylthio)buttersäure

Chemische Formel: (C5H11NO2S)Na

CAS-Nr.: 41863-30-3

Alle Tierarten

DL-Methionin (technisch rein) kann auch in Trinkwasser verwendet werden.

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Falls der Zusatzstoff über das Trinkwasser verabreicht wird, ist ein Proteinüberschuss zu vermeiden.»

3c303

3

c

DL-Methionin, geschützt durch Copolymer Vinylpyridin/ Styrol

Zubereitung mit DL-Methionin:

DL-Methionin mindestens 74 %

Stearinsäure: höchstens 19 %

Copolymer-poly(2-vinylpyridin)co-styrol: höchstens 3 %

Ethylcellulose und Natriumstearat: höchstens 0,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: 2-Amino-4-(methylthio)buttersäure

CAS-Nummer: 59-51-8

Chemische Formel: C5H11NO2S

Wieder­käuer

3c304

3

c

DL-Methionin, geschützt durch Ethylcellulose

Zubereitung mit:

DL-Methionin: mindestens 85 %

Ethylcellulose: höchstens 4 %

Stärke: höchstens 8 %

Natriumaluminiumsilicat: höchstens 1,5 %

Natriumstearat: höchstens 1 %

Wasser: höchstens 2 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: 2-Amino-4-(methylthio)buttersäure

CAS-Nr.: 59-51-8

Chemische Formel: C5H11NO2S

Wieder­käuer

3c305

3

c

L-Methionin

L-Methionin mit einer Reinheit von mindestens 98,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch Fermentierung mit Esche-richia coli (KCCM 11252P und KCCM 11340P) hergestelltes L-Methionin ((2S)-2-Amino-4-(methylthio)-Buttersäure).

Chemische Formel: C5H11NO2S

CAS-Nr: 63-68-3

Alle Tierarten

L-Methionin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

L-Methionin darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben:
«Bei der Supplementierung mit L-Methionin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Methionin von 98,5 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 0,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80 184 und Escherichia coli KCCM 80 096 gewonnenes L-Methionin

Chemische Formel: C5H11NO2S

CAS-Nummer: 63-68-3

3c306

3

c

DL-Methionyl- DL-Methionin

Chemisch synthetisiertes, kristallines Pulver mit einem Mindestgehalt von 93 %

DL-Methionyl-DL-Methionin, einem Höchstgehalt von 3 %

DL‑Methionin und einem Höchstgehalt von 3 %

Natriumsulfat (in der Trockensubstanz)

Charakterisierung des Wirkstoffs:
DL‑Methionyl-DL-Methionin (2-[(2-Amino-4-methylsulfan-ylbutanoyl)amino]-4-methyl-sulfanylbuttersäure)

Chemische Formel: C10H20N2O3S2

CAS-Nr: 52715-93-2

Fische und Krebstiere

Auf der Etikettierung ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

3c307

3

c

Hydroxyanalog von Methionin

Hydroxyanalog von Methionin:

Methionin: mindestens 88 %

Wasser: höchstens 12 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4-(methylthio)buttersäure

CAS-Nr: 583-91-5

Chemische Formel: C5H10O3S

Alle Tierarten

Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung tragen.

Das Hydroxyanalog von Methionin kann auch in Trinkwasser verwendet werden.

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen:

«Falls der Zusatzstoff über das Trinkwasser verabreicht wird, ist ein Proteinüberschuss zu vermeiden.»

Gegebenenfalls Hinweis auf der Kennzeichnung von Futtermittel-Ausgangserzeugnissen und Mischfuttermitteln in der Liste der Zusatzstoffe:

Bezeichnung des Zusatzstoffs
Menge des zugesetzten Hydroxyanalogs von Methionin

3c308

3

c

Calciumsalz des Hydroxyanalogs von Methionin

Hydroxyanalog von Methionin:

Methionin: mindestens 84 %

Calcium: mindestens 11,7 %

Wasser: höchstens 1 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4-(methylthio)buttersäure, Calciumsalz

CAS-Nr.: 4857-44-7

Chemische Formel: (C5H9O3S)2Ca

Alle Tierarten

Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung tragen.

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen:

Gehalt an Hydroxyanalog von Methionin

Gegebenenfalls Hinweis auf der Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln in der Liste der Zusatzstoffe:

Bezeichnung des Zusatzstoffs
Menge des zugesetzten Hydroxyanalogs von Methionin

3c309

3

c

Isopropylester des Hydroxyanalogs von Methionin

Zubereitung aus dem Isopropylester des Hydroxyanalogs von Methionin:

Methionin: mindestens 95 %

Wasser: höchstens 0,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
IUPAC-Bezeichnung: Isopropylester von 2- Hydroxy-4-(methylthio)buttersäure

CAS-Nr: 57296-04-5

Chemische Formel: C8H16O3S

Alle Tierarten

Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen:

Gehalt an Hydroxyanalog von Methionin

Gegebenenfalls Hinweis auf der Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln in der Liste der Zusatzstoffe:

Bezeichnung des Zusatzstoffs
Menge des zugesetzten Hydroxyanalogs von Methionin

3c310

3

c

Hydroxyanalog von Methionin und dessen Calciumsalz

Zubereitung des Hydroxyanalogs von Methionin und Calciumsalz des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Mindestgehalt an Hydroxyanalog von Methionin von 88 % und einem Mindestgehalt an Calcium von 8 %.

Charakterisierung der Wirkstoffe:
Hydroxyanalog von Methionin: IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4-(methylthio)buttersäure

Chemische Formel: C5H10O3S

CAS-Nr.: 583-91-5

Calciumsalz des Hydroxyanalogs von Methionin:
IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4-(methylthio)buttersäure, Calciumsalz

Chemische Formel: (C5H9O3S)2Ca

CAS-Nr.: 4857-44-7

Alle Tierarten

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um den potenziellen Risiken bei der Verwendung des Stoffs zu begegnen, insbesondere weil er ätzend für Haut und Augen ist. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Schutzbrille und Handschuhen.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung: Gehalt an Hydroxyanalog von Methionin

3c320

3

c

L-Lysin-Base (flüssig)

Wässrige L-Lysin-Lösung mit einem Mindestgehalt an L-Lysin von 50 %.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Lysin, hergestellt durch Fermentierung mit Escherichia coli FERM BP-10941
oder Escherichia coli FERM BP-11355
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 11117P
oder Corynebacterium glutamicum NRRL B- 50547
oder Corynebacterium glutamicum NRRL B- 50775
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 10227
oder Corynebacterium glutamicum NRRL-B-67439
oder Corynebacterium glutamicum NRRL B67535.

Chemische Formel: NH2-(CH2)4-CH (NH2)-COOH

CAS-Nummer: 56-87-1

Alle Tierarten

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Lysingehalt anzugeben.

L-Lysin-Base (flüssig) darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmung sowie für Haut und Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atem-, Haut- und Augenschutz, zu verwenden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c321

3

c

L-Lysin-Monohydrochlorid (flüssig)

Wässrige L-Lysin-Monohydrochlorid-Lösung mit einem Mindestgehalt an L-Lysin von 22 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 66 % (Mindestgehalt an L-Lysin von 58 % in der Trockenmasse).

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Lysin-Monohydrochlorid, hergestellt durch Fermentierung mit
Escherichia coli FERM BP-10941
oder Escherichia coli FERM BP-11355.

Chemische Formel: NH2-(CH2)4-CH (NH2)-COOH

CAS-Nummer: 657-27-2

Alle Tierarten

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Lysingehalt anzugeben.

L-Lysin-Monohydrochlorid (flüssig) darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmung sowie für die Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atem- und Augenschutz, zu verwenden.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c322

3

c

L-Lysin-Monohydrochlorid (technisch rein)

L-Lysin-Monohydrochlorid-Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Lysin von 78 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 %.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Lysin-Monohydrochlorid, hergestellt durch Fermentierung mit Escherichia coliFERM BP-10941
oder Escherichia coliFERM BP-11355
oder Escherichia coliCGMCC 3705
oder Escherichia coliCGMCC 7.57
oder Corynebacterium glutamicumNRRL B- 50547
oder Corynebacterium glutamicumNRRL B- 50775
oder Corynebacterium glutamicumKCCM 11117P
oder Corynebacterium glutamicumKCCM 10227.
oder Corynebacterium glutamicum NRRL-B67439
oder Corynebacterium glutamicum NRRL B67535
oder Corynebacterium glutamicum CGMCC 7.266

Chemische Formel: NH2-(CH2)4-CH (NH2)-COOH

CAS-Nummer: 657-27-2

Alle Tierarten

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Lysingehalt anzugeben.

L-Lysin-Monohydrochlorid (technisch rein) darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Exposition gegenüber Endotoxin von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c322i

3

c

L-Lysin-Monohydrochlorid (technisch rein

L-Lysin-Monohydrochlorid-Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Lysin vonb78 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum DSM 32932 gewonnenes L-Lysin-Monohydrochlorid

Chemische Formel: C6H15ClN2O2

CAS-Nummer: 657-27-2

Alle Tierarten

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Lysingehalt anzugeben.

L-Lysin-Monohydrochlorid (technisch rein) darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken für die Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und von Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c323

3

c

L-Lysin-Sulfat

Granulat mit einem Mindestgehalt von 55 % L-Lysin und einem Höchstgehalt von

4 % Feuchtigkeit und
22 % Sulfat.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
durch Fermentation mit
Escherichia coli CGMCC 3705
oder Corynebacterium glutamicum KFCC 11043 hergestelltes L‑Lysin-Sulfat

Chemische Formel: C12H28N4O4 · H2SO4/[NH2-(CH2)4-CH(NH2)- COOH]2SO4

CAS-Nr: 60343-69-3

Alle Tierarten

10 000

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Gehalt von L-Lysin anzugeben.

L-Lysin-Sulfat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken durch Einatmen zu vermeiden.

3c324

3

c

L-Lysin-Sulfat

Granulat mit einem Mindestgehalt von 52 % an L-Lysin und einem Höchstgehalt von 24 % an Sulfat.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Lysin-Sulfat, hergestellt durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum KCCM 10227
oder Corynebacterium glutamicum DSM 24990.

Chemische Formel: C12H28N4O4•H2SO4/[NH2-(CH2)4- CH(NH2)-COOH]2SO4
CAS-Nummer: 60343-69-3

Alle Tierarten

10 000

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Gehalt an L- Lysin anzugeben.

L-Lysin-Sulfat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c325

3

c

L-Lysin-Sulfat

Granulat mit einem Mindestgehalt an L-Lysin von 52 % und einem Höchstgehalt an Sulfat von 24 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Lysin-Sulfat, hergestellt durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum CGMCC 7.266

Chemische Formel: C12H28N4O4•H2SO4/[NH2-(CH2)4-CH(NH2)-COOH]2SO4

CAS-Nr.: 60343-69-3

Alle Tierarten

10 000

In der Kennzeichnung des Zu­ satzstoffs ist der Gehalt an L-Lysin anzugeben.

L-Lysin-Sulfat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

Der Zusatzstoff darf auch über Das Tränkwasser verabreicht werden.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c351

3

c

L-HistidinMonohydrochloridMonohydrat

Monohydrochlorid-Monohydrat von mindestens 98 % und einem Histidin-Gehalt von mindestens 72 % sowie einem Histamin-Gehalt von höchstens 100 ppm

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Histidin-MonohydrochloridMonohydrat, hergestellt durch Fermentierung mit Escherichia coli NITE SD 00268

Chemische Formel: C3H3N2-CH2-CH(NH2)-COΟΗ· HCl· H2O

CAS-Nummer: 5934-29-2

Einecs-Nummer: 211-438-9

Fische

L-Histidin-MonohydrochloridMonohydrat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Die Supplementierung mit L-HistidinMonohydrochloridMonohydrat ist auf den ernährungsphysiologischen Bedarf des Zieltieres, der von der Tierart, dem physiologischen Zustand des Tieres, dem Leistungsniveau, den Umweltbedingungen, dem Gehalt an anderen Aminosäuren in der Ernährung und dem Gehalt an essenziellen Spurenelementen wie Kupfer und Zink abhängt, zu beschränken.»
Histidin-Gehalt

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischung operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um mögliche Risiken für Augen und Haut durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen

3c352

3

c

L-HistidinMonohydrochloridMonohydrat

Pulver mit einem Gehalt an L-Histidin- Monohydrochlorid-Monohydrat von mindestens 98 % und einem Histidin-Gehalt von mindestens 72 % sowie einem Histamin-Gehalt von höchstens 100 ppm

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat, hergestellt durch Fermentierung mit
Corynebacterium glutamicum KCCM 80172
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 80179
oder Escherichia coli NITE BP-02526

Chemische Formel: C3H3N2-CH2-CH(NH2)-COΟΗ· HCl· H2O

CAS-Nr.: 5934-29-2

Alle Tierarten

L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungs-potenzial müssen eine Endotoxin-Exposition von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischung operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um mögliche Risiken für Augen und Haut durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Bei der Supplementierung mit L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»
Histidin-Gehalt

3c361

3

c

L-Arginin

Pulver mit einem L-Arginin-Gehalt von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 10 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L‑Arginin ((S)-2-amino-5-guanidinovaleriansäure), hergestellt durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum KCTC 10423BP

Chemische Formel: C6H14N4O2

CAS-Nr: 74-79-3

Alle Tierarten

Der Feuchtigkeitsgehalt muss in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs angegeben sein.

