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Bundesgesetz
über die Patentanwältinnen und Patentanwälte
(Patentanwaltsgesetz, PAG)

vom 20. März 2009 (Stand am 1. Januar 2013)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf Artikel 95 der Bundesverfassung1,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 7. Dezember 20072,

beschliesst:

1. Abschnitt: Gegenstand und Geltungsbereich

Art. 1  

1 Die­ses Ge­setz re­gelt:

a.
die Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­wen­dung der Be­rufs­be­zeich­nun­gen «Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets», «con­su­len­te in bre­vet­ti» und «pa­tent at­tor­ney»;
b.
das Be­rufs­ge­heim­nis für Pa­ten­t­an­wäl­tin­nen und Pa­ten­t­an­wäl­te;
c.
den Schutz der Be­rufs­be­zeich­nun­gen «eu­ro­päi­sche Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «eu­ro­päi­scher Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets eu­ropéens», «con­su­len­te in bre­vet­ti eu­ro­pei» und «eu­ro­pean pa­tent at­tor­ney».

2 Es ist an­wend­bar auf Per­so­nen, die in der Schweiz un­ter Ver­wen­dung ei­ner Be­rufs­be­zeich­nung nach Ab­satz 1 Buch­sta­be a oder c die Be­ra­tung oder Ver­tre­tung in Pa­tent­sa­chen wahr­neh­men.

3 Die Ver­tre­tung von Par­tei­en in Ver­fah­ren vor dem Eid­ge­nös­si­schen In­sti­tut für Geis­ti­ges Ei­gen­tum (IGE) durch na­tür­li­che und ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die im Fürs­ten­tum Liech­ten­stein ih­ren Wohn­sitz oder Sitz ha­ben, rich­tet sich nach Ar­ti­kel 8 des Pa­tent­schutz­ver­trags vom 22. De­zem­ber 19783 zwi­schen der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft und dem Fürs­ten­tum Liech­ten­stein.

2. Abschnitt: Titelschutz

Art. 2 Patentanwältin oder Patentanwalt  

Wer sich «Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets», «con­su­len­te in bre­vet­ti» oder «pa­tent at­tor­ney» nennt, muss:

a.
einen an­er­kann­ten na­tur- oder in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Hoch­schul­ab­schluss (Art. 4 und 5) er­wor­ben ha­ben;
b.
die eid­ge­nös­si­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung oder ei­ne an­er­kann­te aus­län­di­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung (Art. 6 und 7) be­stan­den ha­ben;
c.
ei­ne prak­ti­sche Tä­tig­keit (Art. 9) ab­sol­viert ha­ben;
d.
in der Schweiz zu­min­dest über ein Zu­stel­lungs­do­mi­zil ver­fü­gen; und
e.
im Pa­tent­an­walts­re­gis­ter (Art. 11 ff.) ein­ge­tra­gen sein.
Art. 3 Europäische Patentanwältin oder europäischer Patentanwalt  

Wer sich «eu­ro­päi­sche Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «eu­ro­päi­scher Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets eu­ropéens», «con­su­len­te in bre­vet­ti eu­ro­pei» oder «eu­ro­pean pa­tent at­tor­ney» nennt, muss in der beim Eu­ro­päi­schen Pa­tent­amt ge­führ­ten Lis­te der zu­ge­las­se­nen Ver­tre­ter ein­ge­tra­gen sein.

Art. 4 Anerkannte inländische Hochschulabschlüsse  

1 Die na­tur- oder in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Ba­che­lor-, Mas­ter-, Di­plom- oder Li­zen­zi­ats­ab­schlüs­se ei­ner ak­kre­di­tier­ten schwei­ze­ri­schen Hoch­schu­le gel­ten als an­er­kann­te in­län­di­sche Hoch­schul­ab­schlüs­se im Sin­ne die­ses Ge­set­zes.

2 Der Bun­des­rat re­gelt die Ak­kre­di­tie­rung der schwei­ze­ri­schen Hoch­schu­len.

Art. 5 Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse  

1 Ein aus­län­di­scher na­tur- oder in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­cher Hoch­schul­ab­schluss wird an­er­kannt, wenn sei­ne Gleich­wer­tig­keit mit ei­nem an­er­kann­ten in­län­di­schen Hoch­schul­ab­schluss:

a.
in ei­nem Ver­trag über die ge­gen­sei­ti­ge An­er­ken­nung mit dem be­tref­fen­den Staat oder mit ei­ner über­staat­li­chen Or­ga­ni­sa­ti­on vor­ge­se­hen ist; oder
b.
im Ein­zel­fall nach­ge­wie­sen wird.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt die für die An­er­ken­nung zu­stän­di­gen Stel­len. Er be­zeich­net nach Mög­lich­keit ei­ne ein­zi­ge Stel­le.

