Verordnung
über elektrische Leitungen
(Leitungsverordnung, LeV)

vom 30. März 1994 (Stand am 1. Juli 2021)


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Art. 11 Landschafts- und Umweltschutz 17

1 Be­ein­träch­ti­gun­gen des Land­schafts­bilds so­wie der Na­tur und Um­welt durch elek­tri­sche Lei­tun­gen mit ei­ner Nenn­span­nung von 220 kV oder hö­her kön­nen auf An­trag des Be­triebs­in­ha­bers die­ser Lei­tun­gen durch Er­satz­mass­nah­men an Stark­stro­man­la­gen Drit­ter kom­pen­siert wer­den (Art. 15b Abs. 2 EleG). Der Be­triebs­in­ha­ber zieht da­bei ins­be­son­de­re die fol­gen­den Er­satz­mass­nah­men an Lei­tun­gen in Be­tracht:

a.
Bün­de­lung;
b.
Um­le­gung;
c.
Ver­ka­be­lung;
d.
Rück­bau.

2 Er be­tei­ligt den Drit­ten an­ge­mes­sen an der Pla­nung und strebt mit sei­ner Zu­stim­mung einen ge­mein­sa­men An­trag an. Ver­wei­gert der Drit­te sei­ne Zu­stim­mung, so stellt der Be­triebs­in­ha­ber al­lein An­trag.

3 Er reicht den An­trag so­wie sämt­li­che Un­ter­la­gen, die für die Be­ur­tei­lung der Er­satz­mass­nah­men not­wen­dig sind, mit sei­nem Plan­ge­neh­mi­gungs­ge­such ein.

4 Sämt­li­che dem Drit­ten durch die Er­satz­mass­nah­me ent­ste­hen­den Nach­tei­le sind un­ter Vor­teil­s­an­rech­nung voll zu ent­schä­di­gen.

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 3. April 2019, in Kraft seit 1. Ju­ni 2019 (AS 2019 1377).

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