L-Arginin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden

3c362

3

c

L-Arginin

Pulver mit einem Gehalt an L-Arginin von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 0,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Arginin ((S)-2-Amino-5-guanidinovaleriansäure), hergestellt durch Fermentierung mit
Corynebacterium glutamicum KCCM 80099
oderCorynebacterium glutamicum KCCM10741P
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 80182.

Chemische Formel: C6H14N4O2

CAS-Nr.: 74-79-3

Alle Tierarten

L-Arginin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Arginin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken für Haut und Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3c363

3

c

L-Arginin

Pulver mit einem L-Arginin-Gehalt von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 1,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Arginin ((S)-2-amino-5-guanidinovaleriansäure), hergestellt durch Fermentierung mit Escherichia coli NITE BP-02186

Chemische Formel: C6H14N4O2

CAS-Nr.: 74-79-3

Alle Tierarten

L-Arginin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung: «Bei der Supplementierung mit L-Arginin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c364

3

c

L-Arginin

Pulver mit einem Gehalt an L-Arginin von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 15 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Arginin ((S)-2-amino-5-guanidinopentansäure), hergestellt durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum NITE SD 00285

Chemische Formel: C6H14N4O2

CAS-Nummer: 74-79-3

Alle Tierarten

Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken für Augen und Haut sowie durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3c370

3

c

L-Valin

Pulver mit einem L-Valin-Gehalt von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 1,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Valin ((2S)-2-Amino-3-methylbutansäure), hergestellt durch Fermentierung mit
Escherichia coli NITE SD 00066 oder Escherichia coli NITE BP-01755
oder Corynebacterium glutamicum (KCCM 80058)
oder Corynebacterium glutamicum (DSM 25202)
oder Escherichia coli KCCM 80159

Chemische Formel: C5H11NO2

CAS-Nr.: 72-18-4

Alle Tierarten

L-Valin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Valin sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c371

3

c

L-Valin

Pulver mit einem L-Valin-Gehalt von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 1,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Valin ((2S)-2-Amino-3-methylbutansäure), hergestellt aus Corynebacterium glutamicum (KCCM 11201P)
Chemische Formel: C5H11NO2
CAS-Nummer: 72-18-4

Alle Tierarten

L-Valin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Valin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c372

3

c

Guanidinoessigsäure

Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 % Guanidinoessigsäure (bezogen auf die Trockenmasse)

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch chemische Synthese hergestellte Guanidinoessigsäure

Chemische Formel: C3H7N3O2

CAS-Nummer: 352-97-6

Verunreinigungen:

Cyanamidgehalt höchstens 0,03 %
Dicyandiamidgehalt höchstens 0,5 %

Masthühner, Absetzferkel und Mastschweine

600

1200

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

Guanidinoessigsäure darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Bei der Verwendung des Zusatzstoffes ist im Futter des Tieres auf die Menge an Methyl-Donoren ausser Methionin zu achten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren durch Einatmen zu vermeiden.

3c381

3

c

L-Isoleucin

Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Isoleucin von 93,4 % (in der Trockensubstanz)

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch Fermentierung mit Escherichia coli FERM ABP-10641 gewonnenes L-Isoleucin

IUPAC-Bezeichnung: (2S,3S)-2-Amino-3-methylpentansäure

Chemische Formel: C6H13NO2

CAS-Nummer: 73-32-5

Alle Tierarten

L-Isoleucin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung und in Wasser anzugeben.

Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Bei der Supplementierung mit L-Isoleucin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»
Gehalt an L-Isoleucin

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Endotoxin-Exposition von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischung operative Verfahren und organisa­torische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu verhüten. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

3c382

3

c

L-Leucin

Pulver mit einem L-Leucin-Gehalt von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz) und einem Wassergehalt von höchstens 1,5 %.

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Leucin, gewonnen durch Fermentierung mit Escherichia coli NITE BP-02351

Chemische Formel: C6H13NO2

CAS-Nr.: 61-90-5

Alle Tierarten

L-Leucin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Der Zusatzstoff kann auch in Tränkwasser verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischung operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um mögliche Risiken durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischung mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Endotoxin-Exposition von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten

3c383

3

c

L-Isoleucin

Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Isoleucin von 90 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80189 gewonnenes L-Isoleucin

IUPAC-Bezeichnung: (2S,3S)-2-Amino-3- methylpentansäure

Chemische Formel: C6H13NO2

CAS-Nummer: 73-32-5

Alle Tierarten

L-Isoleucin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung und in Wasser anzugeben.

Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Bei der Supplementierung mit L-Isoleucin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»
Gehalt an L-Isoleucin.

3c391

3

c

L-Cystin

Durch Hydrolyse natürlichen Keratins aus Geflügelfedern gewonnenes kristallines Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Cystin von 98,5 %

Charakterisierung des Wirkstoffs: IUPAC-Bezeichnung: (2R)-2-Amino-3-[(2R)-2-amino-3-hydroxy-3- oxopropyl] disulfanyl-propionsäure

CAS-Nr: 56-89-3

Chemische Formel: C6H12N2O4S2

Alle Tierarten

Zur Sicherheit der Anwender: Bei der Handhabung sollten Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe getragen werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen ist Folgendes anzugeben:

Verarbeitungsstabilität und Lagerbedingungen.
Supplementierung mit L- Cystin entsprechend dem Bedarf der Zieltierart an schwefelhaltigen Aminosäuren und dem Gehalt an sonstigen schwefelhaltigen Aminosäuren in der Futterration.

3c392

3

c

L-Cystin

Pulver mit einem Mindestgehalt an LCystin von 98 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
Durch Fermentierung mit Pantoea ananatis NITE BP-02525 gewonnenes L-Cystin

IUPAC-Bezeichnung: (2R)-2-Amino3-[(2R)-2-amino-3-hydroxy-3-oxopropyl]disulfanyl-propionsäure

CAS-Nummer: 56-89-3

Chemische Formel: C6H12N2O4S2

Alle Tierarten

L-Cystin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

Der Zusatzstoff kann auch über das Tränkwasser verabreicht werden.

Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischung operative Verfahren und organisato­rische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu verhüten. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

«Die Supplementierung mit L-Cystin hat in Abhängigkeit vom Bedarf der Zieltiere an schwefelhaltigen Aminosäuren und vom Gehalt an anderen schwefelhaltigen Aminosäuren in der Ration zu erfolgen»
«Bei der Supplementierung mit L-Cystin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle Aminosäuren in der Tiernahrung berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c401

3

c

L-Tyrosin

Durch Hydrolyse von Keratin aus Geflügelfedern gewonnenes Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Tyrosin von 95 %

Charakterisierung des Wirkstoffs: IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino- 3-(4-hydroxyphenyl)propansäure

CAS-Nr.: 60-18-4

Chemische Formel: C9H11NO3

Alle Tierarten

Zur Sicherheit der Anwender: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung.

Die Anweisungen für den Gebrauch müssen die folgende Empfehlung enthalten: Der Gehalt an L-Tyrosin sollte 5 g/kg bezogen auf Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % für zur Lebensmittelerzeugung genutzte Tiere und 15 g/kg bezogen auf Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % für nicht zur Lebensmittelerzeugung genutzte Tiere nicht überschreiten.

3c410

3

c

L-Threonin

Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 % L-Threonin (in der Trockensubstanz)

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Threonin, hergestellt durch Fermentierung mit
Escherichia coli DSM 25086
oder Escherichia coli FERM BP-11383
oder Escherichia coli FERM BP-10942
oder Escherichia coli NRRL B-30843
oder Escherichia coli KCCM 11133P
oder Escherichia coli DSM 25085
oder Escherichia coli CGMCC 3703
oder Escherichia coli CGMCC 7.58.
oder Escherichia coli CGMCC 7.232
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 80117
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 80118

Chemische Formel: C4H9NO3

CAS-Nr: 72-19-5

Alle Tierarten

L-Threonin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

L-Threonin darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Threonin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

3c411

3

c

L-Threonin

Pulver mit einem Mindestgehalt an LThreonin von 98 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 1 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Threonin, hergestellt durch Fermentierung mit
Escherichia coli CGMCC 11473

Chemische Formel: C4H9NO3

CAS-Nummer: 72-19-5

Alle Tierarten

L-Threonin darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

L-Threonin kann auch über das Tränkwasser verwendet werden.

Für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen müssen die Futtermittelunternehmer operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungs-potenzial müssen eine Endotoxin-Exposition von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten.

3c440

3

c

L-Tryptophan

Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 % L-Tryptophan (in der Trockensubstanz).

Höchstgehalt von 10 mg/kg
1,1′-Ethyliden-bis-L-tryptophan (EBT).

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Tryptophan, hergestellt durch Fermentierung mit
Escherichia coli KCCM 11132P
oder Escherichia coli DSM 25084
oder Escherichia coli FERM BP-11200
oder Escherichia coli FERM BP-11354
oder Escherichia coli CGMCC 7.59
oder Escherichia coli CGMCC 3667.

Chemische Formel: C11H12N2O2

CAS-Nr.: 73-22-3

Alle Tierarten

L-Tryptophan darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für die Nutzer von Zusatzstoff und Vormischungen müssen die Futtermittelunternehmer operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Exposition gegenüber Endotoxin von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten

Bei Wiederkäuern muss L- Tryptophan vor dem Abbau im Pansen geschützt werden.

Obligatorische Angaben auf dem Etikett des Zusatzstoffs:

Feuchtigkeitsgehalt.

3c441

3

c

L-Tryptophan

Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 % L-Tryptophan (in der Trockensubstanz). Höchstgehalt von 10 mg/kg 1,1’- Ethyliden-bis(L-tryptophan) (EBT).

Höchstgehalt von 10 mg/kg 1,1’- Ethyliden-bis(L-tryptophan) (EBT).

Charakterisierung des Wirkstoffs:
L-Tryptophan, gewonnen durch Fermentierung mit
Escherichia coli KCCM 80135
oder Escherichia coli KCCM 80152
oder Escherichia coli CGMCC 7.248
oder Corynebacterium glutamicum KCCM 80176
oder Escherichia Coli CGMCC 7.267
oder Escherichia Coli KCCM 10 534
oder Escherichia Coli CGMCC 11674.

Chemische Formel: C11H12N2O2

CAS-Nr.: 73-22-3

Alle Tierarten

L-Tryptophan darf in Verkehr gebracht und als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung verwendet werden.

Für die Anwender von Zusatzstoff und Vormischungen müssen die Futtermittelunternehmer operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen.

Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Endotoxin-Exposition von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten.

L-Tryptophan darf über das Tränkwasser verabreicht werden.

Bei Wiederkäuern muss L- Tryptophan vor dem Abbau im Pansen geschützt werden.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.

In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Tryptophan, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.»

Obligatorische Angaben auf dem Etikett des Zusatzstoffs: Feuchtigkeitsgehalt.

3c451

3

c

L-Glutamin

Pulver mit einem Mindestgehalt an L-Glutamin von 98 %

Charakterisierung des Wirkstoffs:
durch Fermentierung mit Corynebacterium glutamicum NITE BP-02524 gewonnenes LGlutamin

IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2,5-Diamino-5-oxopentansäure

CAS-Nummer: 56-85-9

Einecs-Nummer: 200-292-1

Chemische Formel: C5H10N2O3

Alle Tierarten

L-Glutamin darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden.

In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.

Obligatorischer Hinweis auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischung:

­–
«Mit der Supplementierung mit L-Glutamin sollen ein angemessenes Aminosäurenprofil im Futter gewährleistet und ein potenzieller Glutaminmangel in kritischen Lebensphasen verhütet werden.»

3.4 Funktionsgruppe d: Harnstoff und seine Derivate

Kennnummer

Kategorie

Funktionsgruppe

Futtermittelzusatzstoff

Beschreibung

Tierart oder Tierkategorie

Höchstgehalt in mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

Bemerkung

1

2

3

4

5

6

7

8

3d1

3

d

Harnstoff

Harnstoffgehalt: min. 97 %

Stickstoffgehalt: 46 %

Diaminomethanon

CAS-Nr.: 58069-82-2, Chemische Formel: CO(NH2)2

Wiederkäuer mit voll entwickeltem Pansen

8800

Die Gebrauchsanleitung für den Zusatzstoff und Harnstoff enthaltende Futtermittel besagt: «Harnstoff darf nur an Tiere mit entwickeltem Pansen verfüttert werden. Die Dosis von Harnstoff im Futter sollte nach und nach bis zur Höchstdosierung gesteigert werden. Die Höchst-dosis sollte nur zusammen mit Futter gegeben werden, das reich an leicht verdaulichen Kohlehydraten und arm an löslichem Stickstoff ist. Höchstens 30 % des Gesamtstickstoffs in der Tagesration sollten aus Harnstoff-N stammen.»

Anhang 3.1 44

44 Ursprünglich: Anhang 3. Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Juni 2021 (AS 2021 256).

(Art. 4 Abs. 2, 5 Abs. 1, 6 Abs. 3 Bst. b und 10 Bst. b)

Liste der zugelassenen Verwendungszwecke von Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke (Diätfuttermittelliste)

Die Liste der zugelassenen Verwendungszwecke für Diätfuttermittel sowie die entsprechenden Ernährungsmerkmale entsprechen den Vorschriften von Anhang 1 der Verordnung (EU) 2020/35445.

45 Verordnung (EU) 2020/354 der Kommission vom 4. März 2020 zur Erstellung eines Verzeichnisses der vorgesehenen Verwendungen von Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke und zur Aufhebung der Richtlinie 2008/38/EG, Fassung gemäss ABl. L 67 vom 5.3.2020, S. 1.

Anhang 3.2 46

46 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 21. Mai 2014 (AS 2014 1621). Aufgehoben durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 31. Okt. 2018, mit Wirkung seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4453).

Anhang 4.1 47

47 Bereinigt gemäss Ziff. II der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6401) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 2)

Liste der Stoffe, deren Inverkehrbringen oder Verwendung in der Tierernährung eingeschränkt oder verboten ist

Teil 1

Die folgenden Stoffe dürfen nicht an Tiere verfüttert und nicht als Futtermittel für Tiere in Verkehr gebracht werden:

a.
Kot, Urin sowie durch die Entleerung oder Entfernung abgetrennter Inhalt des Verdauungstraktes, ohne Rücksicht auf jegliche Art der Verarbeitung oder Beimischung;
b.
behandelte Häute, einschliesslich Leder und Abfälle davon;
c.
Saat, Pflanz- und anderes Vermehrungsgut, das nach der Ernte im Hinblick auf seine Zweckbestimmung einer besonderen Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln unterzogen wurde, sowie jegliche daraus gewonnenen Nebenerzeugnisse;
d.
mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz und Sägemehl sowie daraus gewonnene Nebenerzeugnisse;
e.
alle Abfälle, die in den verschiedenen Phasen aus der Behandlung von kommunalem, häuslichem oder industriellem Abwasser gewonnen wurden, unabhängig davon, ob diese Abfälle weiter verarbeitet wurden und unabhängig vom Ursprung des Abwassers48;
f.
feste kommunale Abfälle wie Haushaltsabfälle;
g.
...
h.
Verpackungen und Verpackungsteile, die aus der Verwendung von Erzeug­nissen der Agrar- und Ernährungswirtschaft stammen;
i.
auf n-Alkanen gezüchtete Hefen der Art «Candida».

48 Der Begriff «Abwasser» bezieht sich nicht auf «Prozesswasser», d.h. Wasser aus unabhängigen Leitungen in Lebensmittel- oder Futtermittelbetrieben; sofern in diesen Leitungen Wasser geführt wird, darf zur Tierernährung nur genusstaugliches und sauberes Wasser geführt werden.

Teil 2

Die folgenden Produkte dürfen nicht zur Produktion von Futtermitteln für Nutztiere verwendet, nicht als Futtermittel für Nutztiere in Verkehr gebracht und nicht an Nutztiere verfüttert werden:

a.–k. ...
l.
Hanf oder Produkte davon in jeder Form oder Art für laktierende Tiere, deren Milch zum menschlichen Verzehr bestimmt ist. Hanfsamen und Produkte davon dürfen an andere Nutztiere verfüttert werden.

Teil 3

Zur Fütterung dürfen tierische Nebenprodukte nur nach den Artikeln 27–34 der Verordnung vom 25. Mai 201149 über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten (VTNP) verwendet und in Verkehr gebracht werden.

Anhang 4.2 50

50 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 3)

Teil 1 Futtermittel nichttierischen Ursprungs, die verstärkten amtlichen Kontrollen unterliegen

Vorgesehener Verwendungszweck: Futtermittel

KN-Code51

Herkunftsland

Gefahr

Häufigkeit von Waren­untersuchungen und Nämlichkeitskontrollen (%)

...

51 Sind nur bestimmte Erzeugnisse mit demselben KN-Code Kontrollen zu unterziehen und ist dieser Code in der Warennomenklatur nicht weiter unterteilt, so wird der KN-Code mit dem Zusatz «ex-» wiedergegeben (beispielsweise «ex10 06 30»: Sollte nur für Basmatireis zum unmittelbaren menschlichen Verzehr gelten.

Teil 2 Begleitpapier für die Freigabe der verstärkten Kontrolle

1 Das Begleitpapier für die Freigabe der verstärkten Kontrollen muss nach den Angaben nach Anhang II Teil 2 Abschnitt D der Durchführungsverordnung (EU) 2019/171552 erstellt werden.

2 In dieser Verordnung sind die Begriffe nach Absatz 1 wie folgt zu verstehen:

a.
«Schweiz» anstatt «Europäische Union»;
b.
GGED als «schweizerisches Dokument für die Einfuhr».

52 Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission vom 30. September 2019 mit Vorschriften zur Funktionsweise des Informationsmanagementsystems für amtliche Kontrollen und seiner Systemkomponenten, Fassung gemäss ABl. L 261 vom 14.10.2019, S. 37.

Anhang 5 53

53 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Juni 2021 (AS 2021 256).

(Art. 16)

Durchführungsbestimmungen hinsichtlich der Erstellung und Vorlage von Anträgen sowie der Bewertung und Zulassung von Futtermittelzusatzstoffen

1 Ein Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs muss die folgenden Angaben und Beilagen beinhalten:

a.
Datum;
b.
Betreff: Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs;
c.
Art der Zulassung (Neue, neue Verwendung, Erneuerung, Änderung, Verlängerung, dringender Fall);
d.
Vollständige Adresse des Antragstellers oder seines Vertreters;
e.
Identifizierung und Merkmale des Zusatzstoffs:
1.
Bezeichnung (Merkmale des Wirkstoffs/Wirkorganismus bzw. der Wirkstoffe/Wirkorganismen),
2.
Handelsbezeichnung (falls zutreffend),
3.
Kategorie und Funktionsgruppe,
4.
Zieltierart,
5.
Wenn zutreffend: Name des bestehenden Zulassungsinhabers, bereits existierende Nummer, Kategorie,
6.
Angaben über die Lebensmittelzulassung (wenn zutreffend),
7.
Falls das Produkt aus einem gentechnisch veränderten Organismus (GVO) besteht, einen solchen enthält oder daraus hergestellt wird: spezifischer Erkennungsmarker, Einzelheiten,
8.
Anwendungsbedingungen in Alleinfuttermitteln oder im Wasser: Tier­arten oder Tierkategorien, Höchstalter oder Höchstgewicht, falls zutreffend Mindest- und Höchstdosis,
9.
Besondere Anwendungsbedingungen (falls zutreffend),
10.
Besondere Bedingungen oder Einschränkungen für die Handhabung (falls zutreffend),
11.
Rückstandshöchstmenge (falls zutreffend): Markerrückstand, Tierart oder Tierkategorie, Zielgewebe oder Zielprodukte, Rückstandshöchstmenge in Geweben oder Produkten (in μg/kg), Wartezeit;
f.
Eine Probe des Futtermittelzusatzstoffes mit Angaben von:
1.
Partie- oder Chargennummer,
2.
Herstellungsdatum,
3.
Haltbarkeitsdauer,
4.
Wirkstoffgehalt,
5.
Gewicht,
6.
Beschreibung der Beschaffenheit,
7.
Beschreibung der Verpackung,
8.
Lagerbedingungen;
g.
Beantragte Änderung (falls zutreffend);
h.
Vollständiges Dossier nach Absatz 2.

2 Das Dossier für einen Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs muss den Anforderungen der Anhänge II, III und IV der Verordnung (EG) Nr. 429/200854 genügen.

54 Verordnung (EG) Nr. 429/2008 der Kommission vom 25. April 2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erstellung und Vorlage von Anträgen sowie der Bewertung und Zulassung von Futtermittelzusatzstoffen, ABl. L 133 vom 22.5.2008, S. 1; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2020/1773, ABl. L 398 vom 27.11.2020, S. 19.

Anhang 6.1 55

55 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 16. Sept. 2016 (AS 2016 3351) und vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 17)

Nomenklatur der Futtermittelzusatzstoff-Funktionsgruppen

1 In die Kategorie «1. Technologische Zusatzstoffe» werden folgende Funktions­gruppen aufgenommen:

a.
Konservierungsmittel: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die Futtermittel vor den schädlichen Auswirkungen von Mikroorganismen oder deren Metaboliten schützen;
b.
Antioxidationsmittel: Stoffe, welche die Haltbarkeit von Futtermitteln und Futtermittel-Ausgangsprodukten verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkungen der Oxidation schützen;
c.
Emulgatoren: Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen in einem Futtermittel herzustellen oder aufrecht zu erhalten;
d.
Stabilisatoren: Stoffe, die es ermöglichen, den physikalisch-chemischen Zustand eines Futtermittels aufrecht zu erhalten;
e.
Verdickungsmittel: Stoffe, welche die Viskosität eines Futtermittels erhöhen;
f.
Geliermittel: Stoffe, die einem Futtermittel durch Gelbildung eine verfestigte Form geben;
g.
Bindemittel: Stoffe, welche die Tendenz der Partikel eines Futtermittels, haften zu bleiben, erhöhen;
h.
Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden: Stoffe, welche die Absorption von Radionukliden verhindern oder ihre Ausscheidung fördern;
i.
Trennmittel: Stoffe, welche die Tendenz der einzelnen Partikel eines Futtermittels, haften zu bleiben, herabsetzen;
j.
Säureregulatoren: Stoffe, die den pH-Wert eines Futtermittels regulieren;
k.
Silierzusatzstoffe: Stoffe, einschliesslich Enzyme oder Mikroorganismen, die Futtermitteln zugesetzt werden, um die Silageerzeugung zu verbessern;
l.
Vergällungsmittel: Stoffe, die, wenn sie bei der Herstellung verarbeiteter Futtermittel verwendet werden, den Herkunftsnachweis für bestimmte Lebensmittel oder Futtermittel-Ausgangsprodukte ermöglichen;
m.
Stoffe zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit Myko­toxinen: Stoffe, die die Aufnahme von Mykotoxinen unterdrücken oder verringern, ihre Ausscheidung fördern oder ihre Wirkungsweise verändern können;
n.
Stoffe zur Verbesserung der hygienischen Beschaffenheit: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die die Hygieneeigenschaften eines Futtermittels durch die Verringerung einer spezifischen mikrobiologischen Kontamination positiv beeinflussen;
o.
sonstige technologische Zusatzstoffe: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die Futtermitteln zu technologischen Zwecken zugesetzt werden und die sich positiv auf die Merkmale des Futtermittels auswirken.