3 An­er­ken­nen die zu­stän­di­gen Stel­len einen aus­län­di­schen Hoch­schul­ab­schluss nicht, so ent­schei­den sie, wie die An­for­de­rung nach Ar­ti­kel 2 Buch­sta­be a er­füllt wer­den kann.

Art. 6 Eidgenössische Patentanwaltsprüfung  

1 Die eid­ge­nös­si­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung dient dem Nach­weis der Fach­kennt­nis­se, die für die be­ruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on er­for­der­lich sind.

2 Der Bun­des­rat re­gelt:

a.
die Zu­las­sungs­be­din­gun­gen zur Prü­fung;
b.
die Prü­fungs­in­hal­te;
c.
das Prü­fungs­ver­fah­ren.

3 Er be­zeich­net:

a.
die für die Durch­füh­rung der Prü­fung zu­stän­di­ge Stel­le;
b.
die für die Auf­sicht über die Prü­fung zu­stän­di­ge Stel­le.
Art. 7 Anerkennung ausländischer Patentanwaltsprüfungen  

1 Ei­ne aus­län­di­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung wird an­er­kannt, wenn ih­re Gleich­wer­tig­keit mit der eid­ge­nös­si­schen Pa­tent­an­walts­prü­fung:

a.
in ei­nem Ver­trag über die ge­gen­sei­ti­ge An­er­ken­nung mit dem be­tref­fen­den Staat oder mit ei­ner über­staat­li­chen Or­ga­ni­sa­ti­on vor­ge­se­hen ist; oder
b.
im Ein­zel­fall nach­ge­wie­sen wird.

2 Der Bun­des­rat be­zeich­net die für die An­er­ken­nung zu­stän­di­ge Stel­le.

3 An­er­kennt die zu­stän­di­ge Stel­le ei­ne aus­län­di­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung nicht, so ent­schei­det sie, wie die An­for­de­rung nach Ar­ti­kel 2 Buch­sta­be b er­füllt wer­den kann.

Art. 8 Übertragung von Aufgaben an Organisationen und Personen des öffentlichen oder des privaten Rechts  

1 Der Bun­des­rat kann Or­ga­ni­sa­tio­nen und Per­so­nen des öf­fent­li­chen oder des pri­va­ten Rechts da­mit be­trau­en:

a.
die eid­ge­nös­si­sche Pa­tent­an­walts­prü­fung durch­zu­füh­ren;
b.
über die An­er­ken­nung aus­län­di­scher Pa­tent­an­walts­prü­fun­gen zu ent­schei­den;
c.
die er­for­der­li­chen Ver­fü­gun­gen über das Be­ste­hen der eid­ge­nös­si­schen be­zie­hungs­wei­se die An­er­ken­nung ei­ner aus­län­di­schen Pa­tent­an­walts­prü­fung zu er­las­sen.

2 Die Or­ga­ni­sa­tio­nen und Per­so­nen nach Ab­satz 1 kön­nen für Ver­fü­gun­gen und Dienst­leis­tun­gen Ge­büh­ren er­he­ben. Ih­re Ge­büh­ren­ord­nun­gen un­ter­lie­gen der Ge­neh­mi­gung durch den Bun­des­rat.

3 Ge­gen Ver­fü­gun­gen von Or­ga­ni­sa­tio­nen und Per­so­nen nach Ab­satz 1 kann beim Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und In­no­va­ti­on4 Be­schwer­de ge­führt wer­den.

4 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I 31 der V vom 15. Ju­ni 2012 (Neu­glie­de­rung der De­par­te­men­te), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 3655).

Art. 9 Praktische Tätigkeit  

1 Die prak­ti­sche Tä­tig­keit nach Ar­ti­kel 2 Buch­sta­be c muss un­ter der Auf­sicht ei­ner ein­ge­tra­ge­nen Pa­ten­t­an­wäl­tin oder ei­nes ein­ge­tra­ge­nen Pa­tent­an­walts (Art. 11 ff.) oder ei­ner Per­son mit gleich­wer­ti­ger fach­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on ab­sol­viert wer­den.

2 Die Dau­er der prak­ti­schen Tä­tig­keit be­trägt 3 Jah­re auf Voll­zeit­ba­sis für Per­so­nen mit ei­nem Mas­ter-, Di­plom-, Li­zen­zi­ats- oder ei­nem als gleich­wer­tig an­er­kann­ten Ab­schluss und 4 Jah­re auf Voll­zeit­ba­sis für Per­so­nen mit ei­nem Ba­che­lor- oder ei­nem als gleich­wer­tig an­er­kann­ten Ab­schluss. Min­des­tens ein Jahr der prak­ti­schen Tä­tig­keit muss einen Be­zug zur Schweiz auf­wei­sen.

