Bundesgesetz
über die Finanzmarktinfrastrukturen und
das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
(Finanzmarktinfrastrukturgesetz, FinfraG)


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Art. 41a Anerkennungspflicht

1 Han­del­splät­ze mit Sitz im Aus­land be­dür­fen vor­gän­gig ei­ner An­er­ken­nung der FIN­MA, wenn:

a.
an ih­nen Be­tei­li­gungs­pa­pie­re von Ge­sell­schaf­ten mit Sitz in der Schweiz ge­han­delt wer­den oder sie den Han­del mit sol­chen Be­tei­li­gungs­pa­pie­ren an­der­wei­tig er­mög­li­chen; und
b.
die Be­tei­li­gungs­pa­pie­re nach Buch­sta­be a an ei­ner Bör­se in der Schweiz ko­tiert sind oder an ei­nem Schwei­zer Han­dels­platz ge­han­delt wer­den.

2 Kei­ne An­er­ken­nung be­nö­tigt ei­ne aus­län­di­sche Bör­se für den Han­del mit Be­tei­li­gungs­pa­pie­ren:

a.
die mit ei­nem vor dem 30. No­vem­ber 2018 er­teil­ten aus­drück­li­chen Ein­ver­ständ­nis von de­ren Emit­tent an der be­tref­fen­den Bör­se ko­tiert oder zum Han­del zu­ge­las­sen sind;
b.
die an der be­tref­fen­den Bör­se vor dem 30. No­vem­ber 2018 ko­tiert oder zum Han­del zu­ge­las­sen wur­den; und
c.
de­ren Emit­tent an der be­tref­fen­den Bör­se die mit der Ko­tie­rung oder Zu­las­sung zum Han­del ver­bun­de­nen Pflich­ten über­nimmt.

3 Die An­er­ken­nung fällt da­hin, so­bald der Han­dels­platz sei­nen Sitz in ei­ner Ju­ris­dik­ti­on nach Ar­ti­kel 41c Ab­satz 2 hat.

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