2 In die Kategorie «2. Sensorische Zusatzstoffe» werden folgende Funktionsgruppen aufgenommen:

a.
Farbstoffe:
i.
Stoffe, die einem Futtermittel Farbe geben oder die Farbe in einem Futtermittel wiederherstellen,
ii.
Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere Lebensmitteln tierischen Ursprungs Farbe geben,
iii.
Stoffe, welche die Farbe von Zierfischen und -vögeln positiv beein­flussen;
b.
Aromastoffe: Stoffe, deren Zusatz zu Futtermitteln deren Geruch oder Schmackhaftigkeit verbessert.

3 In die Kategorie «3. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe» werden folgende Funktionsgruppen aufgenommen:

a.
Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung;
b.
Verbindungen von Spurenelementen;
c.
Aminosäuren, deren Salze und Analoge;
d.
Harnstoff und seine Derivate.

4 In die Kategorie «4. Zootechnische Zusatzstoffe» werden folgende Funktions­gruppen aufgenommen:

a.
Verdaulichkeitsförderer: Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere durch ihre Wirkung auf bestimmte Futtermittel-Ausgangsprodukte die Verdaulichkeit der Nahrung verbessern;
b.
Darmflorastabilisatoren: Mikroorganismen oder andere chemisch definierte Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere eine positive Wirkung auf die Darmflora haben;
c.
Stoffe, welche die Umwelt günstig beeinflussen;
d.
sonstige zootechnische Zusatzstoffe;
e.
Mittel zur Stabilisierung des physiologischen Zustands: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die, wenn sie an gesunde Tiere verfüttert werden, eine positive Wirkung auf deren physiologischen Zustand haben, einschliesslich auf deren Widerstandsfähigkeit gegenüber Stressfaktoren.

5 In die Kategorie «5. Kokzidiostika und Histomonostika» werden folgende Funk­tionsgruppen aufgenommen:

a.
bestimmte Substanzen mit kokzidiostatischer und histomonostatischer Wirkung.

Anhang 6.2 56

56 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 16. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

(Art. 15)

Allgemeine Verwendungsbedingungen für Futtermittelzusatzstoffe

1.
Die Menge an Zusatzstoffen, die auch natürlicherweise in einigen Futtermitteln vorkommt, wird so berechnet, dass die Summe aus der hinzugefügten Menge und der natürlicherweise enthaltenen Menge den in der betreffenden Zulassungsverordnung vorgesehenen Höchstgehalt nicht überschreitet.
2.
Das Einmischen von Zusatzstoffen in Vormischungen und Futtermitteln ist nur zulässig bei chemisch-physikalischer und biologischer Verträglichkeit der Bestandteile des Gemisches im Hinblick auf das Zustandekommen der angestrebten Wirkung.
3.
Ergänzungsfuttermittel, die wie angegeben verdünnt werden, dürfen keinen höheren Gehalt an Zusatzstoffen aufweisen als den für Alleinfuttermittel festgelegten Gehalt.
4.
Bei Silierzusatzstoffe enthaltenden Vormischungen muss das Etikett nach dem Wort «VORMISCHUNG» in deutlich lesbarer Form die Worte «mit Silierzusatzstoffen» aufweisen.
5.
Technologische Zusatzstoffe oder andere Stoffe oder Erzeugnisse, die in Zusatzstoffen enthalten sind, die aus Zubereitungen bestehen, dürfen nur die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Wirkstoffs der Zubereitung verändern und müssen entsprechend ihren Zulassungsbedingungen verwendet werden, wenn solche Bedingungen vorliegen.
Die physikalisch-chemische und biologische Verträglichkeit der Bestand­teile der Zubereitung ist im Hinblick auf das Zustandekommen der angestrebten Wirkung sicherzustellen.

Anhang 7 57

57 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4453) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 21)

Zulässige Toleranzen für die Angabe der Zusammensetzung von Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln

Teil A: Toleranzen für analytische Bestandteile bei Einzel- und Mischfuttermitteln

1 Die in diesem Teil festgelegten Toleranzen schliessen technische und analytische Abweichungen ein. Sobald analytische Toleranzen für Messungenauigkeiten und Verfahrensvarianten festgelegt sind, werden die im Absatz 2 enthaltenen Werte entsprechend angepasst, damit sie nur die technischen Toleranzen betreffen.

2 Wenn festgestellt wird, dass die Zusammensetzung eines Einzelfuttermittels oder eines Mischfuttermittels von dem auf der Etikette angegebenen Wert der analytischen Bestandteile gemäss Anhang 1.1, 1.2, 8.2 und 8.3 abweicht, gelten folgende Toleranzen:

Bestandteil

Angegebener Wert

Toleranz58

[%]

Unter dem angegebenen Wert

Über dem angegebenen Wert

Rohfett

<8

1

2

8–24

12,5 %

25 %

>24

3

6

Rohfett, Futter für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere

<16

2

4

16–24

12,5 %

25 %

>24

3

6

Rohprotein

<8

1

1

8–24

12,5 %

12,5 %

>24

3

3

Rohprotein, Futter für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere

<16

2

2

16–24

12,5 %

12,5 %

>24

3

3

Rohasche

<8

2

1

8–32

25 %

12,5 %

>32

8

4

Bestandteil

Angegebener Wert

Toleranz

[%]

Unter dem angegebenen Wert

Über dem angegebenen Wert

Rohfaser

<10

1,75

1,75

10–20

17,5 %

17,5 %

>20

3,5

3,5

Zucker

<10

1,75

3,5

10–20

17,5 %

35 %

>20

3,5

7

Stärke

<10

3,5

3,5

10–20

35 %

35 %

>20

7

7

Calcium

<1

0,3

0,6

1–5

30 %

60 %

>5

1,5

3

Magnesium

<1

0,3

0,6

1–5

30 %

60 %

>5

1,5

3

Natrium

<1

0,3

0,6

1–5

30 %

60 %

>5

1,5

3

Gesamtphosphor

<1

0,3

0,3

1–5

30 %

30 %

>5

1,5

1,5

Chlorwasserstoffsäureunlösliche Asche

<1

Kein Grenzwert

0,3

1–5

30 %

>5

1,5

Kalium

<1

0,2

0,4

1–5

20 %

40 %

>5

1

2

Feuchtigkeit

<2

Kein Grenzwert

0,4

2–<5

20 %

5–12,5

1

>12,5

8 %

Energiewert59

5 %

10 %

Proteinwert60

10 %

20 %

58 Diese Toleranzen werden als absoluter Wert (dieser Wert muss vom angegebenen Wert subtrahiert oder dazu addiert werden) oder als relativer Wert, gefolgt von einem %‑Symbol, angegeben (dieser Prozentsatz ist für die Berechnung der zulässigen Abweichung auf den angegebenen Gehalt der anzuwenden).

59 Diese Werte gelten, wenn keine Toleranz nach einem vorgeschriebenen Verfahren festgelegt wurde.

60 Diese Werte gelten, wenn keine Toleranz nach einem vorgeschriebenen Verfahren festgelegt wurde.

Teil B: Toleranzen für gemäss Anhang 1.1, 1.2, 8.2 und 8.3 angegebene Futtermittelzusatzstoffe

1 Die in diesem Teil festgelegten Toleranzen schliessen nur technische Abweichungen ein. Sie gelten für Futtermittelzusatzstoffe in der Liste der Futtermittelzusatzstoffe und in der Liste der analytischen Bestandteile.

1b Hinsichtlich der als analytische Bestandteile aufgeführten Futtermittelzusatzstoffe gelten die Toleranzen für die Gesamtmenge, die als garantierte Menge am Ende der Mindesthaltbarkeitsdauer des Futtermittels angegeben ist.

1c Liegt der festgestellte Gehalt eines Futtermittelzusatzstoffs in einem Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel unter dem angegebenen Gehalt, gelten folgende Toleranzen61:

a.
10 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt 1 000 Ein­heiten oder mehr beträgt;
b.
100 Einheiten, wenn der angegebene Gehalt 500 bis weniger als 1 000 Ein­heiten beträgt;
c.
20 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt 1 bis weniger als 500 Einheiten beträgt;
d.
0,2 Einheiten, wenn der angegebene Gehalt 0,5 bis weniger als 1 Einheit beträgt;
e.
40 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt weniger als 0,5 Einheiten beträgt.

2 Wurde ein Mindest- und/oder Höchstgehalt eines Zusatzstoffs in einem Futtermittel im jeweiligen Rechtsakt zur Zulassung dieses Futtermittelzusatzstoffs festgelegt, gelten die in Absatz 1 enthaltenen technischen Toleranzen nur für Werte über einem Mindestgehalt bzw. unter einem Höchstgehalt.

3 Solange der festgelegte Höchstgehalt eines Zusatzstoffs gemäss Absatz 2 nicht überschritten wird, kann die Abweichung nach oben vom angegebenen Gehalt bis zur dreifachen Höhe der Toleranz gemäss Absatz 1 gehen. Wenn jedoch bei zur Gruppe der Mikroorganismen zählenden Futtermittelzusatzstoffen ein Höchstgehalt im jeweiligen Rechtsakt zur Zulassung dieses Futtermittelzusatzstoffs festgelegt wurde, bildet der Höchstgehalt den oberen zulässigen Grenzwert.

61 1 Einheit bedeutet hier 1 mg, 1 000 IU, 1 × 109 KBE bzw. 100 Enzymaktivitätseinheiten des entsprechenden Futtermittelzusatzstoffs je kg Futtermittel.

Anhang 8.1 62

62 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4453) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 7, 8 und 9)

Allgemeine Bestimmungen über die Kennzeichnung der Einzelfuttermittel und der Mischfuttermittel

1.
Die angegebenen oder anzugebenden Gehalte oder Anteile beziehen sich auf das Gewicht des Futtermittels, sofern nichts anderes angegeben ist.
2.
Die numerische Angabe von Daten folgt der Reihenfolge Tag, Monat und Jahr, und als Datumsformat ist in der Kennzeichnung Folgendes zu verwenden: «TT/MM/JJ».
3.
Synonyme Begriffe in bestimmten Sprachen:
a.
Im Deutschen kann die Bezeichnung «Einzelfuttermittel» ersetzt werden durch «Futtermittel-Ausgangserzeugnis»; im Italienischen kann die Bezeichnung «materia prima per mangimi» ersetzt werden durch «mangime semplice»;
b.
Im Italienischen kann der Ausdruck «alimento» zur Bezeichnung von Heimtier-Futtermitteln verwendet werden.
4.
Bei den Hinweisen für eine ordnungsgemässe Verwendung von Ergänzungs­futtermitteln und Einzelfuttermitteln, die einen höheren Gehalt an Futter­mittelzusatzstoffen aufweisen als die für Alleinfuttermittel festgelegten Höchstgehalte, wird die Höchstmenge:
in Gramm oder Kilogramm oder Volumeneinheit Ergänzungsfutter­mittel und Einzelfuttermittel je Tier je Tag; oder
als Prozentanteil der täglichen Ration; oder
je Kilogramm Alleinfuttermittel oder als Prozentanteil von Allein­futtermittel;
angegeben, um sicherzustellen, dass der jeweilige Höchstgehalt an Futtermittelzusatzstoffen in der täglichen Ration eingehalten wird.
5.
Unbeschadet der Analyseverfahren kann bei Futtermitteln für Heimtiere der Ausdruck «Rohprotein» ersetzt werden durch «Protein», der Ausdruck «Rohfett» durch «Fettgehalt» und der Ausdruck «Rohasche» durch «Ascherückstand» oder «anorganischer Stoff».

