Verordnung
über elektrische Leitungen
(Leitungsverordnung, LeV)

vom 30. März 1994 (Stand am 1. Juli 2021)


Open article in different language:  FR  |  IT
Art. 9 Verhältnis zu anderen Leitungen oder Infrastrukturanlagen

1 Bei der Pro­jek­tie­rung von elek­tri­schen Lei­tun­gen muss der Be­triebs­in­ha­ber die Lei­tun­gen und In­fra­struk­tu­r­an­la­gen im Ein­fluss­be­reich der ge­plan­ten Lei­tung er­he­ben.

2 Tref­fen elek­tri­sche Lei­tun­gen mit an­de­ren Lei­tun­gen, An­la­gen oder Ob­jek­ten zu­sam­men und kann da­durch die Si­cher­heit be­ein­träch­tigt wer­den, so muss der Be­triebs­in­ha­ber der Lei­tung die Kon­troll­stel­le früh­zei­tig schrift­lich da­von in Kennt­nis set­zen und über die vor­ge­se­he­nen Schutz­mass­nah­men ori­en­tie­ren.

3 Die Kon­troll­stel­le ent­schei­det über die Zu­läs­sig­keit der ge­plan­ten An­ord­nung und über die Schutz­mass­nah­men.

4 Die Kon­troll­stel­le kann beim Zu­sam­men­tref­fen von Stark­strom­lei­tun­gen mit an­de­ren An­la­gen und Ob­jek­ten zu­sätz­li­che Schutz­mass­nah­men nach An­hang 2 vor­schrei­ben.

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden