Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel

vom 2. Dezember 1996 (Stand am 1. August 2017)


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Art. 19 Organisation

(Art. 10 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 BEHG)

1Der Ef­fek­ten­händ­ler sorgt für ei­ne wirk­sa­me be­triebs­in­ter­ne Funk­tio­nen­tren­nung zwi­schen Han­del, Ver­mö­gens­ver­wal­tung und Ab­wick­lung. Die FIN­MA kann in be­grün­de­ten Ein­zel­fäl­len Aus­nah­men ge­stat­ten oder die Tren­nung wei­te­rer Funk­tio­nen an­ord­nen.

2Mar­ket Ma­ker und Kun­den­händ­ler im Sin­ne von Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2, die nicht haupt­säch­lich im Fi­nanz­be­reich tä­tig sind, müs­sen das Ef­fek­ten­han­dels­ge­schäft recht­lich ver­selb­stän­di­gen.

3Der Ef­fek­ten­händ­ler legt zur Er­fas­sung, Be­gren­zung und Über­wa­chung der Ri­si­ken nach Ar­ti­kel 26 Ab­satz 11 in ei­nem Re­gle­ment oder in in­ter­nen Richt­li­ni­en fest:

a.
die Grund­zü­ge des Ri­si­ko­ma­na­ge­ments;
b.
die Zu­stän­dig­keit und das Ver­fah­ren für die Be­wil­li­gung von ri­si­ko­be­haf­te­ten Ge­schäf­ten.

1 Die­ser Ar­ti­kel hat heu­te ei­ne neue Fas­sung.

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