Anhang 8.2 63

63 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4453). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 7 und 9)

Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für Nutztiere

Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen

1.
Folgende Zusatzstoffe sind mit ihrer spezifischen Bezeichnung, der Kennnummer, der zugesetzten Menge und der entsprechenden Bezeichnung der Funktionsgruppe gemäss Anhang 6.1 oder der Kategorie nach Artikel 25 FMV aufzuführen:
a.
Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für mindestens ein der Lebensmittelgewinnung dienendes Tier festgelegt ist;
b.
Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kokzidiostatika und Histomonostatika»;
c.
Zusatzstoffe, bei denen der in der Zulassung empfohlene Höchstgehalt überschritten wird.
Die Angaben auf der Etikette sind gemäss der Zulassung des entsprechenden Zusatzstoffs zu machen.
Die zugesetzte Menge wird als Menge des entsprechenden Zusatzstoffs ausgedrückt, ausser in dessen Zulassung steht ein Stoff in der Spalte «Mindestgehalt/Höchstgehalt». In diesem Fall wird die zugesetzte Menge als Menge dieses Stoffs ausgedrückt.
2.
Bei Zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die nach Ziff. 1 angegeben werden müssen, kann auf der Etikette statt der zugesetzten Menge in der Rubrik «Zusatzstoffe» die für die gesamte Haltbarkeitsdauer garantierte Gesamtmenge in der Rubrik «Analytische Bestandteile» angegeben werden.
3.
Die Bezeichnung der Funktionsgruppe nach den Ziffern 1, 4 und 6 kann ersetzt werden durch die nachfolgend aufgeführte entsprechende Abkürzung, sofern Anhang 1 der Verordnung (EU) Nr. 1831/200364 keine Abkürzung vorsieht:

Funktionsgruppe

Bezeichnung und Beschreibung

Abkürzung

1h

Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden: Stoffe, welche die Absorption von Radionukliden verhindern oder ihre Ausscheidung fördern;

Radionuklid-Beherrscher

1m

Stoffe zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit Mykotoxinen: Stoffe, die die Aufnahme von Mykotoxinen unterdrücken oder verringern, ihre Ausscheidung fördern oder ihre Wirkungsweise verändern können

Mykotoxin-Verringerer

1n

Stoffe zur Verbesserung der hygienischen Beschaffenheit: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die die Hygieneeigenschaften eines Futtermittels durch die Verringerung einer spezifischen mikrobiologischen Kontamination positiv beeinflussen

Hygiene-Verbesserer

2b

Aromastoffe: Stoffe, deren Zusatz zu Futtermitteln deren Geruch oder Schmackhaftigkeit ver­bessert

Aromen

3a

Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung

Vitamine

3b

Verbindungen von Spurenelementen

Spurenelemente

3c

Aminosäuren, deren Salze und Analoge

Aminosäuren

3d

Harnstoff und seine Derivate

Harnstoff

4c

Stoffe, welche die Umwelt günstig beeinflussen

Umwelt-Verbesserer

4.
Futtermittelzusatzstoffe, auf deren Vorhandensein auf der Etikette mit Worten, Bildern oder Illustrationen hingewiesen wird, sind je nach Fall gemäss Ziff. 1 oder 2 anzugeben.
5.
Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb gibt auf Anfrage des Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der Futtermittelzusatzstoffe an, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind. Ausgenommen sind Aromastoffe.
6.
Die Bezeichnung der Futtermittelzusatzstoffe, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind, oder zumindest die Funktionsgruppe «Aromastoffe» kann fakultativ angegeben werden.
7.
Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatzstoff fakultativ angegeben, so ist, unbeschadet der Betimmungen nach Ziffer 6, auch die zugesetzte Menge nach Ziffer 1 oder, bei Futtermittel­zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und chemisch defi­nierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die während der gesamten Haltbarkeitsdauer garantierte Gesamtmenge nach Ziffer 2 anzugeben.
8.
Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist auf der Etikette die Funktionsgruppe oder die Kategorie anzugeben, die beim betreffenden Futtermittel seiner Hauptfunktion entspricht.
9.
Die Angaben zur korrekten Verwendung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln, wie sie in der Zulassung des entsprechenden Zusatzstoffs festgehalten sind, werden auf der Etikette angegeben.

64 Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung, ABl. L 268 vom 18.10.2003, S. 29; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2015/2294 der Kommission vom 9. Dezember 2015, ABl. L 324 vom 10.12.2015, S. 3.

Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile

1.
Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere sind auf der Etikette in einer Rubrik «Analytische Bestandteile»65 wie folgt anzugeben:

Mischfuttermittel

Zieltierart

Analytische Bestandteile und Gehalte

Alleinfuttermittel

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Schweine und Geflügel

Schweine und Geflügel

Rohprotein
Rohfaser
Rohfett
Rohasche
Calcium
Natrium
Phosphor
Lysin
Methionin

Ergänzungsfuttermittel: Mineralstoffe

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Schweine und Geflügel

Schweine und Geflügel

Wiederkäuer

Calcium
Natrium
Phosphor
Lysin
Methionin
Magnesium

Ergänzungsfuttermittel: andere

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Schweine und Geflügel

Schweine und Geflügel

Wiederkäuer

Rohprotein
Rohfaser
Rohfett
Rohasche
Calcium ≥ 5 %
Natrium
Phosphor ≥ 2 %
Lysin
Methionin
Magnesium ≥ 0,5 %
2.
Für Stoffe, die in diese Rubrik fallen und auch sensorische oder ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe sind, wird die Gesamtmenge angegeben.
3.
Wird der Energiewert oder der Proteinwert angegeben, müssen die einschlägigen Bestimmungen von Anhang 8.6 eingehalten werden.

65 Im Deutschen kann der Ausdruck «analytische Bestandteile» ersetzt werden durch «Inhaltsstoffe».

Anhang 8.3 66

66 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4453). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020 (AS 2020 5571) und der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Juni 2021 (AS 2021 256).

(Art. 7 Abs. 1 und 9 Abs. 1 Bst. f)

Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für nicht Lebensmittel produzierende Tiere

Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen

1.
Folgende Zusatzstoffe sind mit ihrer spezifischen Bezeichnung und/oder der Kennnummer, der zugesetzten Menge und der entsprechenden Bezeichnung der Funktionsgruppe gemäss Anhang 6.1 oder der Kategorie nach Artikel 25 FMV aufzuführen:
a.
Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für mindestens ein nicht der Lebensmittelgewinnung dienendes Tier festgelegt ist;
b.
Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kokzidiostatika und Histomonostatika»;
c.
Zusatzstoffe, bei denen der in der Zulassung empfohlene Höchstgehalt überschritten wird.
Die Angaben auf der Etikette sind gemäss der Zulassung des entsprechenden Zusatzstoffs zu machen.
Die zugesetzte Menge wird als Menge des entsprechenden Zusatzstoffs ausgedrückt, ausser in dessen Zulassung steht ein Stoff in der Spalte «Mindestgehalt/Höchstgehalt». In diesem Fall wird die zugesetzte Menge als Menge dieses Stoffs ausgedrückt.
2.
Bei Zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die nach Ziff. 1 angegeben werden müssen, kann auf der Etikette statt der zugesetzten Menge in der Rubrik «Zusatzstoffe» die für die gesamte Haltbarkeitsdauer garantierte Gesamtmenge in der Rubrik «Analytische Bestandteile» angegeben werden.
3.
Die Bezeichnung der Funktionsgruppe nach den Ziffern 1, 5 und 7 kann ersetzt werden durch die in der Tabelle in Anhang 8.2 Ziff. 3 aufgeführte entsprechende Abkürzung, sofern Anhang 6.1 keine Abkürzung vorsieht.
4.
Futtermittelzusatzstoffe, auf deren Vorhandensein auf der Etikette mit Worten, Bildern oder Illustrationen hingewiesen wird, sind je nach Fall gemäss Ziff. 1 oder 2 anzugeben.
5.
Abweichend von Ziff. 1 kann für Zusatzstoffe der Funktionsgruppen «Konservierungsmittel», «Antioxidationsmittel», «Farbstoffe» und «Aromastoffe» gemäss Anhang 6.1. lediglich die betreffende Funktionsgruppe angegeben werden. In diesem Fall werden die Angaben gemäss Absatz 1 und 2 von dem für die Kennzeichnung verantwortlichen Betrieb auf Anfrage des Käufers mitgeteilt.
6.
Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb gibt auf Anfrage des Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der Futtermittelzusatzstoffe an, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind. Ausgenommen sind Aromastoffe.
7.
Die Bezeichnung der Futtermittelzusatzstoffe, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind, oder zumindest die Funktionsgruppe «Aromastoffe» kann fakultativ angegeben werden.
8.
Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatzstoff fakultativ angegeben, so ist, unbeschadet der Bestimmungen nach Ziffer 7, auch die zugesetzte Menge nach Ziffer 1 oder, bei Futtermittel­zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die während der gesamten Haltbarkeitsdauer garantierte Gesamtmenge nach Ziffer 2 anzugeben.
9.
Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist auf der Etikette die Funktionsgruppe oder die Kategorie anzugeben, die beim betreffenden Futtermittel seiner Hauptfunktion entspricht.
10.
Die Angaben zur korrekten Verwendung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln, wie sie in der Zulassung festgehalten sind, werden auf der Etikette angegeben.

Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile

1.
Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere sind auf der Etikette in einer Rubrik «Analytische Bestandteile» wie folgt anzugeben:

Mischfuttermittel

Zieltierart

Analytische Bestandteile

Alleinfuttermittel

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Rohprotein
Rohfaser
Rohfett
Rohasche

Ergänzungsfuttermittel: Mineralstoffe

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Alle Tierarten

Calcium
Natrium
Phosphor

Ergänzungsfuttermittel: andere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Katzen, Hunde und Pelztiere

Rohprotein
Rohfaser
Rohfett
Rohasche
2.
Für Stoffe, die in diese Rubrik fallen und auch sensorische oder ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe sind, wird die Gesamtmenge angegeben.
3.
Wird der Energiewert und/oder der Proteinwert angegeben, müssen die einschlägigen Bestimmungen von Anhang 8.6 eingehalten werden.

Anhang 8.4 67

67 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4453).

(Art. 12)

Sonderbestimmungen für die Kennzeichnung von nicht konformen Futtermitteln

1.
Kontaminierte Materialien sind auf der Etikette wie folgt zu kennzeichnen: «[Futtermittel mit zu hohem Gehalt an ... (Bezeichnung der unerwünschten Stoffe gemäss Anhang 10); als Futtermittel erst nach Entgiftung durch einen zugelassenen Betrieb zu verwenden]». Die Zulassung solcher Betriebe erfolgt gemäss Artikel 37 FMV.»
2.
Soll die Kontamination des Futtermittels durch Reinigung verringert oder beseitigt werden, ist zusätzlich folgende Kennzeichnungsangabe zu machen: «[Futtermittel mit zu hohem Gehalt an ... (Bezeichnung des/der unerwünschten Stoffe(s) gemäss Anhang 10; als Futtermittel erst nach ausreichender Reinigung zu verwenden]».
3.
Ehemalige Lebensmittel, die verarbeitet werden müssen, bevor sie als Futtermittel verwendet werden können, werden auf der Etikette wie folgt gekennzeichnet, vorbehalten der Ziff. 1 und 2: «[ehemalige Lebensmittel, als Futtermittel erst nach (Bezeichnung des geeigneten Verfahrens) zu verwenden, gemäss Anhang 1.4 Teil B].»

Anhang 8.5 68

68 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 16. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

(Art. 18)

Besondere Kennzeichnungsvorschriften für Vormischungen und bestimmte Futtermittelzusatzstoffe

1. Die folgenden zusätzlichen Kennzeichnungen müssen für die erwähnten Futtermittelzusatzstoffe, sowie für die Vormischungen, die sie enthalten, angegeben werden:

a.
zootechnische Zusatzstoffe und Kokzidiostatika und Histomonostatika:
Ablaufdatum für die Gewährleistung bzw. Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungsdatum,
Gebrauchsanleitung, und
Wirkstoffgehalt;
b.
Enzyme, zusätzlich zu vorstehenden Angaben:
genaue Bezeichnung des Wirkstoffs bzw. der Wirkstoffe entsprechend ihrer enzymatischen Wirkung gemäss der erteilten Zulassung,
Kennnummer der International Union of Biochemistry, und
statt des Wirkstoffgehalts die Einheiten der Wirksamkeit (Einheiten der Wirksamkeit je Gramm oder Einheiten der Wirksamkeit je Milliliter);
c.
Mikroorganismen:
Ablaufdatum der Garantie oder Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungsdatum,
Gebrauchsanleitung,
Stammidentifizierungsnummer, und
Anzahl koloniebildender Einheiten per Gramm;
d.
ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:
Wirkstoffgehalt, und
Ablaufdatum der Garantie dieses Gehalts oder Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungsdatum;
e.
technologische und sensorische Zusatzstoffe mit Ausnahme von Aromastoffen:
Wirkstoffgehalt;
f.
Aromastoffe:
Zusatzmenge in Vormischungen.

