Verordnung
über die Jagd und den Schutz
wildlebender Säugetiere und Vögel
(Jagdverordnung, JSV)

vom 29. Februar 1988 (Stand am 15. Juli 2021)


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Art. 3 Ausnahmebewilligungen

1 Die Kan­to­ne kön­nen spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten An­ge­hö­ri­gen der Jagd­po­li­zei oder Jä­gern die Ver­wen­dung ver­bo­te­ner Hilfs­mit­tel ge­stat­ten, so­fern dies nö­tig ist, um:

a.
be­stimm­te Tier­ar­ten oder Le­bens­räu­me zu er­hal­ten;
b.
Wild­schä­den zu ver­hü­ten;
c.
Tier­seu­chen zu be­kämp­fen;
d.10
ver­letz­te Tie­re nach­zu­su­chen und ge­ge­be­nen­falls zu tö­ten.

2 Sie füh­ren ei­ne Lis­te der be­rech­tig­ten Per­so­nen.

3 Das BA­FU kann den Ein­satz ver­bo­te­ner Hilfs­mit­tel für wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chun­gen und für Mar­kie­rungs­ak­tio­nen be­wil­li­gen.11

10 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 27. Ju­ni 2012, in Kraft seit 15. Ju­li 2012 (AS 2012 3683).

11 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 5 Ziff. 17 der Frei­set­zungs­ver­ord­nung vom 10. Sept. 2008, in Kraft seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377).

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