3 Der Bun­des­rat re­gelt die Ein­zel­hei­ten, ins­be­son­de­re:

a.
die Zie­le und In­hal­te der prak­ti­schen Tä­tig­keit;
b.
die An­for­de­run­gen an ei­ne nicht im Pa­tent­an­walts­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Auf­sichts­per­son;
c.
die räum­li­chen und in­halt­li­chen An­for­de­run­gen an den Be­zug der prak­ti­schen Tä­tig­keit zur Schweiz.

3. Abschnitt: Berufsgeheimnis

Art. 10  

1 Pa­ten­t­an­wäl­tin­nen und Pa­ten­t­an­wäl­te sind zeit­lich un­be­grenzt zur Ver­schwie­gen­heit über al­le Ge­heim­nis­se ver­pflich­tet, die ih­nen in­fol­ge ih­res Be­rufs an­ver­traut wor­den sind oder die sie in des­sen Aus­übung wahr­ge­nom­men ha­ben.

2 Sie sor­gen für die Wah­rung des Be­rufs­ge­heim­nis­ses durch ih­re Hilfs­per­so­nen.

4. Abschnitt: Patentanwaltsregister

Art. 11 Registerführung  

Das IGE führt das Pa­tent­an­walts­re­gis­ter. Die­ses kann in elek­tro­ni­scher Form ge­führt wer­den.

Art. 12 Registereintrag  

1 Das IGE trägt Per­so­nen, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen nach Ar­ti­kel 2 er­fül­len, auf An­trag und ge­gen Be­zah­lung ei­ner Ge­bühr in das Pa­tent­an­walts­re­gis­ter ein. Es stellt über den Ein­trag ei­ne Be­schei­ni­gung aus.

2 Die an­trag­stel­len­de Per­son muss durch ge­eig­ne­te Un­ter­la­gen nach­wei­sen, dass sie die Vor­aus­set­zun­gen nach Ar­ti­kel 2 er­füllt.

3 Der Bun­des­rat kann das IGE er­mäch­ti­gen, die elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on im Rah­men der all­ge­mei­nen Be­stim­mun­gen der Bun­des­rechts­pfle­ge zu re­geln.

4 Das Ak­ten­heft und die Ak­ten kön­nen in elek­tro­ni­scher Form ge­führt und auf­be­wahrt wer­den.

Art. 13 Aufsicht  

1 Gibt das Ge­schäfts­ge­ba­ren ei­ner Pa­ten­t­an­wäl­tin oder ei­nes Pa­tent­an­walts zu Kla­gen An­lass, so kann das Eid­ge­nös­si­sche Jus­tiz- und Po­li­zei­de­par­te­ment (EJPD), nach­dem es die Per­son an­ge­hört hat:

a.
sie ver­war­nen;
b.
das IGE er­mäch­ti­gen, sie zeit­wei­lig oder für im­mer als Pa­ten­t­an­wäl­tin oder Pa­tent­an­walt aus­zu­sch­lies­sen.

2 Für die Be­ur­tei­lung des Ge­schäfts­ge­ba­rens im Sin­ne von Ab­satz 1 fällt die ge­sam­te Ge­schäftstä­tig­keit der Pa­ten­an­wäl­tin oder des Pa­tent­an­walts im In- und Aus­land in Be­tracht.

3 Das EJPD kann die Ver­öf­fent­li­chung der Ver­war­nung oder des Aus­schlus­ses so­wie die Lö­schung des Ein­trags im Pa­tent­an­walts­re­gis­ter an­ord­nen.

Art. 14 Registerinhalt  

1 Das IGE trägt Pa­ten­t­an­wäl­tin­nen und Pa­ten­t­an­wäl­te mit fol­gen­den An­ga­ben in das Pa­tent­an­walts­re­gis­ter ein:

a.
Da­tum der Ein­tra­gung;
b.
Na­me, Vor­na­me, Ge­burts­da­tum und Hei­mat­ort oder Staats­an­ge­hö­rig­keit;
c.
Zu­stel­lungs­do­mi­zil oder Ge­schäfts­adres­se in der Schweiz; und
d.
ge­ge­be­nen­falls Na­me des Ar­beit­ge­bers.

2 Die Pa­ten­t­an­wäl­tin­nen und Pa­ten­t­an­wäl­te müs­sen dem IGE Än­de­run­gen der sie be­tref­fen­den An­ga­ben zwecks Ein­tra­gung im Pa­tent­an­walts­re­gis­ter un­ver­züg­lich mit­tei­len.

Art. 15 Öffentlichkeit des Registers  

1 Je­de Per­son kann in das Re­gis­ter Ein­sicht neh­men und über des­sen In­halt Aus­künf­te ein­ho­len.

2 Das IGE kann den Re­gis­te­rin­halt im elek­tro­ni­schen Ab­ruf­ver­fah­ren Drit­ten zu­gäng­lich ma­chen.

5. Abschnitt: Strafbestimmungen

Art. 16 Titelanmassung  

1 Mit Bus­se wird be­straft, wer sich in sei­nen Ge­schäfts­pa­pie­ren, An­zei­gen al­ler Art oder an­de­ren für den ge­schäft­li­chen Ver­kehr in der Schweiz be­stimm­ten Un­ter­la­gen:

a.
«Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets», «con­su­len­te in bre­vet­ti» oder «pa­tent at­tor­ney» nennt, oh­ne im Pa­tent­an­walts­re­gis­ter ein­ge­tra­gen zu sein;
b.
«eu­ro­päi­sche Pa­ten­t­an­wäl­tin» oder «eu­ro­päi­scher Pa­tent­an­walt», «con­seil en bre­vets eu­ropéens», «con­su­len­te in bre­vet­ti eu­ro­pei» oder «eu­ro­pean pa­tent at­tor­ney» nennt oder einen da­mit ver­wech­sel­ba­ren Ti­tel ver­wen­det, oh­ne in der beim Eu­ro­päi­schen Pa­tent­amt ge­führ­ten Lis­te der zu­ge­las­se­nen Ver­tre­ter ein­ge­tra­gen zu sein.

2 Vor­be­hal­ten bleibt die Ver­wen­dung ei­ner Be­rufs­be­zeich­nung nach Ar­ti­kel 9 des liech­ten­stei­ni­schen Ge­set­zes vom 9. De­zem­ber 19925 über die Pa­ten­t­an­wäl­te für die Ver­tre­tung von Par­tei­en in Ver­fah­ren vor dem IGE durch na­tür­li­che und ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die im Fürs­ten­tum Liech­ten­stein ih­ren Wohn­sitz oder Sitz ha­ben.

5 Liech­ten­stei­ni­sches Lan­des­ge­setz­blatt 1993 Nr. 43

Art. 17 Strafverfolgung  

Die Straf­ver­fol­gung ist Sa­che der Kan­to­ne.

6. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 18 Änderung bisherigen Rechts  

Die Än­de­rung bis­he­ri­gen Rechts wird im An­hang ge­re­gelt.

Art. 19 Übergangsbestimmung  

1 In das Pa­tent­an­walts­re­gis­ter wird auf An­trag und ge­gen Be­zah­lung ei­ner Ge­bühr ein­ge­tra­gen, wer im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens die­ses Ge­set­zes ei­ne pa­tent­an­walt­li­che Tä­tig­keit auf Voll­zeit­ba­sis in der Schweiz:

a.
seit mehr als 6 Jah­ren aus­ge­übt hat, über einen na­tur- oder in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Hoch­schul­ab­schluss ei­ner schwei­ze­ri­schen Hoch­schu­le oder einen aus­län­di­schen Hoch­schul­ab­schluss nach Ar­ti­kel 5 Ab­satz 1 und über ein Zu­stel­lungs­do­mi­zil in der Schweiz ver­fügt; oder
b.
seit mehr als 3 Jah­ren aus­ge­übt hat, in der beim Eu­ro­päi­schen Pa­tent­amt ge­führ­ten Lis­te der zu­ge­las­se­nen Ver­tre­ter ein­ge­tra­gen ist und über ein Zu­stel­lungs­do­mi­zil in der Schweiz ver­fügt.

2 Der An­trag ist in­ner­halb von 2 Jah­ren nach dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes zu stel­len.

3 Die an­trag­stel­len­de Per­sonmuss durch ge­eig­ne­te Un­ter­la­gen nach­wei­sen, dass sie die Vor­aus­set­zun­gen nach Ab­satz 1 Buch­sta­be a oder b er­füllt.

4 Das IGE stellt über den Ein­trag ei­ne Be­schei­ni­gung aus.

Art. 20 Referendum und Inkrafttreten  

1 Die­ses Ge­setz un­ter­steht dem fa­kul­ta­ti­ven Re­fe­ren­dum.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt das In­kraft­tre­ten.

Da­tum des In­kraf­t­re­tens: 1. Ju­li 20116

6 BRB vom 11. Mai 2011

Anhang

(Art. 18)

Änderung bisherigen Rechts

Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:

7

7 Die Änderungen können unter AS 2011 2259konsultiert werden.

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