2. Zusätzliche Kennzeichnungs- und Informationsvorschriften für bestimmte Zusatzstoffe, die aus Zubereitungen bestehen, und für Vormischungen, die solche Zubereitungen enthalten:

a.
Zusatzstoffe gemäss Artikel 25 Absatz 1 Buchstaben a–c FMV, die aus Zubereitungen bestehen:
1.
Angabe der spezifischen Bezeichnung, der Kennnummer und des Gehalts jedes in der Zubereitung enthaltenen technologischen Zusatzstoffs, für den in der entsprechenden Zulassung Höchstgehalte festgelegt sind, auf der Verpackung oder dem Behälter,
2.
folgende Informationen, in schriftlicher Form oder der Zubereitung beigefügt:
die spezifische Bezeichnung und die Kennnummer jedes in der Zubereitung enthaltenen technologischen Zusatzstoffes, und
die Bezeichnung aller anderen in der Zubereitung enthaltenen Stoffe oder Erzeugnisse, in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils;
b.
Vormischungen, die Zusatzstoffe enthalten, gemäss Artikel 25 Absatz 1 Buchstaben a–c FMV fallen und aus Zubereitungen bestehen:
1.
falls zutreffend, Angabe auf der Verpackung oder dem Behälter, dass in der Vormischung technologische Zusatzstoffe enthalten sind, die Bestandteil von aus Zubereitungen bestehenden Zusatzstoffen sind und für die in der entsprechenden Zulassung Höchstgehalte festgelegt sind,
2.
auf Nachfrage der Käuferin, des Käufers, der Verwenderin oder des Verwenders Informationen über die spezifische Bezeichnung, die Kennnummer und eine Angabe des Gehalts der unter Ziffer 1 genannten technologischen Zusatzstoffe, die in den aus Zubereitungen bestehenden Zusatzstoffen enthalten sind.

Anhang 8.6

(Art. 14)

Nährwert von Mischfuttermitteln

Der Nährwert von Mischfuttermitteln wird nach den folgenden Gleichungen berechnet:

1. Wiederkäuer

1.1 Energie

Nettoenergie Laktation (NEL)

NELOS (MJ/kg) = – 13,67 + 0,0226xRPOS + 0,0358xRLOS + 0,0074xRFOS + 0,0222xNfEOS

Nettoenergie Wachstum (NEV)

NEVOS (MJ/kg) = – 279,427 + 0,2888xRPOS + 0,3058xRLOS + 0,2689xRFOS + 0,2891xNfEOS

Gültigkeitsbereich der Regressionen:

RF maximal 180 g/kg OS

RL maximal 100 g/kg OS

Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg OS

1.2 Protein

Absorbierbares Protein im Darm (APD)

(Korrektur der APD-Formel am 29. August 2008)

a.
Für Mischfuttermittel mit einem Rohproteingehalt von 100 bis 200 g/kg TS:

APDOS (g/kg) = 151 + 0,00229xRP2OS – 0,00656xaRP2 + 0,2766xRLOS – 0,00066xRL2OS – 0,5054xNfEOS + 0,00054xNfE2OS

b.
Für Mischfuttermittel mit einem Rohproteingehalt höher als 200 g/kg TS bis maximal 500 g/kg TS:

APDOS (g/kg) = 560 + 0,00033xRP2OS – 5,8230xaRP – 0,00384xRL2OS – 0,4886xRFOS

Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg OS, Angabe von aRP in Prozent

2. Schweine

Verdauliche Energie Schweine (VES)

a.
Rohproteingehalt maximal 240 g/kg TS

VES (MJ/kg) = – 16.691xRP + 26.992xRL – 25.291xRF + 16.085xNfE – 433.463xRF2 + 73.372xRPxRL + 301.491xRPxRF + 46.321xRPxNfE

Gültigkeitsbereich der Regression:

RP 100 bis 240 g/kg TS

RF 10 bis 80 g/kg TS

RL 10 bis 130 g/kg TS

b.
Rohproteingehalt höher als 240 g/kg TS

VES (MJ/kg) = 19.3896xRP + 35.5892xRL – 14.5029xRF + 16.0572xNfE

Gültigkeitsbereich der Regression:

RP 241 bis 500 g/kg TS

RF 20 bis 100 g/kg TS

RL 20 bis 110 g/kg TS

Angabe der Nährstoffe in kg pro kg Trockensubstanz

3. Geflügel

Umsetzbare Energie Geflügel (UEG)

UEG (MJ/kg) = 0,01551xRP + 0,03431xRL + 0,01669xSt + 0,01301xZuck

Angabe der Rohnährstoffe in g/kg Futtermittel

4. Pferde

Verdauliche Energie Pferde (VEP)

VEPOS (MJ/kg) = 13,24 + 0,0097xRPOS – 0,0126xRFOS + 0,0216xRLOS

Angabe der Rohnährstoffe in g/kg OS

5. Mastkälber

Umsetzbare Energie Kalb (UEK)

UEK (MJ/kg) = (0,0242xRP + 0,0366xRL + 0,0209xRF + 0,0170xNfE – 0,00063xMDS*) * vE * 0,98

*
MDS = 0,98 NfE; nur bei Milchprodukten zu berücksichtigen,
falls MDS ≥ 80 g/kg TS

In Milchaustauschfuttermitteln:

vE = 0,00095xRPOS + 0,00092xRLOS + 0,00099xNfEOS – 0,01
RP = N*6,25

In Einzelfuttermitteln:

RP = N*6,38
Vollmilch frisch: vE = 0,97
Magermilch und Schotte, frisch oder Pulver: vE = 0,96
Buttermilch, frisch oder Pulver, Vollmilchpulver: vE = 0,95

Angabe der Rohnährstoffe in g/kg Frischsubstanz oder in g/kg OS

6. Hunde und Katzen

a.
Metabolische Energie (MEHK) der Mischfuttermittel für Hunde und Katzen, ausgenommen Mischfuttermittel für Katzen mit einem Wassergehalt von mehr als 14 %

MEHK (MJ/kg) = 0,01464xRP + 0,03556xRL + 0,01464xNfE

b.
Metabolische Energie (MEHK) der Mischfuttermittel für Katzen mit einem Wassergehalt von mehr als 14 %

MEHK (MJ/kg) = (0,01632xRP + 0,03222xRL + 0,01255xNfE) – 0,2092

Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg Futtermittel

Die Angabe der Energiegehalte in Mischfuttermitteln wird mit 1 Dezimalstelle gemacht.

Abkürzungen

OS = Organische Substanz (TS minus RA)

RA = Rohasche

RP = Rohprotein

RL = Rohfett (Rohlipide)

RF = Rohfaser

MDS = Mono- und Disaccharide

N = Stickstoff

NfE = Stickstofffreie Extraktstoffe

TS = Trockensubstanz

St = Stärke

Zuck = Gesamtzucker, berechnet als Saccharose

aRP = Abbaubarkeit des Rohproteins

vE = Verdaulichkeit der Energie

Anhang 9 69

69 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6421). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des BLW vom 23. April 2021, in Kraft seit 1. Juni 2021 (AS 2021 256).

(Art. 21 Abs. 2)

Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle

Die Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle entsprechen den Anhängen I–VIII der Verordnung (EG) Nr. 152/200970.

70 Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission vom 27. Januar 2009 zur Festlegung der Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die amtliche Untersuchung von Futtermitteln, ABl. L 54 vom 26.2.2009, S. 1; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2020/1560, ABl. L 357 vom 27.10.2020, S. 17.

Anhang 10 71

71 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6421) und vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4453) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 11. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 5571).

(Art. 19 Abs. 1–3)

Unerwünschte Stoffe in Futtermitteln

Teil 1 Höchstgehalte für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln

Die Höchstkonzentrationen an unerwünschten Stoffen in Futtermitteln müssen den Vorschriften von Anhang I der Richtlinie 2002/32/EG72 entsprechen.

72 Richtlinie 2002/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. Mai 2002 über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung, ABl. L 140 vom 30.5.2002, S. 10; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2019/1869, ABl. L 289 vom 8.11.2019, S. 32.

Teil 2 Aktionsgrenzwerte (Auslösewerte) für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln

Die für Futtermittel geltenden Auslösewerte müssen den Vorschriften von Anhang II der Richtlinie 2002/32/EG entsprechen. Die Spalte 4 dieses Anhangs enthält die Massnahmen, die im Fall einer Überschreitung der Auslösewerte zu treffen sind.

Teil 3 Höchstgehalte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln

Die Höchstkonzentrationen an Rückständen von Pflanzenschutzmitteln, die in der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 201673 über die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft (VPRH) aufgeführt sind, gelten auch, wenn diese Produkte in der Tierernährung verwendet werden; vorbehalten bleiben die Ausnahmen nach den EU-Bestimmungen, auf die in der VPRH verwiesen wird. Spezifische Höchstgehalte für Produkte, die nur als Futtermittel verwendet werden, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

...

...

...

...

Anhang 11 74

74 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 15. Mai 2013 (AS 2013 1739), Ziff. II Abs. 5 der V des WBF vom 21. Mai 2014 (AS 2014 1621) und gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 16. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Nov. 2016 (AS 2016 3351).

(Art. 20 Abs. 1 und 2)

Anforderungen an die Futtermittelunternehmen, die sich nicht auf der Stufe der Futtermittelprimärproduktion befinden oder sich in der Primärproduktion befinden und nach den Artikeln 47 und 48 FMV registriert oder zugelassen sein müssen

Definitionen

a.
Der Ausdruck Erzeugnisse aus Ölen und Fettenbezeichnet Erzeugnisse, die direkt oder indirekt aus rohen oder zurückgewonnenen Ölen und Fetten aus der oleochemischen Verarbeitung, aus der Biodieselverarbeitung, aus der Destillation oder aus chemischer oder physikalischer Raffination hergestellt wurden, ausgenommen:
raffiniertes Öl,
Erzeugnisse aus raffiniertem Öl, und
Futtermittelzusatzstoffe;
b.
Der Ausdruck raffiniertes Öl oder Fettbezeichnet Öl oder Fett, das nach einem in Anhang 1.4 Eintrag Nummer 53 gelisteten Verfahren raffiniert worden ist.

Einrichtungen und Ausrüstungen

1.
Futtermittelverarbeitungs- und -lagereinrichtungen, Ausrüstungen, Behälter, Transportkisten und Fahrzeuge sowie ihre unmittelbare Umgebung sind sau­ber zu halten und es sind wirksame Schädlingsbekämpfungsprogramme ein­zurichten.
2.
Die Einrichtungen und Ausrüstungen müssen so konzipiert, angelegt, gebaut und bemessen sein, dass:
a.
sie eine angemessene Reinigung und/oder Desinfektion ermöglichen;
b.
das Risiko von Fehlern möglichst gering gehalten und Kontaminatio­nen, Kreuzkontaminationen und ganz allgemein schädliche Auswirkun­gen auf Sicherheit und Qualität der Erzeugnisse vermieden werden. Maschinen, die mit Futtermitteln in Kontakt kommen, sind nach allen Nassreinigungen zu trocknen.
3.
Einrichtungen und Ausrüstungen für Misch- und/oder Herstellungsvorgänge müssen einer angemessenen und regelmässigen Prüfung nach den Verfah­rensbeschreibungen unterzogen werden, die vom Hersteller im Voraus für die Herstellung der Erzeugnisse schriftlich erstellt worden sind:
a.
sämtliche bei der Herstellung von Futtermitteln verwendeten Waagen und Messgeräte müssen für die Skala der zu ermittelnden Gewichte oder Volumen geeignet sein und regelmässig auf Genauigkeit geprüft werden;
b.
sämtliche bei der Herstellung von Futtermitteln verwendeten Mischanlagen müssen für die Skala der zu mischenden Gewichte oder Volumen geeignet und in der Lage sein, angemessene homogene Mischungen und homogene Verdünnungen herzustellen. Die Unternehmer müssen die Wirksamkeit der Mischanlagen in Bezug auf die Homogenität nach­weisen.
4.
Die Einrichtungen müssen mit ausreichender natürlicher und/oder künstli­cher Beleuchtung ausgestattet sein.
5.
Ableitungssysteme müssen zweckdienlich und so konzipiert und gebaut sein, dass jedes Risiko der Kontamination von Futtermitteln vermieden wird.
6.
Bei der Herstellung von Futtermitteln verwendetes Wasser muss für Tiere geeignet sein; die Wasserleitungen müssen aus inertem Material sein.
7.
Abwässer, Abfälle und Regenwasser sind so zu beseitigen, dass die Ausrüstun­gen sowie Sicherheit und Qualität der Futtermittel nicht beein­trächtigt werden. Verunreinigungen und Staubansammlungen sind zu kon­trollieren, um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern.
8.
Fenster und sonstige Öffnungen müssen, sofern erforderlich, schädlings­si­cher sein. Türen müssen dicht schliessen und in geschlossenem Zustand schädlingssicher sein.
9.
Decken und Deckenstrukturen müssen, soweit erforderlich, so gestaltet, ge­baut und endbearbeitet sein, dass Schmutzansammlungen vermieden und Kondensationswasserbildung, Schimmelbefall sowie das Ablösen von Mate­rialteilchen, die die Sicherheit und Qualität der Futtermittel beeinträchtigen können, vermindert werden.

Personal

Die Futtermittelunternehmen müssen über ausreichend Personal verfügen, das die zur Herstellung der betreffenden Erzeugnisse erforderlichen Kenntnisse und Qualifi­kationen besitzt. Es ist ein Organisations- und Stellenplan mit Angabe der jeweiligen Befähigung (allfällige Abschlüsse, spezifische Berufserfahrung) und der Verant­wortungsbereiche des leitenden Personals zu erstellen und den zuständigen Behör­den, die mit der Kontrolle beauftragt sind, vorzulegen. Das gesamte Personal ist schriftlich eindeutig über seine Aufgaben, Verantwortungsbereiche und Befugnisse zu informieren, insbesondere bei jeder Änderung, damit die gewünschte Qualität der betreffenden Erzeugnisse erreicht wird.

Herstellung

1.
Es ist eine für die Herstellung verantwortliche Fachkraft zu bezeichnen.
2.
Die Futtermittelunternehmer müssen gewährleisten, dass die verschiedenen Produktionsvorgänge nach vorher schriftlich erstellten Verfahrensbeschrei­bungen und Anweisungen durchgeführt werden, damit die kritischen Punkte des Herstellungsverfahrens ermittelt, überprüft und beherrscht werden kön­nen.
3.
Es müssen technische oder organisatorische Massnahmen getroffen werden, um Kreuzkontaminationen und Fehler zu vermeiden oder gegebenenfalls zu minimieren. Es müssen ausreichende und geeignete Mittel verfügbar sein, um während des Herstellungsvorgangs Kontrollen durchführen zu können.
4.
Das Vorhandensein von verbotenen Futtermitteln, im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit von Mensch oder Tier, unerwünschten Stoffen sowie anderen Kontaminanten ist zu überwachen und es sind geeignete Kontroll­strategien zur Gefahrenminimierung vorzusehen.
5.
Abfälle und Stoffe, die nicht als Futtermittel geeignet sind, sollten isoliert und identifiziert werden. Derartige Stoffe, die gefährliche Mengen von Tier­arzneimitteln, Kontaminanten oder sonstigen gefährlichen Stoffen enthalten, sind auf geeignete Weise zu beseitigen und dürfen nicht als Futtermittel verwendet werden.
6.
Die Futtermittelunternehmer müssen durch angemessene Massnahmen gewährleisten, dass die Erzeugnisse auf jeden Fall zurückverfolgt werden können.
7.
Hersteller von Mischölen oder Mischfetten, die zur Verwendung als Futtermittel bestimmte Erzeugnisse in Verkehr bringen, müssen diese räumlich getrennt halten von Erzeugnissen, die zu anderen Zwecken bestimmt sind, es sei denn, die zu anderen Zwecken bestimmten Erzeugnisse erfüllen die Anforderungen nach Anhang 10.
8.
Aus der Kennzeichnung von Erzeugnissen muss eindeutig hervorgehen, ob sie zur Verwendung als Futtermittel oder für andere Zwecke bestimmt sind. Wird für eine bestimmte Partie eines Erzeugnisses erklärt, dass sie nicht als Futtermittel bestimmt ist, so darf diese Erklärung nicht später von einem Unternehmer in einer nachgeordneten Phase der Kette geändert werden.
9.
Bei der Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln müssen, soweit vorhanden, die Bezeichnungen gemäss Anhang 1.4 verwendet werden.

Qualitätskontrolle

1.
Im Bedarfsfall ist eine für die Qualitätskontrolle verantwortliche Fachkraft zu bezeichnen.
2.
Die Futtermittelunternehmen müssen im Rahmen eines Qualitätskontrollsys­tems Zugang zu einem Labor mit geeignetem Personal und angemessener Ausrüstung haben.
3.
Es ist ein schriftlicher Qualitätskontrollplan zu erstellen und durchzuführen, der insbesondere die Kontrolle der kritischen Punkte des Herstellungspro­zesses, die Verfahren der Stichprobenentnahme und deren Häufigkeit, die Methoden und die Häufigkeit der Analysen sowie die Beachtung der Spezi­fikationen von der Verarbeitung der Ausgangserzeugnisse bis zu den Ender­zeugnissen – und den Verbleib bei Nichtübereinstimmung mit den Spezifi­kationen – umfasst.
4.
Vom Hersteller müssen Unterlagen über die im Endprodukt verwendeten Rohstoffe geführt werden, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Diese Unterlagen müssen für die zuständigen Behörden während eines Zeitraums verfügbar sein, der dem Verwendungszweck der Erzeugnisse, für den sie in Verkehr gebracht werden, angemessen ist. Ausserdem müssen Proben der Bestandteile und jeder Partie der Erzeugnisse, die hergestellt und in Verkehr gebracht werden, oder jedes festgelegten Teils der Erzeugung (bei kontinu­ierlicher Herstellung) nach einem vom Hersteller vorher festgelegten Ver­fahren in ausreichender Menge entnommen und aufbewahrt werden, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen (regelmässig in dem Fall, dass die Her­stellung nur für den Eigenbedarf des Herstellers erfolgt). Die Proben werden versiegelt und so gekennzeichnet, dass sie leicht zu identifizieren sind; sie sind unter Lagerbedingungen aufzubewahren, die anomale Änderungen der Zusammensetzung der Probe oder Veränderungen der Probe ausschliessen. Sie müssen für die zuständigen Behörden während eines Zeitraums verfüg­bar sein, der dem Verwendungszweck der Futtermittel, für den sie in Ver­kehr gebracht werden, angemessen ist. Im Falle von Futtermitteln für Heim­tiere muss der Futtermittelhersteller nur Proben des Enderzeugnisses aufbewahren.

Dioxinüberwachung von Ölen, Fetten und daraus hergestellten Erzeugnissen

1. Futtermittelunternehmer, die Fette, Öle oder daraus gewonnene Erzeugnisse, die zur Verwendung in Futtermitteln bestimmt sind, in Verkehr bringen, lassen diese Fette, Öle und Erzeugnisse in akkreditierten Labors nach Verfahren und Methoden nach Anhang 9 auf den Gehalt an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB untersuchen.

2. In Ergänzung des Systems «Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte» (HACCP) des Futtermittelunternehmers sind die in Ziffer 1 genannten Untersuchungen mindestens mit folgenden Häufigkeiten durchzuführen (wenn nicht anders angegeben, darf die zu untersuchende Partie nicht grösser als 1000 Tonnen sein):

2.1 Futtermittelunternehmer, die rohe pflanzliche Fette und Öle verarbeiten:

2.1.1 100 Prozent der Partien von Erzeugnissen aus Ölen und Fetten pflanzlichen Ursprungs, ausgenommen Glycerin, Lecithin, Gummen und Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.1.2;

2.1.2 Fettsäuren aus der chemischen Raffination, Soapstocks, gebrauchte Filterhilfsstoffe, gebrauchte Bleicherden und eingehende Partien an rohem Kokosöl werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert.

2.2 Futtermittelunternehmer, die tierisches Fett herstellen, einschliesslich Ver­arbeiter von tierischem Fett:

2.2.1 Je 5 000 Tonnen an tierischem Fett und daraus gewonnenen Erzeugnissen der Kategorie 3 gemäss Artikel 7 der Verordnung vom 25. Mai 201175 über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten (VTNP) oder aus einem zugelassenen Lebensmittelbetrieb erfolgt.

2.3 Futtermittelunternehmer, die Fischöl herstellen:

2.3.1 100 Prozent der Partien an Fischöl, falls dieses hergestellt wurde aus

Erzeugnissen aus Fischöl, ausgenommen raffiniertes Fischöl;
Fisch ohne Überwachungshistorie, mit ungeklärtem Ursprung oder mit Ursprung in der Ostsee;
Fischnebenprodukten aus Betrieben, die Fischerzeugnisse für den menschlichen Verzehr herstellen und die gemäss Lebensmittelgesetzgebung nicht zugelassen sind;
Blauem Wittling oder Menhaden;

2.3.2 100 Prozent der ausgehenden Partien an Erzeugnissen aus Fischöl, ausgenommen raffiniertes Fischöl;

2.3.3 eine repräsentative Analyse je 2 000 Tonnen bei Fischöl, das nicht unter Ziffer 2.3.1 fällt;

2.3.4 Fischöl, das mittels einer amtlich zugelassenen Behandlung dekontaminiert wurde, wird nach den HACCP-Grundsätzen nach Artikel 44 FMV untersucht.

2.4 Oleochemische Industrie und Biodieselindustrie:

2.4.1 Unternehmen der oleochemischen Industrie, die Futtermittel in den Verkehr bringen:

2.4.1.1 100 Prozent der eingehenden Partien an tierischen Fetten, die nicht unter Ziffer 2.2 oder 2.7 fallen, an Fischöl, das nicht unter Ziffer 2.3 oder 2.7 fällt, an Ölen und Fetten, die von Lebensmittelunternehmern zurückgewonnen worden sind, und an Mischfetten und Mischölen,

2.4.1.2 100 Prozent der Partien an Erzeugnissen aus Ölen und Fetten, die als Futtermittel in den Verkehr gebracht werden, ausgenommen:

Glycerin,
reine destillierte Fettsäuren aus der Fettspaltung,
Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.4.1.3,

2.4.1.3 Rohe Fettsäuren aus der Fettspaltung, mit Glycerol veresterte Fettsäuren, Mono- und Diglyceride von Fettsäuren, Salze von Fettsäuren und eingehende Partien an rohem Kokosöl werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert.

2.4.2 Unternehmen der Biodieselindustrie, die Futtermittel in den Verkehr bringen:

2.4.2.1 100 Prozent der eingehenden Partien an tierischen Fetten, die nicht unter Ziffer 2.2 oder 2.7 fallen, an Fischöl, das nicht unter Ziffer 2.3 oder 2.7 fällt, an Ölen und Fetten, die von Lebensmittelunternehmern zurückgewonnen worden sind, und an Mischfetten und Mischölen,

2.4.2.2 100 Prozent der Partien an Erzeugnissen aus Ölen und Fetten, die als Futtermittel in den Verkehr gebracht werden, ausgenommen:

Glycerin,
reine destillierte Fettsäuren aus der Fettspaltung,
Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.4.2.3,

2.4.2.3 Rohe Fettsäuren aus der Fettspaltung, mit Glycerol veresterte Fettsäuren, Mono- und Diglyceride von Fettsäuren, Salze von Fettsäuren und eingehende Partien an rohem Kokosöl werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert.

2.5 Fettmischbetriebe:

2.5.1 100 Prozent der eingehenden Partien an rohem Kokosöl, an tierischen Fetten, die nicht unter Ziffer 2.2 oder 2.7 fallen, an Fischöl, das nicht unter Ziffer 2.3 oder 2.7 fällt, an Ölen und Fetten, die von Lebensmittelunternehmern zurückgewonnen worden sind, an Mischfetten und Mischölen sowie an Erzeugnissen aus Ölen und Fetten, ausgenommen:

Glycerin,
Lecithin,
Gummen,
Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.5.2;

2.5.2 Fettsäuren aus der chemischen Raffination, rohe Fettsäuren aus der Fettspaltung, reine destillierte Fettsäuren aus der Fettspaltung; Filterhilfsstoffe, Bleicherden und Soapstocks werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert; oder

2.5.3 100 Prozent der Partien an Mischfetten und Mischölen, die als Futtermittel zu dienen bestimmt sind.

Der Futtermittelunternehmer erklärt der zuständigen Behörde, welche Alternative er wählt.

2.6 Hersteller von Mischfuttermitteln für der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere, ausgenommen die in Ziffer 2.5 genannten Betriebe:

2.6.1 100 Prozent der eingehenden Partien an rohem Kokosöl, an tierischen Fetten, die nicht unter Ziffer 2.2 oder 2.7 fallen, an Fischöl, das nicht unter Ziffer 2.3 oder 2.7 fällt, an Ölen und Fetten, die von Lebensmittelunternehmern zurückgewonnen worden sind, an Mischfetten und Mischölen sowie an Erzeugnissen aus Ölen und Fetten, ausgenommen:

Glycerin,
Lecithin,
Gummen,
Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.6.2.

2.6.2 Fettsäuren aus der chemischen Raffination, rohe Fettsäuren aus der Fettspaltung, reine destillierte Fettsäuren aus der Fettspaltung; Filterhilfsstoffe, Bleicherden und Soapstocks werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert.

2.6.3 1 Prozent der Partien an hergestellten Mischfuttermitteln, die in den Ziffern 2.6.1 und 2.6.2 genannte Erzeugnisse enthalten.

2.7 Einführer, die die folgenden Futtermittel in den Verkehr bringen:

2.7.1 100 Prozent der eingeführten Partien an rohem Kokosöl, an tierischen Fetten, an Fischöl, an von Lebensmittelunternehmern zurückgewonnenen Ölen und Fetten, an Mischfetten und Mischölen, an aus pflanzlichem Öl extrahierten Tocopherolen und aus pflanzlichem Öl gewonnenem Tocopherolacetat sowie an aus Ölen und Fetten hergestellten Erzeugnissen, ausgenommen:

Glycerin,
Lecithin,
Gummen,
Erzeugnisse gemäss Ziffer 2.7.2;

2.7.2 Fettsäuren aus der chemischen Raffination, rohe Fettsäuren aus der Fettspaltung, reine destillierte Fettsäuren aus der Fettspaltung und Soapstocks werden im Rahmen des HACCP-Systems untersucht und dokumentiert.

3. Fette und Öle, die mit einem anerkannten Prozess raffiniert sind, sodass die Maximalwerte nach Anhang 10 Teil 1 (Abschnitt V der Richtlinie 2002/32/EG76) eingehalten werden, müssen nach den allgemeinen HACCP-Grundsätzen nach Artikel 44 FMV analysiert werden.

4. Weist ein Futtermittelunternehmer nach, dass eine homogene Sendung die maximale Partiegrösse nach Ziffer 2 übersteigt und dass sie in repräsentati­ver Weise beprobt wurde, so werden die Analysenergebnisse der ordnungs­gemäss entnommenen und verplombten Probe als akzeptabel erachtet.

5. Jeder Partie an Erzeugnissen, die gemäss Ziffer 2 untersucht wurde, liegt ein schriftlicher Nachweis darüber bei, dass diese Erzeugnisse oder alle ihre Bestandteile untersucht oder einem gemäss Ziffer 1 akkreditierten Labor zur Untersuchung übermittelt wurden, ausgenommen die Partien an Erzeugnissen gemäss den Ziffern 2.1.2, 2.2.1, 2.3.3, 2.3.4, 2.4.1.3, 2.4.2.3,2.5.2, 2.6.2 und 2.7.2.

Aus dem Nachweis über die Untersuchung muss unmissverständlich die Verknüpfung zwischen Lieferung und untersuchter Partie bzw. untersuchten Partien hervorgehen. Eine Beschreibung dieser Verbindung muss aus den Unterlagen über das beim Lieferanten angewandte Rückverfolgbarkeitssystem hervorgehen. Stammt die Lieferung aus mehr als einer Partie oder aus mehr als einem Bestandteil, muss der vorzulegende schriftliche Nachweis für jeden Bestandteil der Lieferung gelten. Wenn das ausgehende Erzeugnis untersucht wird, ist der Nachweis für die Untersuchung des Erzeugnisses der Untersuchungsbericht.

Jeder Lieferung von Erzeugnissen gemäss Ziffer 2.2.1 oder Ziffer 2.3.2 liegt ein Nachweis darüber bei, dass diese Erzeugnisse die Anforderungen gemäss Ziffer 2.2.1 oder 2.3.2 erfüllen. Falls verlangt, muss der Nachweis über die Untersuchung, die die gelieferte(n) Partie(n) umfasst, dem Empfänger übermittelt werden, wenn der Unternehmer die Untersuchungsergebnisse von dem zugelassenen Labor erhält.

6. Wurden alle eingehenden Partien an Erzeugnissen gemäß Ziffer 2.6.2, die in einen Produktionsprozess eingeführt werden, entsprechend den Anforderungen der vorliegenden Verordnung untersucht und kann gewährleistet werden, dass Produktionsprozess, Handhabung und Lagerung die Dioxinkontamination nicht erhöhen, wird der Futtermittelunternehmer von seiner Verpflichtung entbunden, das ausgehende Erzeugnis zu untersuchen, und er untersucht es stattdessen in Übereinstimmung mit dem HACCP-System.

7. Wurden alle eingehenden Partien an Erzeugnissen gemäss Ziffer 2.6.1, die in einen Produktionsprozess eingeführt werden, entsprechend den Anforderungen der vorliegenden Verordnung untersucht und kann gewährleistet werden, dass Produktionsprozess, Handhabung und Lagerung die Dioxinkontamination nicht erhöhen, wird der Futtermittelunternehmer von seiner Verpflichtung entbunden, das ausgehende Erzeugnis zu untersuchen, und er untersucht es stattdessen in Übereinstimmung mit dem HACCP-System.

8. Beauftragt ein Futtermittelunternehmer ein Labor mit der Durchführung einer Analyse nach Ziffer 1, so muss er das Labor anweisen, die Ergebnisse der zuständigen Behörde des Landes, in dem das Labor angesiedelt ist, zu melden, wenn die Analyse ergibt, dass die Dioxinhöchstgehalte nach Anhang 10 Teil 1 (Abschnitt V Ziffer 1 und 2 der Richtlinie 2002/32/EG77) überschritten wurden.

Beauftragt ein Futtermittelunternehmer ein Labor aus einem Drittstaat mit der Durchführung einer Analyse nach Ziffer 1, so informiert er das BLW.

75 SR 916.441.22

76 Siehe Fussnote zu Anhang 10 Teil 1.

77 Siehe Fussnote zu Anhang 10 Teil 1.

Lagerung und Beförderung

1.
Verarbeitete Futtermittel sind von nicht verarbeiteten Futtermittel-Aus­gangserzeugnissen und -zusatzstoffen getrennt zu halten, um eine Kreuz­kontamination der verarbeiteten Futtermittel zu vermeiden; es ist geeignetes Verpackungsmaterial zu verwenden.
2.
Futtermittel sind in geeigneten Behältern zu lagern und zu befördern. Sie müssen an Orten gelagert werden, die so gestaltet, angepasst und instand­gehalten werden, damit gute Lagerungsbedingungen gewährleistet sind, und zu denen nur von den Futtermittelunternehmern ermächtigte Personen Zutritt haben.
3.
Die Futtermittel sind so zu lagern und zu befördern, dass sie leicht zu identifizieren sind, damit keine Verwechslung oder Kreuzkontamination möglich ist und keine Veränderung auftritt.
4.
Die Behälter und Ausrüstungen für die Beförderung, Lagerung, innerbetriebliche Förderung, Handhabung und Wiegearbeiten von Futtermitteln sind sauber zu halten. Dazu sind Reinigungsprogramme aufzustellen und es ist dafür zu sorgen, dass Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln minimiert werden.
5.
Verunreinigungen sind so gering zu halten, dass ein Eindringen von Schädlingen möglichst eingeschränkt wird.
6.
Die Temperatur ist gegebenenfalls so niedrig wie möglich zu halten, damit Kondenswasserbildung und Verunreinigungen vermieden werden.
7.
Behälter:
7.1
Behälter, die zur Lagerung oder Beförderung von Mischfetten, Ölen pflanzlichen Ursprungs oder daraus gewonnenen Erzeugnissen, die zur Verwendung in Futtermitteln bestimmt sind, genutzt werden sollen, dürfen nicht zur Lagerung oder Beförderung anderer Erzeugnisse ver­wendet werden, es sei denn, letztere Erzeugnisse entsprechenden den Anforderungen dieser Verordnung.
7.2
Sie werden von jeglicher anderer Ladung getrennt gehalten, wenn das Risiko einer Kontamination besteht.
7.3
Ist eine solche getrennte Nutzung nicht möglich und wurden die Behäl­ter vorher für Erzeugnisse verwendet, die den Anforderungen von Anhang 10 nicht entsprechen, so sind die Behälter gründlich zu reinigen und ist jede Spur des zuvor enthaltenen Erzeugnisses zu beseitigen.
7.4
Nach den Bestimmungen von Anhang 4 Ziffern 21–24 VTNP78 werden tierische Fette der Kategorie 3, die zur Verwendung in Futtermitteln bestimmt sind, im Einklang mit der VTNP gelagert und befördert.

Dokumentation

1.
Alle Futtermittelunternehmer, auch wenn sie ausschliesslich als Händler tä­tig sind, ohne dass sich die Erzeugnisse jemals auf ihrem Betriebsgelände befinden, müssen in einem Register Aufzeichnungen führen, die entspre­chende Daten einschliesslich von Angaben über Ankauf, Herstellung und Verkauf für eine wirksame Rückverfolgung von Erhalt und Auslieferung einschliesslich Ausfuhr bis zum Endverbraucher enthalten.
2.
Die Futtermittelunternehmer, mit Ausnahme derjenigen, die nur als Händler tätig sind, ohne dass sich die Erzeugnisse jemals auf ihrem Betriebsgelände befinden, müssen in einem Register Folgendes aufbewahren:
a.
Unterlagen über das Herstellungsverfahren und Kontrollen
Die Futtermittelunternehmen müssen über ein Dokumentationssystem verfügen, das sowohl dazu dient, die kritischen Punkte des Herstel­lungsprozesses zu identifizieren und zu beherrschen, als auch dazu, einen Qualitätskontrollplan zu erstellen und durchzuführen. Sie müssen die Ergebnisse der entsprechenden Kontrollen aufbewahren. Diese Unterlagen müssen aufbewahrt werden, damit der Werdegang einer jeden in Verkehr gebrachten Partie des Erzeugnisses zurückverfolgt und damit bei Beschwerden festgestellt werden kann, wer die Verantwortung getragen hat.
b.
Unterlagen über die Rückverfolgbarkeit, und zwar insbesondere in Bezug auf
i.
Futtermittelzusatzstoffe:
Art und Menge der hergestellten Zusatzstoffe, jeweiliges Her­stellungsdatum und gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung,
Name und Anschrift des Betriebs, der mit dem Futtermittel­zusatzstoff beliefert wurde, Art und Menge der gelieferten Zusatzstoffe sowie gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung;
ii.
Vormischungen:
Name und Anschrift der Hersteller oder Lieferanten von Zusatzstoffen, Art und Menge der verwendeten Zusatzstoffe sowie gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung,
Herstellungsdatum der Vormischung, gegebenenfalls Num­mer der Partie,
Name und Anschrift des Betriebs, der mit der Vormischung beliefert wird, Datum der Lieferung und Art und Menge der gelieferten Vormischung sowie gegebenenfalls Nummer der Partie;
iii.
Mischfuttermittel/Futtermittel-Ausgangserzeugnisse:
Name und Anschrift der Hersteller oder Lieferanten von Futtermittelzusatzstoffen/Vormischungen, Art und Menge der verwendeten Vormischung, gegebenenfalls Nummer der Partie,
Name und Anschrift der Lieferanten der Futtermittelausgangserzeugnisse und Ergänzungsfuttermittel und Lieferdatum,
Art, Menge und Zusammensetzung des Mischfuttermittels,
Art und Menge der hergestellten Futtermittel-Ausgangs­erzeugnisse oder Mischfuttermittel, mit Herstellungsdatum, sowie Name und Anschrift des Käufers (z.B. Landwirte, sonstige Futtermittelunternehmer).

Beanstandungen und Produktrückruf

1.
Die Futtermittelunternehmer richten ein System zur Aufzeichnung und Überprüfung von Beanstandungen ein.
2.
Sie führen erforderlichenfalls ein System zum schnellen Rückruf von Erzeugnissen im Verteilungsnetzwerk ein. Sie müssen den Verbleib der zu­rückgerufenen Erzeugnisse schriftlich festhalten; diese Erzeugnisse müssen vor einem etwaigen erneuten Inverkehrbringen durch eine Qualitätskontrolle erneut beurteilt werden.

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